Die NASCAR-Woche: Jimmie Johnson "verdient mehr Respekt"

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Redaktion
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Die NASCAR-Woche: Jimmie Johnson "verdient mehr Respekt"

Beitrag von Redaktion » Di Feb 25, 2020 4:40 pm

Chase Elliott ärgert sich, dass der Ende 2020 aus der NASCAR abtretende Jimmie Johnson nicht ausreichend gewürdigt wird und glaubt, dass sich das ändern wird

Jimmie Johnson fährt seine letzte NASCAR-Saison. Ein (zur Meisterschaft zählendes) Rennen gewonnen hat er zwar seit Juni 2017 nicht mehr. Seine 83 Siege und sieben Titel aber sprechen für sich. Doch nicht nur das.

Dass Johnson es in seiner letzten Saison liebend gerne doch noch mal in die Victory Lane schaffen würde, hat er erst am vergangenen Wochenende mit einem starken Rennen in Las Vegas gezeigt. Am Ende wurde es für ihn zwar "nur" P5, was aber immerhin seine erste Top-5-Platzierung seit Juli 2019 bedeutet.

Chase Elliott, einer von Johnsons drei aktuellen Teamkollegen bei Hendrick Motorsports, ist überzeugt, dass der siebenmalige NASCAR-Champion nicht genügend öffentliche Anerkennung bekommt. "Ich finde, er hat im Verlauf seiner Karriere nicht den Respekt erhalten, den er verdient", sagte Elliott vor wenigen Tagen in Daytona, um zu unterstreichen: "Ich finde, er ist der Beste überhaupt. Was er erreicht hat und in welch kurzer Zeit er das erreicht hat, wird meiner Meinung nach nicht übertroffen werden."

Johnsons sieben Titel in der höchsten NASCAR-Liga kamen in einem Zeitraum von elf Jahren (2006 bis 2016) zustande. Sage und schreibe fünf davon hat er in fünf aufeinanderfolgenden Jahren (2006 bis 2010) eingefahren. Abgesehen von Johnson haben es in der NASCAR-Geschichte nur Richard Petty und Dale Earnhardt auf sieben Titel gebracht. Fünf in Folge hat außer Johnson keiner geschafft.

In puncto Rennsiegen liegt Johnson mit seinen 83 derzeit auf Rang sieben der ewigen Bestenliste. Sollte er in seiner Abschiedssaison noch zwei Rennen gewinnen, würde er Cale Yarborough, Darrell Waltrip und Bobby Allison allesamt noch übertrumpfen und wäre Vierter hinter Richard Petty (200 Siege), David Pearson (105) und Jeff Gordon (93).

Doch Elliott beschränkt sich mit seiner Forderung nach mehr Respekt für Johnson beileibe nicht auf dessen sportliche Erfolge: "Er ist einfach das Paradebeispiel dafür, wie man sein Leben auf und neben der Strecke leben sollte. Er ist ein großartiger Kerl, der sein Leben abseits der Strecke im Griff hat. Er behandelt Menschen so wie er es verdient, behandelt zu werden. Er ist ein klasse Kerl und ein Vorbild. Ich darf mich glücklich schätzen, zu jemandem wie ihm aufzuschauen."

Mehr noch: Elliott ist überzeugt, dass Johnson den ihm zustehenden öffentlichen Respekt erhalten wird, sobald er nicht mehr fahren wird: "Ich habe das nie verstanden. Ich kann es mir nur damit erklären, weil er einfach immer der Gleiche geblieben ist. Er hatte trotz all seiner Erfolge nie ein großes Ego. Das ist meiner Meinung nach großartig. Genau so sollte es doch sein. Ich glaube, dass die Leute das erst begreifen werden, wenn er abgetreten ist."

Jimmie Johnsons letzte NASCAR-Saison läuft unter dem Motto #OneFinalTime und diese wird von ihm auf seinem Instagram-Profil ausführlich dokumentiert.

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Constable
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Re: Die NASCAR-Woche: Jimmie Johnson

Beitrag von Constable » Di Feb 25, 2020 6:50 pm

Absolute Zustimmung! :top:

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B#2K
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Re: Die NASCAR-Woche: Jimmie Johnson

Beitrag von B#2K » Mi Feb 26, 2020 11:02 am

Mehr Respekt? Von wem? Sollen die anderen ihn gewinnen lassen, weil es seine letzte Saison ist oder wie?
Verstehe die Aussage nicht.
Ich gehe davon aus das JJ sowohl bei seinen Fahrerkollegen als auch gerade bei den Fans mehr als genug Respekt erfährt.

Man, man, man... :jupi:
LG Marcel

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Re: Die NASCAR-Woche: Jimmie Johnson

Beitrag von Constable » Do Feb 27, 2020 4:44 pm

Nein, es geht nicht darum ihn eventuell unverdient gewinnen zu lassen. Gemeint ist da wohl eher die allgemeine Wahrnehmung. Johnson ist mit großem Abstand in seinem Sport der erfolgreichste Fahrer seiner Zeit. Durch seine wenig polarisierende Art hinterlassen diese Erfolge in der Breite aber weniger Eindruck als das mutmaßlich bei dem ein oder anderen Kollegen der Fall gewesen wäre.

Diese Wahrnehmung kann und wird sich mit der Zeit aber noch ändern. Das konnte man in der Geschichte schon oft beobachten.

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