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FIM-Präsident verrät: Vorvertrag für MotoGP-Comeback in Port

Verfasst: Di Sep 10, 2019 11:55 am
von Redaktion
Im Jahr 2012 fand das letzte MotoGP-Rennen in Portugal statt - In Zukunft könnte es dort wieder einen Grand Prix geben, denn laut Jorge Viegas existiert ein Vorvertrag

Portugal hat mit Miguel Oliviera zum ersten Mal in der Geschichte einen MotoGP-Fahrer. Aber einen Grand Prix gibt es in diesem Land nicht mehr. Zwischen 2000 und 2012 gastierte die Motorrad-WM in Estoril. Die wesentlich modernere Rennstrecke ist das Autodromo International do Algarve in Portimao an der südlichen Küste des Landes.

Die Portimao-Strecke wurde im Herbst 2008 von der Superbike-WM eröffnet. Auch aktuell fährt diese Serie auf dieser 4,7 Kilometer langen Piste, die auch einige Höhenunterschiede aufweist. "Die Rennen in Portugal sind besonders spektakulär, denn diese Strecke ist einzigartig", schwärmt Oliveira über seinen Besuch bei der Superbike-WM.

Mit Oliveiras Erfolgen in den kleinen Klassen und seinem Aufstieg in die Königsklasse MotoGP herrscht in Portugal eine neue Begeisterung. "Ich hoffe, dass ich eines Tages vor den portugiesischen Fans fahren kann", wünscht sich der KTM-Fahrer für die Zukunft. Mit Portimao und Estoril hätte Portugal zwei geeignete Rennstrecken, wobei Estoril modernisiert werden müsste.

Dass ein MotoGP-Comeback in Portugal nicht unrealistisch ist, verrät FIM-Präsident Jorge Viegas via Twitter: "Es gibt einen Vorvertrag für 2022, aber es könnte auch vorher passieren, falls sich jemand zurückzieht." Mehr als 20 Rennen, wie sie 2020 geplant sind, kann es derzeit aus vertraglichen Gründen nicht geben. Ab der Saison 2022 könnte die maximale Anzahl auf 22 erhöht werden.

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