Dovizioso über Motocross-Training mit Petrucci: "Kann uns be

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Dovizioso über Motocross-Training mit Petrucci: "Kann uns be

Beitrag von Redaktion » Mo Jun 10, 2019 3:04 pm

Die Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci verbringen auch abseits der MotoGP-Strecke viel Zeit zusammen - "Wir pushen uns gegenseitig"

Trainingspartner, Teamkollegen, Konkurrenten: Spätestens seit dem Großen Preis von Italien ist klar, dass Ducati mit Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci zwei siegfähige Fahrer im Team hat. Nach drei sechsten Plätzen, einem fünften Rang und dem dritten Platz in Le Mans reihte sich in Mugello auch Petrucci in die Liste der MotoGP-Sieger ein.

Der Italiener betonte danach mehrfach, dass ihn auf dem Weg dahin vor allem Dovizioso mit all seiner Expertise und Erfahrung unterstützt habe. Der wiederum analysiert: "Ich denke, Danilo hat sich in dieser Saison verbessert, weil er mehr an sich selbst glaubt, und er hat sein Potenzial verstanden. Das war nicht immer so."

In der Vergangenheit habe Petrucci selbst oft daran gezweifelt, dass er es schaffen kann, weiß Dovizioso. "Er hat seine Stärken nicht wirklich erkannt", sagt der Ducati-Pilot. "Desmo Dovi" ist dem Teamkollegen aber nicht nur eine wichtige mentale Stütze, beide trainieren in ihrer Freizeit auch zusammen, vornehmlich Motocross.



"Gemeinsam zu trainieren, ja, es ist ein wenig wie bei Aldon Baker (bekannter Motocross-Trainer; Anm. d. R.). Leider können wir in unserem Sport privat nicht auf einer MotoGP-Maschine trainieren, wir müssen etwas anderes finden. Aber jedes Mal, wenn wir Flat-Track oder Motocross fahren, pushen wir uns gegenseitig", verrät Dovizioso.

"Das bringt uns an die Grenzen, wir gehen Risiken ein, aber das ist Teil unseres Sports und ich denke, es funktioniert. Zum Glück kommen wir beide aus dem Motocross, als haben wir eine ähnliche Basis. Im Motocross sind wir recht schnell und auch beim Flat-Track auf einem ähnlichen Level, sodass wir jedes Mal versuchen können, uns zu schlagen."

Aus Sicht des Italieners ist das eine durchweg positive Sache: "Klar fährt das Risiko immer mit, aber ich denke, es kann uns beiden helfen." Etwa an den MotoGP-Wochenenden, wo sich Dovizioso und Petrucci nicht minder gegenseitig unterstützen, aber auch duellieren. Das werde sich nach Petruccis Sieg in Mugello nicht ändern.



"Wir werden das weiter handhaben wie bisher. Wenn wir während der Trainings Gelegenheit haben zu reden, analysieren wir die Reifen, das Set-up, die Konkurrenz... Alles, was hilfreich sein kann, um mit der Situation besser umzugehen", erklärt Dovizioso, dem Petruccis nach dem Premierensieg seine Hilfe im WM-Kampf zugesichert hatte.

Doviziosos ärgster Rivale in dieser Hinsicht ist Marc Marquez (Honda). Er trainiert vor allem mit seinem jüngeren Bruder Alex, der in der Moto2 zuletzt zwei Rennen in Folge gewann. "Wie Andrea sagt, geht man mehr Risiko, aber wenn man alleine trainiert, ist es nicht dasselbe. Deshalb trainieren wir zusammen", sagt der Honda-Pilot.

"Das ist mein Hobby. Es sind nicht nur ich und mein Bruder, wir haben immer drei, vier Freunde um uns herum und dann finden wir immer ein sehr gutes Level. In Spanien ist das Niveau von Motocross und Flat-Track generell sehr gut. So kann man sich verbessern. Natürlich gibt es immer das Risiko, sich zu verletzen, aber so ist das Leben."

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