Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

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Redaktion
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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Redaktion » Mo Okt 12, 2020 6:31 am

Das Wort zum Sonntag: Alexander Albon ist selbst mit gutem Willen nicht mehr lange als Nummer 2 bei Red Bull haltbar, findet Chefredakteur Christian Nimmervoll



es sah schon ein bisschen seltsam aus, wie Alexander Albons Rennen am Nürburgring gestern zu Ende ging.

Als er in der 23. Runde durch den Hatzenbach-Bogen fuhr, gab es noch keine Anzeichen für ein Problem. Dann meldete sich auf einmal sein Renningenieur Simon Rennie: "Wir stellen ab, bitte. Wir müssen diese Runde an die Box, diese Runde an die Box. Wir müssen abstellen. Sorry dafür."

Ein paar Meter vor der Boxeneinfahrt meldete sich Albon: "Warum?" Offenbar hatte er keinen blassen Schimmer, warum er das Rennen beenden sollte. Rennie sagte nur: "Erklären wir dir, wenn du zurück bist."

Einer meiner Kollegen in der Redaktion machte spontan einen Witz: "Marko wird den armen Burschen doch nicht während des Rennens feuern?"

Grund genug hätte es jedenfalls gegeben.



Tatsächlich sah Albon ein bisschen ratlos aus, als er unmittelbar nach dem Rennen gefragt wurde, warum er eigentlich ausgeschieden sei. Das Team habe einen Defekt des Antriebsstrangs im Verdacht, so eine TV-Reporterin, und ob er das bestätigen könne. "Wir wären nicht an die Box gekommen, wenn wir kein Problem gehabt hätten", antwortete er zögerlich.

Dass Albon ohne technisches Problem aus dem Rennen genommen wurde, ist natürlich Unsinn. So eine Affekthandlung traue ich Dr. Marko nicht zu. Verständlich wäre es aber gewesen. Denn was der 24-Jährige bis dahin abgeliefert hat, war nicht gerade ruhmreich.

Dabei hatte er am Samstagabend noch allen Grund zur Freude. Freude heißt in Albon-Verhältnissen: 0,807 Sekunden Rückstand auf Max Verstappen in Q1, 0,828 in Q2 und 0,485 Sekunden in Q3.

Verstappen freilich hatte seine Q3-Runde am Boxenfunk wörtlich als "shit Lap" bezeichnet, aber da wollen wir mal nicht so streng sein. P5 in der Startaufstellung, wenn der Teamkollege auch nur Dritter ist, das ist für Albon 2020 eines der besseren Ergebnisse.

Die Freude darüber währte nicht lang. Er verschlief den Start und fiel gleich einmal hinter Daniel Ricciardo zurück, und als er dieses Malheur in Kurve 3 ausbessern wollte, verschätzte er sich auf der Bremse wie ein übermütiger Schüler am Gaming-PC. Um ein Haar hätte er Ricciardo und den Ferrari von Charles Leclerc abgeräumt.

Das ließ sich nur mit einer Hauruck-Vollbremsung verhindern, und so hatte er sich schon nach ein paar Metern einen Bremsplatten eingehandelt. "Der hat mein ganzes Rennen beeinträchtigt", gab er später zu. Unter anderem, weil er schon nach sieben Runden zum Reifenwechsel kommen musste.



Die Szene mit Daniil Kwjat in der NGK-Schikane war die nächste unüberlegte Aktion. Am Boxenfunk zunächst noch als "good Job" gelobt, war Martin Brundle am 'Sky'-Mikrofon sofort klar, dass das nur eine Strafe geben kann. Und so kam es dann auch: fünf Sekunden, abzusitzen beim nächsten Boxenstopp.

Aber bevor er die Strafe absolvieren konnte, wäre Albon vor der ersten Kurve fast noch dem zweiten AlphaTauri von seinem Vorgänger Pierre Gasly ins Auto gerauscht. Statt sich selbst am Riemen zu reißen und demütig mucksmäuschenstill zu sein, jammerte er am Boxenfunk: "Die kämpfen so hart!" Was sein Renningenieur einfach ignorierte: "Modus 6, wenn du kannst, bitte."

"Albon", schimpfte Kwjat später, "hat mir mein Rennen ruiniert. Er ist plötzlich rübergezogen und mir über den Frontflügel gefahren. Sehr, sehr plötzlich. Das hat er ziemlich schlecht eingeschätzt." Am Boxenfunk hatte das noch weniger diplomatisch geklungen: "Was macht der? Warum macht der das?"

Es ist jetzt nicht ganz zwei Monate her, dass ich Dr. Marko zuletzt in seinem Büro in Graz getroffen habe. Als ich beim Thema Albon nicht lockerlassen wollte, stand er auf, ging zum Aktenschrank und holte einen Ordner mit den Daten der letzten Rennen raus. Dann zeigte er mir anhand von bunten Telemetrielinien, wie schnell der Thailänder in manchen Phasen in fast jedem Rennen war.

Da hat der Dr. durchaus einen Punkt. Aber manchmal ist für Red Bull nicht gut genug.

Albon ist zwar in London aufgewachsen, hat aber einen thailändischen Pass. Möglich, unterstelle nicht nur ich, dass das einer der Gründe dafür ist, warum er bei Red Bull immer noch Welpenschutz genießt, während mit Gasly vor einem Jahr nicht besonders zimperlich umgegangen wurde.



Wenn Dr. Marko diese Kolumne liest (und ich weiß, das tut er), wird er sich wieder über mich ärgern. Gasly, hat er mir schon oft erklärt, habe in bestimmten Rennphasen nie das gleiche Potenzial aufblitzen lassen wie Albon.

Das kann ich als Beobachter von außen natürlich nicht seriös einschätzen. Aber wenn Red Bull das auf Basis der Daten so sagt, dann wird es zweifellos stimmen.

Ich möchte Albon auch in Schutz nehmen. Ende 2018, er war gerade hinter George Russell und Lando Norris Dritter der Formel-2-Meisterschaft geworden, hatte er den Traum von der Formel 1 eigentlich schon begraben. Bei Red Bull war er Ende 2012 wegen schlechter Leistungen aus dem Kader geflogen, und so blieb ihm nichts anderes übrig, als in die Formel E zu gehen.

Drei Jahre Werksvertrag bei Nissan, gutes Geld, eine Profikarriere: Für den damals 22-Jährigen war das zwar nicht das ganz große Glück, aber doch eine schöne Perspektive.

Dann rief aus heiterem Himmel plötzlich Dr. Marko an, ob er sich nicht vorstellen könnte, 2019 Formel 1 zu fahren. Red Bull kaufte ihn aus seinem Formel-E-Vertrag frei, setzte ihn in den Toro Rosso.

Junioren sollen dort mindestens zwei bis drei Jahre ausgebildet werden, bis sie reif sind für Red Bull Racing, hat mir Franz Tost einmal erklärt.

Nach zwölf Rennen saß Albon im Red Bull, und das war dann offenbar doch ein bisschen viel auf einmal. Als seine ersten Leistungen angesichts der widrigen Umstände noch in weiten Teilen der Fachmedien gelobt wurden, war ich schon ziemlich kritisch. Der Abstand auf Verstappen war vom ersten Tag an zu groß.

Das hat sich seither nie geändert, und so ist auch meine Kritik nie abgerissen.

Dr. Marko hat mich einmal gebeten, wir Medien mögen doch bitte Ruhe geben und dem armen Jungen Zeit lassen. Es tut mir leid, dass ich mich daran heute nicht halte.



Aber Dr. Marko wäre auch der Erste, der sagt: Wenn ein junger Formel-1-Fahrer das nicht aushält, dann ist er eh nicht aus dem richtigen Holz geschnitzt, um eines Tages Champions zu werden. Und wenn er das Zeug zum Champion nicht hat, gehört er nicht in einen Red Bull.

Alternative Kandidaten gibt's ja. Ich kann schon verstehen, dass man für 2021 nicht wieder Gasly ins Cockpit setzt. Der blüht bei AlphaTauri regelrecht auf, und das soll so bleiben, mit ruhiger Hand geführt von Franz Tost.

Aber da gibt's auch noch Fahrer wie Sergio Perez und Nico Hülkenberg. Der Eine wäre am Nürburgring beinahe aufs Podium gefahren, der andere schaffte es trotz der schlechtesten "Vorbereitung", die man sich nur ausdenken kann, in Q1 einen absolut schnellsten Minisektor zu fahren.

Wer das schafft, der muss was können.

Hülkenberg wäre, davon bin ich überzeugt, genau der Richtige für Red Bull. Schnell, verlässlich, no Bullshit. Er würde Verstappen wahrscheinlich auch nicht ganz das Wasser reichen können. Aber er würde das niederländische Wunderkind zumindest mehr fordern als Albon - und könnte mit seiner Erfahrung einen wertvollen Beitrag dazu leisten, das Team wieder nach vorne zu bringen.

Das kann man von einem jungen Fahrer wie Albon nicht erwarten.

Ihr#w22#

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bonbon2k
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von bonbon2k » Mo Okt 12, 2020 6:48 am

Ausgerechnet Hülkenberg, der in seiner langen F1 Karriere immer wieder mit den dümmsten Fahrfehlern brilliert hat :jupi:
Perez wäre der schnellere und zuverlässige von beiden, dennoch wäre es nur fair, würde Gasly eine weitere Chance erhalten, z.b. für die nächsten drei Rennen.

Zed
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Zed » Mo Okt 12, 2020 7:18 am

schon hart wenn man unter beobachtung steht, und jede Aktion als negativ aufgefasst wird. Dabei hat Marko noch gesagt dass sie mit Albon durchmachen.
Stößt aber wohl mal wieder auf taube Ohren.
Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt.

Yukahini
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Yukahini » Mo Okt 12, 2020 7:39 am

nun, taube ohren, weil man das über gasly auch gesagt hatte.
man sollte labon statt kwyat in den alpha tauri setzen, tost bringt den auch auf trapp.
und hülkenberg in den red bull.
perez wird denke ich zu haas gehen. mick zu alfa romeo und mal sehen ich befürchte magnussen bleibt (leider) bei haas

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bnlflo
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von bnlflo » Mo Okt 12, 2020 8:16 am

Sollte Perez nicht doch noch einen Anruf von Dr. M. bekommen, wird er vermutlich Indycar fahren, das kann er dann noch locker >10 Jahre betreiben und von Mexico ist es auch nicht so weit.

Sollte RB aber wirklich von seiner Philosophie abweichen und extern rekrutieren, dann ist vermutlich Hülkenberg der beste verfügbare Fahrer für diesen Job. Eben no bullshit, solide, würde Max fordern und sich trotzdem nicht an ihm abarbeiten. bei Checo würde ich das nicht unbedingt voraussetzen, wenn man sich mal sein Duell mit Ocon anschaut.

So richtig daran glauben, dass Red Bull wirklich nicht auf einen Junior setzt glaube ich auch nicht, aber sie haben eigentlich auch keine Alternative, drei der Fahrer sind am Senior-Team gescheitert und Buemi, Sette Camara oder Tsunoda will man da jetzt eher nicht reinsetzen.

Sidious Awesome
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Sidious Awesome » Mo Okt 12, 2020 8:29 am

Jaja, Albon hat den Platz im Red Bull nicht verdient, er ist zu langsam, er ist nicht konstant genug, blablabla... Kennen wir alles... Trotzdem wird Albon die Saison wohl fertig fahren.
2021 wird sich zeigen, ob man Gasly eine 2. Chance gibt, oder mit Albon weitermacht.

Red Bull wird weder Hülkenberg, noch Perez verpflichten.
Ich schreibe hier meine Meinung und was ich aus meinen Eindrücken ableiten kann. Ich stelle keinerlei Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist und würde mich auch sonst niemals als Experten im Bereich Motorsport ansehen.

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seahawk
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von seahawk » Mo Okt 12, 2020 8:34 am

Ich sage es mal so, wenn Honda 2021 auch in der KWM mal eine Chance haben will, dann braucht Red Bull einen besseren zweiten Fahrer. Hülkenberg oder Perez hätten da was.

Xolid
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Xolid » Mo Okt 12, 2020 8:51 am

Der "arme" Albon...wenn man schreibt, dass er zu schlecht für RB ist, müsste man aber auch schreiben, dass Vettel zu schlecht für Ferrari, Bottas zu schlecht für Mercedes, Russell zu gut für Williams und Grosjean zu schlecht für die F1 ist.
Abgesehen davon, scheint RB und Dr. Marko die Sache mit den Fahrern nicht so schlecht zu managen. Immerhin kommen aktuell 7 von 20 Fahrern aus dieser Schule...

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bnlflo
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von bnlflo » Mo Okt 12, 2020 8:58 am

Sidious Awesome hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 8:29 am
Jaja, Albon hat den Platz im Red Bull nicht verdient, er ist zu langsam, er ist nicht konstant genug, blablabla... Kennen wir alles... Trotzdem wird Albon die Saison wohl fertig fahren.
2021 wird sich zeigen, ob man Gasly eine 2. Chance gibt, oder mit Albon weitermacht.

Red Bull wird weder Hülkenberg, noch Perez verpflichten.
Sowohl Gasly als auch Albon waren zum jeweiligen Zeitpunkt Verlegenheitslösungen, und wurden beide zu früh in das Cockpit gesetzt. Das kann man ihnen nur zum Teil anlasten, aber so hart wie man mit Gasly ins Gericht ging, wenn er mal Achter wurde ("Achte Plätze interessieren uns nicht"), muss man sich halt bei allen guten Ansätzen bei Albon auch irgendwann mal fragen, ob man daran glaubt, dass er noch dahin kommt, wo RB seinen zweiten Fahrer haben will.

vandamm
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von vandamm » Mo Okt 12, 2020 9:10 am

Was ein Glück, dass Immervoll von F1 keine Ahnung hat und auch den Worten von Marko nicht lauscht....

Die ziehen ihr Ding in Sachen NUR Fahrer aus der RB Familie knallhart durch....
Totto Wolf: "Für mich steht Michael über allen anderen."

Zed
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Zed » Mo Okt 12, 2020 9:40 am

bnlflo hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 8:16 am
So richtig daran glauben, dass Red Bull wirklich nicht auf einen Junior setzt glaube ich auch nicht, aber sie haben eigentlich auch keine Alternative, drei der Fahrer sind am Senior-Team gescheitert und Buemi, Sette Camara oder Tsunoda will man da jetzt eher nicht reinsetzen.
Und deshalb glaub ich dass man einfach an Albon festhält, bis man einen RB Junior gefunden hat, den man Albon ins Gesicht werfen kann :D
Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt.

Sidious Awesome
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Sidious Awesome » Mo Okt 12, 2020 10:10 am

bnlflo hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 8:58 am
Sowohl Gasly als auch Albon waren zum jeweiligen Zeitpunkt Verlegenheitslösungen, und wurden beide zu früh in das Cockpit gesetzt. Das kann man ihnen nur zum Teil anlasten, aber so hart wie man mit Gasly ins Gericht ging, wenn er mal Achter wurde ("Achte Plätze interessieren uns nicht"), muss man sich halt bei allen guten Ansätzen bei Albon auch irgendwann mal fragen, ob man daran glaubt, dass er noch dahin kommt, wo RB seinen zweiten Fahrer haben will.
Ich stimm dir zu, dass sowohl Gasly als auch Albon zu früh ins A-Team gekommen sind. Trotzdem kann sich RB Zeit lassen, denn weder 20 noch 21 sind die WM-Titel ein Thema.

22 kommt ein neues Reglement, ein neuer Motor und bis dahin ist noch genügend Zeit um diverse Fahrer aus dem eigenen Juniorprogramm zu "ertesten" und wenn keiner eben den Nr.2 Anspruch erfüllt, wird es auch Mitte-Ende 21 genug gute Fahrer am Markt geben, die diese Position ausfüllen können.
Ich schreibe hier meine Meinung und was ich aus meinen Eindrücken ableiten kann. Ich stelle keinerlei Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist und würde mich auch sonst niemals als Experten im Bereich Motorsport ansehen.

God of Thunder
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von God of Thunder » Mo Okt 12, 2020 11:31 am

Herr Nimmervoll wird nicht müde, immer wieder die alte Leier vom erstklassigen Fahrer Hülkenberg, der die beste Lösung für Red Bull wäre, herunterzubeten.

Nicht nur Dr. Marko, auch die übrige Fangemeinde reagieren gelangweilt und mittlerweile auch etwas gereizt auf dieses Albon - Gebashe. Dass es für Alex nicht wirklich rund läuft, ist offensichtlich. Aber das hat wohl auch etwas mit dem Fahrzeug zu tun. Gasly fuhr im damaligen Toro Rosso frisch und fröhlich drauflos - scheinbar mühelos. Dann kam er zu RB und es war Schluss damit.

Gleiches gilt für Albon. Auch er überzeugte im TR, sonst wäre er ja nicht befördert worden. Jedoch erging es ihm genau so wie seinem Vorgänger. Es scheint, als ob das Top - Fahrzeug sich viel schwieriger bzw. vollkommen anders fahren lässt als die Boliden des Schwesterteams.

Was veranlasst also Herrn Nimmervoll anzunehmen, dass z. B. ein Hülkenberg im RB reüssieren könnte? Auch bei Perez (steht ohnehin nicht zur Debatte) kann nicht davon ausgegangen werden, dass er adäquate Ergebnisse liefern könnte. Nicht einmal ein Vettel würde im derzeitigen RB überzeugen können. Warum? Weil Vettel ja nicht einmal mit dem Ferrari klarkommt.
Albon wird in seine Rolle hineinwachsen, keine Frage, es dauert halt ein wenig.

Das ständige Rumnörgeln von Nimmervoll und Co. ist dabei nicht hilfreich. Aber was tut man nicht alles für einige Klicks?

Axeman
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Axeman » Mo Okt 12, 2020 11:48 am

Weiß nicht, ob man einen Verbremser auf einer grünen Strecke bei 9°C Aussentemperatur mit einem Schüler am PC vergleichen kann, er war nicht der einzige mit einem stehenden Rad bei diesem Rennen.

Aber Hülkenberg als stabileren Fahrer zu fordern, empfinde ich dann schon als Weltfremd. Und der Mann ist Chefredakteur?

EP76
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von EP76 » Mo Okt 12, 2020 12:44 pm

Nimmervoll würde auch nicht am PC ein volle Runde hinkriegen.

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bnlflo
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von bnlflo » Mo Okt 12, 2020 12:53 pm

God of Thunder hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 11:31 am
Was veranlasst also Herrn Nimmervoll anzunehmen, dass z. B. ein Hülkenberg im RB reüssieren könnte? Auch bei Perez (steht ohnehin nicht zur Debatte) kann nicht davon ausgegangen werden, dass er adäquate Ergebnisse liefern könnte. Nicht einmal ein Vettel würde im derzeitigen RB überzeugen können. Warum? Weil Vettel ja nicht einmal mit dem Ferrari klarkommt.
Albon wird in seine Rolle hineinwachsen, keine Frage, es dauert halt ein wenig.
Es gibt schon ein paar Anhaltspunkte dafür, dass Hülkenberg unter den gegebenen Umständen von den verfügbaren Alternativen eine gute Wahl wäre. Das lässt dann aber völlig außer Acht, dass Red Bull nun mal ein anderes Konzept verfolgt, und dass, wie hier schon bemerkt wurde, die nächste Saison nun mal nicht der Hauptfokus für das Team wird und der Druck, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, nicht riesig ist.
Dann kann Marko auch Mitte 2021 noch eine Entscheidung treffen und so lange Albon behalten - aber ich bezweifle, dass er bis dahin so viele Argumente für sich liefert, oder dass ein anderer RB-Junio bereit wäre.

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Stefan P
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Stefan P » Mo Okt 12, 2020 1:32 pm

...dazu hat Marko gestern Stellung bezogen:

NOCH hat Albon RB nicht zu 100 % überzeugt, ihn auch 2021 im RB-Cockpit zu belassen. Die Entscheidung wird im November fallen. Laut Marko hat RB aber im Moment keinen Nachwuchsfahrer, den sie an seiner Stelle ins Cockit setzen könnten. Fällt also die Entscheidung gegen Albon, dann muss ein Fahrer her, der Punkte garantieren kann, weil man nicht ein 'Ein -Auto-Team' sein will wie er wörtlich sagte. Und daraus ergibt sich die Chance für Hülkenberg, eventuell Albon zu beerben.
Kühner, als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln. (Alexander von Humboldt)

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Adrian77 » Mo Okt 12, 2020 2:26 pm

Irgendwie hat sich doch Red Bull eigenständig in diese Situation gebracht.
Gasly hat man ja innerhalb der Saison ersetzt, Albon hat ihn beerbt.
Da dieses mitten in der Saison stattgefunden hat, bekam das Thema halt in den Medien eine unglaubliche Aufmerksamkeit und hat es auch weiterhin.

Wir brauchen nicht darüber reden, ob ein Alexander Albon einen F1-Wagen schnell bewegen kann. Gott sei Dank schafft er dieses weitaus schneller, als alle hier im Forum zusammen (mich eingeschlossen).

Allerdings fehlt ihm ein wenig Renn-Souveränität (was mit seiner Statistik ja logisch ist). Dieses bringt ihn dann nun einmal in die Situationen, in denen er sich automatisch hineinbegeben muss und das Risiko halt steigt. Sei es die Performance bei den Starts / in der ersten Runde (wo er doch gerne mal den ein oder anderen Platz verliert) oder seine Unachtsamkeiten im Renngeschehen, die dann eine bessere Platzierung verhindern (Monza-Zeitstrafe, Eifel-Zeitstrafe). Vielleicht waren das gerade auch die Rennen, wo er hätte liefern müssen. Natürlich setzt er sich nicht ins Auto und nimmt sich dieses vor, sondern es passiert einfach. Klar, er hat dann in Rennen auch gezeigt, dass er dann wieder nach vorne fahren kann. Nur reicht das einem Red Bull-Team auf Dauer? Durch diesen Aktionismus im letzten Jahr hat man sich selber auf den Präsentierteller der Medien gelegt. Das bringt ja jetzt die Unruhe.

Wir dürfen nicht vergessen, auch Verstappen hatte eine "wilde" Phase, wo er auch mal gerne viel Schrott erzeugt hatte. Alles kein Problem. Allerdings mit einem Unterschied: wenn er durchkam hat er brilliert und Rennen gewonnen. Diesen Kredit hatten Gasly (damals) / Albon (heute) nicht.

Sichtweisen ändern sich ja: wir alle haben damals zu den Vettel-Zeiten ja auch nicht gestöhnt, als Webber im Qualifying mal vier Zehntel Rückstand hatte, oder? ;-)

Klar, ich würde Nico Hülkenberg einen solchen Sitz auch absolut gönnen, da er wirklich einen abgeklärten und entspannten Eindruck macht. Er hätte so eine Chance auch verdient.

Die Zeit wird es ja zeigen.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von vandamm » Mo Okt 12, 2020 2:36 pm

Das Problem ist ja, dass VER Mercedes ja auch nicht herausfordern kann....

Liegt es am Auto oder doch am Niederländischen Alesi???
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Shapeshifter
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Shapeshifter » Mo Okt 12, 2020 2:47 pm

God of Thunder hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 11:31 am
Herr Nimmervoll wird nicht müde, immer wieder die alte Leier vom erstklassigen Fahrer Hülkenberg, der die beste Lösung für Red Bull wäre, herunterzubeten.

Nicht nur Dr. Marko, auch die übrige Fangemeinde reagieren gelangweilt und mittlerweile auch etwas gereizt auf dieses Albon - Gebashe. Dass es für Alex nicht wirklich rund läuft, ist offensichtlich. Aber das hat wohl auch etwas mit dem Fahrzeug zu tun. Gasly fuhr im damaligen Toro Rosso frisch und fröhlich drauflos - scheinbar mühelos. Dann kam er zu RB und es war Schluss damit.

Gleiches gilt für Albon. Auch er überzeugte im TR, sonst wäre er ja nicht befördert worden. Jedoch erging es ihm genau so wie seinem Vorgänger. Es scheint, als ob das Top - Fahrzeug sich viel schwieriger bzw. vollkommen anders fahren lässt als die Boliden des Schwesterteams.

Was veranlasst also Herrn Nimmervoll anzunehmen, dass z. B. ein Hülkenberg im RB reüssieren könnte? Auch bei Perez (steht ohnehin nicht zur Debatte) kann nicht davon ausgegangen werden, dass er adäquate Ergebnisse liefern könnte. Nicht einmal ein Vettel würde im derzeitigen RB überzeugen können. Warum? Weil Vettel ja nicht einmal mit dem Ferrari klarkommt.
Albon wird in seine Rolle hineinwachsen, keine Frage, es dauert halt ein wenig.

Das ständige Rumnörgeln von Nimmervoll und Co. ist dabei nicht hilfreich. Aber was tut man nicht alles für einige Klicks?
Schön wie du immer wieder den Bogen zu Vettel bekommst :jupi: :jupi: :jupi: :jupi: :jupi:
Nichts ist für die Ewigkeit, manches hält halt länger.....Danke Eko877
6:11,13 35 Jahre Rekord!

Rotato
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Rotato » Mo Okt 12, 2020 6:10 pm

God of Thunder hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 11:31 am
Herr Nimmervoll wird nicht müde, immer wieder die alte Leier vom erstklassigen Fahrer Hülkenberg, der die beste Lösung für Red Bull wäre, herunterzubeten.

... Aber das hat wohl auch etwas mit dem Fahrzeug zu tun...

... Es scheint, als ob das Top - Fahrzeug sich viel schwieriger bzw. vollkommen anders fahren lässt als die Boliden des Schwesterteams.

Was veranlasst also Herrn Nimmervoll anzunehmen, dass z. B. ein Hülkenberg im RB reüssieren könnte? Auch bei Perez (steht ohnehin nicht zur Debatte) kann nicht davon ausgegangen werden, dass er adäquate Ergebnisse liefern könnte. Nicht einmal ein Vettel würde im derzeitigen RB überzeugen können. Warum? Weil Vettel ja nicht einmal mit dem Ferrari klarkommt.
Albon wird in seine Rolle hineinwachsen, keine Frage, es dauert halt ein wenig.
...
Wenn die Fahrer nicht mit dem Auto klar kommen, ist das ein Problem, allerdings eines das bestehen bleibt, sofern sich die #2-Fahrer nicht darauf einstellen können. Verstappen ist die ganz klare #1 und das Auto wird nach seinen Wünschen entwickelt. Der #2-Fahrer muss also mit einem Auto klarkommen, das VER's Fahrstil liegt.

Was Qualifiziert Hülkenberg dazu? Nunja, zunächst gar nichts, mal abgesehen von seiner Konstanz. Ja, er hat Fehler gemacht, aber nach 10 Jahren ohne Podium gehst du übers Limit, wenn die Chance besteht. Wenn aber das Auto aus eigener Kraft dazu fähig ist - was bisher nie der Fall war - dann wirst du mit dem Druck anders umgehen. Und Glück hat ihm eben auch gefehlt, wenn sonst mal die Chance bestand.

Aaaber, hier kommt der entscheidende Punkt für mich. Hülk ist in 4 Teams gefahren und hatte eigentlich nie Eingewöhnungsprobleme. Von Williams zu FI zu Sauber zu FI zu Renault (zu RP). Man kann annehmen, dass die Autos ziemlich unterschiedlich zu fahren waren.
2012 hat er im ersten FI Jahr diResta geschlagen, 2013 im einzigen Sauber Jahr Gutierrez dominiert, im ersten erneuten FI Jahr Perez geschlagen und im ersten Renault Jahr auch Palmer an die Wand gefahren. Nach drei Jahren Renault ist er dieses Jahr ohne Fahrzeugkenntnis im RP in Silverstone von Anfang an bei der Musik gewesen, hat Stroll im Quali geschlagen, nachdem dieser bereits Tests und vier Rennen gefahren ist. Dieses Wochenende wieder ohne Vorbereitung ins Auto gestiegen und in die Punkte gefahren; mit einem Auto, an das er sich während dem Rennen gewöhnen musste.

Man kann also guten Gewissens annehmen, dass Hülkenberg extrem gut darin ist, sich schnell an ein neues Auto zu gewöhnen und den erforderlichen Fahrstil zu finden. Er saß in 6 verschiedenen Autos, die er zuvor nicht mitentwickelt hat und ich bezweifle, dass die allesamt ganz zufällig zu seinem Fahrstil gepasst haben.

Wenn der Red Bull also aufgrund VER's Fahrstil recht speziell zu fahren ist, wäre die Entscheidung mit dem geringsten Risiko, einen flexiblen Fahrer ins andere Auto zu setzen, der den erforderlichen Fahrstil eben adaptieren kann, anstatt jemanden, der diese Flexibilität evtl. vermisst. Und Hülkenberg hat dieses Jahr nochmals unter Beweis gestellt, dass er das kann.

Nachdem Albon und Gasly gezeigt haben, dass sie mit dem Auto nicht zurecht kommen, kann man ihnen sicher noch eine Chance geben, aber welche Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie plötzlich besser mit dem Auto zurecht kommen? Albon hatte jetzt 11 Rennen Zeit und die Formkurve zeigt recht klar nach unten. Wenn ein Fahrer nicht zum Auto passt, dann ist das eben so und man muss sich nach jemand anderem umschauen, der zum Auto passt.

Vielleicht würden Hülk 2-3 Zehntel oder auch vier auf Verstappen fehlen, aber welcher verfügbare Fahrer auf dem Markt ist ernsthaft auf Verstappens Niveau? Vettel, Ricciardo, Verstappen und Kvyat sind die einzigen, die auf Anhieb mit dem Red Bull klar gekommen sind. Kvyat hatte auch nur ein Rookie-Jahr bevor RB, hat Ricciardo 2015 aber Paroli geboten. Ein chaotischer Start in 2016 - aber inkl. Podium - und ist im TR dann nicht mehr so zurecht gekommen. Von den drei Fahrern im eigenen Kader würde ich ganz ehrlich Kvyat nochmal eine Chance geben, auch wenn er ggü. Gasly nicht so prall aussieht.

Sonoma
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Sonoma » Mo Okt 12, 2020 8:35 pm

God of Thunder hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 11:31 am
Es scheint, als ob das Top - Fahrzeug sich viel schwieriger bzw. vollkommen anders fahren lässt als die Boliden des Schwesterteams.
Interessante These, nicht dass die mit Verstappen langsam ein ähnliches Problem bekommen wie Honda mit Marc Marquez, wo das Fahrzeug zu sehr Richtung Topfahrer entwickelt wird und für andere unfahrbar wird. Vielleicht hakt ja auch deswegen die Entwicklung.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von bnlflo » Mo Okt 12, 2020 9:40 pm

Sonoma hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 8:35 pm
Interessante These, nicht dass die mit Verstappen langsam ein ähnliches Problem bekommen wie Honda mit Marc Marquez, wo das Fahrzeug zu sehr Richtung Topfahrer entwickelt wird und für andere unfahrbar wird. Vielleicht hakt ja auch deswegen die Entwicklung.
ich glaube eher dass Verstappen - ähnlich wie Leclerc - eher eine der Fahrer ist, die sich gut auf jede noch so fies zu fahrende Kiste ganz gut einstellen können. Etwas das anderen - zum Beispiel den gescheiterten Rookies oder auch Vettel - ein Stück weit fehlt, da ist die Komfortzone einfach kleiner.

Sonoma
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Sonoma » Mo Okt 12, 2020 10:43 pm

Das glaube ich in jedem Fall auch.
Das ist ja die Grundlage, weil Verstappen die Fehler durch sein Fahrtalent ausbügelt, werden sie gar nicht mehr behoben. Dreht sich Vettel wie Flasche leer, weiß Mattia, dass der Wagen nicht gut ist ;)

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