Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

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vandamm
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von vandamm » Mo Okt 12, 2020 4:02 pm

@hhf

Nach deinen Maßstäben hätte eine HAM 2013 schon nicht mehr fahren dürfen.....

Und spätestens nach 2016 sich verpissen müssen.....

Lächerliche Aussagen und keine Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten. Hier der Meinung zu sein, dass Ferrari wirklich titelfähig war ist der größte Hohn. Grade 2018 hatte Mercedes Probleme in der Reifennutzung, die nach 11 Rennen behoben waren und in 3 Rennen gab es halt die Reifen mit geringer Lauffläche, die Mercedes 2 Siege gaben.

Vettel hatte nie eine Chance und es gipfelte halt in Hockenheim und Monza wo das Versagen erstmal beim Team zu finden ist. Hätte ein Vettel nur annähernd den absoluten Support von HAM bekommen, dann hätte es vermutlich durch den Bock in der Fahrzeugentwicklung - der immer schlimmer wird - auch nicht gereicht. Mercedes war absolut überlegen im letzten Saisondrittel. Wer etwas anderes erzählt hat Hallenhalma geschaut......

15 Siege im Ferrari von Vettel gegen 2 vom Golden Boy und keine Aussicht auf weitere Siege in 2020 und 2021.... Das wird nichts....
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hhfrentzen
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Re: shapeshifter

Beitrag von hhfrentzen » Mo Okt 12, 2020 4:05 pm

Shapeshifter hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 11:53 am
Bis auf Ric und Lec hatte er seine Teamkollegen immer gut im Griff. Seine besseren Ergebnisse darauf zurück zu führen, dass er bevorzug behandelt worden sei,kann ich genauso 1 zu 1 auf Hamilton, Leclerc, Verstappen und andere anwenden.
Komischerweise ist dies immer nur bei Vettel so, zumindest wenn man deinen und ähnlichen Post glauben schenken darf.
Seit Prost und Senna in einem Team gefahren sind, gibt es m. M. nach nur noch diesen Zustand, das ein Fahrer bevorzugt wird. Hamilton beschützt durch Toto, Verstappen durch Marco und Leclerc durch Pinoccio...... widerlegen kannst du das nicht
Hamilton Rosberg war 2016 ein Ausrutscher der mit Sicherheit von Toto und Nikki so nicht gewollt war.
Im übrigen ist Ricciardo bei Red Bull genauso geflüchtet, nachdem mit ihm das gleiche passierte wie mit Vettel.... als er merkte das sein teamkollege einfach die besseren Karten bei Red Bull hat.
Bei Leclerc gebe ich dir recht.
Hamilton hat allerdings mehrfach bewiesen das er auch gegen gleichwertige oder bessere Fahrer mithalten kann und den Kampf aufnimmt.
2007 - Alonso
2008 Weltmeister gegen Massa und das nur knapp.
2010 gegen Button der ihm so manches mal die Butter vom Brot nahm.
2013-2016 gegen Rosberg
sagen wir 16:40 bei der Post

Verstappen ist aktuell die Nummer eins weil es einfach keinen bei RB gibt der ihm das Wasser reichen kann.
Carlos Sainz klar im Griff und die Jahre mit Riccardo hat er sich sehr gut geschlagen und viel dazugelernt.
Er ist der einzige der Fahrerisch gegen die Mercedes antreten kann und ich bin mir sicher das er um Hamilton im gleichen Auto kreise fahren würde,
Shapeshifter hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 11:53 am
Einfach zu behaupten, Vettels Erfolge seien nur durch ein einfach besseres Auto zustande gekommen, das ganz rein Zufällig auf seinen Fahrstil passte, ist genauso auch hier auf Hamilton, Verstappen und Leclerc anwendbar.
Ich weiss ja nicht welchen Hintergrund du bezüglich Motorsport hast, ist eigentlich auch egal.... Fakt ist aber, wenn du schon ein schlechtes Auto hast, dies dann aber auch noch absolut auf deinen Teamkollegen angepasst wird, schaffst du einfach keine vernüftigen Ergebnisse.... Frag dazu mal Berger und Alesi was sie bei Benetton mit Schumachers 1995er Wagen erlebten.
Fairerweise solltest du den gleichen Maßstab bei Vettel, Hamilton,Leclerc und Verstappen anlegen, machst du aber nicht, weil Vettel deiner Meinung nach der einzige 4 fache WM ist der überbewertet wird....
Es gab mit Sicherheit in den letzten Jahren von Vettel mehr Fehler als gut für ihn waren... realistisch betrachtet schmälert das aber nicht seine Erfolge in den Jahren davor. Und es isr eindeutig wahrscheinlicher mit einem Auto abzufliegen oder sich zu drehen das dir nicht liegt, als dies mit einem "passenden" der Fall wäre. Im übrigen hat Leclerc gestern 3 Plätze gegenüber dem Start verloren.....und es sind dann auch noch 3 Fahrer vor ihm ausgefallen... aber nur Vettel macht ihr seinen 11 Platz zum Vorwurf....Ganz tolles Ergebnis von Charlie
Ein Alesi mit einem Sieg oder einen Berger mit 11 mit Vettel zu vergleichen ist aber auch nicht Fair.
Die Erfolge stehen auf einem Blatt Papier und sind nicht abzustreiten und doch sind sie so viel Wert wie nachfolgende Erfolge;
Prost 1985 (bestes Auto kein Gegner im Team)
Senna 1990 (bestes Auto kein Gegner im Team)
Mansell 1992 (bestes Auto kein Gegner im Team)
Prost 1993 (bestes Auto kein Gegner im Team)
Hill 1996 (bevorzugt)
Villeneuve 1997 (bevorzugt)
Schumacher 2000 - 2002 - 2004 (bestes Auto kein Gegner im Team)
Hamilton 2017 - 2018 - 2019 - 2020 (bestes Auto kein Gegner im Team)

Und genau aus diesem Grund schmälert das die Erfolge von Vettel. Mir ist bewusst das man das auch erst zusammen bringen muss und das hat er getan. Und doch kann man die Fehler nicht einfach Wegreden mit "Aber er hat so viele Erfolge". Und das sollten auch die Fans von Vettel so machen.

Ja Leclerc hat im Prinzip 3 Plätze verloren gestern, aber nicht durch das fahrerische sonder durch die schlecht getimten Boxenstops und die mangelnde Rennpace. Ich hatte keine Wunder von Vettel erwartet, das Feld ist hinter dem AMG eng zusammen und doch war es eher enttäuschend war Vettel abgeliefert hat und das muss man auch so kritisch sehen. Auch Du.

hhfrentzen
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von hhfrentzen » Mo Okt 12, 2020 4:09 pm

vandamm hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 4:02 pm
@hhf

Nach deinen Maßstäben hätte eine HAM 2013 schon nicht mehr fahren dürfen.....

Und spätestens nach 2016 sich verpissen müssen.....

Lächerliche Aussagen und keine Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten. Hier der Meinung zu sein, dass Ferrari wirklich titelfähig war ist der größte Hohn. Grade 2018 hatte Mercedes Probleme in der Reifennutzung, die nach 11 Rennen behoben waren und in 3 Rennen gab es halt die Reifen mit geringer Lauffläche, die Mercedes 2 Siege gaben.

Vettel hatte nie eine Chance und es gipfelte halt in Hockenheim und Monza wo das Versagen erstmal beim Team zu finden ist. Hätte ein Vettel nur annähernd den absoluten Support von HAM bekommen, dann hätte es vermutlich durch den Bock in der Fahrzeugentwicklung - der immer schlimmer wird - auch nicht gereicht. Mercedes war absolut überlegen im letzten Saisondrittel. Wer etwas anderes erzählt hat Hallenhalma geschaut......

15 Siege im Ferrari von Vettel gegen 2 vom Golden Boy und keine Aussicht auf weitere Siege in 2020 und 2021.... Das wird nichts....
Hast Du überhaupt gelesen was ich geschrieben habe? Ich denke eher nicht. Und 15 Siege von Vettel gegen 2 von Leclerc zu vergleichen wo Leclerc NICHT gefahren ist, spitzen vergleich.
Hockenheim 2018 oder 2019, Hmm waren beides seine Fehler.
Monza 2019? Klar Vettels Fehler.
Vettel gewann alleine die 4 Titel das Auto hatte damit nix zu tun.
Vettel versagt im Ferrari und nur das Team und das Auto sind schuld.
Hallenhalma ist scheinbar eher das was Du dir anschaust.

vandamm
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von vandamm » Mo Okt 12, 2020 4:12 pm

Totaler Unfug.....

Auch ein LEC hat es mit dem fetten Verbremser komplett verkackt und hätte sich genausogut drehen können. Ergebnis ist identisch.

Für Beide gilt eindeutig, der Ferrari ist ein Gurkenauto und die Gurkentruppe versteht das Auto nicht. Punkt

Schön zu sehen wird ja sein, dass Vettel geht und das Rumgegurke von Ferrari wird nicht weniger. Mal sehen wie lang Goldie da noch die Schnauze hält....


Und was komplett witzlos ist, die Aufstellung, dass HAM einen Gegner im Team 2014 bis 2016 hatte. Er hat es zum Großteil nur verkackt und das mich ihn nur kleiner .....
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vandamm
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von vandamm » Mo Okt 12, 2020 4:19 pm

Vielleicht für den Dummen ;)

Selbst wenn LEC genau so viele Jahre bei Ferrari fährt, wird er diese 15 Siege nicht holen. Die werden den Bino noch mindestens 2 Jahr mitschleifen und brauchen mindestens 3 Jahre um etwas Neues aufzubauen.

Alleine was da in Hockenheim passiert ist Vettel vorzuwerfen ist lächerlich. Mit abgekauten (rundenlang hinter Kimi) Reifen rumzueiern und dann in Regen zu kommen erhöht halt das Risiko abzufliegen. Um es verständlich zu machen 2019 Superlulu bei zu bergenden Fahrzeug unter Gelb in die Mauer. Ah ja das lag am Team und niemals am Überfahrer....

Wende deine dummen Maßstäbe mal konsequent an.....
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Micha_r1
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von Micha_r1 » Mo Okt 12, 2020 4:53 pm

hhfrentzen hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 3:43 pm
Nico Rosberg - den besten im besten Auto geschlagen
Hamilton - gegen Rosberg
Jenson Button - Hat die Gunst der Stunde genutzt- Barichello hat es sich selbst verbaut durch die ersten Rennen - Hat gegen Hamilton gezeigt das er es drauf hat.
Ayrton Senna - gegen Prost
Piquet - gegen Mansell (diskutabel sicherlich)
Lauda - gegen Prost
Piquet 83 - unterlegendes Auto dank der technischen Ausfälle der Turbos
Rosberg 82 - Hat einfach die wichtigen Punkte gesammelt. War aber schlechter als Reutemann der ja entnervt aufgab.

Der wichtige Punkt bei Vettel ist nun mal nicht nur die fehlenden Erfolge der letzten 2 Jahre sonder viel mehr und das ist entscheidend die vielen unnötigen Fehler auf der Strecke und sein Verhalten was sich erst der 2 Jahreshälfte 2019 änderte.
Viel zu viel Gejammer und Geschimpfe über andere. Kanada 2019 als ein Beispiel.

Viele derer die einmal Weltmeister wurden haben in einem anderem Team mit Möglichkeiten nichts mehr gerissen.

Schumacher hatte bei Benetton 2 Titel geholt und dann mit quasi dem gleichem Team bei Ferrari (auch hart an der Grenze der Regeln) weitere Titel geholt. Als er dann nicht mehr die unangefochtene Nummer 1 war aber abfiel gegen einen Rosberg.

Damon Hill der 1996 endlich Weltmeister wurde gegen Frentzen aber kein Land sah.

Rosberg der gegen Prost ziemlich alt aussah.

Vettel wurde wie wild gefeiert 2007 in Indianapolis doch Heidfeld war im Rennen bis zu seinem Ausfall auf Podiumskurs.
2008 der Sieg in Imola, doch auch hier nicht ohne Fehler und das Auto war im vergleich zu allen anderen voll auf Regen abgestimmt.
In der ersten hälfte der Saison 2009 viele dumme Fehler dann hat er es doch zusammengebracht.
2010 erst im letzten Rennen die Führung in der WM übernommen.
2011-2013 klare Nummer 1 im überlegen Auto (Wie Hamilton seit 2017) Und ja man muss es auch erst zusammen bringen und doch hat es einfach einen faden Beigeschmack. Alleine solche Aktionen wie Multi 21.
Und dann kam es das der RB nicht mehr vorne wegfahren konnte sondern im Feld fahren musste und schon wurde er von Ricciardo geradezu auseinander genommen. Alle hatten Schuld nur er nicht.Trotziger Abgang und die WM durch dumme Fehler jedesmal verloren.

Es gibt einfach keine Ausreden mehr für die schlechten Ergebnisse.
Also Hamilton gegen Rosberg muss man einfach sagen wie oft wurde Rosberg eingebremst zugunsten eines Hamilton. Als er sich es nicht mehr bieten hatte lassen kam das Jahr 2017 und siehe da, er wurde geschlagen. Vergleiche mit Rosberg und SChumacher mache ich bewusst, da es für mich kein Maßstab ist (Also Rosberg so ein guter Fahrer weil er SChumacher geschlagen hat).


Multi 21 ist nur das ich von einem Rennfahrer erwarte, unbedingter Wille zum Sieg.
Bei Vettel ist es nur leider manchmal Zuviel des guten.

Prost gegen Senna und Senna gegen Prost das war mit Sicherheit was ganz spezielles. Wobei man sagen muss, Senna hat Prost bewusst abgeschossen sehr grenzwürdig und Prost hat es im ersten Jahr mit sehr viel zutuen der Fia geschafft ob wissentlich oder nicht.

Und ja im letzten Rennen die WM Führung zu übernehmen ist ja nichts verwerfliches eher im Gegenteil spricht ja sogar für ihn. Das er und Ferrari eine ernsthafte Chance auf den Titel hatten bezweifel ich bis heute. Denn kein Team hatte jemals ein Packet das dem des Mercedes über ein Jahr ebenbürdig war. Hier gab es immer eine Saisonhälfte in denen sie eindeutig überlegen waren.

Das er die letzten zwei Jahre keinen guten Job gemacht hat daran gibt es allerdings nichts zu rütteln. Gebe ich dir vollkommen recht. Überbewertet soweit würde ich allerdings nicht gehen. Er hatte in seinen 4 Titeljahren nur 2 in denen er nur seinen TK als Gegner hatte die anderen 2 war es nicht so eindeutig.

Jim Quark
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von Jim Quark » Mo Okt 12, 2020 6:17 pm

Ja, das ging mal wieder in die Hose. Die Frage ist, ob Vettel bei Aston Martin den Kopf wieder frei bekommt, denn von Hockenheim 2018 hat er sich nie richtig erholt. Das ist halt der Unterschied zw. HAM bei Mercedes und VET bei Ferrari: HAM kann sich Fehler erlauben, es gefährdet seinen nächsten WM-Titel nicht. Das war bei VET 2018 anders. Deshalb war der Druck bei Ferrari auch ein anderer. Heute ist beim Gespann VET/Ferrari offensichtlich alle Luft raus.

An diejenigen, die VET hier (mal wieder) als völlig überbewertete Pfeife (oder "Dorftrottel") hinstellen, der vier WM-Titel nur wegen des ultra-überlegenen Red Bull gewonnen hat: Lachhaft, denn für HAM gilt das noch viel mehr. Nie waren Siege am Fließband über einen so langen Zeitraum so einfach. VET hat bis zum Hockenheim-Knackpunkt gute Rennen bei Ferrari abgeliefert, sein Toro Rosso-Sieg in Monza 2008 wird nur zu gerne unterschlagen. 53 Siege mit drei verschiedenen Teams - wären doch nur alle "Loser" so gut!

Die Niederlage gegen RIC 2014 ist erklärbar. Während für RIC (wurde damals von den Vettel-Bashern als "Durchschnittsfahrer" eingestuft; heute weiß man, dass er ein Top-Mann ist) jeder Podestplatz ein Glückserlebnis und Motivationsschub war, war ein solches Resultat für Vettel nach vier Titeln nichts besonders Erbauliches. Und im RB10 gab es gegen den Mercedes W05 keine WM zu gewinnen. Darunter litt wohl die Motivation. Und heute ist LEC der Liebling bei Ferrari. Bei Vettel-Ferrari drängt sich dagegen der Eindruck auf, dass beide Seiten das Ende herbeisehnen.

Bei Aston Martin hat man nun Perez weggeschickt, obwohl der regelmäßig liefert. Man darf gespannt sein, ob Vettel aus der Asche wieder aufsteigt. Gut genug dazu ist er. Eigentlich...

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von DodgeHEMI426 » Di Okt 13, 2020 1:43 pm

vandamm hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 4:19 pm
Alleine was da in Hockenheim passiert ist Vettel vorzuwerfen ist lächerlich. Mit abgekauten (rundenlang hinter Kimi) Reifen rumzueiern und dann in Regen zu kommen erhöht halt das Risiko abzufliegen. Um es verständlich zu machen 2019 Superlulu bei zu bergenden Fahrzeug unter Gelb in die Mauer. Ah ja das lag am Team und niemals am Überfahrer....

Wende deine dummen Maßstäbe mal konsequent an.....
Der grosse Unterschied zwischen den beiden Fahrern ist, dass dies bei HAM ein ultraseltener Fehler war und er trotzdem noch Punkte holte, so wie immer ausser ein einziges mal in den letzten 77 Rennen. In der gleichen Periode hatte VET schon relativ viele mindestens teilweise selbstverschuldete Komplettausfälle oder Fahrfehler, die in der Punktelosigkeit endeten.

Jim Quark
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von Jim Quark » Di Okt 13, 2020 4:44 pm

DodgeHEMI426 hat geschrieben:
Di Okt 13, 2020 1:43 pm
Der grosse Unterschied zwischen den beiden Fahrern ist, dass dies bei HAM ein ultraseltener Fehler war und er trotzdem noch Punkte holte, so wie immer ausser ein einziges mal in den letzten 77 Rennen.
Richtig, wenn man einsam vorne weg fährt, macht man i. d. R. weniger Fehler. War bei Vettel nicht anders. Sobald HAM mal im Feld fährt, gibt's durchaus Fehler. Einfach mal Albon fragen.

Das mit den 77 Rennen ist ein interessanter Punkt. Wann hatte HAM eigentlich den letzten Defekt? Im Rennen oder im Qualy (Rückversetzung wg. Teiletausch)? Der Benz ist nicht nur das schnellste, es ist auch das zuverlässigste Auto. HAMs Defektfreiheit dürfte ein F1-Rekord darstellen. Fazit: Alle technischen Vorteile bei HAM.

HAM hat in Hockenheim '19 übrigens nur gepunktet, weil beide Alfas disqualifiziert wurden.

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von vandamm » Di Okt 13, 2020 7:56 pm

Sorry aber HAM hat das Glück gepachtet, siehe Silverstone.

Ich sag mal so, der Lulu saß noch NIE in so einer Gurke wie Vettel 2021.
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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von RenaultF1 » Di Okt 13, 2020 8:47 pm

Im Boxen redet man von der "Prime", den leistungsmässig besten Jahren der Karriere und dann eben "die Zeit danach"... genau das sehe ich bei Vettel auch:

Relativ Jung sehr gut, dann gar 4x unbestritten WM, und seit her hat er Leistungsmässig seinen Zenit ("Prime") überschritten und wird Altersbedingt halt von Jahr zu Jahr einwenig "schlechter", wobei er natürlich nach wie vor zumindest ein Durchschnittlicher F1 Pilot ist...

Ich habs weiter vorn irgendwo geschrieben:
Es gibt halt Spitzensportler, welche mit fast 40 noch mit der Weltspitze mithalten können (siehe zb Federer), daneben gibts halt auch solche, welche mit 30 schon deutlich von ihren besten Tagen entfernt sind, was sich auf Niveau "Weltspitze" natürlich gnadenlos auswirkt.

Wenn Messi zB alterbedingt irgendwann viel weniger Tore erzielt, dann hilft eine Diskussion um seine Anzahl Tore vor 5-15 Jahren auch nicht zur Klärung der aktuellen Leistungsfähigkeit... Dem Teammanager eines Topvereins hilft die Verpflichtung eines Spieler, "der früher mal Weltklasse war" , auch nicht, wenn klar ist, dass die Leistungskurve altersbedingt in den letzten Jahren langsam aber sicher in den Keller fällt...
Es hilft höchstens der PR-Abteilung und bei der Sponsorensuche, wenn ein bekannter Name verpflichtet wird... genau das muss der Grund von Vettels Vertrag bei AstonMartin sein...

Kurz: Vettel WAR mal Weltspitze, nun ist er höchstens noch Mittelmass, mit sinkender Tendenz... :dead:

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von Snip » Mi Okt 14, 2020 7:59 am

Micha_r1 hat geschrieben:
Mo Okt 12, 2020 4:53 pm
Also Hamilton gegen Rosberg muss man einfach sagen wie oft wurde Rosberg eingebremst zugunsten eines Hamilton.
Wie oft denn?

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von seahawk » Mi Okt 14, 2020 9:38 am

Wobei es in der F1 viel Kopfsache ist. Wenn Du die WM gewonnen hast und in Topautos gefahren bist und nun in einer Karre sitzt die irgendwo für Platz 7-12 taugt, dann ist die Motivation um Platz 7 zu kämpfen sicher geringer als in den ersten Jahren der Karriere, wo man sich jedes Rennen beweisen wollte und musste.

Wir werden dass bei Leclerc auch bald sehen, wenn Sainz im Team auftaucht.

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von bnlflo » Mi Okt 14, 2020 9:57 am

seahawk hat geschrieben:
Mi Okt 14, 2020 9:38 am
Wobei es in der F1 viel Kopfsache ist. Wenn Du die WM gewonnen hast und in Topautos gefahren bist und nun in einer Karre sitzt die irgendwo für Platz 7-12 taugt, dann ist die Motivation um Platz 7 zu kämpfen sicher geringer als in den ersten Jahren der Karriere, wo man sich jedes Rennen beweisen wollte und musste.

Wir werden dass bei Leclerc auch bald sehen, wenn Sainz im Team auftaucht.
Nando in seinem letzten Rennen für McL

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von Micha_r1 » Mi Okt 14, 2020 12:08 pm

Snip hat geschrieben:
Mi Okt 14, 2020 7:59 am
Wie oft denn?
Auswendig weiß ich es nicht aber ich kann nachschauen es waren aber min. 3 mal. Schon im ersten Jahr als er die Anweisung vom Team bekam Hamilton passieren zu lassen.

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Re: Sebastian Vettel nach Abflug im Heimrennen: "Das ging in die Hose!"

Beitrag von Snip » Mi Okt 14, 2020 1:24 pm

Malaysia 2013, da gab es eine Teamorder. Rosberg durfte in der Schlussphase Hamilton nicht überholen, um das Podest nicht zu risikieren. Sonst wurde Rosberg nie von Mercedes zurückgepfiffen und er musste auch sonst nie Hamilton passieren lassen. Hat Ferrari auch mit Leclerc gemacht, Australien 2019.

Bei dir klingt das immer so, als wäre Rosberg 4 Jahre lang ein Wasserträger für Hamilton gewesen. Rosberg hat sich über die gemeinsame Zeit mit Hamilton bei Mercedes nie negativ geäußert. Im Gegensatz zu seinen drei Jahren mit Schumacher, in denen sich das Team einen Dreck um ihn interessiert hat, wie er selbst sagte.

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