Spielberg: Kampf um die Pole-Position könnte in die F1-Geschichte eingehen

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Spielberg: Kampf um die Pole-Position könnte in die F1-Geschichte eingehen

Beitrag von Redaktion » Di Jun 30, 2020 11:15 am

Die Pole-Zeiten der beiden Grands Prix in Österreich könnten zu den schnellsten in der Geschichte der Formel 1 zählen und es sogar in die Top 3 aller Zeiten schaffen

Wenn die Formel 1 am Wochenende für den Grand Prix von Österreich in Spielberg gastiert, könnte sie mit einer der schnellsten Pole-Positions in die Geschichte eingehen. Denn ein Blick in die Statistik zeigt, dass sich der Red Bull Ring bei den Qualifying-Bestmarken über die Jahre sukzessive nach oben gekämpft hat.

Das kompakte Layout der 4,3 Kilometer langen Strecke, eine Neuasphaltierung im Jahr 2016 sowie die stetige Performance-Steigerung der Formel-1-Boliden haben dazu beigetragen. In der All-Time-Bestenliste belegt der Kurs mit der Pole-Zeit von Charles Leclerc (Ferrari, 1:03.003 Minuten) aus dem Vorjahr den fünften Platz.

An der Spitze des Rankings dominiert Dijon. Die Rennstrecke im französischen Burgund richtete zwischen 1974 und 1984 sechs Formel-1-Rennen aus. Beim Auftakt fuhr Niki Lauda auf der ursprünglich 3,3 Kilometer langen Runde eine rekordverdächtige Pole-Zeit von unter 60 Sekunden, die bis heute unerreicht ist.

Auch als der Kurs in Dijon im folgenden Jahr umgebaut und auf 3,8 Kilometer erweitert wurde, blieb die kurze Runde prädestiniert für schnelle Rundenzeiten und lieferte weitere Eintragungen in die Bestenliste - mit Alain Prost 1982 (1:01.380 Minuten) und Patrick Tambay 1984 (1:02.200 Minuten) auf Platz zwei und drei.

Die unten stehende Tabelle zeigt die 25 schnellsten Pole-Position-Zeiten in der Geschichte der Formel 1. Wo sich Spielberg dieses und nächstes Wochenende einordnen wird, bleibt abzuwarten. Mit der Aussicht auf ein Rennen in Sachir mit der "Oval"-Variante könnte sich das Ranking am Ende der Saison erneut ändern.



1. 1974 Dijon: Niki Lauda, 0:58.79 Minuten2. 1982 Dijon: Alain Prost, 1:01.3803. 1984 Dijon: Patrick Tambay, 1:02.2004. 1985 Kyalami: Nigel Mansell, 1:02.3665. 2019: Spielberg: Charles Leclerc, 1:03.0036. 1970 Watkins Glen: Jacky Ickx, 1:03.077. 2018 Spielberg: Valtteri Bottas, 1:03.1308. 1969 Watkins Glen: Jochen Rindt, 1:03.629. 1968 Watkins Glen: Mario Andretti, 1:04.2010. 2017 Spielberg: Valtteri Bottas, 1:04.25111. 1990 Paul Ricard: Nigel Mansell, 1:04.40212. 1984 Kyalami: Nelson Piquet, 1:04.87113. 1967 Watkins Glen: Graham Hill, 1:05.4814. 1985 Silverstone: Keke Rosberg, 1:05.59115. 1981 Dijon: Rene Arnoux, 1:05.9516. 2016 Spielberg: Lewis Hamilton, 1:06.22817. 1982 Kyalami: Alain Prost, 1:06.35118. 1987 Paul Ricard: Nigel Mansell, 1:06.45419. 1986 Paul Ricard: Ayrton Senna, 1:06.52620. 1983 Kyalami: Patrick Tambay, 1:06.55421. 1986 Brands Hatch: Nelson Piquet, 1:06.96122. 1987 Silverstone: Nelson Piquet, 1:07.11023. 1988 Silverstone: Gerhard Berger, 1:07.11024. 1985 Brands Hatch: Ayrton Senna, 1:07.16925. 1979 Dijon: Jean-Pierre Jabouille, 1:07.19

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KAgamemnon
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Re: Spielberg: Kampf um die Pole-Position könnte in die F1-Geschichte eingehen

Beitrag von KAgamemnon » Di Jun 30, 2020 1:08 pm

Leider ist der Artikel schlecht recherchiert.

Das Indianapolis 500 war von 1950 bis 1960 ebenfalls fester Bestandteil des Rennkalenders der damals noch Automobil-Weltmeisterschaft genannten Serie. Hier wurden ebenfalls Rundenzeiten von knapp über einer Minute erzielt, zuletzt 1960 von Eddie Sachs eine 1:01,40.

enrgy
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Re: Spielberg: Kampf um die Pole-Position könnte in die F1-Geschichte eingehen

Beitrag von enrgy » Di Jun 30, 2020 4:03 pm

"schnell" <> "geringste fahrzeit"

man könnte ja noch die qualis auflisten, wo tatsächlich die schnellste absolute geschwindigkeit erzielt wurde (monza?) und wo die höchste durchschnittsgeschwindigkeit bei einer pole gefahren wurde.

hier handelt es sich lediglich um die kürzeste fahrzeit, die für eine pole benötigt wurde. :jupi:

*ebrsenzählermodus off*


ps: der höchste durchschnitt auf 4 runden in indianapolis betrug ca. 382 kmh...

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