Markus Reiterberger verpasst die Top 10: "Ich weiß, dass ich

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Markus Reiterberger verpasst die Top 10: "Ich weiß, dass ich

Beitrag von Redaktion » Mo Jul 15, 2019 11:23 am

Ein 13. und ein 15. Platz beim WSBK-Rennwochenende in Laguna Seca: Markus Reiterberger kämpft auch in den USA mit seiner BMW S1000RR

BMW-Pilot Markus Reiterberger konnte beim Superbike-WM-Rennwochenende in Laguna Seca vier WM-Punkte sammeln. In Lauf eins am Samstag kam der Obinger auf Platz 15 ins Ziel. Ein Fahrfehler im finalen Renndrittel kostete ein besseres Ergebnis. Am Sonntag wurde Reiterberger im Superpole-Rennen Zwölfter. Den zweiten Hauptlauf beendete der Deutsche auf Platz 13.

Am Freitag musste Reiterberger den für ihn neuen Kurs lernen. "Wir haben uns am Samstag deutlich verbessert. Am Freitag habe ich die Strecke kennengelernt und an der Abstimmung gearbeitet. Im dritten Freien Training und auch in der Superpole war ich dann schon viel schneller und konnte mir einen Startplatz in der vierten Reihe sichern. Das ist nicht schlecht", kommentiert er Startplatz elf.

"Im Rennen haben wir leider die falsche Reifenwahl getroffen und einige Veränderungen, die wir am Set-up gemacht haben, waren leider nicht gut", ärgert sich Reiterberger über Lauf eins. "Dann sind im Rennen auch noch ein heftiger Rutscher übers Vorderrad und ein Ausflug ins Kiesbett dazu gekommen und ich bin am Ende nur 15. geworden. Damit bin ich natürlich nicht zufrieden."

"Ich kämpfe immer noch mit dem Bike und kann damit noch keine engen Linien fahren. Daran müssen wir weiter arbeiten und eine Lösung finden", stellt Reiterberger klar. Am Sonntag lief es ein bisschen besser. "Der Neustart im Superpole-Rennen war super. Ich habe einige Positionen gutgemacht, und bin dann als solider Zwölfter ins Ziel gekommen", freut sich der BMW-Pilot.

"Für das zweite Rennen haben wir einen anderen Reifen gewählt als am Samstag. Er hat sich in den ersten 15 Runden bewährt, dann hat er aber stark abgebaut Es gab viel Bewegung und ich habe es dann nur noch ins Ziel gerettet. Leider habe ich noch zwei Positionen verloren. Ich hatte eigentlich mit den Top 10 geliebäugelt, diese aber leider verfehlt. Doch wir haben wieder ein paar Punkte geholt", bilanziert der Superstock-Champion.

"Ich hatte mir für das Wochenende natürlich mehr erhofft, weil ich weiß, dass ich viel mehr kann. Deshalb hoffe ich, dass wir einen Weg finden, wie ich mit dem Bike voll angreifen und richtig schnell sein kann. Wir müssen weiterarbeiten und dürfen nicht aufgeben", so Reiterberger. "Irgendwann platzt der Knoten. Mein Dank geht ans Team, das an diesem Wochenende wieder alles gegeben hat."

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