DTM-Tests: So lief die Aston-Martin-Premiere in Jerez

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Redaktion
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DTM-Tests: So lief die Aston-Martin-Premiere in Jerez

Beitrag von Redaktion » Mi Mär 06, 2019 9:41 am

Warum der Aston Martin bei der Premiere am ersten Tag länger in der Box stand, worauf sich das Team konzentrierte und wieso man mit Wetterpech zu kämpfen hat

Der neue Aston Martin Vantage war der Blickfang des DTM-Testauftakts in Jerez am Dienstag: Während auch die Audi- und BMW-Piloten Nico Müller und Bruno Spengler ihre 2019er-Boliden weiterentwickelten, stand Paul di Resta nach dem kurzen Shakedown am Montag bei seiner Arbeit erst ganz am Anfang.

Im Zentrum steht zu Beginn noch die Fahrbarkeit des von HWA entwickelten Zwei-Liter-Vierzylinder-Turbomotors. "Zu diesem frühen Zeitpunkt unseres Test- und Entwicklungsprogramms möchte unser Team so viel wie möglich über den neuen Motor lernen," erklärt di Resta, der am Nachmittag für längere Zeit in der Box stand.

Trotz der Pause, die laut dem Schotten für "Anpassungen und Reparaturen" notwendig war, spricht der Routinier von einem "erkenntnisreichen Tag", an dem man wertvollen Daten über den neuen Motor sammeln konnte. "Unser brandneuer Turbomotor braucht sicher noch eine Menge Laufzeit, damit wir herauszufinden, wie wir die Fahrbarkeit und die Kühlung weiter optimieren können."



Damit spricht di Resta das zweite Ziel an: Erkenntnisse über die Hitzeentwicklung im Umfeld des Turboladers zu erlangen. Die heiße Abluft von Kühler und Intercooler entweicht über die vier langen, gut sichtbaren Schlitze auf der Motorhaube.

Ein Garrett-Turbolader, ein vorgeschriebenes Einheitsbauteil, entwickelt für den Vierzylinder einen vorgeschriebenen maximalen Ladedruck von 3,5 bar. Rund 30 Extra-PS können per "Push-to-Pass"-Knopfdruck - eine Art Überholknopf, der zusätzlich zu DRS 2019 eingeführt wird - zwölf Mal im Rennen abgerufen werden.

Doch wie erlebt der Teamchef den Auftakt von Aston Martin in der DTM? "Da das Aston Martin-Vantage-DTM-Fahrzeug in nur 90 Tagen entwickelt und gebaut wurde, gibt es noch viel Entwicklungsarbeit zu erledigen," sieht Florian Kamelger die Situation realistisch. Derzeit bemühe man sich vor allem um "das Ansprechverhalten des Turbomotors".



Das wird auch durch die Bedingungen nicht erleichtert. Denn die die Strecke war - wie übrigens auch für Mittwoch prognostiziert - meist feucht und trocknete erst mit Verspätung ab. Sehr zum Missfallen der Anwesenden.

"Ich habe mir den Wetterbericht für die nächsten 14 Tage angesehen, und meist hat es 25 Grad und zehn Sonnenstunden pro Tag. Bis auf zwei Tage, an denen es nass ist. Und das sind ausgerechnet die Tage, an denen wir testen", grummelt BMW-Pilot Timo Glock, der am Dienstag als Zaungast seine Kollegen beobachtete.

"Es ist unglaublich. Lasst uns um etwas Sonne beten, damit es trocken wird. Sonst hätten wir gleich in Deutschland bleiben können", sagt der Odenwälder. Nicht ganz so negativ sieht das Audi-Pilot Müller, der nach Jerez erneut in den Genuss der über 600 PS starken Turbos kam, die die 500-PS-V8-Sauger dieses Jahr ablösen.



"Ich bin eine Runde nach der anderen gefahren - und auf rund 140 Umläufe gekommen", offenbart er - und kann seine Begeisterung über die neue DTM nicht verbergen. "Mann, diese Autos machen Spaß!"

Am Mittwoch kommt erstmals sein Marken-Kollege Rene Rast in den Genuss der neuen Fahrzeuggeneration, während bei BMW Glock seine Premiere im 2019er-M4 feiert. Und bei Aston Martin setzt di Resta die Testarbeit fort, bevor er am Donnerstag und Freitag an die Rookies Jake Dennis und Ferdinand Habsburg übergibt.

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Biker748
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Re: DTM-Tests: So lief die Aston-Martin-Premiere in Jerez

Beitrag von Biker748 » Mi Mär 06, 2019 11:43 am

Was lese ich da, ein Aston Martin mit nur 4 Zylindern, wo sind denn die restlichen 4 oder 8 Zylinder abgeblieben? :?:

Auch wenn ich mir diese Plastikvehikel ansehe, bekomme ich einen Schauer über den Rücken :jupi:

Es gab mal Zeiten, in denen man sich Montags bei Autohändler das Auto kaufen konnte, das man am Wochenende auf der Rennstrecke sehen konnte.
Jeder TÜV Prüfer, würde einen Kreislaufkollaps bekommen, würde man mit so einem Plastikvehikel zum TÜV Vorfahren. :naughty:

Tobster
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Registriert: Mo Sep 24, 2018 7:50 am

Re: DTM-Tests: So lief die Aston-Martin-Premiere in Jerez

Beitrag von Tobster » Mi Mär 06, 2019 11:58 am

Du bist ja gut richtig informiert. Dass die DTM 4 Zylinder Turbos einführt steht schon seit 5 Jahren fest und war eigentlich bereits für 2017 geplant.

Dass man das Rennauto kaufen konnte war mal in den 80ern oder im STW mal so. Die Zeiten sind lange vorbei. Wenn du Seriennahe Autos sehen willst dann guck dir GT4 an und schreib hier nicht so unnütze Kommentare. Und mal abgesehen davon baut Audi oder BMW keine V8 Sauger mehr. Deren 4-Zylinder Turbos kannste aber im Laden kaufen... merkste was?

SG516
Beiträge: 94
Registriert: Mi Nov 14, 2018 10:38 am

Re: DTM-Tests: So lief die Aston-Martin-Premiere in Jerez

Beitrag von SG516 » Mi Mär 06, 2019 4:38 pm

Biker748 hat geschrieben:
Mi Mär 06, 2019 11:43 am
Was lese ich da, ein Aston Martin mit nur 4 Zylindern, wo sind denn die restlichen 4 oder 8 Zylinder abgeblieben? :?:

Auch wenn ich mir diese Plastikvehikel ansehe, bekomme ich einen Schauer über den Rücken :jupi:

Es gab mal Zeiten, in denen man sich Montags bei Autohändler das Auto kaufen konnte, das man am Wochenende auf der Rennstrecke sehen konnte.
Jeder TÜV Prüfer, würde einen Kreislaufkollaps bekommen, würde man mit so einem Plastikvehikel zum TÜV Vorfahren. :naughty:
Hmm... naja ich bin mir nicht sicher, ob man früher einfach mal nen Rennwagen am Montag kaufen konnte aber zumindest waren die DTM-Autos z.B. aus den 80 und 90ern viel näher an der Serie dran.
Diese kleinen Motoren sind leider ein allgemeiner Trend aktuell sowohl bei Straßen- als auch Rennfahrzeugen.
Grundsätzlich halt ich die DTM aber immer noch für eine Recht gute Serie. Mal sehen wies 2019 wird... 8-)

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