Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

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Redaktion
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Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Redaktion » Di Okt 20, 2020 11:37 am

Müssen Fahrergehälter in Zukunft eingeschränkt oder unter die Budgetgrenze gestellt werden? Was dafür und was dagegen spricht

Die Formel 1 will sparen. Maximal 145 Millionen Dollar dürfen die Teams ab dem kommenden Jahr pro Saison ausgeben - Tendenz sinkend. Das Problem: In gewisser Weise ist die Budgetgrenze eine Mogelpackung, weil es zahlreiche Ausnahmen gibt, die nicht unter die Grenze fallen. Dazu gehören etwa Fahrergehälter oder die Löhne der drei höchstbezahlten Mitarbeiter.

Es besteht daher die Gefahr, dass die Teams gar nicht signifikant weniger ausgeben, sondern ihre Kosten verlagern. "Wir wissen alle, dass es nur ein Ballon ist", sagt Renault-Teamchef Cyril Abiteboul. "Wenn wir auf der einen Seite drücken, dann geht die Luft auf die andere Seite." Soll heißen: Was die Teams bei Chassis und Motor sparen müssen, können sie in Fahrer investieren.

Nun kann man sich fragen, ob Lewis Hamilton in Coronazeiten wirklich noch so viel verdienen muss wie zuvor. Noch hat der Brite seinen neuen Vertrag mit Mercedes nicht unterschrieben, doch Berichte hatten zeitweise darauf hingedeutet, dass der sechsmalige Weltmeister in Zukunft noch mehr verdienen möchte - von 40 Millionen Pfund pro Jahr ist die Rede.



Das geht vielen mittlerweile zu weit. Sie wünschen sich eine Gehaltsobergrenze für die Sportler, wie sie etwa in vielen US-Meisterschaften bereits an der Tagesordnung ist. "Das muss unter Kontrolle gebracht werden", sagt Abiteboul. Alternativ könnte man die Fahrergehälter in die Budgetgrenze inkludieren. Dann könnte man den Fahrern weiterhin viel Geld zahlen, müsste aber an anderer Stelle Abstriche machen.

Diese Idee kommt bei vielen kleineren Teams gut an. "Wir unterstützen diese Idee definitiv", sagt McLaren-Teamchef Andreas Seidl. Und auch Haas-Teamchef Günther Steiner hätte nichts dagegen. "Es macht einen Performance-Unterschied. Wenn man viel Geld für einen Fahrer ausgibt, kann man andere Dinge nicht machen. Das würde das Feld noch weiter angleichen, und die Gehälter würden sich anpassen."

Aktuell herrscht nämlich eine hohe Diskrepanz zwischen den einzelnen Fahrern. "Für mich ist es nicht akzeptabel, dass Lewis Hamilton mehr als 40 Millionen verdient, während andere Fahrer für den gleichen Job 150.000 pro Jahr verdienen", sagt Romain Grosjean als Sprecher der Fahrervereinigung GPDA.



Mehr noch: Dass ein Fahrer in Coronazeiten so viel verdienen kann, ist auch schlecht für die Außendarstellung, meint Renaults Abiteboul. "Einige Teams werden hunderte Leute entlassen müssen", sagt er. "Und wenn wir gleichzeitig eine ungeheuere Inflation an Fahrerkosten haben, dann ist das für mich unfair und ergibt keinen Sinn", so der Franzose.

Frederic Vasseur würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Wenn die Fahrergehälter in die Budgetgrenze fallen, dann bitte auch die drei bestbezahlten Mitarbeiter - alles andere fände der Alfa-Romeo-Teamchef seltsam. "Wenn wir in diese Richtung gehen, dann müssen wir alle in die Budgetgrenze einbinden."

Der Franzose sieht das als gute Option, denn das könnte Teams dazu bringen, in junge Fahrer zu investieren. "Das wäre gut für die Nachwuchskategorien und die weltweite Pyramide des Motorsports", sagt er zu 'auto motor und sport'. Doch was passiert dann mit den großen Stars, die derzeit große Gehälter verdienen? Würden diese dann aus dem Sport verschwinden und eine Lücke hinterlassen?



Deswegen ist Toto Wolff auch dagegen: "Wir dürfen die Superstars nicht verlieren", sagt der Mercedes-Motorsportchef und findet, dass Hamilton & Co. ihre großen Gehälter verdienen. "Sie sind die weltweiten Superstars und die Besten ihrer Meisterschaft."

Sein Vorschlag: Ab 2024 eine schrittweise Einführung einer Gehaltsobergrenze - "damit zukünftige Generationen von Fahrern auf einem vernünftigeren Level sind", wie er sagt.

Die Aussagen verwundern jedoch Red Bulls Helmut Marko: "Zuerst bestand er darauf, eine Obergrenze für Pilotengehälter schon 2021 festzuzurren. Jetzt will er diesen Schritt erst ab 2024 gehen", sagt er bei 'f1-insider.com'. Ob das etwas damit zu tun hat, dass Lewis Hamilton noch nicht unter Vertrag ist und noch möglich viel herausholen möchte?



Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer glaubt jedenfalls nicht, dass die Topstars wegen Gehaltseinbußen plötzlich nicht mehr fahren würden. "Ich glaube, dass die Gehälter auch innerhalb der Grenze noch höher wären als das, was sie in anderen Rennserien bekommen würden", sagt er.

Romain Grosjean sieht jedoch ein anderes Problem, sollte man eine Obergrenze einführen. "Wir laufen Gefahr, die ganze Leiter im Motorsport zu zerstören", warnt er. Denn: "Wer würde noch Geld in Fahrerprogramme investieren und für ihre Karriere zahlen, wenn sie ihr Geld nicht durch einen gewissen Anteil am Gehalt später zurückbekommen?"

Das sei die Debatte, die man in der Fahrervereinigung zu diesem Thema geführt habe. "Ich war nicht dagegen, die Fahrergehälter in die Budgetgrenze aufzunehmen", sagt er. "Aber dann fragt man sich, welcher Hersteller oder Manager gibt dann ein Vermögen für einen Fahrer aus, nur um dann 20 Prozent von etwas zurückzubekommen, das gecappt ist? Sie bekommen ihr Geld nie zurück."

Die Diskussionen dürften also noch weitergehen.

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Seppi
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Seppi » Di Okt 20, 2020 12:33 pm

Und dann bitte auch gleich noch eine Frauenquote einführen, natürlich auch was die Fahrer*Innen betrifft.
50% wären angemessen ...
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CruiseControl
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Streitthema Fahrergehälter: Cap von 20 Mio

Beitrag von CruiseControl » Di Okt 20, 2020 12:48 pm

Klar bildet normalerweise der Markt den Preis - aber er lässt eben auch Auswüchse zu. Und 40 Mios pro Jahr darf man als Übertreibung bezeichnen, ohne deswegen als Sozialist beschimpft zu werden.

Eine analoge Diskussion gab es schon bei Vorständen in Deutschland, hier wenden einige Unternehmen ein Cap von 10 Mios pro Jahr an
Top-Sportstars werden das tatsächlich als 'wenig' empfinden, müssten sie doch dann womöglich auf den Privatjet verzichten. Aber wo würden F1-Topstars denn fahren, wenn die F1 'zu wenig' zahlen würde? Sie wäre doch selbst mit einem 10-Mio-Cap noch die höchstzahlende Meisterschaft.....
Nebenbei: Da Vorstände durchaus bei frühem Aufstieg in ebendiesen bis zu 20 Jahre dieses Geld einnehmen können, Top-Sportkarrieren aber höchstens 15 Jahre dauern, fände ich ein Cap von 20 Mios angebracht. Das würde kaum jemandem weh tun, und einige Diskussionen über Auswüchse sparen. Wer läge aktuell über den 20 Mios? Meines Wissens nach Hamilton, Ricciardo, Vettel, vermutlich Verstappen, und bis zu seinem Ausstieg Alonso. Habe ich jemanden vergessen?

Bei dem ganzen Thema nicht zu vergessen: Es geht nur um die direkten F1-Fahrergehälter. Werbe-Einnahmen oder ähnliches unterliegen der Vertrags-Freiheit, da kann keine Organisation ein Cap vorgeben.

Pitri
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Pitri » Di Okt 20, 2020 1:29 pm

Keiner zwingt Mercedes zu 40 Mio. gehalt. Könnten auch sagen: 10 Mio. lieber Hamilton oder gehst wo anders hin. Dann streicht halt ein anderer die Titel ein. Wäre Hamilton nicht bei Mercedes würde halt Bottas für ne Mio. die Titel sicherstellen oder ein Hülkenberg für schmales Budget.

hhfrentzen
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von hhfrentzen » Di Okt 20, 2020 1:32 pm

Seppi hat geschrieben:
Di Okt 20, 2020 12:33 pm
Und dann bitte auch gleich noch eine Frauenquote einführen, natürlich auch was die Fahrer*Innen betrifft.
50% wären angemessen ...
in den Nachwuchsklassen gebe ich dir recht. Die Position an der Spitze allerdings sollte man sich durch Leistung verdienen.
Auch sollte große Sportorganisationen wie z.B. die FIA und FOM eingenommene Gelder nehmen und die zu gleichen Teilen in Förderprogramme stecken auf der Ganzen Welt. Und dann bekommen wir hoffentlich eine dunkelhäutige Afrikanerin aus Neu Guinea als erste Frau die Weltmeister (bewusst so geschrieben) wird.

hhfrentzen
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von hhfrentzen » Di Okt 20, 2020 1:37 pm

Ich finde das System der NFL ganz gut.
Zwar habe ich im Detail natürlich nicht komplett verstanden, weil auch nicht weiter Informiert aber es sieht wohl so aus das die Gehälter und auch die Anpassung derer eine gewisse Grenze haben. Und wenn ein Sportler zu teuer wird weil sein Gehalt steigen muss dann muss man den gehen lassen.
So können andere Teams dann irgendwann den Sportler zu sich ins Team holen und man bindet ihn nicht durch horrende Summen an das eigene Team.
So profitieren Nachwuchsportler und kleine Teams gleichermaßen.

enrgy
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von enrgy » Di Okt 20, 2020 1:42 pm

hhfrentzen hat geschrieben:
Di Okt 20, 2020 1:32 pm
... eine dunkelhäutige Afrikanerin aus Neu Guinea als erste Frau die Weltmeister (bewusst so geschrieben) wird.
afrika <> neu guinea, aber das war sicher klar. es handelt sich dann wohl um jemand, der aus afrika stammt, aber in neu guinea die formel-klassen erfolgreich absolvierte.
dennoch ist es dann eine afrikanerin, und die sind schlicht und einfach zu groß für den platz hinterm lenkrad. gerade die "große dürre", die zwar gewichtsvorteile hat, schaut mit dem helm übers halo hinaus. aerodynamisch eine katastrophe.
es müßte also eine kleinwüchsige dunkelhäutige afrikanerin aus neu guinea sein... :schumi:

frankW
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von frankW » Di Okt 20, 2020 2:05 pm

Ich denke eine Gehaltsobergrenze wäre sinnvoll. Nichts gegen gute Gehälter, aber 3,25 Mio im Monat braucht nun wirklich kein Mensch.

CruiseControl
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von CruiseControl » Di Okt 20, 2020 2:13 pm

Pitri hat geschrieben:
Di Okt 20, 2020 1:29 pm
Wäre Hamilton nicht bei Mercedes würde halt Bottas für ne Mio. die Titel sicherstellen oder ein Hülkenberg für schmales Budget.
Das Ziel 'schmales Budget' sehe ich bei Top-Fahrern von Top-Teams nicht wirklich. Auch die Team-Verantwortlichen, die Aerodynamik- und Design-Stars wollen ein Millionen-Gehalt einstreichen - was nicht wirklich geht, wenn die Fahrer weniger verdienen sollten.....
Das funktioniert im Prinzip wie in großen Konzernen - kein Top-Manager wird ausgerechnet bei der Gehalts-Forderung nach unten ausscheren, womit er ja auch suggerieren würde, weniger wert zu sein.
Man muss auch den Werbewert der F1-Fahrer berücksichtigen. Wenn ein Fahrer Weltmeister wird, wird er mehr Einnahmen fordern, weil sein Werbewert gestiegen ist. Der Rennstall, der ihn dann hinauswirft, weil er teurer wird, ist selbst schuld.

ruunaa
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von ruunaa » Di Okt 20, 2020 2:14 pm

enrgy hat geschrieben:
Di Okt 20, 2020 1:42 pm
afrika <> neu guinea, aber das war sicher klar. es handelt sich dann wohl um jemand, der aus afrika stammt, aber in neu guinea die formel-klassen erfolgreich absolvierte.
dennoch ist es dann eine afrikanerin, und die sind schlicht und einfach zu groß für den platz hinterm lenkrad. gerade die "große dürre", die zwar gewichtsvorteile hat, schaut mit dem helm übers halo hinaus. aerodynamisch eine katastrophe.
es müßte also eine kleinwüchsige dunkelhäutige afrikanerin aus neu guinea sein... :schumi:
WOW!
Musstest Du lange darüber nachdenken oder schüttest du solche Sätze aus dem Stehgreif?

Zed
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Zed » Di Okt 20, 2020 2:18 pm

Seppi hat geschrieben:
Di Okt 20, 2020 12:33 pm
Und dann bitte auch gleich noch eine Frauenquote einführen, natürlich auch was die Fahrer*Innen betrifft.
50% wären angemessen ...
Frauen einstellen, nur weil's Frauen sind, ist aber ziemlich dämlich. Man wählt auch keinen Bundeskanzler, nur weil es eine Frau ist :D
Welche der Frauen hätte denn die Qualitäten um in der F1 zu bestehen?
Genau das selbe mit farbigen Fahrern. Nur dann rein, wenn sie was können, nicht weil sie schwarz sind. :eh:
Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt.

CruiseControl
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von CruiseControl » Di Okt 20, 2020 2:25 pm

Vermutlich verhandelt Hamilton relativ einfach, und sagt: Ich möchte 5 Mios pro WM-Titel! Und da alle bereits mit seinem 8. Titel 2021 rechnen, machen die Medien da 40 Mios draus. :lol: ;)

Sidious Awesome
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Sidious Awesome » Di Okt 20, 2020 3:11 pm

Ich denke nicht, dass die Fahrergehälter unter die Budgetobergrenze sollten. Dennoch macht es Sinn, wenn man die Gehälter deckelt. Gleichzeitig könnten die Teams eben den Fahrern gewisse Freiheiten einräumen, was Sponsoring, Merchandise, Werbung etc. angeht.
Ich schreibe hier meine Meinung und was ich aus meinen Eindrücken ableiten kann. Ich stelle keinerlei Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist und würde mich auch sonst niemals als Experten im Bereich Motorsport ansehen.

Nutcase
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Nutcase » Di Okt 20, 2020 5:12 pm

Die Fahrergehälter unter eine Budgetgrenze zu stopfen wäre relativ sinnlos. Bekommt Hamilton halt bloß noch 5 Millionen als Gehalt und einen 35 Millionen Werbevertrag von Mercedes. Läuft bei Vettel doch schon ähnlich. Sein Gehalt bei Racing Point ist mickrig, aber sein Aston Martin Werbedeal gleicht das aus.

painkiller
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von painkiller » Di Okt 20, 2020 9:44 pm

Unnsinniges Thema. Die Werbeeinnahmen der Top-Piloten ist sowieso um ein vielfaches höher als die Gehälter. Und ich glaube bei Alonso (im Ferrari) hat der Hauptsponsor Santander das gesamte Gehalt bezahlt.

hhfrentzen
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von hhfrentzen » Mi Okt 21, 2020 3:09 pm

enrgy hat geschrieben:
Di Okt 20, 2020 1:42 pm
afrika <> neu guinea, aber das war sicher klar. es handelt sich dann wohl um jemand, der aus afrika stammt, aber in neu guinea die formel-klassen erfolgreich absolvierte.
dennoch ist es dann eine afrikanerin, und die sind schlicht und einfach zu groß für den platz hinterm lenkrad. gerade die "große dürre", die zwar gewichtsvorteile hat, schaut mit dem helm übers halo hinaus. aerodynamisch eine katastrophe.
es müßte also eine kleinwüchsige dunkelhäutige afrikanerin aus neu guinea sein... :schumi:
Ja Neu Guiena war etwas dumm. Ich wollte nicht, so wie Du jetzt, in die Klischee-Kiste greifen und einfach Ghana sagen.
Und doch zählt die Aussage die ich treffen wollte. Ist bei Dir wohl nicht ganz angekommen.

Voyager1
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Re: Streitthema Fahrergehälter: Müssen diese in die Budgetgrenze?

Beitrag von Voyager1 » Mi Okt 21, 2020 11:49 pm

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Quoten? - Ja, unbedingt! Denn ohne Quote geht heutzutage ja garnichts.
Deshalb meine Vorschläge:

1)
Aufstockung des Fahrerfeldes auf 50 Fahrzeuge.

2)
Damit wird Platz für Quotenfrauen, Quotenschwule / - Lesben, -Transvestiten, Quoten-Eskimos, -Indianer, -Aboriginies, -Azteken, -Pygmäen, -Heilpraktikerinnen. Anti-Rassisten ebenso wie Rassisten (als beachtlich grosse Bevölkerungsgruppen haben beide Anspruch auf eine Quotenregelung). Selbstverständlich auch für Männer / Frauen / Diverse die temporär oder dauerhaft lieber etwas ganz anderes sein wollen,...
Ab hier muss ich mangels näherer Kenntnisse passen. Aber ich habe immerhin gelernt, dass der Herrgott diesbezüglich offenbar einen sehr-sehr grossen Streichelzoo erschaffen hat. Den darf es meinetwegen auch gern geben. Ich habe damit nicht das geringste Problem. Aber Streichelzoo-Tiere interessieren mich nunmal nicht. Es zieht mich eher zu den grossen gefährlichen Raubtieren, die haben auch ein Recht auf Beachtung.

Kurz gesagt, alles was irgendwie zwei Arme und Beine hat, hat auch ein angeborenes Menschenrecht auf Teilhabe am Rennspektakel. Und wer überhaupt keine Arme und Beine hat, kann ja eine entsprechende "Bewegung" Online stellen. Mit ausgezeichneten Erfolgsaussichten, denn in einer dekadenten Gesellschaft findet jeder Schwachsinn die passenden Fans - und nicht wenige. Und auf einen Schwachsinn mehr oder weniger kommt es schon lange nicht mehr an.

Mit vollem Recht werden sich auch Affen und Kängurus nicht mehr länger diskriminieren lassen indem man ihnen einen Fahrerplatz in der Formel1 vorenthält. Gutmenschliche "Aktivisten" werden auch hier ganz unbürokratisch für Gerechtigkeit sorgen.

Leiser Widerspruch käme allenthalben noch von Alten Weissen Männern. Eine aussterbende Art - beileibe nicht so schützenswert wie etwa eine Flachwand-Grottenkröte oder irgendwelches Grünzeug das einer nützlichen Autobahn oder Industrieanlage im Wege steht.

Übrigens, meine bisexuelle ukrainische Haushälterin sollte bei der Quotenregelung für die Formel1-Fahrerplätze unbedingt ebenfalls berücksichtigt werden. Sie wartet schon sehr lange auf eine Gelegenheit, ihrem Idol L.H. endlich einmal nahe zu kommen. Spätestens bei ihrer 28. Überrundung wird L.H. eine Kollision und die daraus folgende nähere Bekanntschaft mit ihr nicht mehr vermeiden können.

Alles in Allem wäre ein in dieser Weise zusammengesetztes Fahrerfeld die Garantie für unterhaltsame Rennen mit unzähligen nervenzerfetzenden Überhol- / Überrundungsvorgängen, sowie haarsträubenden Ausweichmanövern.

3)
Und was ist mit der Quote für Siege und Podestplätze?
Selbstverständlich muss auch in dieser Hinsicht Chancengleichheit geschaffen werden!

Das lässt sich ruckzuck und völlig kosten-neutral realisieren:
Indem man bei den Fahrzeugen der zwanzig "richtigen Rennfahrer" das linke Vorder-Rad sowie das rechte Hinter-Rad entfernt. Sollte sich trotzdem ein einzelnes Fabrikat als technisch uneinholbar überlegen erweisen (Schienenbenz!), verbleiben ja immerhin noch zwei Räder welche sukzessive entfernt werden können um unlautere Wettbewerbsvorteile auszuschliessen.

Das erfreuliche Resultat wären von Platz eins bis Platz fünfzig eng beieinander liegende Rundenzeiten. Und öfters wechselnde Figuren auf dem Siegerpodest.

Wer hat weitere Verbesserungsvorschläge?

Voyager
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