Daytona 500: Pole-Position für William Byron

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Daytona 500: Pole-Position für William Byron

Beitrag von Redaktion » So Feb 10, 2019 7:36 pm

Erneute Hendrick-Dominanz im Daytona-500-Qualifying: William Byron führt seine drei Teamkollegen im Qualifying an und holt die erste Pole seiner Karriere

Das erste Qualifying der NASCAR-Saison 2019 ist in den Büchern. Weil es sich aber beim Saisonauftakt traditionell um das Daytona 500 mit seinen ganz eigenen Regeln handelt, steht nach dem vor wenigen Minuten auf dem Daytona International Speedway zu Ende gegangenen Qualifying (Einzelzeitfahren in zwei Segmenten) lediglich die erste Startreihe fest.

Die Pole-Position für die 61. Auflage des "Great American Race" hat sich William Byron erfahren. Mit seinem #24 Hendrick-Chevrolet markierte Byron mit 46,319 Sekunden (194,305 Meilen pro Stunde) die Q2-Bestzeit. Zweitschnellster im zwölfköpfigen Q2 und damit am kommenden Sonntag ebenfalls in der ersten Startreihe: Byrons Teamkollege und Vorjahres-Polesetter Alex Bowman, der mit seinem #88 Hendrick-Chevrolet lediglich 0,036 Sekunden langsamer war.



"Das ist unglaublich. Vielen Dank an Chad und alle im Team für die tolle Vorbereitung", so Byron in Anspielung auf seinen neuen Crewchief Chad Knaus, der nach 17 Jahren am #48 Hendrick-Chevrolet von Jimmie Johnson und der Crewchief des #24 Hendrick-Chevrolet von Byron ist.

"Wir sind bereit, aber das ist nur der Anfang. Jetzt freue ich mich auf kommenden Sonntag", so Byron, für den es im Alter von 21 Jahren in seiner zweiten Saison in der höchsten NASCAR-Liga die erste Pole-Position überhaupt ist. Diese ist ihm ausgerechnet beim prestigeträchtigsten aller Qualifyings gelungen.



Es war wieder einmal eine absolute Dominanz von Hendrick Motorsports. Schon in Q1 hatte das Team mit seinen vier Piloten Bowman, Byron, Chase Elliott und Jimmie Johnson die Top 4 komplett für sich beansprucht.

Und auch in Q2 war das der Fall, allerdings in der Reihenfolge Byron, Bowman, Johnson, Elliott. Byrons Pole-Position ist für Hendrick Motorsports seit der ersten Daytona-500-Pole des Teams (Ken Schrader 1988) nun bereits die 13. bei diesem bedeutendsten aller NASCAR-Rennen.

Der in Q1 noch Schnellster gewesene, aber in Q2 knapp unterlegene Bowman kommentiert: "William hat eineinhalb Zehntelsekunden gefunden. Vielleicht hatte er einfach Glück mit dem Wind. So oder so ist es ein toller Erfolg für Hendrick."



Die erste Startreihe für das 61. Daytona 500 am 17. Februar steht mit William Byron und Alex Bowman fest. Die übrigen 38 der insgesamt 40 Startplätze werden wie üblich in den beiden Duels am Donnerstag ermittelt. Insgesamt raufen in diesem Jahr 42 Piloten um die 40 Startplätze für den NASCAR-Saisonauftakt 2019.

Allerdings ist den 36 Charter-Autos die Teilnahme am Rennen schon jetzt sicher. Gleiches gilt für die beiden im Qualifying schnellsten Nicht-Charter-Autos (Open-Autos), den #31 Childress-Chevrolet von Tyler Reddick und den #27 Germain-Chevrolet von Casey Mears.

Somit werden die beiden noch zu vergebenen Startplätze für das Daytona 500 in den Duels am Donnerstag unter vier Piloten ausgefahren: Ryan Truex (Baldwin-Chevrolet), Brendan Gaughan (Beard-Chevrolet), Parker Kligerman (Gaunt-Toyota) und Joey Gase (MBM-Toyota).



Kaum, dass die NASCAR-Saison 2019 eröffnet wurde, gibt es auch schon die ersten Strafen. Drei Fahrzeuge fielen bei der Technischen Abnahme vor dem Qualifying zweimal durch: der #3 Childress-Chevrolet von Daytona-500-Vorjahressieger Austin Dillon, der #9 Hendrick-Chevrolet des zweimaligen Daytona-500-Polesetters Chase Elliott und der #13 Germain-Chevrolet von Austin Dillons jüngerem Bruder Ty Dillon. Diese drei Piloten müssen für den Rest der Speedweeks bis einschließlich des Daytona 500 auf ihren jeweiligen Carchief (nicht Crewchief) verzichten.

Bis zum Daytona 500 ist es noch eine Woche hin. Das erste Rennen des NASCAR-Jahres steigt jedoch schon am heutigen Sonntag. Beim punktelosen Advance Auto Parts Clash über 75 Runden in Daytona geht es um 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Uhr MEZ) los.

Im Clash-Training am Samstag war NASCAR-Titelverteidiger Joey Logano (Penske-Ford) der Schnellste. Von der Pole-Position startet nach Auslosung der Startpositionen durch die Crewchiefs aber Paul Menard (Wood-Ford). Insgesamt 20 Piloten nehmen an diesem nicht zur Meisterschaft zählenden Einladungsrennen teil.

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