Ausrufezeichen im BMW-Duell: Markus Reiterberger erneut vor

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Ausrufezeichen im BMW-Duell: Markus Reiterberger erneut vor

Beitrag von Redaktion » So Apr 14, 2019 4:38 pm

Starke Vorstellung beim Beinahe-Heimrennen: BMW-Pilot Markus Reiterberger setzt sich in Assen teamintern durch und kratzt in Lauf zwei an den Top 5

Nachdem Markus Reiterberger in Aragon vom Pech verfolgt wurde, erlebte der BMW-Pilot beim Beinahe-Heimspiel in Assen ein deutlich besseres Wochenende. In der Superpole (zum Bericht) profitierte er vom Abbruch und holte sich Startplatz drei. Die beiden Rennen am Sonntag beendete Reiterberger in den Top 6. In Lauf zwei (zum Rennbericht) kratzte Reiterberger an einem Top-5-Ergebnis, wurde aber durch Kawasaki-Werkspilot Leon Haslam aufgehalten.

"Ich wusste, dass Assen eine gute Strecke für mich ist", kommentiert Reiterberger. "Ich erwartete viel und hoffte auf Top-10-Ergebnisse. Die ersten Rennen in dieser Saison waren sehr schwierig für mich. Ich machte in Aragon einen großen Schritt, hatte aber in den Rennen sehr viel Pech. Ich dachte mir, dass es möglich ist, hier in die Top 10 zu fahren, doch die Top 6 sind noch besser."

In Lauf eins (was er nach dem Rennen zu sagen hatte) wurde Reiterberger nach einem starken Start von Position zwei auf Position sechs durchgereicht. Lauf zwei verlief komplett anders. "Wir machten vom ersten zum zweiten Rennen eine kleine Änderung bei der Gewichtsverteilung. Das verbesserte meine Konstanz", freut sich "Reiti".



"Am Ende liebäugelte ich schon mit Platz fünf. Ich war direkt hinter Haslam und Davies. Ich konnte meinen Teamkollegen ein bisschen abhängen, doch dann verlor ich viel Zeit hinter Haslam. Das kostete mich Platz fünf", ärgert sich der Obinger.

"Haslam fuhr eine oder zwei langsame Runden, doch ich kam nicht schnell genug vorbei und verlor beinahe Platz sechs. Es wäre interessant gewesen, am Ende mit Davies um ein Top-5-Ergebnis zu kämpfen", berichtet der BMW-Pilot, der mit seinen Reifen besser umging als in Lauf eins. "Der Reifen hielt gut durch. Wir müssen versuchen, die Abstimmung so zu wählen, dass die Reifen die Renndistanz überstehen."

Doch im Vergleich zum ersten Rennen kam Reiterberger nicht so gut vom Start weg. "Mein Start ins zweite Rennen war nicht so gut", gesteht er. "Der erste Start war wirklich gut. Ich war einer der ersten Fahrer, der die Kupplung kommen ließ. Beim zweiten Start war ich ein bisschen zu spät dran. Ich hatte einen kleinen Wheelie und dann sank die Drehzahl ab. Es war kein guter Start. Wir müssen für die Zukunft an der Launch-Control arbeiten. Vielleicht muss ich meine Starts anpassen und das in den Trainings intensiver üben."



"Der Rückstand betrug in beiden Rennen 15 Sekunden. Ich denke, im zweiten Rennen hätten es 13 Sekunden sein sollen. Wir machen kleine Schritte in die richtige Richtung. Sicher werden die nächsten Schritte noch schwieriger, um es in die Top 5 zu schaffen", erklärt der Superstock-Champion.

Reiterberger war in Assen bester BMW-Pilot. In beiden Rennen sah er vor Teamkollege Tom Sykes die Ziellinie. "Im zweiten Rennen war es sehr eng. Ich wollte es einfach retten. In den beiden letzten Runden fühlte ich mich nicht so gut", schildert der Deutsche, der nur wenige Tausendstel vor Sykes ins Ziel kam.

Mit den Fortschritten bei BMW ist Reiterberger mehr als zufrieden. "Die Richtung stimmt. Scheinbar funktioniert es für beide Fahrer. Wir sind auf dem gleichen Level. Es ist wichtig für mich, dass ich nah an ihm dran bin", bemerkt er. "Es ist natürlich noch besser, wenn ich ihn schlagen kann. Aber er ist ein sehr guter Fahrer. Manchmal sind wir auf dem gleichen Level, doch meistens ist er schneller als ich. Ich muss mich weiter verbessern, um möglichst nah an ihm dran zu sein."

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