Jonathan Rea: Familie hat mich zum besseren Fahrer gemacht

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Jonathan Rea: Familie hat mich zum besseren Fahrer gemacht

Beitrag von Redaktion » So Jan 06, 2019 5:57 pm

Für viele Teamchef ist es ein Alptraum, wenn der Topfahrer Nachwuchs erwartet - Jonathan Rea sei wegen seiner Familie zu einem besseren Fahrer geworden

Ablenkung oder doch Motivation? Jeder Rennfahrer geht anders damit um, wenn er im Laufe seines Lebens Nachwuchs bekommt. Jonathan Rea habe von seinen beiden Kindern in der Superbike-WM nur profitiert. Aufgrund seiner Familie sei er viel ausgeglichener und damit auch leistungsstärker geworden. Außerdem habe er keine Zeit mehr, an sich selbst zu zweifeln, weshalb er "viel entspannter" in die Rennen gehen würde.

"Bevor ich Kinder hatte, habe ich immer viel gegrübelt, wenn ich ein Rennen verloren hatte, weil ich zu viel Zeit hatte", sagt der viermalige Superbike-Weltmeister gegenüber 'BBC'. "Wenn ich von einem Rennen nach Hause gekommen bin, habe ich zu viel trainiert und zu viel auf meine Ernährung geachtet." Das habe beinahe krankhafte Züge angenommen. Seit Rea sich abseits der Strecke um seine Kinder kümmern muss, habe er nicht mehr so überreagiert.

Es sei kein guter Rat, aber Rea meint, dass alles "besser wird, wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt". Früher habe er immer alles zu stark analysiert und viel zu viel trainiert, bis er sich nicht mehr glücklich gefühlt habe. "Wenn man Kinder hat, hat man dazu nicht mehr genügend Zeit", sagt er. "Man hat dann nur noch Zeit für das strukturierte Training. Ich bin dadurch ein angenehmerer Athlet und viel entspannter geworden."

"Als Vater habe ich begonnen, mich selbst zu mögen", fügt er hinzu. "Ich habe gelernt, auf mich selbst zu achten." Dass er seine Prioritäten jetzt teilen muss, sei keine schlechte Entwicklung, so Rea weiter. Es wäre kein Problem, die Wünsche seiner Familie und die Karriere in Einklang zu bringen. Sein Erfolg gibt im Recht: In den vergangenen vier Jahren hat Rea 54 Rennen und vier Titel gewonnen.

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