Moto3 Australien 2019: Dalla Porta krönt sich mit Sieg zum W

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Moto3 Australien 2019: Dalla Porta krönt sich mit Sieg zum W

Beitrag von Redaktion » So Okt 27, 2019 3:00 am

Lorenzo Dalla Porta kann auf Phillip Island nicht nur über den Rennsieg, sondern auch den Moto3-Titel jubeln - Marcos Ramirez und Albert Arenas auf dem Podest

Lorenzo Dalla Porta feiert in Australien einen Back-to-Back-Sieg und macht den vorzeitigen Titelgewinn damit perfekt. In einem typisch engen Moto3-Rennen setzte sich der Honda-Pilot gegen Leopard-Teamkollege Marcos Ramirez und Thailand-Sieger Albert Arenas (KTM) durch. Die Top 3 trennten im Ziel nur 88 Tausendstel.

Am Start setzte sich zunächst Pole-Setter Ramirez durch, wurde nach Runde eins aber von Romano Fenati (Honda) und Aron Canet (KTM) kassiert. Auch Fenatis Teamkollege Tony Arbolino erwischte einen starken Auftakt und machte von Startplatz 13 viele Positionen gut, um sich zunächst an vierter Stelle einzureihen.

Bereits im dritten Umlauf kam es zur WM-entscheidenden Szene: Canet stürzte in Kurve 1 und musste seine Hoffnungen auf den Titel damit endgültig begraben. In der Spitzengruppe wurde es infolgedessen kurz unruhig, Fenati fiel zurück. Dafür griff nun Dalla Porta an und übernahm die Führung. Kaito Toba und Johan McPhee (beide Honda) hefteten sich an seine Fersen.

Die Spitze wechselte daraufhin mehrfach, auch dahinter ging es eng zu. Immer wieder kam es zu engen Zweikämpfen, die nicht immer ohne Kontakt blieben. Die Führungsgruppe umfasste nach acht der 23 Rennrunden noch immer die große Mehrheit des Fahrerfeldes. Allein 18 Fahrer lagen innerhalb von nur zwei Sekunden Abstand.

Zur Halbzeit des Rennens hatte sich Dalla Porta wieder an die Spitze gekämpft, konnte sich aber noch immer nicht merklich absetzen. In der direkten Verfolgerposition befand sich zu diesem Zeitpunkt sein einziger verbliebener WM-Konkurrent Arbolino.

Doch in der Spitzengruppe blieb es weiterhin hektisch und der WM-Leader musste seine Führung bald wieder abgeben. Wer sich hier im Kampf um die Podestplätze durchsetzen würde, war auch acht Runden vor dem Rennende noch völlig offen.

Denn wie schnell man sich im Pulk verkalkulieren und abgeschossen werden kann, zeigten gleich mehrere Stürze in kurzer Folge: Neben Sergio Garcia (Honda), der sich verbremste, ging Filip Salac (KTM) nach einem Rempler von Alonso Lopez zu Boden. Dafür gab es eine Long Lap Penalty. Auch Raul Fernandez (KTM) und Gabriel Rodrigo (Honda) aneinander und stürzten.

Bei noch fünf zu fahrenden Runden meldete sich erstmals Tatsuki Suzuki (Honda) an der Spitze. Doch Dalla Porta und Fenati machten ihm diese Position gleich wieder streitig. Die Führungsgruppe war derweil auf 16 Fahrer geschrumpft, alle lagen eng beisammen.

Die stärksten Nerven bewies aber Dalla Porta, der sich auf der Schlussrunde hauchdünn gegen Teamkollege Ramirez und Thailand-Sieger Arenas. Suzuki verpasste das Podest im Windschattenduell auf der Zielgeraden am Ende nur um 38 Tausendstel. McPhee entkam einem späten Sturz und beendete das Rennen als Fünfter.

Zuvor wäre der Honda-Pilot beinahe von Celestino Vietti (KTM) mitgerissen worden, der per Highsider stürzte und Jaume Masia (KTM) erfasste. In der Schlussphase kollidierten zudem Toba und Andrea Migno (KTM). Auslöser war Tom Booth-Amos (KTM), der jedoch weiterfahren konnte. Er wurde Achter hinter Darryn Binder (KTM) und Ayumu Sasaki (Honda).

Die Top 10 rundeten Arbolino und Stefano Nepa (KTM) auf den Plätzen neun und zehn ab. Den letzten WM-Punkt sicherte sich Ai Ogura (Honda) als Vierzehnter. Insgesamt kamen nur 19 Fahrer ins Ziel. Weiter geht es nächste Woche in Malaysia.

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