IndyCar-Champion Dixon über DTM-Rookie Ed Jones: "Sehr fähiger Fahrer"

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IndyCar-Champion Dixon über DTM-Rookie Ed Jones: "Sehr fähiger Fahrer"

Beitrag von Redaktion » So Jan 26, 2020 8:22 am

Wie gut ist WRT-Audi-Rookie Ed Jones? IndyCar-Champion Scott Dixon spricht über seinen Ex-Teamkollegen, der sich bei Ganassi an seiner Seite unfair behandelt fühlte

Wie gut ist DTM-Rookie und Ex-IndyCar-Pilot Ed Jones? Das weiß derzeit kaum jemand im DTM-Fahrerlager. Einer, der es allerdings beurteilen kann, ist der fünfmalige IndyCar-Champion Scott Dixon, der bei Chip Ganassi 2018 Teamkollege des neuen WRT-Audi-Piloten war.

Sein Urteil? "Ed ist ein sehr fähiger Fahrer", sagt Dixon im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com? über den in Dubai geborenen Briten. "Wenn das Auto zu seinem Fahrstil passt, wird er sich recht schnell anpassen können. Wenn nicht, dann wird es wie bei den meisten anderen ein wenig Zeit brauchen."

Aus seinen Gesprächen mit den Ex-DTM-Piloten Robert Wickens und Felix Rosenkvist - heute sein Teamkollege - wisse Dixon, dass das DTM-Auto "seine Eigenheiten hat. Vieles hat mit den Reifen zu tun - und damit, wie man sie für eine schnelle Runde im Qualifying am besten anpackt."



Eine interessante Aussage, denn im gemeinsamen IndyCar-Jahr 2018 war das Fahrverhalten des Boliden ein Streitthema zwischen Indy-Superstar Dixon und dem heute 24-jährigen Youngster Jones.

"Ich durfte das Auto nicht so einstellen wie ich es wollte, musste sein Programm unterstützen", kritisierte Jones gegenüber 'Gulf News'. Der Indy-Lights-Champion war Ende 2017 von Chip Ganassi nach dem besten Saisonstart eines Rookies seit Nigel Mansell und dem dritten Platz beim Indy 500 als "Rookie of the Year" an Bord geholt worden.

"Als ich nach ein paar Rennen das gleiche Set-up wie er hatte, habe ich ihn überholt, bin ihm davongefahren und hatte ihn voll im Griff. Sie haben bei Ganassi ein paar fragwürdige Dinge gedreht."



Das Ganassi-Jahr wurde für Jones zum Reinfall: Während Dixon am Ende Meister war, kam Jones nur auf zwei Podestplätze und Rang 13 - und musste den Hut nehmen. Er kam zwar 2019 beim Team von Ed Carpenter unter, brach sich aber gleich im ersten Rennen die Hand.

Jones wurde mit Ausnahme vom Indy 500 von den Ovalrennen abgezogen, und abgesehen von einem sechsten Platz beim Grand Prix von Indianapolis kam er über Platz zwölf nie hinaus. Sein großer Traum, in den USA Karriere zu machen, war damit geplatzt. Jetzt will er in der DTM einen Neustart hinlegen.



"Es handelt sich um eine Serie, die ich stets verfolgt habe und die durch ihr hohes Niveau und das großartige Racing sehr attraktiv ist", sagt Jones über die DTM. " Audi hat im vergangenen Jahr den Titel gewonnen, WRT hat eine großartige erste Saison hinter sich, und jetzt ist es das Ziel, auf dem Podium zu stehen, und wenn alles gut läuft, einen Sieg anzustreben."

Ein schwieriges Vorhaben, denn Jones hat keinerlei Erfahrung mit Autos mit Dach. Ex-Teamkollege Dixon, der beim Langstreckenklassiker in Bathurst übrigens für das DTM-Team R-Motorsport an den Start gehen wird, wünscht Jones trotz des schwierigen gemeinsamen Jahres "alles Gute" in der neuen sportlichen Heimat: "Ich werde das auf jeden Fall gespannt verfolgen."

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