Jenson Button deutet an: Super-GT hat 2019 Vorrang gegenüber

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Jenson Button deutet an: Super-GT hat 2019 Vorrang gegenüber

Beitrag von Redaktion » Do Dez 06, 2018 4:00 pm

Nach dem Gewinn der Super-GT 2018 stellt Jenson Button für 2019 die Titelverteidigung mit Honda vor den einen oder anderen WEC-Einsatz mit SMP

2018 bestritt Jenson Button ein (reise-)intensives Parallelprogramm, bestehend aus dem Großteil der bisherigen Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2018/19 und der japanischen Super-GT-Serie.

Während Button beim WEC-Rennen in Schanghai den von SMP eingesetzten BR1 mit der Startnummer 11 zusammen mit seinen Kollegen Michail Aljoschin und Witali Petrow erstmals auf das Podium fuhr, errang er für Kunimitsu-Honda zusammen mit Naoki Yamamoto den Super-GT-Titel.

Für 2019 plant Button mit einer Reduzierung seiner WEC-Einsätze. Der Formel-1-Weltmeister von 2009 will sich voll auf die Verteidigung des Super-GT-Titels konzentrieren und keines der Rennen im Kalender der japanischen Meisterschaft verpassen. Das eine oder andere WEC-Rennen wird er aufgrund terminlicher Überschneidungen auslassen müssen. Dessen ist man sich bei SMP bewusst.

"Es war ein ausgesprochen stressiges Jahr, da ich zusätzlich noch in der WEC fuhr und mir nicht bewusst war, wie viele Reisen das mit sich bringt", gesteht Button, der seinen Wohnsitz inzwischen in Los Angeles hat. "Nächstes Jahr wird es ruhiger werden, weil das WEC-Programm eingeschränkt ist und die volle Konzentration der Super-GT gilt", so der Brite.

Die 6 Stunden von Spa der WEC kollidieren terminlich wie schon 2018 auch 2019 wieder mit dem Super-GT-Rennen in Fuji. Daher wird Button das Rennen in Belgien wie schon in diesem Jahr auslassen. Doch war Spa das bisher einzige WEC-Rennen, das er verpasst hat, so deutet ein SMP-Sprecher an, dass es 2019 weitere Rennen geben wird, bei denen Button fehlen wird.

Die 1.000 Meilen von Sebring beispielsweise kollidieren terminlich mit wichtigen Testfahrten der Super-GT. Und ob Button über die 24 Stunden von Le Mans hinaus im SMP-Aufgebot bleiben wird, steht ohnehin in den Sternen. Neben seinen fahrerischen Verpflichtungen in Japan hat der Brite kürzlich bekanntgegeben, als Formel-1-Experte für Sky Sports F1 in Großbritannien aufzutreten.

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