Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg

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Redaktion
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Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg

Beitrag von Redaktion » So Mai 12, 2019 5:18 am

Brad Keselowski entreißt Alex Bowman auf dem Kansas Speedway kurz vor Schluss dessen möglichen Premierensieg - Kevin Harvick nach langer Führung nur auf P13

Gerade mal fünf Tage nach dem auf Montag verschobenen Gander RV 400 in Dover ist bereits das nächste Rennen der Monster Energy NASCAR Cup Series 2019 über die Bühne gegangen. Beim Digital Ally 400 auf dem Kansas Speedway in Kansas City setzte sich am Samstagabend unter Flutlicht Brad Keselowski (Penske-Ford) durch.

Nach insgesamt sieben Gelbphasen mitsamt Verlängerung (Overtime) hatte Keselowski die Nase knapp vor Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet), der nach 63 Führungsrunden als Zweiter seinen ersten Sieg in der höchsten NASCAR-Liga knapp verpasst hat.



Bevor es losging, mussten sich elf Piloten aufgrund technischer Beanstandungen an ihren Autos am Ende der Startaufstellung einreihen. Dazu zählten unter anderem Dover-Sieger Martin Truex (Gibbs-Toyota) sowie die im Qualifying eigentlich auf den zweiten beziehungsweise vierten Startplatz gefahrenen Stewart/Haas-Piloten Aric Almirola und Daniel Suarez.

Unbeeindruckt davon wurde das erste Rennsegment (Stage 1) von einem anderen Stewart/Haas-Piloten bestimmt: Polesetter Kevin Harvick führte einen Großteil der 80 Runden dieses Segments an. Neben einer angekündigten Gelbphase (Competition-Caution) nach 30 Runden aufgrund von Regen zwischen Qualifying und Rennen gab es in Stage 1 nur eine weitere Gelbphase, als Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) auf der Gegengerade einen Dreher hinlegte. Harvick sah die erste grün/weiß karierte Flagge des Rennens schließlich vor Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet) und Ricky Stenhouse (Roush-Ford).

In Stage 2 hatte Harvick das Geschehen ebenfalls über weite Strecken im Griff. Abgesehen von einer leichten Kollision zwischen Martin Truex Jr. und Daniel Suarez gab es im zweiten Rennsegment keine Zwischenfälle. Harvick schien auch dieses zweite Segment gewinnen zu können, wurde aber kurz vor Ende noch von Elliott abgefangen. So ging der Stage-2-Sieg an Elliott, gefolgt von Harvick und Erik Jones (Gibbs-Toyota).



Kurz nach Beginn des entscheidenden Rennsegments musste Kevin Harvick als Spitzenreiter einen außerplanmäßigen Boxenstopp unter Grün einlegen. Der Grund war ein nicht richtig angezogenes Rad. Die Konsequenz für den Langzeitspitzenreiter war das Herausfallen aus der Führungsrunde.

Als für den Rest des Feldes gut 50 Runden vor Rennende der letzte Durchgang Green-Flag-Stops im Gange war, sorgte beim Boxenstopp von Ryan Blaney (Penske-Ford) ein davonrollendes Rad für Gelb. Zu diesem Zeitpunkt lagen nur noch sieben Piloten - angeführt von den Hendrick-Teamkollegen Alex Bowman und Chase Elliott - in der Führungsrunde. Sie konnten somit bequem unter Gelb tanken.

Doch nur wenige Runden später war abermals der #12 Penske-Ford von Blaney - diesmal mit Reifenschaden - Auslöser für eine weitere Gelbphase. Weil ein Teil der Führungsgruppe noch einmal Reifen wechseln ließ, war der ursprüngliche Reifenvorteil für Bowman, Elliott und Co. nicht mehr ganz so groß. Zudem befand sich Harvick trotz seines außerplanmäßigen Boxenstopps nun doch wieder in der Führungsrunde.



In der Schlussphase tobte an der Spitze ein spannender Dreikampf zwischen Hendrick-Youngster Alex Bowman, Penske-Routinier Brad Keselowski und Gibbs-Youngster Erik Jones. Sieben Runden vor dem geplanten Ende zog Keselowski im Überrundungsverkehr auf der Außenbahn von Turn 4 an Bowman vorbei, nachdem dieser auf dem Weg zu seinem möglichen ersten Sieg in der NASCAR-Topliga bereits mehr als 60 Führungsrunden verbuchte hatte.

Doch nur drei Runden nachdem er die Führung verloren hatten, bekam der inzwischen auf P3 abgerutschte Bowman doch noch einmal eine Chance. Weil sich Matt DiBenedetto (Leavine-Toyota) mit qualmendem Auto langsam in Richtung Boxengasse schleppte, gab es nicht nur die siebte und letzte Gelbphase des Abends, sondern einhergehend damit auch die Verlängerung des Rennens um schließlich vier Runden.

Keselowski führte das Feld beim Overtime-Restart auf der Innenbahn an und hatte Jones außen neben sich. Dahinter lauerten Bowman und dessen bis dahin unauffällig gebliebener Hendrick-Teamkollege Jimmie Johnson. Die Weiße Flagge sah Keselowski als Erster, aber Bowman war bereits wieder Zweiter. Doch der Schwung des Hendrick-Youngsters reichte im Verlauf der letzten Runde nicht mehr, um den führenden Penske-Routinier noch abzufangen.

So fuhr Keselowski seinen bereits dritten Saisonsieg 2019 ein und hat damit mit Kyle Busch gleichgezogen. Im Gegenzug wartet Bowman auch nach nun 129 Cup-Rennen weiter auf seinen ersten Sieg. Jones rettete P3 ins Ziel, gefolgt von Chase Elliott und Clint Bowyer, die Jimmie Johnson in der Verlängerung noch aus den Top 5 verdrängten. Langzeitspitzenreiter Kevin Harvick blieb am Ende nur Platz 13.

Am kommenden Wochenende steht das All-Star-Race in Charlotte auf dem Programm.

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Tom_1985
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Re: Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg

Beitrag von Tom_1985 » So Mai 12, 2019 3:17 pm

Endgeil das schöne Würth Paint-Scheme wieder in der Victory Lane zu sehen. :schumi:
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B#2K
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Re: Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg

Beitrag von B#2K » Mo Mai 13, 2019 9:24 am

:top: :top: :top:
Schade, konnte das Rennen nicht schauen :uh:
LG Marcel

Let's go racing Penske-Boys! :naughty: :green:
#2 #12 #22 #21

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Tom_1985
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Re: Kansas-Triumph für Keselowski - Bowman verpasst ersten Sieg

Beitrag von Tom_1985 » Di Mai 14, 2019 11:25 am

B#2K hat geschrieben:
Mo Mai 13, 2019 9:24 am
:top: :top: :top:
Schade, konnte das Rennen nicht schauen :uh:
Warn eher ruhiges Rennen. Aber dennoch gut. Am Ende gabs nochn Aufreger zw. Clint und Erik.
In der letzten Runde wollte Clint noch an Erik vorbei mit ordentlich Speed. Aber der Bängel blockte hart und Clint fuhr ihm hinten drauf.
Hätte alles supi geklappt wäre es ein Mustang Doppelsieg. So lief Clint nur auf P5 ein und war stinkend Sauer auf Erik. Und sagte ihm dies auch nach dem Rennen.
TIME TO GET SCHWIFTY

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