2020 zwei aktuelle GP20 für Pramac? Viel hängt an der Fahrer

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2020 zwei aktuelle GP20 für Pramac? Viel hängt an der Fahrer

Beitrag von Redaktion » Fr Mai 24, 2019 5:22 pm

Je nachdem ob sich Ducati für Petrucci oder Miller als Teamkollegen von Dovizioso entscheidet, könnte dazu führen, dass Pramac 2020 zwei GP20 erhalten könnte

"Wenn zu mir jemand sagen würde, dass ich für das nächste Jahr okay bin, dann wäre das natürlich besser", lachte Danilo Petrucci in Le Mans. Auch wenn Ducati seinen Vertrag für 2020 nicht verlängert hat, stehen die Zeichen für "Petrux" gut. "Wir wollen ein ausgeglichenes Team, in dem der Teamkollege nicht der Hauptkonkurrent ist", erklärt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti und lobt seine Fahrer: "Uns gefällt die Beziehung und die Synergie zwischen Andrea und Danilo sehr gut."

Eine Entscheidung soll frühestens nach dem Grand Prix in Barcelona (16. Juni) fallen. Sollte Petrucci auch 2020 der Teamkollege von Andrea Dovizioso im Werksteam sein, dann hat das auch Auswirkungen auf das Partnerteam Pramac, mit dem eine enge Beziehung besteht. Aktuell sitzt Jack Miller auf einer GP19, während Rookie Francesco Bagnaia mit einer GP18 aus dem Vorjahr fahren muss.

Allerdings ist in Bagnaias Vertrag festgehalten, dass er im nächsten Jahr eine GP20 erhalten wird. Das ist auch die einzige Tatsache, die bezüglich 2020 für Pramac feststeht. "Klar ist momentan nur, dass 'Pecco' eine GP20 haben und bei Pramac fahren wird", so Ciabatti gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Damit sind für die kommende Saison mehrere Szenarios denkbar.

Sollte sich das Werksteam für Petrucci und gegen Miller entscheiden, dann würde es seltsam erscheinen, wenn der Australier ein Vorjahresmotorrad akzeptieren würde - falls er bei diesem Szenario überhaupt bei Pramac bleiben würde. Sollte Miller ins Werksteam berufen werden, dann würde es ebenfalls seltsam wirken, wenn Petrucci die Degradierung ins Satellitenteam und eine Jahresmaschine akzeptieren würde.



Die plausibelste Möglichkeit wäre es, wenn Ducati zwei GP20 dem Pramac-Team zur Verfügung stellen würde. 'Motosport-Total.com' hat diesbezüglich bei Ducati nachgefragt und als Antwort erhalten, dass dieses Szenario noch nicht diskutiert wurde. Zunächst muss geklärt werden, wer der Teamkollege von Dovizioso sein wird und wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit dem Satellitenteam aussehen.

Pramac sind derzeit die Hände gebunden, weil zunächst Ducati eine Fahrerentscheidung treffen muss. Deswegen lotet Pramac auch andere Möglichkeiten aus. Und hier kommt Alex Marquez ins Spiel, der kein Problem damit hätte, sein MotoGP-Debüt im nächsten Jahr mit einer alten GP19 zu geben. Emilio Alzamora, der Manager der Marquez-Brüder, hat sich bereits mit Pramac-Teammanager Francesco Guidotti getroffen.

"Meine Aufgabe als Manager ist es, die Möglichkeiten zu kennen", sagt Alzamora gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Deswegen bin ich zu Pramac gegangen, um die dortige Situation herauszufinden. Es war aber nur ein Gespräch. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Francesco. Es gibt aber kein Angebot." Viele freie MotoGP-Plätze gibt es für das nächste Jahr nicht.

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