Infos WEC Schanghai 2019: Livestream, Live-TV, Zeitplan, Sta

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Infos WEC Schanghai 2019: Livestream, Live-TV, Zeitplan, Sta

Beitrag von Redaktion » Mi Nov 06, 2019 4:58 pm

Verkürzte Renndistanz, kein Corvette-Gaststart, aber eine doppelte kostenlose Liveübertragung: Alle Infos zu den 4 Stunden von Schanghai

Auf den ersten Blick gibt der dritte Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2019/20 ein eher tristes Bild ab: Die Renndistanz wurde auf vier Stunden verkürzt, einen spektakulären Gaststart wie den der Corvette im vergangenen Jahr sucht man vergebens und generell heißt es für Schanghai: Früh aufstehen.

Allerdings gibt es auch positive Aspekte: Toyota wird angesichts der heftigen Einbremsung (s.u.) wohl erstmals in diesem Jahr schlagbar sein. Schanghai war im Vorjahr diejenige Strecke, auf der die privaten LMP1-Teams am dichtesten an die TS050 Hybrid herankamen.

Und das TV-Programm lockt gleich mit einer doppelten kostenlosen Liveübertragung auf zwei verschiedenen deutschsprachigen Sendern.



Wie beim Fuji-Rennen wird auch für das China-Gastspiel der WEC Frühaufstehen gefragt sein. Zwar befindet sich China eine Stunde näher als Japan an Europa, doch die Umstellung auf Winterzeit hat diese Stunde wieder ausgeglichen. So herrschen weiter sieben Stunden Unterschied.

Die gute Nachricht: Durch die Verkürzung des Rennens auf vier Stunden erfolgt der Start eine Stunde später als bisher. Nichtsdestotrotz ist Frühaufstehen angesagt: Start ist um 5 Uhr MEZ. Das Rahmenprogramm bildet der Porsche Carrera Cup Asia.

Freitag, 8. November04:00 - 05:30 Uhr: 1. Freies Training08:30 - 10:00 Uhr: 2. Freies Training

Samstag, 9. November02:50 - 03:50 Uhr: 3. Freies Training07:00 - 07:50 Uhr: Qualifying

Sonntag, 10. November05:00 - 09:00 Uhr: Rennen



Für die Zuschauer im deutschsprachigen Raum gibt es eine nahezu paradiesische Situation an diesem Wochenende: Aufgrund der frühen Startzeit gibt es erstmals seit längerer Zeit wieder eine komplette Liveübertragung eines WEC-Rennens außerhalb von Le Mans im Free-TV. Eurosport überträgt das komplette Rennen am Sonntagmorgen in voller Länge.

Gleichzeitig überträgt Sport1 im Free-TV das Rennen bis 8 Uhr morgens live. Die letzte Stunde gibt es im üblichen kostenlosen Online-Livestream zu sehen.

Daneben locken zahlreiche Bezahl-Angebote vom Eurosport Player und Sport1+ mit deutschem Kommentar bis zu den internationalen Streams auf fiawec.com und Motorsport.tv. Im internationalen Angebot gibt es darüber hinaus das Qualifying am Samstag zu sehen.

Ein Live-Timing steht auf der offiziellen Seite der FIA WEC zur Verfügung.

Samstag, 9. November06:50 - 08:00 Uhr: Qualifying (WEC-Stream, Motorsport.tv)

Sonntag, 10. November04:30 - 09:30 Uhr: Rennen in voller Länge (Eurosport, Sport1+, Sport1 Livestream, Motorsport.tv, WEC-Livestream, Eurosport Player)04:55 - 08:00 Uhr: Die ersten drei Stunden (Sport1)



Klasse LMP1#1 - Rebellion Racing - Bruno Senna/Gustavo Menezes/Norman Nato - Rebellion R13 - Gibson#5 - Team LNT - Jordan King/Ben Hanley/Jegor Orudschew - Ginetta G60-LT-P1 - AER#6 - Team LNT - Charlie Robertson/Michael Simpson/Guy Smith - Ginetta G60-LT-P1 - AER#7 - Toyota Gazoo Racing - Mike Conway/Kamui Kobayashi/Jose-Maria Lopez - Toyota TS050 Hybrid#8 - Toyota Gazoo Racing - Sebastien Buemi/Kazuki Nakajima/Brendon Hartley - Toyota TS050 Hybrid

Klasse LMP2#22 - United Autosports - Phil Hanson/Filipe Albuquerque/Paul di Resta - Oreca 07 - Gibson#29 - Racing Team Nederland - Frits van Eerd/Giedo van der Garde/Nyck de Vries - Oreca 07 - Gibson#33 - High Class Racing - Mark Patterson/Kenta Yamashita/Anders Fjordbach - Oreca 07 - Gibson#36 - Signatech Alpine Elf - Thomas Laurent/Andre Negrao/Pierre Ragues - Alpine A470 - Gibson#37 - Jackie Chan DC Racing - Ho-Pin Tung/Gabriel Aubry/Will Stevens - Oreca 07 - Gibson#38 - Jota - Roberto Gonzales/Antonio Felix da Costa/Anthony Davidson - Oreca 07 - Gibson#42 - Cool Racing - Nicolas Lapierre/Antonin Borga/Alexandre Coigny - Oreca 07 - Gibson#47 - Cetilar Racing - Roberto Lacorte/Andrea Belicchi/Giorgio Sernagiotto - Dallara P217 - Gibson

Klasse LMGTE Pro#51 - AF Corse - James Calado/Alessandro Pier Guidi - Ferrari 488 GTE Evo#71 - AF Corse - Davide Rigon/Miguel Molina - Ferrari 488 GTE Evo#91 - Porsche GT Team - Gianmaria Bruni/Richard Lietz - Porsche 911 RSR-19#92 - Porsche GT Team - Michael Christensen/Kevin Estre - Porsche 911 RSR-19#95 - Aston Martin Racing - Marco Sörensen/Nicki Thiim - Aston Martin Vantage AMR#97 - Aston Martin Racing - Alex Lynn/Maxime Martin - Aston Martin Vantage AMR

Klasse LMGTE Am#54 - AF Corse - Thomas Flohr/Francesco Castellacci/Giancarlo Fisichella - Ferrari 488 GTE Evo#56 - Team Project 1 - Egidio Perfetti/David Heinemeier Hansson/Matteo Cairoli - Porsche 9111 RSR#57 - Team Project 1 - Ben Keating/Larry ten Voorde/Jeroen Bleekemolen - Porsche 9111 RSR#62 - Red River Sport - Bonamy Grimes/Johnny Mowlem/Charles Hollings - Ferrari 488 GTE Evo#70 - MR Racing - Motoaki Ishikawa/Olivier Beretta/Kei Cozzolino - Ferrari 488 GTE Evo#77 - Dempsey-Proton Racing - Christan Ried/Matt Campbell/Riccardo Pera - Porsche 911 RSR#83 - AF Corse - Francois Perrodo/Emmanuel Collard/Nicklas Nielsen - Ferrari 488 GTE Evo#86 - Gulf Racing - Michael Wainwright/Andrew Watson/Ben Barker - Porsche 911 RSR#88 - Dempsey-Proton Racing - Thomas Preining/tba/tba - Porsche 911 RSR#90 - TF Sport - Salih Yoluc/Charles Eastwood/Jonny Adam - Aston Martin Vantage AMR#98 - Aston Martin Racing - Paul Dalla Lana/Darren Turner/Ross Gunn



Rebellion #1 (Senna/Menezes/Nato): 0,89 Sekunden pro RundeLNT-Ginetta #5 (King/Hanley/Orudschew): 0,65LNT-Ginetta #5 (Robertson/Hanley/Orudschew): 0,00Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez): 2,74Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley): 2,74



Aston Martin Vantage AMRMindestgewicht: 1.257 KilogrammLadedruck: 1,37-1,54 barTank: 98 Liter

Ferrari 488 GTE EvoMindestgewicht: 1.280 KilogrammLadedruck: 1,42-1,73 barTank: 91 Liter

Porsche 911 RSR - 19Mindestgewicht: 1.254 KilogrammLuftmengenbegrenzer: 30,1 MillimeterTank: 99 Liter



Aston Martin Vantage AMRMindestgewicht: 1.267 KilogrammLadedruck: 1,34-1,51 barTank: 95 Liter

Ferrari 488 GTE EvoMindestgewicht: 1.290 KilogrammLadedruck: 1,38-1,69 barTank: 89 Liter

Porsche 911 RSRMindestgewicht: 1.249 KilogrammLuftmengenbegrenzer: 30,2 MillimeterTank: 98 Liter



AF-Corse-Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Fisichella): -20 KilogrammProject-1-Porsche #56 (Perfetti/Heinemeier Hansson/Cairoli): -20Project-1-Porsche #57 (Keating/ten Voorde/Bleekemolen): -15Red-River-Ferrari #62 (Grimes/Mowlem/Hollings): -20MR-Ferrari #70 (Ishikawa/Beretta/Cozzolino): -10Dempsey-Proton-Porsche #77 (Ried/Campbell/Pera): -20AF-Corse-Ferrari #83 (Perrodo/Collard/Nielsen): +20Gulf-Porsche #86 (Wainwright/Barker/Watson): -20Dempsey-Proton-Porsche #88 (Preining/tba/tba): -20TF-Sport-Aston-Martin #90 (Yoluc/Eastwood/Adam): +5Aston Martin #98 (Dalla Lana/Turner/Gunn): -10



Schanghai liegt an der Grenze zwischen dem warmen, subtropischen Klima des südlichen Chinas und den kühleren, an die gemäßigte Klimazone angelehnten Temperaturen des Nordostens des Landes. So fallen die Temperaturen auch im November noch vergleichsweise mild aus, sofern keine kühlen Winde aus Sibirien einen Weg durch die Mandschurei weiter nach Süden finden.

Für das Wochenende ist aktuell strahlender Sonnenschein vorhergesagt - zumindest solange kein Smog die Sonne behindert. Die Vormittagstrainings könnten noch bei frischen Temperaturen von zehn Grad beginnen, danach wird es allerdings angenehm warm. Am Sonntag liegen die Höchstwerte sogar bei 20 Grad. Am Sonntag drohen einige kleinere Windböen aus südlicher Richtung.



Streckenlänge: 5,451 KilometerKurven: 12-16 (je nach Zählweise)Längste Gerade: 1.170 MeterEröffnung: 2004Zuschauerkapazität: 200.000WEC in Schanghai seit: 2012Streckenrekord LMP1: Kamui Kobayashi (Toyota TS050 Hybrid, 2017, 1:42.526 Minuten)Adresse: No.2000, Yining Rd., Jiading District, Shanghai 201814Distanzrekord: 195 Runden/1.062,95 Kilometer (2016 und 2017; Sieger s.u.)



- Die bisherigen 6 Stunden von Schanghai weisen eine hohe Ankommerquote auf: Von den 206 seit 2012 gestarteten Teams sind lediglich 22 ausgeschieden. Das macht eine Ankommerquote von 89,3 Prozent

- 2018 standen gleich fünf ehemalige Formel-1-Fahrer auf dem Podium: Fernando Alonso, Kazuki Nakajima, Sebastien Buemi, Witali Petrow und Jenson Button, der damals sein erstes FIA-Podium seit dem Großen Preis von Brasilien 2012 geholt hat

- Julien Canal ist der einzige Fahrer, der das WEC-Rennen in Schanghai in zwei unterschiedlichen Klassen gewonnen hat: 2012 in der LMP2 und 2014 in der GTE Am

- Bei den Pole-Positions gibt es mehrere Fahrer, denen das Kunststück in zwei verschiedenen Klassen gelungen ist: Mike Conway (LMP2 2013 und LMP1 2017/18), Nicki Thiim (GTE Am 2013 und GTE Pro 2017) und Olivier Pla (LMP2 2014 und GTE Pro 2018)

- Ferrari hat in Schanghai noch nie die GTE-Pro-Klasse gewonnen



2012: Wurz/Lapierre, Toyota TS030 Hybrid2013: Fässler/Lotterer/Treluyer, Audi R18 e-tron quattro2014: Davidson/Buemi, Toyota TS040 Hybrid2015: Bernhard/Webber/Hartley, Porsche 919 Hybrid2016: Bernhard/Webber/Hartley, Porsche 919 Hybrid2017: Buemi/Davidson/Nakajima, Toyota TS050 Hybrid2018: Conway/Kobayashi/Lopez, Toyota TS050 Hybrid

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