Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

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Redaktion
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Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von Redaktion » Mi Mai 15, 2019 9:40 am

Wer kann Marc Marquez stoppen? Aprilia-Pilot Aleix Espargaro ist überzeugt, dass der Honda-Pilot mit seinem Talent und seinem Bike allen einen Schritt voraus ist

Im Fahrerlager der MotoGP ist sich die Konkurrenz nach vier Saisonrennen weitgehend einig: Im diesjährigen WM-Kampf kann sich Titelverteidiger Marc Marquez (Honda) eigentlich nur selbst schlagen. Zwar offenbart ein Blick in die Gesamtwertung, dass die Top 4 aktuell nur neun Punkte auseinanderliegen.

Dieser Rückstand von Marquez auf seine Verfolger spiegelt jedoch nicht die bisherige Überlegenheit des Honda-Piloten wider. Nachdem er den Sieg beim Saisonauftakt in Katar nur knapp verpasste, feierte er in Argentinien mit einem Vorsprung von fast zehn Sekunden einen überlegenen ersten Platz und übernahm die WM-Führung.

Auch in Austin dominierte er das Feld zunächst nach Belieben und führte den Grand Prix souverän an, bis er in Runde neun überraschend stürzte. Wie sich herausstellen sollte, war der Grund ein technisches Problem. 25 Punkte gingen Marquez somit durch die Lappen, mit ihnen auf dem Konto hätte er in der WM klar die Nase vorn.



Denn in Jerez betrieb der Spanier zuletzt Wiedergutmachung, gewann sein Heimrennen und holte sich die Führung in der Gesamtwertung zurück. Yamaha-Konkurrent Valentino Rossi bekundete jüngst: "Ich fürchte, er wird das ganze Jahr über schnell sein." Und diese Befürchtung teilt er mit der Mehrheit seiner Fahrerkollegen.

So stimmt Aprilia-Pilot Aleix Espargaro dem "Doktor" zu, wenn er sagt, dass Honda und Marquez in dieser Saison wahrscheinlich die Kombination aus dem besten Motorrad und dem besten Fahrer seien. Auch Espargaro glaubt, dass diese Paarung dem Rest des Feldes überlegen ist, und lobt das Talent von Marquez ebenso wie Hondas Arbeit.

"Honda hat das beste Motorrad in den letzten fünf oder sechs Jahre und den besten Fahrer der Geschichte", sagt der Spanier. "Das kann man an den Ergebnissen von Cal (Crutchlow) und (Takaaki) Nakagami sehen. Marc ist der beste Fahrer der Geschichte und hat im Moment auch das beste Motorrad, deshalb hängt er den Rest ab."



Und damit meint Espargaro eben auch Marquez' eigene Markenkollegen: "In Argentinien, wo er davonfuhr, hätte Crutchlow, wenn er nicht bestraft worden wäre, wahrscheinlich fünf Sekunden hinter ihm gelegen. In Austin fiel er, als er in Führung lag, und in Jerez gewann er wieder. Es ist Marc, der den Unterschied macht."

Seit der 26-Jährige in der Königsklasse angekommen ist, hat er fünf von sechs möglichen WM-Fahrertiteln gewonnen. Über alle Klassen verteilt kommt er auf sieben Titel und 72 Siege (46 in der MotoGP). Bei den Pole-Positions (54) kann er an diesem Wochenende Rossi (55) einholen - und Honda noch dazu den 300. Sieg schenken.

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Husitreiber
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von Husitreiber » Mi Mai 15, 2019 11:16 am

Im Moment ist Marquez sicher die außergewöhnlichste Erscheinung der MotoGp, aber der Geschichte???

Ich denke das kann man so nicht sagen.

Ich selbst kann mich noch an Zeiten erinnern, als ein Vr46 Kreise um seine Gegner gefahren ist.
Oder ein Mick Doohan einsame Seriensolorennsiege hingelegt hat.
Wayne Rainey, Kevin Schwantz und natürlich Kenny Roberts Sen.
Einen Agostini sollte man vielleicht auch nicht ganz außer Acht lassen und wahrscheinlich gibt es noch einige Andere, die man hier aufzählen müsste.

meineinerseiner
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von meineinerseiner » Mi Mai 15, 2019 11:36 am

"Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht"

Soweit würde ich auch nicht gehen.

weissnicht
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von weissnicht » Mi Mai 15, 2019 12:06 pm

Es reicht doch, wenn er der zur Zeit unbestritten Beste ist.
Ob er der Beste aller Zeiten ist, kann man doch nicht vergleichen
und man sollte es auch nicht, meine ich.
Mit all den elektronischen Hilfsmitteln der Neuzeit,
es sind ganz andere Motorräder,
die wesentlich verbesserten Rennstrecken und
nicht zuletzt die hohen Sicherheitsstandards von heute (asphaltierte Auslauffläche, Sturzräume, Luftkissen, etc).

realmaster
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von realmaster » Mi Mai 15, 2019 1:07 pm

Valentino Rossi ist der beste Fahrer aller Zeiten - Punkt.

MotoGPFan1977
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von MotoGPFan1977 » Mi Mai 15, 2019 4:02 pm

realmaster hat geschrieben:
Mi Mai 15, 2019 1:07 pm
Valentino Rossi ist der beste Fahrer aller Zeiten - Punkt.
Weil er was...?

MotoGPFan1977
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von MotoGPFan1977 » Mi Mai 15, 2019 4:03 pm

Husitreiber hat geschrieben:
Mi Mai 15, 2019 11:16 am
Im Moment ist Marquez sicher die außergewöhnlichste Erscheinung der MotoGp, aber der Geschichte???

Ich denke das kann man so nicht sagen.

Ich selbst kann mich noch an Zeiten erinnern, als ein Vr46 Kreise um seine Gegner gefahren ist.
Oder ein Mick Doohan einsame Seriensolorennsiege hingelegt hat.
Wayne Rainey, Kevin Schwantz und natürlich Kenny Roberts Sen.
Einen Agostini sollte man vielleicht auch nicht ganz außer Acht lassen und wahrscheinlich gibt es noch einige Andere, die man hier aufzählen müsste.
Ganz genau :schumi:

hAnD90
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von hAnD90 » Mi Mai 15, 2019 4:08 pm

Er ist der beste Fahrer seiner Ära, nicht mehr und nicht weniger. Genauso wie es Rossi im vergangenen Jahrzehnt war und vor ihm Doohan, Rainey, Lawson...die Liste könnte man endlos weiter führen.
Ich glaube, wer der beste Fahrer aller Zeiten ist, kann man einfach nicht sagen. Dafür ist jede Ära einfach zu unterschiedlich. Die Statistik sagt da z.B. Agostini, für mich persönlich (als Rossi Fan) ist es klar Wayne Rainey, obwohl der "nur" 3 WM Titel hatte.
Und vor allem können wir nicht in die Zukunft sehen. Mitte der 2000er hätten fast alle gesagt, es sei Rossi, jetzt sagen viele Marquez, vielleicht ist in 15 Jahren dann einer da, der dessen Rekorde und Leistungen wieder klar überbietet. Man weiß es nicht und das macht es ja auch schön :wink2:

Biker748
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von Biker748 » Do Mai 16, 2019 9:30 am

Er ist im Moment sicherlich ein Ausnahmetalent und die Honda passt zu seiner Fahrweise.
Aber der Beste aller Zeiten, nicht doch!

Jedes Jahrzehnt, brachte bislang zumindest einen hervorragenden Fahrer zu Tage.


Auch haben sich verschieden Dinge in den letzten Dekaden stark verändert, die Strecken, die Motorräder, die Fitness und und und.

Marquez ist in dieser Dekade, sicherlich der herausragendste Fahrer!

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Döskopp
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von Döskopp » Do Mai 16, 2019 1:19 pm

Ich denke hier wird vieles richtig geschrieben:
https://www.roadracingworld.com/news/ma ... -all-time/

Bing-Translate:
Die Argumente über den größten Reiter aller Zeiten sind im Wesentlichen unterhaltsame, noch sinnlose Übungen. Es ist unmöglich, objektiv zu beurteilen, wie ein Fahrer auf einer bestimmten Maschine auf einem bestimmten Reifen in einem Jahr mit den Fähigkeiten eines anderen Fahrers auf einer anderen Maschine (oder derselben Maschine) auf verschiedenen Reifen in einem anderen jahr. Es ist unmöglich, am Ende eines bestimmten Rennens zu sagen, welcher Fahrer an einem bestimmten Tag besser war, unabhängig davon, wer gewonnen hat. Man kann durchaus argumentieren, dass der Fahrer, der von einem schrecklichen Qualifying-Spot in der Startaufstellung auf den vierten Platz kam, der beste Fahrer des Tages war.

Es ist jedoch durchaus möglich, ein absolut objektives, unangreifbares Argument über die relativen Vor-und Nachteile zu führen, die ein bestimmter Fahrer während seiner Karriere hatte. In bestimmten Perioden erhalten einige Fahrer so immense Vorteile, dass es schwer ist, zu argumentieren, dass es nur ihr Können ist, das ihnen ihre Vorherrschaft einbrachte. Es ist die Natur des Sports, die diese Vielfalt einführt-ein talentierter Fahrer wird von einem Werksteam und unterstützenden Unternehmen, die entschlossen sind, vor allem zu gewinnen, jeden einzelnen Vorteil, den sie aufbringen können, erhalten. Ja, es hilft, den Erfolg zu garantieren, den die Unternehmen begehren. Aber es verringert auch die Fähigkeit, die Geschicklichkeit des Fahrers im Vergleich zu anderen Rennfahrern wirklich zu beurteilen.

Die zentrale Idee dieser Kolumne ist einfach: Kein anderer mehrmaliger Weltmeister hat mit weniger Ausstattungsvorteilen der Epochendefinierer des modernen Motorradstraßenrennens gefahren als Marc Marquez. Ich habe lange über sein schieres Talent und seine Schnelligkeit gewacht-was er in den unterstützenden Klassen getan hat, die an Kriminelle grenzten-aber ich habe während meiner morgendlichen Läufe darüber nachgedacht, warum ich so beeindruckt bin von dem, was er in der MotoGP gemacht hat.

Und das ist der Grund: In jeder anderen Periode hatte der bestimmende Champion einen unfair Advantage (Satz, der aus der Autobiografie des Autorennfahrers, Ingenieurs und Renngenies Mark Donohue, einem Muss für jeden Rennfan, freudig gestohlen wurde). Marquez ist in einer Zeit, in der die Schulherren der MotoGP-in einem sehr wörtlichen Gefühl-mit der Arbeit an den Vorteilen beraubt haben, die seine Vorgänger genossen haben.

nachdenken über:

Giacomo Agostini ist legendär, mit 122 Grand-Prix-Rennen auf seinen Namen. Und sein Talent ist legendär, wie er 1967 in titanischen Kämpfen mit vollen Fabrikbemühungen von Honda-montiertem Mike Hailwood bewiesen hat. Doch Honda verließ den Sport im folgenden Jahr, und Ago fuhr buchstäblich den mit der Fabrik gedeckten Mehrzylinder MV Agusta gegen ein Feld von Privateers auf Einzylinder-Maschinen. Sein Sieg insgesamt ist beeindruckend, aber ... Nach dem Kampf um die 500cc-Titel 1966 und 1967 – Ago im Wesentlichen auf der einzigen Fabrikmaschine auf dem Feld – gewann jedes 500ccm und 350ccm-Rennen im Jahr 1968, alle bis auf eines der 350cc-Rennen im Jahr 1969, jedes Rennen in diesen Kategorien in 1970 ... Man bekommt die Idee. Die mechanische Dominanz des MV Agusta war so groß, dass, wie Colin MacKellar in seiner Geschichte der Yamaha-GP-Maschinen schreibt, die Saison 1973 endlich genug Konkurrenz durch die aufstrebenden Yamaha-Zweikämpfe zeigte, dass "es den vergessenen Anblick von MV-Motorblöcken gab. In den Grasfeldern, die auf den GP-Rennstrecken genau als "Paddocks" bezeichnet werden, geöffnet. In den vergangenen fünf Jahren wurden die MV es aus dem LKW genommen, abgestaubt, mit Öl und Treibstoff gefüllt, gefahren, gepüsst und wieder auf den LKW geladen. " Der fortgeschrittene MV Agusta und ein Mangel an Werkskonkurrenz waren Agos unfairer Vorteil.

Mick Doohan es Era-fünf-geradlinige 500ccm-Weltmeisterschaften-startete, als Honda den "Big Bang"-Schießbefehl für seinen Vierzylinder NSR500 einführte. Es war ein so klarer Vorteil, dass die anderen Fabriken es kopierten, aber Honda hatte die Technik und die Anwendung erst einmal richtig hinbekommen. Als die anderen Fabriken aufholten, holte Doohan Siege und Titel. Dann, so wie sich jeder andere Fahrer am Start mit den "Big-Bang"-Motoren absetzte, probierte Doohan den alten, gleichaltrigen Intervall-Motor noch einmal aus und fand ihn schneller, einfacher zu handhaben, einfacher auf Reifen und einer Motorkonfiguration, die kein anderer Fahrer ausprobieren wollte! "Das Fahrrad für mich fühlt sich besser an. Die anderen Jungs sind diesen Style-Motor nicht gewohnt. Sie sind mit dem ' Urknall ' aufgewachsen ... Das ist besser für mich, und ich denke, die anderen haben sich von den Gerüchten, wie die alten früher waren, abgeschreckt, "sagt Doohan in MacKellars großartiges Buch über Honda es GP-Rennfahrer.

Valentino Rossi erbte Doohans Siegerteam bei Honda, darunter den legendären Crew-Chef Jeremy Burgess. Als die Rossi-Ära begann, holte er den dominanten Honda nach Titel, dann nahm Burgess mit nach Yamaha, wo die beiden die Yamaha zu einem Titelgewinner umsetzten. Rossi hatte Burgess, und noch einen unfairen Vorteil-Reifen. Michelin war in dieser Zeit das heiße Anwesen, und Rossi hatte Zugang zu den "Übernachtungsspezialitäten" des Unternehmens. Das waren buchstäblich Reifen, die Rossi am Freitag eines Rennwochenendes testen konnte, dem Unternehmen Rückmeldung geben, das einen neuen Reifen kochen würde, der speziell für die Strecke und die Bedingungen geehrt wurde, und ihn für den Renntag auf die Strecke fliegen würde. Rossi war nicht der einzige Fahrer, der diese "Übernachtungsspezialitäten" hatte, aber der Großteil des Feldes nicht. Und da Rossi damals einer der gewettesten Fahrer der Serie war, hätte Michelin wahrscheinlich mehr darauf geachtet, was er sich in einem Rennreifen gewünscht hätte. Das Ausmaß dieses unfairen Advantage wurde deutlich, als die "Übernachtungs-Specials" verboten wurden, und Rossi es Ergebnisse Nasenlöckchen so dramatisch, dass nach Casey Stoner den Titel 2007, Rossi zu Bridgestones wechselte, und ein Jahr später übernahm die MotoGP den Spec-Reifen. regel.

Bemerkenswert ist hier, dass der Umstieg auf Reifen der Spec der erste Schritt in Richtung "Nivellierung des Spielfeldes" war, die zu den aktuellen MotoGP-Maschinen geführt haben.

Schnell vorwärts ein bisschen in die Marquez-Ära. Sieger in seinem ersten Riss bei einem MotoGP-Titel, demütigte er das Feld in seiner zweiten Saison. Es tobte die Argumente, dass die überlegene Maschine von Honda das Rennen ruinierte. Noch nie hatte Marquez Zugang zu speziellen Reifen; Seine gesamte MotoGP-Karriere fand auf den Reifen des Spezifikationen statt, zuerst auf Bridgestone, dann auf Michelin. Kein Vorteil. Testbeschränkungen waren nie verschärft Während seiner Karriere wurde zunächst die Elektronik-Hardware standardisiert, dann wurde die Software für das gesamte Feld standardisiert. Motorenbegrenzungen wurden eingeführt, wobei die Motorspezifikationen während der Saison für längere Zeit "eingefroren" wurden. Der Kraftstoffverbrauch war begrenzt. Teams und Fabriken, die schlecht abschnitten, erhielten zusätzliche Motoren und zusätzliche Tests, um ihnen zu helfen, aufzuholen. Und die MotoGP-Hinweisausgeber sprachen offen davon, dass sie eine "Show" zu finden hatten-was eine andere Art ist, zu sagen, dass sie nicht zulassen würden, dass sich eine weitere Doohan-esque Periode manifestiert, wenn sie etwas dagegen tun könnten.

Gerade in dieser Zeit sind die Leistungen von Marquez zu sehen. Marquez hat 39 Siege und 69 Podiumsplätze in der MotoGP in einer Zeit, in der die Regeln gegen jeden, der so viel gewinnt, gestapelt sind. Es ist anders als jede Ära zuvor im Rennsport, eine Ära, die darauf ausgelegt ist, die Entstehung eines Superstars zu verhindern, und doch hat Marquez genau das trotzdem getan.

Ich verpacken das mit einer hypothetischen Frage: Wenn die Regeln die gleichen wären wie 2014 für die Maschine (keine Spec-Elektronik), hatte Marquez einen legendären Crew-Chef in seiner Garage, und Michelin würde für ihn spezielle Reifen für bestimmte Strecken für bestimmte Rennen kochen. Wochenenden... Würde er jemals wieder ein Rennen verlieren?

2CV
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Re: Aleix Espargaro: "Marquez ist der beste Fahrer der Geschicht

Beitrag von 2CV » Do Mai 16, 2019 1:47 pm

Wenn man sich anschaut, wie viele Fahrer abstürzen, nachdem sie das Produkt wechselten (Lorenzo, Zarco, Iannone, Rossi auf der Duc, u.v.A.m.), ist Marquezs Leistung schwierig abschätzbar, denn wie Ago wechselt er das Produkt nicht; da ist es leicht, immer vorne zu bleiben, siehe auch Hamilton auf dem Benz. Vielleicht würde Marquez auf einer anderen Maschine grandios abstürzen. Rossi hat es immerhin mehrfach auf Honda und Yamaha geschafft, WM zu werden, das zeichnet ihn besonders aus - aber auf der Duc stürzte er dann ab -. Trotzdem hat er damit in meinen Augen mehr bewiesen als Marquez.
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