Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Hier diskutieren Fans über News und aktuelle Themen rund um die Formel 1
Antworten
Redaktion
Beiträge: 35459
Registriert: Do Nov 08, 2001 1:01 am

Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von Redaktion » Do Jul 30, 2020 4:18 pm

Chefredakteur Christian Nimmervoll über die Art und Weise, wie die Formel 1 und insbesondere die Medien einer guten Sache gerade bestmöglich schaden



ich bin zwar nicht der Meinung, dass Politik etwas auf einer Motorsport-Plattform verloren hat. Aber heute müssen wir uns mal über etwas anderes als das Rennfahren unterhalten. Und zwar über die Art und Weise, wie die Rassismusdebatte in der Formel 1 derzeit geführt wird. Denn das ist, das müssen wir leider zugeben, eine totale Bankrotterklärung der berichtenden Presse.

Mir ist enorm wichtig, bei diesem Thema nicht falsch verstanden zu werden. Ich bekenne mich zu einem liberalen Weltbild und ich stehe hundertprozentig hinter den Botschaften, die Lewis Hamilton und seine Fahrerkollegen propagieren.

"Black Lives Matter" und "End Racism" sollten im 21. Jahrhundert eigentlich keine notwendigen Kampagnen mehr sein. Traurige Tatsache ist aber: Sie sind es.



Und trotzdem kann es nicht sein, dass die Medien in einer Saison, in der die Fans monatelang auf die ersten Rennen warten mussten, kein anderes Thema mehr kennen. Wenn Hamilton nach seinem Sieg beim Grand Prix von Ungarn nur zwei Fragen zum Rennen gestellt bekommt und sich alle anderen Fragen nur darum drehen, wer jetzt aufs Knie gegangen ist und wer nicht und warum nicht, dann stimmt etwas nicht mit der Formel 1.

Ich lege großen Wert auf die Feststellung: Über das Thema Rassismus und wie er zu verdrängen ist, kann gar nicht genug geredet werden. Aber das Problem ist: Darüber wird eben gerade nicht geredet.

Die Diskussion in der Formel 1 dreht sich nicht darum, die Fans mit sinnvollen, möglicherweise sogar lehrreichen und bildenden Botschaften zu erreichen, ihnen zu vermitteln, was Rassismus im Alltag bedeutet und wie ihn jemand wie Lewis Hamilton in seinem Leben erfahren hat.

Das ist für viele Formel-1-Fans gar nicht einfach zu verstehen, und das kann man ihnen auch nicht übelnehmen. Ich selbst bin weiß. Ich bin Mann. Ich konnte mir meine Ausbildung aussuchen und mich für einen selbstbestimmten Weg im Leben entscheiden. Das ist (leider) keine Selbstverständlichkeit in dieser Welt. Darüber sollten wir reden.

Stattdessen dreht sich die Diskussion nur noch darum, wer aufs Knie gegangen ist, wer welches T-Shirt trägt, wie schlecht die Aktionen der Formel-1-Fahrer organisiert sind und wer daran schuld ist.

Das trägt die Sache keinen Zentimeter weiter, sondern schadet ihr. Weil sich die Menschen, und das sehen wir an den Kommentaren auf unseren Social-Media-Channels, genervt von dem Thema abwenden und verwechseln, dass nicht die Debatte an sich überflüssig ist, sondern die Art und Weise, wie sie geführt wird.

Das ist nicht die Schuld von Lewis Hamilton. Er kämpft für eine gute Sache, und ich finde es toll, dass endlich ein Fahrer den Mut hat, sich gesellschaftspolitisch zu positionieren und klare Kante zu zeigen, auch wenn es dagegen große Widerstände gibt.



Wer die Herren Formel-1-Stars während des Arabischen Frühlings kritisiert hat, weil sie nicht die Eier hatten, Kritik an einem Grand Prix in Bahrain zu üben, der darf sich jetzt nicht über Lewis Hamilton beschweren.

Ja, es interessiert mich, in welchen Situationen Lewis Hamilton schon Rassismus erfahren hat, und es interessiert mich, was er dagegen unternehmen würde. Aber darüber reden wir leider nicht.

Und nein, es interessiert mich nicht, ob ihn die TV-Kamera bei seinem Protest perfekt eingefangen hat oder nicht, und wer am nächsten Grid zu knien gedenkt und wer wann mit wem telefoniert hat, um das Knien zu regeln und die T-Shirts zu organisieren.

Ich bin sicher, dass keiner der Fahrer ein Rassist ist, egal ob er nun auf die Knie gegangen ist oder nicht.

Den Fahrern können wir den Vorwurf also nicht machen. Die beantworten nur unsere Fragen. Und ich bin zutiefst beeindruckt, mit welcher Geduld sie das tun. Wäre ich einer von ihnen, wäre mir längst der Geduldsfaden geplatzt.

Die Art und Weise, wie diese Debatte in der Formel 1 gerade geführt wird, ist ein Totalversagen von uns Medien.

Dabei wäre es gar nicht so schwierig, wieder in die richtige Spur zu finden. Wir könnten wieder mehr über den Sport reden. Oder über Rassismus und was wir dagegen unternehmen sollten. Und nicht eitle Blasen-Debatten führen, die außerhalb des Formel-1-Paddocks in Wahrheit niemanden interessieren.

Ihr#w22#

Jetzt neu: Folgen Sie mir auf Facebook unter "Formel 1 inside" mit Christian Nimmervoll". Dort gibt's alle von mir verfassten Formel-1-Texte sowie Insiderinfos, Meinungen und Einschätzungen zu aktuellen Themen. Und natürlich die Möglichkeit, diese Kolumne zu kritisieren und zu diskutieren!

Original-News aufrufen

AlphaSigma

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von AlphaSigma » Do Jul 30, 2020 6:04 pm

Ach Herr Nimmervoll, keiner versagt von der Systempresse, die machen genau das, was ihnen vorgegeben wird.
Müssen wir jetzt wirklich noch durchsprechen, das die Medien und Presse in den Händen weniger sind, das noch nie die dort arbeitenden Leute unabhängige waren, müssen wir wirklich zurückgehen bis John Swinton, oder wäre es nicht an der Zeit, dass Sie selber mit dem Totalversagen anfangen aufzuhören, die Politik aus dem Sport lassen und bei der Sportberichterstattung es mal selber mit seriösem Journalismus versuchen und nicht mit Fake News (Stichwort: Nico Hülkenberg #Fake News) und Phantasie Geschichten, wo Sie jeden Tag aufs Neue ganz genau wissen, wo Vettel unterkommt !?
(Na da bin ich ja mal gespannt, wie lange der Kommentar hier ist!?)

Benutzeravatar
Shapeshifter
Beiträge: 840
Registriert: Sa Jun 16, 2018 11:41 am
Wohnort: Heppenheim

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von Shapeshifter » Do Jul 30, 2020 6:16 pm

AlphaSigma hat geschrieben:
Do Jul 30, 2020 6:04 pm
Ach Herr Nimmervoll, keiner versagt von der Systempresse, die machen genau das, was ihnen vorgegeben wird.
Müssen wir jetzt wirklich noch durchsprechen, das die Medien und Presse in den Händen weniger sind, das noch nie die dort arbeitenden Leute unabhängige waren, müssen wir wirklich zurückgehen bis John Swinton, oder wäre es nicht an der Zeit, dass Sie selber mit dem Totalversagen anfangen aufzuhören, die Politik aus dem Sport lassen und bei der Sportberichterstattung es mal selber mit seriösem Journalismus versuchen und nicht mit Fake News (Stichwort: Nico Hülkenberg #Fake News) und Phantasie Geschichten, wo Sie jeden Tag aufs Neue ganz genau wissen, wo Vettel unterkommt !?
(Na da bin ich ja mal gespannt, wie lange der Kommentar hier ist!?)
Anderen versagen vorwerfen und selbst nee komplette Niete, werter Götzenanbeter.

Allein schon deine Wahl der Worte ( Systempresse, etc) zeigt mir aus welcher Richtung der Wind weht... Realitätsverweigerer und Wahrheitsallergiker....
Dein Kommentar ist so unwichtig, dass er nicht gelöscht wird.....
Nichts ist für die Ewigkeit, manches hält halt länger.....Danke Eko877
6:11,13 35 Jahre Rekord!

vollkornnudel
Beiträge: 40
Registriert: Mi Mai 06, 2020 7:20 pm

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von vollkornnudel » Do Jul 30, 2020 8:04 pm

Ich bin doch immer wieder leicht gerührt, dass sich hier nicht nur Aluhutträger herumtreiben. Bei GammaNü ist Hopfen und Malz allerdings verloren.

posaunix
Beiträge: 168
Registriert: Fr Aug 18, 2017 1:01 am
Wohnort: HH

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von posaunix » Do Jul 30, 2020 8:49 pm

Danke für die Worte und die Kernbotschaft.

AlphaSigma

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von AlphaSigma » Do Jul 30, 2020 10:44 pm

Shapeshifter hat geschrieben:
Do Jul 30, 2020 6:16 pm
Anderen versagen vorwerfen und selbst nee komplette Niete, werter Götzenanbeter.

Allein schon deine Wahl der Worte ( Systempresse, etc) zeigt mir aus welcher Richtung der Wind weht... Realitätsverweigerer und Wahrheitsallergiker....
Dein Kommentar ist so unwichtig, dass er nicht gelöscht wird.....
Ach kleiner Hosenschiffer, nicht immer von sich auf Andere schließen.
Nun ist ja jedem mittlerweile bekannt, daß Sie nur niveaulos austeilen können, aber nicht einstecken und zudem ein Denunziant sind, sowie wie frustriert Sie in Ihrer Sozialbude hocken und nichts weiter haben als das www und das Warten auf die monatliche Stütze, aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied, an Ihrer persönlichen Misere sind auch nur Sie persönlich schuld.
An Ihrem armseligen "Leben" wird sich durch Ihren Dauerfrust so auch nichts ändern.

Benutzeravatar
bnlflo
Beiträge: 30094
Registriert: Mo Sep 16, 2002 1:01 am
Wohnort: CCAA

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von bnlflo » Do Jul 30, 2020 11:11 pm

Nelles hat geschrieben:
Do Jul 30, 2020 11:01 pm
Rassismus....ich sehe schwarz :lol:
Ja, du siehst schwarz. Wie oft willst du das eigentlich noch posten? Bist du wirklich so dermaßen dämlich, dass du den Witz auch beim fünfunddröflzigsten Mal noch orginell findest?

Benutzeravatar
2CV
Beiträge: 1650
Registriert: Fr Jan 19, 2018 1:02 pm

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von 2CV » Do Jul 30, 2020 11:26 pm

Nimmervoll hat geschrieben:ich bin zwar nicht der Meinung, dass Politik etwas auf einer Motorsport-Plattform verloren hat.
Das ist kein politisches Thema -- genausogut (bzw. genausoschlecht) könnte man die Behauptung aufstellen, es sei ein religiöses Thema: "Ihr seid das erwählte Volk. (~Gott)".

Rassismus ist wie jede Art der Diskrimierung ein psychologisches Thema: Narzissmus, dissoziale Persönlichkeit, Arroganz. Das sind Dinge, die zur Gründung von solch beziehungsregelnden Dingen wie Religionen und Politik führten - nicht umgekehrt -.

Von daher hat das Thema Diskrimierung ÜBERALL etwas verloren. Nirgends ist der rechte Platz, darüber zu reden, weil der rechte Platz, darüber zu reden, ÜBERALL ist; ...wenn es eines rechten Platzes bedürfte, um darüber zu reden, wäre es ein Beweis dafür, daß Diskrimierung Normalität ist (...sic ...).
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

FaustDick
Beiträge: 10
Registriert: Fr Jul 31, 2020 1:42 am

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von FaustDick » Fr Jul 31, 2020 2:02 am

Shapeshifter hat geschrieben:
Do Jul 30, 2020 6:16 pm
Anderen versagen vorwerfen und selbst nee komplette Niete, werter Götzenanbeter.

Allein schon deine Wahl der Worte ( Systempresse, etc) zeigt mir aus welcher Richtung der Wind weht... Realitätsverweigerer und Wahrheitsallergiker....
Dein Kommentar ist so unwichtig, dass er nicht gelöscht wird.....
Wie soll man denn die dt. Presse ansonsten bezeichen? Ziemlich grotesk jemand anderen Realitäts- und Wahrheitsverweigerung vorzuwerfen, aber selbst in dem Glauben zu leben,wir würden eine unabhängige un seriöse Presse in diesem Land genießen.
Die dt. Presse hat nun wirklich schon mehrfach bewiesen, dass sie bei gewissen Thematiken Hand in Hand mit der Politik geht und insbesondere die Rassismusdebatte spielt dabei eine große Rolle, denn der Rassismusvorwurf ist für Politik und Presse in Deutschland längst zu einem Instrument verkommen, das dazu dient unbequeme Stimmen, Parteien und Gruppierungen aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen. Mit nichts kann man in Deutschland jemanden effektiver "ruhig stellen" als ihm Rassismus vorzuwerfen und darum ist es gängige Methode geworden.

Zudem existiert in diesem Land keine relevante Presse mehr, die der Bundesregierung auf die Finger schaut - im Prinzip kann sich die Bnndesregierung mittlerweile alles erlauben. Da kann unsere Kanzlerin schon mal unverhohlen verkünden, dass eine verfassungsgemäß korrekt verlaufene Wahl rückgängig gemacht werden müsse und die Presse findet keinen Anstoß daran. Stattdessen wird permanent mit dem Finger in's Ausland gezeigt, auf Trump, Polen, Ungarn - wo angeblich der Rechtsstaat ausgehöhlt, die Demokratie abgeschafft wird, usw., aber BEI UNS ist natürlich alles astrein und vorzeigedemokratisch.... - Schon der Umstand, dass Du scheinbar genau in jenem glauben lebst, dass bei uns alles sauber ist, während die Undemokraten, Propagandisten, Populisten und Co. nur im Ausland oder rechtem Spektrum sitzen, macht klar, wer hier der Realitäts- und Wahrheitsverweigerer ist. Propaganda ist ein wohl gelerntes Handwerk des dt. Staatswesens und wird unter Merkel genauso praktziert wie unter Hitler oder Honecker.

Eine Merkel kann sich vor die Kameras stellen, sich jeglich kritische Fragen verbitten und die Bevölkerung mit Sprüchen wie "Wir schaffen das" und "Ich habe einen Plan" abspeisen und kein Journalist fragt nach dem "wie" oder wie denn der Plan ausschaut, nein die Frau kommt einfach damit durch und der dt. Michel lässt es auch noch mit sich machen; ich meine, ganz ehrlich: Wie beschränkt muss man sein um sich mit Sprüchen wie "Ich habe einen Plan" abspeisen zu lassen? Daran wird doch deutlich wie gehringewaschen die Bevölkerung in diesem Land einmal mehr daherkommt und ide dt. Presse trägt einen nicht unwesentlichen Anteil daran.

Benutzeravatar
2CV
Beiträge: 1650
Registriert: Fr Jan 19, 2018 1:02 pm

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von 2CV » Fr Jul 31, 2020 4:09 am

FaustDick hat geschrieben:
Fr Jul 31, 2020 2:02 am
[...]
Erstmal hättste das weder unter Hitler noch unter Honecker gesagt. Bei Merkel darfste das. Wie einer aus dem Bundestag vor Kurzem sagte: "Das Recht zu protestieren existiert auch für Idioten."

Zweitens hast du in einem Punkt recht (aber du bietest keine konstruktive Kritik, sondern nur destruktive, was an deinen Zielen zweifeln läßt): Eine Vorzeigedemokratie gibt es bisher nicht, nirgendwo auf dieser Welt.

Bisher war in der Beziehung Alles immer noch eine Mischung aus "Ich will die Verantwortung aber nicht haben, zuviel Arbeit" und dem Ausnutzen ebendessen durch egozentrische und egoistische (mitnichten demokratische) Charaktere in Politik und Wirtschaft (vor Allem in der Wirtschaft; die Politik, von derselben per Lobby bezahlt, richtet sich logischerweise stark nach ihr aus).

Wir sind seit der franz. Revolution trippelschrittweise in Richtung echte und wirkliche Demokratie unterwegs, das Problem liegt daran, daß die Menschen - ALLE - lernen müssen, Verantwortung IN JEDER BEZIEHUNG zu tragen. Solange es Menschen gibt, die das ablehnen, gibt genau dieses Verhalten Jenen Handlungsspielraum, die egozentrisch und egoistisch sind. Es gibt noch viel zu tun. Vor Allem muß Jeder lernen, demokratische Verantwortung aufzunehmen und auch Andere dazu animieren; Egozentrismus und Egoismus müssen dazu verwerflich werden.
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

Benutzeravatar
Maceo
Beiträge: 609
Registriert: Mi Okt 10, 2001 1:01 am
Wohnort: Hamburg/Bahamas

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von Maceo » Fr Jul 31, 2020 9:38 am

Wieder ein toller Kommentar, 2CV. Danke.

Hinzufügen möchte ich noch, dass die Behauptung, die deutsche Presse hätte auf Merkels "Wir schaffen das" nicht nach dem "wie" gefragt, einfach nicht stimmt. Niemand hat sich abspeisen lassen! Der Diskurs darüber war und ist allgegenwärtig und wird ewig fortgeführt. Wir können stolz sein auf unsere Pressefreiheit. Da wird nichts "von oben" krontrolliert. Nichts! Da gibt es ganz andere Länder auf der Welt, wo die Presse "von oben" manipuliert wird. Diese Länder haben dann aber auch politisch und gesellschaftlich noch ganz andere Probleme als wir hier. Und der Vergleich Merkel, Hitler, Honecker ist einfach nur paranoid.

Demokratie ist nicht perfekt und wird niemals allen gefallen. Denn Demokratie erfordert die permanente Beschäftigung mit dem freien Willen. Und damit dem Willen zu hinterfragen, was ist Moral, was ist Sozial, was ist Freiheit, was ist Pflicht, was ist Gerechtigkeit, was ist zu tun für unser aller Wohlergehen etc.

Das ist zu viel für viele. Leider.
Eddie Irvine - Living life the easy way

Benutzeravatar
Shapeshifter
Beiträge: 840
Registriert: Sa Jun 16, 2018 11:41 am
Wohnort: Heppenheim

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von Shapeshifter » Fr Jul 31, 2020 11:34 am

AlphaSigma hat geschrieben:
Do Jul 30, 2020 10:44 pm
Ach kleiner Hosenschiffer, nicht immer von sich auf Andere schließen.
Nun ist ja jedem mittlerweile bekannt, daß Sie nur niveaulos austeilen können, aber nicht einstecken und zudem ein Denunziant sind, sowie wie frustriert Sie in Ihrer Sozialbude hocken und nichts weiter haben als das www und das Warten auf die monatliche Stütze, aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied, an Ihrer persönlichen Misere sind auch nur Sie persönlich schuld.
An Ihrem armseligen "Leben" wird sich durch Ihren Dauerfrust so auch nichts ändern.
Wenn du kleiner Götzenanbeter das schreibst, so wird es wohl stimmen....
Wen habe ich den denunziert??
Mit einem hast du wirklich recht, ich bin selbst Schuld an meinem Leben. An meiner Wohnsituation, meinem Einkommen und meiner "persönlichen Misere" trage ich zum Glück die volle Verantwortung! :lol: Und das ist auch gut so
Glaub mir, du hättest gern mein "armseliges Leben".....

Aber das alles ändert nichts an der Tatsache, dass du ein Götzenanbeter vor dem Herren bist. Nur eines macht mich dabei etwas stutzig.... Reichsbürgertendenzen und Ham als Götze, wissen deine "Freunde" davon??

btw: "Hosenschiffer", Denunziant" und "armseliges Leben" etc. ... austeilen ist dir völlig unbekant, oder??
Wenn du meinst, das siezen bringt Niveau in dein Post, nur weiter so
Nichts ist für die Ewigkeit, manches hält halt länger.....Danke Eko877
6:11,13 35 Jahre Rekord!

Benutzeravatar
Shapeshifter
Beiträge: 840
Registriert: Sa Jun 16, 2018 11:41 am
Wohnort: Heppenheim

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von Shapeshifter » Fr Jul 31, 2020 11:36 am

2CV hat geschrieben:
Fr Jul 31, 2020 4:09 am
Erstmal hättste das weder unter Hitler noch unter Honecker gesagt. Bei Merkel darfste das. Wie einer aus dem Bundestag vor Kurzem sagte: "Das Recht zu protestieren existiert auch für Idioten."

Zweitens hast du in einem Punkt recht (aber du bietest keine konstruktive Kritik, sondern nur destruktive, was an deinen Zielen zweifeln läßt): Eine Vorzeigedemokratie gibt es bisher nicht, nirgendwo auf dieser Welt.

Bisher war in der Beziehung Alles immer noch eine Mischung aus "Ich will die Verantwortung aber nicht haben, zuviel Arbeit" und dem Ausnutzen ebendessen durch egozentrische und egoistische (mitnichten demokratische) Charaktere in Politik und Wirtschaft (vor Allem in der Wirtschaft; die Politik, von derselben per Lobby bezahlt, richtet sich logischerweise stark nach ihr aus).

Wir sind seit der franz. Revolution trippelschrittweise in Richtung echte und wirkliche Demokratie unterwegs, das Problem liegt daran, daß die Menschen - ALLE - lernen müssen, Verantwortung IN JEDER BEZIEHUNG zu tragen. Solange es Menschen gibt, die das ablehnen, gibt genau dieses Verhalten Jenen Handlungsspielraum, die egozentrisch und egoistisch sind. Es gibt noch viel zu tun. Vor Allem muß Jeder lernen, demokratische Verantwortung aufzunehmen und auch Andere dazu animieren; Egozentrismus und Egoismus müssen dazu verwerflich werden.
Besser kann man es kaum beschreiben :top:
Nichts ist für die Ewigkeit, manches hält halt länger.....Danke Eko877
6:11,13 35 Jahre Rekord!

Joerg_Reinhold
Beiträge: 12
Registriert: Mi Sep 26, 2012 1:01 am
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von Joerg_Reinhold » Fr Jul 31, 2020 2:14 pm

AlphaSigma hat geschrieben:
Do Jul 30, 2020 10:44 pm
Ach kleiner Hosenschiffer, nicht immer von sich auf Andere schließen.
Nun ist ja jedem mittlerweile bekannt, daß Sie nur niveaulos austeilen können, aber nicht einstecken und zudem ein Denunziant sind, sowie wie frustriert Sie in Ihrer Sozialbude hocken und nichts weiter haben als das www und das Warten auf die monatliche Stütze, aber jeder ist seines Glückes eigener Schmied, an Ihrer persönlichen Misere sind auch nur Sie persönlich schuld.
An Ihrem armseligen "Leben" wird sich durch Ihren Dauerfrust so auch nichts ändern.
Tja, und das war damit das Ende von AlphaSigma in diesem Forum. Besser spät als nie.
Mit freundlichen Grüßen,

Jörg Reinhold
Portal Management Team
www.Motorsport-Total.com

posaunix
Beiträge: 168
Registriert: Fr Aug 18, 2017 1:01 am
Wohnort: HH

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von posaunix » So Aug 02, 2020 9:44 am

FaustDick hat geschrieben:
Fr Jul 31, 2020 2:02 am
*Geschwurbel*
Der einzige Beitrag von diesem Konto.... extra dafür angelegt, einen verbalen Haufen zu machen. Wow!
Wenn das mal nicht AlphaSigma ist....

gosac
Beiträge: 111
Registriert: Sa Mär 14, 2009 1:01 am
Wohnort: Mainz

Re: Rassismusdebatte in der F1: Ein Totalversagen der Medien

Beitrag von gosac » Mo Aug 03, 2020 8:07 am

Ich bin beeindruckt, vor allem von Doc 2CV, Chapeau ! (auch wenn ich manchen Satz zweimal lesen muss ;-)

Ich denke, die Sport-Autoritäten machen es sich zu einfach, wenn notorisch, Mantra-artig erklärt wird "Politik hat im Sport nichts verloren". Ich glaube, dass man für Grundrechte eine Ausnahme machen muss: für die darf immer und überall gekämpft werden.
Deshalb ist es falsch, Olympische Spiele an repressive Regime zu vergeben -- und damit so zu tun, als sei dort alles normal bis supi.

Antworten