Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

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Redaktion
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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Redaktion » Mo Sep 14, 2020 6:50 am

Der Rausschmiss von Sergio Perez durch Lawrence Stroll ist eine menschliche Tragödie und zeigt, wie wenig Loyalität im Millionenbusiness Formel 1 wert ist



einer fällt mir auf jeden Fall ein, der keine schöne letzte Nacht hatte: ich selbst! Erstmal, weil die letzte Nacht ziemlich kurz war. Gegen 22:15 Uhr hatte ich die spontane Eingebung, dass ich doch nach einem wirklich kräftezehrenden Tripleheader mal früher Schluss machen könnte, um mir das Finale der US-Open reinzuziehen. Schließlich bin ich, wenn ich mich nicht gerade mit Autorennen beschäftige, Dominic-Thiem-Fan der ersten Stunde.

Bis in den fünften Satz hinein hielt ich mich wacker, nur um dann rechtzeitig einzuschlafen, als mein Landsmann den ersten Grand Slam seit 25 Jahren nach Österreich holte.

An den 11. Juni 1995 erinnere ich mich auch deswegen noch ziemlich genau, weil ein paar Stunden nach Thomas Muster auch Jean Alesi den größten Triumph seiner Karriere feierte, beim Grand Prix von Kanada in Montreal, im Ferrari mit der Nummer 27 auf dem Circuit Gilles Villeneuve.

Was die Formel 1 betrifft, gibt es einige Kandidaten, die letzte Nacht schlecht geschlafen haben könnten. Ein paar davon werde ich mit meinem Kollegen Stefan Ehlen in unserem inzwischen schon traditionellen Montagsvideo besprechen.



Das gibt's im Laufe des heutigen Tages eingebettet in diesen Artikel zu sehen, oder ab 17:00 Uhr als (gut planbare, weil danach natürlich auch on demand verfügbar) Premiere auf unserem YouTube-Kanal - den Sie am besten gleich abonnieren, damit Sie dort nichts mehr verpassen!

Meine Kolumne von letzter Woche hat sich im Nachhinein als fast prophetische Überleitung herausgestellt. Die letzte Zeile, über Sebastian Vettel, lautete: "Vielleicht fällt es ihm jetzt leichter, doch den Aston-Martin-Vertrag für 2021 zu unterschreiben."

Nach allem, was ich heute weiß, war da zwar die Tinte unter dem Vertrag noch nicht trocken, aber zumindest telefonisch mit Lawrence Stroll alles geklärt.

Armer "Checo"! Er wusste längst Bescheid, als ihn Stroll am Mittwoch vor Mugello angerufen hat. Stroll hatte dem Rechtsbeistand des Teams am Sonntag nach dem Rennen in Monza aufgetragen, die finalen Unterlagen für die Vettel-Verpflichtung vorzubereiten. Inklusive 1,5 Millionen Dollar Gage vom Formel-1-Team und fünf Millionen Dollar Gage als Markenbotschafter für Aston Martin, wie die Plattform 'RaceFans' berichtet.

Dort stand geschrieben, dass Perez selbst das Gespräch zufällig mitgehört haben soll, weil Stroll kein Meister darin ist, leiser zu sprechen, wenn die Wände dünn sind.

Mir wurde die Geschichte anders erzählt. Jemand anderer soll mitgehört haben, aber weil der sympathische Mexikaner im Team viele Freunde hat, dauerte es nicht lange, bis die Nachricht zu ihm durchgedrungen war.



Perez erlebt gerade auf die harte Tour, dass Loyalität in einem Millionenbusiness wie der Formel 1 nichts wert ist. Seit 2014 fährt er schon für den Rennstall aus Silverstone, und obwohl er in der Zeit mit Nico Hülkenberg und Esteban Ocon zwei begabte Teamkollegen hatte, gehen die fünf letzten (von insgesamt sechs) Podestplätze des Vorgängerteams Force India auf sein Konto.

Im Sommer 2018 stand Force India dann vor der Pleite, und auf den ersten Blick sah es ein bisschen merkwürdig aus, dass ausgerechnet Perez selbst am Ende den Insolvenzantrag einbrachte, der das Ende der Ära Vijay Mallya besiegelte.

Damit war aber der Weg frei für die Rettung durch neue Investoren. Ohne Perez hätte es das heutige Racing Point (und zukünftige Aston Martin) mit Stroll am Ruder nicht gegeben.

Doch daran scheint sich jetzt keiner mehr zu erinnern. Otmar Szafnauer, dem Vernehmen nach eine der Kräfte im Team, die dafür plädiert hat, Perez gegenüber loyal zu bleiben und ihn nicht rauszuschmeißen, muss sich in den TV-Interviews ganz schön anstrengen, dass man ihm das schlechte Gewissen nicht ansieht, wenn er versucht, für Perez trotz des Rausschmisses anerkennende Worte zu finden.

Rein menschlich gesehen ist das, was mit Perez gerade passiert, eine Tragödie. Eigentlich hätte die Option auf seine Dienste für 2021 schon bis 31. August gezogen werden sollen. Er selbst stimmte zu, diese bis nach Monza zu verlängern. Weil er eh keine anderen Optionen hat, die attraktiver wären als Aston Martin.

Geändert hat das nichts. Am Ende bekam er trotzdem die Absage.



Positiv ist, dass "Checo" sicher weiter Formel 1 fahren kann, wenn er das möchte. Mit seinen mexikanischen Sponsorengeldern, die Force India jahrelang über Wasser gehalten haben, ist er sowohl für Haas als auch für Alfa Romeo ein hochattraktiver Kandidat.

Bei Alfa (Sauber) könnte er zu seinen Wurzeln zurückkehren, dorthin, wo 2012 mit ein paar sensationellen Auftritten als "Reifenflüsterer" seine Karriere begonnen hat. Und er könnte als Routinier den Mentor geben für einen der Ferrari-Junioren. Aus deutscher Sicht bevorzugt Mick Schumacher.

McLaren-Boss Zak Brown hat ihm sogar schon ein IndyCar-Cockpit angeboten, sollte der 30-Jährige in Zukunft Lust verspüren, näher an der Heimat und an der Familie zu sein. Aber das alles ist bestenfalls ein Trostpreis.

Eigentlich hätte er 2021 für seine langjährige Treue und Loyalität gegenüber seinem Team belohnt werden sollen. Jetzt, wo die Ernte für das eingefahren wird, woran Perez maßgeblich mitgearbeitet hat, ist er den neuen Chefs plötzlich nicht mehr gut genug.

Das tut insofern doppelt weh, als gar nicht gesagt ist, dass der Neue, Vettel, überhaupt sehr viel besser Autofahren kann. Dessen aktuelle Leistungen bei Ferrari dürften Stroll sen. im Hinblick auf 2021 jedenfalls nicht ruhig schlafen lassen.

Aber die brutale Realität ist: Mit einem viermaligen Weltmeister lassen sich mehr von den teuren Luxussportwagen verkaufen als mit Perez, und Deutschland ist für Aston Martin der wichtigere Markt als Mexiko, gerade im Hinblick auf den neuen SUV DBX, der der "Game-Changer" für den angeschlagenen Sportwagenhersteller werden soll.



Dass Perez in Mugello auch nicht wahnsinnig gut ausgesehen hat, was seine Performance betrifft, hatte einen einfachen Grund.

Das größte technische Update der Saison, laut Szafnauer "ein paar Zehntel" pro Runde wert, stand nur in einfacher Ausführung zur Verfügung, und beim Münzwurf dürfte zufällig nicht der in Ungnade gefallene Mexikaner, sondern der Sohn des Chefs gewonnen haben.

Trotzdem war Perez im Qualifying sogar um einen Hauch schneller.

Letztendlich wurde er Fünfter, während das Update in den Leitplanken der Arrabbiata das Zeitliche segnete.

Eigentlich hätte es für Sotschi auch an Perez' Auto kommen sollen. Aber so ungeschickt, wie sich die italienischen Streckenposten im Umgang mit Strolls Racing Point angestellt haben, ist nicht auszuschließen, dass das erste Update ein Totalschaden ist und es mit einer zweiten Ausführung bis Sotschi knapp werden könnte.

Dass nach Strolls lautstarkem Hospitality-Gespräch in Monza jemand zu "Checo" petzen gelaufen ist, wundert mich übrigens nicht. Der Mexikaner ist ein geselliger, sympathischer Kerl, im Team allseits beliebt. Und nicht nur da.

Ich glaube, es war bei einer Formel-1-Party ("The Code 20") nach dem Grand Prix von Kanada in Montreal 2013, als ich zum ersten Mal erlebt habe, warum alle "Checo" lieben.



Meine Erinnerung an den Abend ist noch recht lebendig: In dem exklusiven Club, der für die Party angemietet worden war, dröhnte laute Musik, halbnackte Frauen hingen am Seil von der Decke. Ernst Hausleitner und Karl Wendlinger vom ORF, mit denen ich auf ein Glas Wein verabredet war, kamen mir schon wieder entgegen, als ich dort erst ankam. Zu laut, zu schrill, sagten sie.

Ein paar Meter neben der eigentlichen Location, in derselben Straße, saß Claire Williams mit ihrem Rennteam in einem Straßencafe. Und als ich so in der Schlange stand beim Einlass, weil der Club längst aus allen Nähten platzte, erlebte ich, wie sich eine Gruppe vordrängelte und "Checo, Checo" rief.

"Checo" kam dann auch prompt zum Eingang und erklärte dem unbarmherzigen Security-Bullen, dass die netten Mädels (es waren auch ein paar Jungs dabei) alle zu ihm gehören und man sie doch bitte reinwinken möge. Mit Erfolg.

Ich frage mich heute noch, wie gut befreundet "Checo" und die Gruppe wirklich waren und wie gut sie sich kannten. Ich kann mich jedenfalls nicht an viele Abende erinnern, an denen ich mit meinen besten Freunden erstmal Selfies geknipst habe. Aber das ist eine andere Geschichte.

Weil die Party letztendlich auch für mich, obwohl damals zarte 31 Jahre jung, zu laut und zu schrill war, beschränkte ich mich darauf, im Außenbereich an einem Glas Wein zu nippen und ein bisschen zu beobachten, was da so vor sich ging. So oft hatte ich bis dahin schließlich noch nicht die Gelegenheit gehabt, mit den Herren Formel-1-VIPs abends Party zu feiern.

Am besten gefiel mir Nico Hülkenberg, der ganz entspannt draußen saß und sich neben all dem Trubel einfach nur mit einer netten Dame unterhielt.



Und natürlich "Checo", der ein paar Mal an mir vorbeilief, immer mit einem Cocktail in der Hand, weil wieder jemand "Checo, Checo" gerufen hatte. Elena, die Party-Organisatorin, die mich und meinen damaligen Chef tagsüber eingeladen hatte, grinste mich an: "Keiner hat heute so viele Freunde wie 'Checo'!" Es war der Running Gag des Abends.

Aber es beschreibt ganz gut, wie "Checo" so tickt. Ein sympathischer junger Mann mit Lust aufs Leben, zugänglich, unkompliziert. Vielleicht ein bisschen naiv.

Und der den größten Fehler seiner Karriereplanung schon 2012 gemacht hat, als er der aufstrebende Shootingstar der Formel 1 war, aber nicht die Geduld hatte, auf Ferrari zu warten, sondern schon 2013 zu McLaren wechselte - und dort seine Chance auf den großen Durchbruch vermasselte.

Jetzt hätte er, "against all Odds", doch noch einmal die Chance bekommen können, in der Formel 1 für ein top finanziertes Team um Podestplätze zu fahren. Vielleicht sogar um Siege.

Und das Allerbeste daran war: Er hatte den Weg für Aston Martin sogar selbst mit vorbereitet, das ganze Team aufgebaut.

Es war alles angerichtet. Hat nicht sollen sein.

Die Formel 1 kann manchmal ziemlich grausam sein.

Ihr#w22#

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kilo2020
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von kilo2020 » Mo Sep 14, 2020 8:35 am

Ich denke nicht dass Verstappen besser als Perez geschlafen hat

F1achmann
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von F1achmann » Mo Sep 14, 2020 9:22 am

Ich würde mal sagen zu früh ins Bett gegangen. Der 5. Satz war mega spannend.
Und damals mit Muster/Alesi weiß ich auch noch allzu gut. :)
Ach ja, um die Formel 1 gehts ja hier... 8)

enrgy
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von enrgy » Mo Sep 14, 2020 9:39 am

schon nach der überschrift könnte ich :kotz:

menschliche tragödien finden sich überall, aber wohl kaum im falle des per goldenem handschlag geschassten perez. :jupi:

ein kurzer blick auf eine grieschische insel oder in die intensivstationen der krakenhäuser rund um den globus sollten dem herrn chefredakteur genügen, um wahre menschliche tragödien zu erkennen.

wenigstens hat er nach diesem satz selber schlecht geschlafen. :top:

nuff said!

Holger Tuerm
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Holger Tuerm » Mo Sep 14, 2020 9:43 am

Perez wäre ein guter Kandidat für Red Bull neben Verstappen.

rennfan78
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von rennfan78 » Mo Sep 14, 2020 9:55 am

enrgy hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 9:39 am
schon nach der überschrift könnte ich :kotz:

menschliche tragödien finden sich überall, aber wohl kaum im falle des per goldenem handschlag geschassten perez. :jupi:

ein kurzer blick auf eine grieschische insel oder in die intensivstationen der krakenhäuser rund um den globus sollten dem herrn chefredakteur genügen, um wahre menschliche tragödien zu erkennen.

wenigstens hat er nach diesem satz selber schlecht geschlafen. :top:

nuff said!
Was hat die Flüchtlingskrise mit der Formel 1 zu tun? Hier geht's um Motorsport, nicht um eine Flüchtlingskrise, über die man an anderer Stelle sowieso trefflich diskutieren könnte...Das liegt aber nicht im Kompetenzbereich eines MT-Redakteurs, noch in dem der meisten hier Anwesenden und daher ist es konsequent, dieses Thema hier auszusparen, wie den Klimaschutz und Diskussionen über Masken eben auch.
Nuff said! Wie der besorgt-denkende Kosmopolit heute anscheinend zu sagen pflegt

Was das Geheule über Perez angeht kann ich aber nur zustimmen: es gibt wahrlich härtere Schicksale, auch im Motorsport! Perez mag ein netter Kerl sein und den Rennstall durch seine Connections gerettet haben, das ist aber schon ein paar Jährchen her: soll er aus Dankbarkeit jetzt ein Cockpit auf Lebenszeit erhalten? Fakt ist: Perez wurde diese Saison schon einige Male von Stroll geschlagen und dieser gilt nicht als Riesentalent, Hülkenberg war diesem ohne Vorlaufzeit und Training sofort ebenbürdig bis überlegen und der steht komplett ohne Cockpit da, nur um das Ganze einzuordnen! Dazu kommt die Naivität, während einer Rennpause in ein Land mit massiver Infektionsrate zu reisen und sich dann, oh surprise, selbst anzustecken: professionell geht da halt auch anders...
Zudem: Perez wird nächste Saison auch wieder in der Formel 1 am Start stehen, zwar nicht mehr in einem Team auf dem Sprung zum Topteam, aber eben wahrscheinlich bei einem Team mit Potential auf regelmäßig Punkte: es gibt wahrlich schlimmeres, ich zB würde sofort mit Perez "Schicksal" tauschen (Punkte wären da allerdings wahrscheinlich keine für mich drin)
Ganz im ernst: da fallen mir Leute ein, die schlechter schlafen sollten, die beiden Ferrari-Golden Boys der Saison 2021 zb….

102030
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von 102030 » Mo Sep 14, 2020 9:57 am

Man muss ihn nicht bedauern! Es sind alles vielfach-Millionäre, und werden deshalb nicht sofort obdachlos, oder auf Lebensmittel-Spenden angewiesen sein.
Die können für den Rest ihres Lebens mit ihren verwöhnten Bikini-Schnepfen Eierschaukeln.

Oder sie können sich einen anderen Job suchen. Denn ihre Namen sind in der Werbung Gold wert.

Sonoma
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Sonoma » Mo Sep 14, 2020 10:23 am

Das Schlimme an BILD-Reportern ist, sie heulen gerne über das ab, was sie selbst herbeigeschrieben zu haben glauben.

Junior9
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Junior9 » Mo Sep 14, 2020 10:48 am

rennfan78 hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 9:55 am
Fakt ist: Perez wurde diese Saison schon einige Male von Stroll geschlagen und dieser gilt nicht als Riesentalent, Hülkenberg war diesem ohne Vorlaufzeit und Training sofort ebenbürdig bis überlegen und der steht komplett ohne Cockpit da, nur um das Ganze einzuordnen! Dazu kommt die Naivität, während einer Rennpause in ein Land mit massiver Infektionsrate zu reisen und sich dann, oh surprise, selbst anzustecken: professionell geht da halt auch anders...
Perez ist nicht der Sohn des Teambesitzers. Und wieso soll das was für Vettel im Ferrari gilt, nicht für Perez gelten? Es ist leicht jemanden schlecht aussehen zu lassen. Du musst dir nur die Strategien und langsamen Pitstops anschauen. Stroll Sen. muss nur ein paar Leute im Team auf seine Seite ziehen, schon läuft es gegen Perez. Der Mann ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der es sogar geschafft, hat dass Strolls talentierte Teamkollegen (4Stück) in der F3 wie Amateure aussahen.
Übrigens hat Stroll nur 3 Mal das Qualifying gewonnen.

Ich würd mich nicht wundern, wenn Stroll neben Vettel sehr stark aussieht.

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traubenzieher
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von traubenzieher » Mo Sep 14, 2020 11:31 am

Bottas ist nichts vorzuwerfen. Bis zur Ziellinie kann er das Tempo bestimmen, wir ihm der Pfeffer wächst. Schuld sind die, die eben Verwarnt wurden.

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bnlflo
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von bnlflo » Mo Sep 14, 2020 11:35 am

enrgy hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 9:39 am
schon nach der überschrift könnte ich :kotz:

menschliche tragödien finden sich überall, aber wohl kaum im falle des per goldenem handschlag geschassten perez. :jupi:

ein kurzer blick auf eine grieschische insel oder in die intensivstationen der krakenhäuser rund um den globus sollten dem herrn chefredakteur genügen, um wahre menschliche tragödien zu erkennen.

wenigstens hat er nach diesem satz selber schlecht geschlafen. :top:

nuff said!
Ja dann können wir das mit der F1 ja auch ganz lassen.

Natürlich meint Nimmervoll "am schlechtesten im Formel-1-Zirkus", und die Kolumne gibt es nun seit einiger Zeit nach jedem Rennen, so dass man das auch mal hätte merken können.

Lesen und Verstehen :top:
Whataboutism :flop:

PS:
Wie kann der Albon bloß ruhig schlafen?? Skandal!
https://de.motorsport.com/f1/news/wer-l ... on/4874765

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Joshzi
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Joshzi » Mo Sep 14, 2020 11:48 am

Stroll Junior wäre ohne eigenes Team nirgendwo. Natürlich versucht das Team jetzt alles, damit er nicht ganz so schlecht aussieht gegen Perez. An den Tatsachen ändert das trotzdem nichts, Perez ist der schnellere Mann und daran kann keine Ungleichbehandlung etwas ändern. Das Quali hat das wieder einmal gezeigt. Ach ja, Perez hat sein Auto ins Ziel gebracht!
©joshzi

rennfan78
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von rennfan78 » Mo Sep 14, 2020 12:20 pm

Junior9 hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 10:48 am
Perez ist nicht der Sohn des Teambesitzers. Und wieso soll das was für Vettel im Ferrari gilt, nicht für Perez gelten? Es ist leicht jemanden schlecht aussehen zu lassen. Du musst dir nur die Strategien und langsamen Pitstops anschauen. Stroll Sen. muss nur ein paar Leute im Team auf seine Seite ziehen, schon läuft es gegen Perez. Der Mann ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der es sogar geschafft, hat dass Strolls talentierte Teamkollegen (4Stück) in der F3 wie Amateure aussahen.
Übrigens hat Stroll nur 3 Mal das Qualifying gewonnen.

Ich würd mich nicht wundern, wenn Stroll neben Vettel sehr stark aussieht.
Natürlich hat die Kombi Stoll sen und Stroll jun ein Geschmäckle, aber hier von systematischer Bevorteilung des Juniors zu sprechen, ist schon arg konstruiert: als wenn Stroll sen. mit einem Handschlag die komplette Formel 3 beeinflußen könnte und dies dann auch garantiert niemals an die Öffentlichkeit kommt :jupi:
Kann es vielleicht auch einfach sein, daß Stroll jr doch nicht ganz so untalentiert ist, wie hier immer behauptet? Fahren muß er immer noch selbst und gerade diese Saison macht er das gar nicht mal so schlecht. Stroll wirft man das Milliardärssöhnchen vor, Latifi und v.a. Norris nicht...
Klar, Stroll jun bekommt die besseren Strategien und ist intern vielleicht die Nr1, fakt ist aber auch, daß jemand von außen (Hülkenberg), ohne Training, ohne Entwicklungsarbeit sofort auf dem Niveau von Perez war: wie erklärst du dann das?
Was die Qualifying Siege angeht: das kann man sich in die Haare kleistern, Punkte gibts im Rennen und da steht Stroll vor Perez und auch gestern wäre er wohl wahrscheinlich vor diesem gelandet...
Ob Stroll Vettel gefährlich werden kann, wird sich zeigen (in Stein gemeiselt seh ich das nicht: Golden Boy Leclercs Performance ist die letzten Rennen, trotz Bevorteilung, nicht so viel beeindruckender als die von Vettel...), eins ist sicher: Stroll Sr hat sicher das Sagen, Narrenfreiheit hat aber auch dieser nicht, bei RP arbeiten ein paar Leute mehr als Stroll allein, allzu sehr übertreiben mit einer Bevorteilung des Sohnemanns kann er es damit eben auch nicht...

rennfan78
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von rennfan78 » Mo Sep 14, 2020 12:24 pm

Joshzi hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 11:48 am
Stroll Junior wäre ohne eigenes Team nirgendwo. Natürlich versucht das Team jetzt alles, damit er nicht ganz so schlecht aussieht gegen Perez. An den Tatsachen ändert das trotzdem nichts, Perez ist der schnellere Mann und daran kann keine Ungleichbehandlung etwas ändern. Das Quali hat das wieder einmal gezeigt. Ach ja, Perez hat sein Auto ins Ziel gebracht!
Stroll Jr wäre ohne eigenes Team wegen seiner Mitgift sicher auch in der Formel 1 und sind wir mal ehrlich: es gab schon Fahrer, die waren da mehr Fehl am Platze...
Perez ist vielleicht im Quali schneller, im Rennen ist er das definitiv nicht, da sind beide auf ungefähr gleichem Niveau und vor allem: Paydriver sind beide 8-) ;)

Berthold
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Berthold » Mo Sep 14, 2020 1:46 pm

rennfan78 hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 12:24 pm
Stroll Jr wäre ohne eigenes Team wegen seiner Mitgift sicher auch in der Formel 1 und sind wir mal ehrlich: es gab schon Fahrer, die waren da mehr Fehl am Platze...
Perez ist vielleicht im Quali schneller, im Rennen ist er das definitiv nicht, da sind beide auf ungefähr gleichem Niveau und vor allem: Paydriver sind beide 8-) ;)
Das kann man nur bestätigen.
Diese ganze Perez-Stroll Geschichte wird doch nur so hochgekocht, weil Vettel (gegen den viele Leute hier eine Aversion haben) das Cockpit von Perez bekommt. Beides sind solide Fahrer und haben auch mal Podestplätze abgestaubt. Aber dass man Perez jetzt zum Top-Fahrer stilisiert, also bitte. In den letzten Jahren waren immer wieder Top-Cockpits frei, er war nie im engeren Kreis der möglichen Kandidaten.
Bezeichnend sind ja auch die Aussagen von seinem Ex-Team McLaren, die Perez gerne einen Platz in der IndyCar-Serie geben würden. Wenn er das nötige Kleingeld für ein drittes Auto mitrbringt.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von enrgy » Mo Sep 14, 2020 1:58 pm

Berthold hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 1:46 pm
Bezeichnend sind ja auch die Aussagen von seinem Ex-Team McLaren, die Perez gerne einen Platz in der IndyCar-Serie geben würden. Wenn er das nötige Kleingeld für ein drittes Auto mitrbringt.

südamerikaner sind bei den indycars seit jeher gern gesehen, weil sie eine menge fans und sponsorenoptionen mitbringen. siehe castroneves, kanaan, damatta und wie sie alle hießen.

aber ein gutbezahltes f1 cockpit, wo man von perfekter strategie gepudert mit allen erdenklichen sicherheitsfeatures ausgestatteten fahrzeugen und strecken zu tun hat, tauscht man natürlich nicht gegen eine rumpelserie wie die indycars ein.
da könnte man sich im oval ja blaue flecken holen und solche restart-unfälle wie in mugello können dort bei jedem rennen passieren.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Berthold » Mo Sep 14, 2020 2:13 pm

enrgy hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 1:58 pm
südamerikaner sind bei den indycars seit jeher gern gesehen, weil sie eine menge fans und sponsorenoptionen mitbringen. siehe castroneves, kanaan, damatta und wie sie alle hießen.

aber ein gutbezahltes f1 cockpit, wo man von perfekter strategie gepudert mit allen erdenklichen sicherheitsfeatures ausgestatteten fahrzeugen und strecken zu tun hat, tauscht man natürlich nicht gegen eine rumpelserie wie die indycars ein.
da könnte man sich im oval ja blaue flecken holen und solche restart-unfälle wie in mugello können dort bei jedem rennen passieren.
Darum geht es ja in erster Linie nicht, sondern darum, dass Perez noch nicht einmal in der IndyCar-Serie einen Platz ohne große Mitgift bekommt.

Junior9
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Junior9 » Mo Sep 14, 2020 2:47 pm

rennfan78 hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 12:20 pm
Ob Stroll Vettel gefährlich werden kann, wird sich zeigen (in Stein gemeiselt seh ich das nicht: Golden Boy Leclercs Performance ist die letzten Rennen, trotz Bevorteilung, nicht so viel beeindruckender als die von Vettel...), eins ist sicher: Stroll Sr hat sicher das Sagen, Narrenfreiheit hat aber auch dieser nicht, bei RP arbeiten ein paar Leute mehr als Stroll allein, allzu sehr übertreiben mit einer Bevorteilung des Sohnemanns kann er es damit eben auch nicht...
Also wenn Perez nicht schneller ist als Stroll, dann ist das so, aber wenn Vettel gegen Leclerc deutlich den Kürzeren zieht, liegt es an der Bevorzugung. Es gibt im aktuellen Feld kein Fahrer, der dermaßen abfällt wie Vettel und so sich so oft wegdreht. Er hat zugegeben, dass ihm mittelschnelle Kurven nicht liegen. Und letzte Saison konnte Leclerc schon im zweiten Rennen in Bahrain Kreise um Vettel drehen, obwohl Ferrari deutlich gesagt hat, dass Vettel die Nr1 im Team ist.

Leclerc wird genauso hochgelobt wie Alonso, weil die Leute wissen, dass die starken Runden von Leclerc nur durch seine fahrerischen Fähigkeiten zustande kommen. Und Verstappen meinte im Interview, dass Vettel im RP keine besseren Ergebnisse erzielen würde als die aktuellen Fahrer.

Weder Perez, Stroll oder Vettel sind Topfahrer. Sonst hätten RedBull, Renault und McLaren Vettel nicht abgesagt.

Übrigens: in Monza wäre Perez ohne SC näher am Podium dran gewesen und Stroll weiter hinten.

Berthold
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Berthold » Mo Sep 14, 2020 4:10 pm

Junior9 hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 2:47 pm
Also wenn Perez nicht schneller ist als Stroll, dann ist das so, aber wenn Vettel gegen Leclerc deutlich den Kürzeren zieht, liegt es an der Bevorzugung. Es gibt im aktuellen Feld kein Fahrer, der dermaßen abfällt wie Vettel und so sich so oft wegdreht. Er hat zugegeben, dass ihm mittelschnelle Kurven nicht liegen. Und letzte Saison konnte Leclerc schon im zweiten Rennen in Bahrain Kreise um Vettel drehen, obwohl Ferrari deutlich gesagt hat, dass Vettel die Nr1 im Team ist.

Leclerc wird genauso hochgelobt wie Alonso, weil die Leute wissen, dass die starken Runden von Leclerc nur durch seine fahrerischen Fähigkeiten zustande kommen. Und Verstappen meinte im Interview, dass Vettel im RP keine besseren Ergebnisse erzielen würde als die aktuellen Fahrer.

Weder Perez, Stroll oder Vettel sind Topfahrer. Sonst hätten RedBull, Renault und McLaren Vettel nicht abgesagt.

Übrigens: in Monza wäre Perez ohne SC näher am Podium dran gewesen und Stroll weiter hinten.
1. Albon z.B. fällt schon ziemlich gegenüber Verstappen ab und die beiden fahren das zweitbeste Auto. Zudem liegen Ihm nicht allgemein mittelschnelle Kurven nicht, sondern mit diesem Auto. Es gibt im Qualifying durchschnittlich die ca. 0,25 sec Rückstand auf Lerclerc. Albon ist in vielen Rennen deutlich weiter hinter Verstappen.

2. Es gibt immer wieder diesen wehmütigen Blick auf Alonso. Aber sein letztes F1-Podium ist auch schon einige Jahre her. Das liegt nicht nur daran, dass er momentan nicht fährt. Er hat genauso wie Vettel, mindestens einen Ferrari-Titel verschenkt (2010), wobei Alonso seinen im letzten Rennen nur hätte nach Hause fahren müssen. Zudem war damals der Rookie Hamilton, der 2007 ohne Vorlauf eine Formel 1-Saison bestritt, als Greenhorn locker so schnell wie Alonso.

3. Momentan sind alle 3 keine Top-Fahrer. Aber einzig Vettel hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er Rennen gewinnen und Weltmeister werden kann. Dass Red Bull wegen ihres Konzeptes keine älteren Fahrer mehr holt, war vorher schon klar. Ehrlicherweise muss man sagen, von den anderen 3 Teams (Renault, McLaren und Aston Martin), macht Aston Martin für die Zukunft den besten Eindruck. Sie können durch die Sponsoren aufrüsten und haben jetzt schon ein Auto auf gleichem Niveau wie Renault und McLaren. Ein WM-Auto wird es sicherlich nicht, aber podestfähig kann es allemal werden.
Zuletzt darf man nicht das gute Geld und die PR vergessen. Am Anstieg des Aktionkurses von AM hat man schon gesehen, dass eine Vettel-Verpflichtung einen Mehrwert bringt, ohne das er auch nur eine Runde im Auto gefahren ist.

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Shapeshifter
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Shapeshifter » Mo Sep 14, 2020 4:49 pm

Berthold hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 4:10 pm

Zuletzt darf man nicht das gute Geld und die PR vergessen. Am Anstieg des Aktionkurses von AM hat man schon gesehen, dass eine Vettel-Verpflichtung einen Mehrwert bringt, ohne das er auch nur eine Runde im Auto gefahren ist.
Mit sehr wenig Aufwand kann jeder hier überprüfen, was am Mär des steigenden Aktienkurses von Aston Martin Lagonda Global Hildings plc (ISIN: GB00BFXZC448) dran ist.... Nichts, aber wirklich rein garnichts... Der Kurs stieg am Tag der Bekanntgabe
der Vettel Verpflichtung auf sage und schreibe 0,7180€, von 0,66 € um danach wieder be 0,67€ zu enden.... Heute ist der aktuelle Kurs bei 0,6465€. Ich würde da eher von einem leichten Verlust als von einem Kursanstieg sprechen.

Im übrigen wurden am gesamten Tag der Bekanntgabe an der Wall Street ca.0,65 Mio Aktien von Aston Martin gehandelt... an normalen Tagen sind es ca. 0,1-0,15 Mio Aktien...
Im linken Unterbauch macht der Dickdarm eine leichte S-Kurve. Dieser Abschnitt heißt Sigma. Am Ende des Sigma endet der Dickdarm, und daran der Mastdarm an.
Erklärt so einiges, nicht wahr Alpha Sigma
6:11,13 35 Jahre Rekord!

mbd81
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von mbd81 » Mo Sep 14, 2020 10:38 pm

Kleine Korrektur:

Beim ersten Bild steht als Bildunterschrift:

"Sergio Perez wird 2020 nicht mehr für das heutige Racing-Point-Team fahren"

2021 war wohl gemeint ;)

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Joshzi
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Joshzi » Di Sep 15, 2020 12:20 pm

rennfan78 hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 12:24 pm
Stroll Jr wäre ohne eigenes Team wegen seiner Mitgift sicher auch in der Formel 1 und sind wir mal ehrlich: es gab schon Fahrer, die waren da mehr Fehl am Platze...
Perez ist vielleicht im Quali schneller, im Rennen ist er das definitiv nicht, da sind beide auf ungefähr gleichem Niveau und vor allem: Paydriver sind beide 8-) ;)
Es bleibt eine Tatsache, dass er beim letzten Rennen - trotz neuem Paktet, dass ein paar Zehntel hätte bringen sollen - hinter Perez steht.Auch Hulk hat mit seinem Noteinsatz die Grenzen von Stroll ziemlich deutlich aufgezeigt. Nein, die Diskussion hat schon vorher stattgefunden und dass Stroll nun plötzlich "schneller" wird, nachdem das Team seinem Vater gehört, das ist ganz sicher kein Zufall! So naiv kann man wirklich nicht sein zu glauben, dass Herr Stroll seine Investition dem Zufall überlässt - oder dem Können seines Sohnes. Die Vergangenheit hat doch deutlich gemacht, dass dies nicht ausreicht.

Ich bin jetzt mal ganz verschwörerisch und frage, was hat das wohl einen Einfluss auf die Investition, wenn sein Sohn Herrn Vettel "besiegt"? Klar will er einen klingenden Namen im Cockpit und nicht den Herrn Perez. Abgesehen davon ist das ja seine Sache, was er mit seinem Besitz macht. Vettel hat sich keinen Gefallen getan mit diesem Schritt, weil er lediglich eine Marionette ist in einem Sport, der sich schon lange nicht mehr um sportliche Leistungen dreht, sondern um Marketing, Statistiken und Profit.
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Berthold
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Sergio Perez

Beitrag von Berthold » Di Sep 15, 2020 7:31 pm

Shapeshifter hat geschrieben:
Mo Sep 14, 2020 4:49 pm
Mit sehr wenig Aufwand kann jeder hier überprüfen, was am Mär des steigenden Aktienkurses von Aston Martin Lagonda Global Hildings plc (ISIN: GB00BFXZC448) dran ist.... Nichts, aber wirklich rein garnichts... Der Kurs stieg am Tag der Bekanntgabe
der Vettel Verpflichtung auf sage und schreibe 0,7180€, von 0,66 € um danach wieder be 0,67€ zu enden.... Heute ist der aktuelle Kurs bei 0,6465€. Ich würde da eher von einem leichten Verlust als von einem Kursanstieg sprechen.

Im übrigen wurden am gesamten Tag der Bekanntgabe an der Wall Street ca.0,65 Mio Aktien von Aston Martin gehandelt... an normalen Tagen sind es ca. 0,1-0,15 Mio Aktien...
Danke für die konstruktive Kritik an dieser Aussage. Ja, da hätte mich wohl besser informieren müssen!

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