BMW-Rookie Philipp Eng: So viel Spaß gab's im Trainingscamp

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BMW-Rookie Philipp Eng: So viel Spaß gab's im Trainingscamp

Beitrag von Redaktion » Mo Mär 05, 2018 11:45 am

Philipp Eng startet 2018 bei BMW seine erste DTM-Saison - Zuvor ging es mit den Kollegen ins Fitnesscamp, wo nicht nur an der Sportlichkeit gefeilt wurde

Irgendetwas zwischen Spaß, Vorfreude und Anstrengung - so ungefähr muss man sich wohl ein vorsaisonales Trainingscamp in der DTM vorstellen. Für BMW ging es elf Wochen vor Saisonstart ins italienische Capezzano Pianore. Mit dabei: Die Neuzugänge Philipp Eng und Joel Eriksson. Sie sollten sich während der intensive Tage auf die Fitness, den Geist, aber auch auf das Teamgefüge und den Spaß konzentrieren.

"In erster Linie ging es darum, dass man als Team zusammen war", erklärt Eng gegenüber 'dtm.com'. "Man konnte sich ohne Druck besser kennenlernen und ein bisschen den Winterfrost abschütteln. Ich fühle mich sehr gut vorbereitet. Und ich habe auch eine bessere Idee bekommen, inwieweit ich mein Trainingsprogramm anpassen muss, damit ich voll fit bin, wenn ich in Hockenheim das erste Mal aufschlage."

Zwischen Kardio- und Kraftworkouts, Reaktions- und Konzentrationsübungen und verschiedenen Teamsportarten kann man schonmal ordentlich ins Schwitzen kommen. Die Früchte erntet man spätestens, wenn man samstags und sonntags wieder im Auto sitzt. "Die Fitness ist wichtig", betont Eng. "Wir wurden in vielen Bereichen getestet, mental und körperlich. Ich konnte super sehen, wo muss ich noch nachlegen, wo muss ich mich noch verbessern."

Dabei liegt dem Salzburger aber nicht jede Sportart. "Ein professioneller Beachvolleyball-Spieler wird aus mir keiner werden. In Österreich bin ich sehr viel in den Bergen unterwegs. Da liegt meine Stärke. Ich glaube generell, man kann immer noch irgendwie nachlegen. Meine Ausdauer ist sehr gut. Ich habe vergangenes Jahr viel auf dem Rennrad verbracht. Für Hockenheim wird es darum gehen, noch ein bisschen Muskeln aufzubauen. Die Belastungen im DTM-Auto sind schon höher, als das, was ich in der Vergangenheit gewohnt war."

Ein Großteil des Camps drehte sich aber auch ums Köpfchen. Und so berichtet Eng: "Mir persönlich haben das Mentaltraining und die Konzentrationsübungen sehr gut gefallen. Am Ende ist es immer entscheidend, dass du aus dem Angebot für dich das Wertvollste rausziehst. Das war bei mir hundertprozentig der Fall."

Außerdem wurde es dabei mit den Kollegen schon lustig: "Ich hatte am Anfang bei einem Test mit Farben ein bisschen Schwierigkeiten. Da geht es um das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften. Rennfahrer und Sportler, die wir sind, war da natürlich auch ein großer Battle untereinander. Das hat sehr viel Spaß gemacht."

Überhaut scheint der Spaß zusammen mit den Routiniers Spengler, Glock, Farfus und Wittmann nicht zu kurz gekommen zu sein. "Natürlich ist jeder auf sein eigenes Ergebnis fokussiert", so Eng. "Eine gute Harmonie im Team ist extrem wichtig, umso besser kannst du zusammenarbeiten. Und man kann auch mal ein paar Witze reißen, damit nicht alles immer so hundertprozentig ernst ist."

"Man musste immer vorsichtig sein, was man sagte, ansonsten wurde man aufs Korn genommen", nennt er als Beispiel. "Ich habe den Namen einer Trainerin falsch ausgesprochen, dann war das die ganze Woche der Running Gag. Es war aber jeder mal dran, ich habe das sehr genossen. Ich war ein bisschen traurig, als es vorbei war."

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