Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

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Redaktion
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Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Redaktion » Mo Jun 29, 2020 12:13 pm

Mercedes will im Kampf gegen Rassismus ein Zeichen setzen und tritt 2020 überraschend nicht mit einem klassischen Silberpfeil an - Der W11 ist jetzt schwarz

Mercedes hat kurz vor dem Start der Formel-1-Saison 2020 mit einer neuen Lackierung für den W11 überrascht. So kommt der Bolide in diesem Jahr nicht mehr als klassischer Silberpfeile sondern in einem schwarzen Design daher. Hintergrund der neuen Lackierung ist der aktuelle Kampf gegen Rassismus und für mehr Diversität in der Königsklasse.

Mercedes spricht in einer Pressemitteilung von einem "Statement, dass wir gegen Rassismus und Diskriminierung in jeder Form stehen." Dort heißt es: "In den vergangenen fünf Wochen hat die 'Black Lives Matter'-Bewegung ins Scheinwerferlicht gerückt, wie sehr wir neue Maßnahmen und aktives Handeln im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung in jeder Form benötigen."



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Sidious Awesome
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Sidious Awesome » Mo Jun 29, 2020 12:57 pm

"Mercedes zeigt sich selbstkritisch
"Nur drei Prozent unserer Belegschaft identifizieren sich als Angehörige ethnischer Minderheiten und nur 12 Prozent unserer Angestellten sind Frauen. Dieser Mangel an Vielfalt zeigt, dass wir neue Ansätze entwickeln müssen, um auch die Talente anzusprechen, die wir derzeit nicht erreichen", gibt man sich bei Mercedes selbstkritisch."

Ich finde es toll, dass Mercedes öffentlich bekanntgibt, dass man sich um mehr Diversität bezüglich Hautfarbe, Geschlecht, Religion und andere Dingen weswegen Menschen leider diskriminiert werden kümmern möchte. Realität ist es, dass aber immer irgendwo eine Minderheit vorhanden sein wird und es geht auch nicht darum diese Minderheiten auszugleichen, sondern darum jede Diskriminierung zu vermeiden um Respekt und Toleranz zu etablieren.

Ob eine neue Lackierung da jetzt wirklich "viel bringt" wage ich zu bezweifeln.
Ich schreibe hier meine Meinung und was ich aus meinen Eindrücken ableiten kann. Ich stelle keinerlei Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist und würde mich auch sonst niemals als Experten im Bereich Motorsport ansehen.

Smokey
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Smokey » Mo Jun 29, 2020 1:07 pm

Würde die Aktion im Allgemeinen gut finden, würde die Formel 1 nicht in Ländern wie den VAE, Bahrain und zukünftig wahrscheinlich Saudi Arabien antreten, in denen es heute noch Arbeiter-Sklaven gibt, die dann entweder aus Asien oder Afrika stammen. Insofern schwingt da eine ordentliche Menge Heuchelei für mich mit.

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Maceo
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Maceo » Mo Jun 29, 2020 1:14 pm

Super Aktion! Es geht darum Zeichen zu setzen. Immer. Überall. Nicht locker lassen.
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Pierre Rapide
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Pierre Rapide » Mo Jun 29, 2020 1:16 pm

Meiner Meinung nach nur eine heuchlerische PR-Aktion. Die Welt beginnt zu "spinnen".

Essalc Erdna
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Essalc Erdna » Mo Jun 29, 2020 1:30 pm

Langsam ist dann aber auch gut. Inzwischen fühle ich, als " Hellhäuitiger" in der Minderheit und diskriminiert. Weil ich nicht ständig poste wie "arm" doch die andersfarbigen sind. Mein Freundeskreis besteht aus Türken, Israelis, Iranern Bürgern der Dominikanischen Republik, Bürgern Namibias und weiß Gott was noch für ethnische Gruppen. Dieses ganze Getue dient doch nur dazu das eigene Gewissen zu beruhigen und sagen zu können: " Ich hab mit Rassismus nix am Hut". Für Menschen die das ihr ganzes Leben schon praktizieren ist das eine Selbstverständlichkeit und wird überhaupt nicht nach außen getragen. Diese Modeerscheinung ist in 6 Monaten wieder verschwunden, wie auch Greta Thunberg und die "Me Too" Bewegung. Nichts wird sich ändern. Umwelt nicht, Männer und Frauen werden sexuell belästigt werden oder belästigen. Menschen, egal welcher Hautfarbe werden bei Polizeikontrollen und Einsätzen ums Leben kommen. Die Welt ist einfach schlecht. Ende

Nihilist
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Nihilist » Mo Jun 29, 2020 1:37 pm

Alles reine Heuchelei!!!! Warum wird jetzt erst drauf reagiert obwohl der Rassismus schon immer gegenwärtig ist und nicht erst seit ein paar Wochen mit den neusten Ausschreitungen?!
Alles nur PR um Aufmerksamkeit Zu bekommen und noch Geld damit zu Schöffeln. Bei sowas könnte ich Kotzen

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flingomin
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von flingomin » Mo Jun 29, 2020 1:58 pm

Ist halt im Moment gerade "in" (auch wenn es grundsätzlich nicht oft genug gesagt werden kann).
Dennoch bringt es viel positive PR, mit einer solchen Aktion auch mit auf dieses Pferd aufzuspringen.
Also machen auch Hamilton und Mercedes gerne mit.

SchumiOne
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von SchumiOne » Mo Jun 29, 2020 2:07 pm

Pierre Rapide hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 1:16 pm
Meiner Meinung nach nur eine heuchlerische PR-Aktion. Die Welt beginnt zu "spinnen".
Falsch,die Welt beginnt nicht an zu Spinnen ,sie tut es...und das schon länger.
Sicher,niemand muß sich wg Herkunft,Sprache Religion etc Diskriminieren lassen.
Aber irgendwo muß ja mal Schluß sein, mit der Politischen Korrektheit..

Dann ist es ja schon Diskriminierung,wenn man jmd nur fragt,woher derjenige stammt.
Wenn ich jmd neu kennen lerne,Privat wie Beruflich,und weiß nicht,woher der Mensch stammt, frage ich nach,Und hatte bisher nie Probleme.
Mir kommt die ganze Debatte eher so vor,als wenn Wir alles die klappe zu halten hätten und niemanden mehr Kritisieren dürfen.
Ich habe einen Russischen sowie einen Afghanischen Nachbarn...den 4. im Bunde ,ein Deutscher,den kann ich ganz und gar nicht leiden....der weiß das auch,das ich den nicht mag.Das könnte man ja dann auch als Rassismus auslegen.....oder doch nicht,weil ja nur deutscher???

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2CV
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Wenn schon, dann richtig: Zeichen für mehr Diversität

Beitrag von 2CV » Mo Jun 29, 2020 2:16 pm

In jedem Rennen eine der 4 Hautfarben, also einmal in Schwarz, dann in Rot, dann in Gelb, dann in Weiß (oder Schweinchenrosa) und dann wieder in Schwarz, etc..
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

Spritistnichtlecker
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Spritistnichtlecker » Mo Jun 29, 2020 2:36 pm

Wenn die Forengemeinde des Motorsport-Total Forums behauptet, dass etwas zu politisch korrekt ist, dann kann man eigentlich annehmen, dass man genau den Sweetspot getroffen hat. Von daher, gut gemacht. Kann es sein, dass das Ineos-Sponsoring jetzt pink ist? Wenn ja, sehr nice.

Schumi_Fan_1990
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Mo Jun 29, 2020 2:52 pm

Spritistnichtlecker hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 2:36 pm
Wenn die Forengemeinde des Motorsport-Total Forums behauptet, dass etwas zu politisch korrekt ist, dann kann man eigentlich annehmen, dass man genau den Sweetspot getroffen hat. Von daher, gut gemacht.
Warum? Weil politische Korrektheit neuerdings der Maßstab ist? Davon abgesehen hätte ich mal eine Verständnisfrage zu dem ganzen Blödsinn, den Mercedes und Hamilton da veranstalten: Seit wann ist Vielfalt eigentlich ein Kriterium bzw. ein Qualitätsmerkmal für irgendwas? Vielfalt als Selbstzweck ist einfach nur albern.

Ich habe es vor einigen Tagen schon geschrieben: Formel 1 ist Profisport und im Profisport gilt das Leistungsprinzip. Und wenn die Weißen nun mal besser sind als irgendwelche anderen ethnischen Gruppen, dann ist das eben so. Warum sollte das ein Problem darstellen?

Im 100 Meter Finale bei Olympia, das ausschließlich aus Schwarzen besteht, würde man ja auch nicht auf die Idee kommen, das Ganze "vielfältiger" gestalten zu wollen. Im Gegenteil: Würde man eine solche Forderung aufstellen, verbunden mit der Behauptung, der 100 Meter-Lauf sei "zu schwarz", würde das allenthalben als rassistisch bezeichnet werden (und ja, in dem Fall sicherlich auch zu Recht). Warum also wird "Vielfalt" immer zu Gunsten aller möglichen anderen Ethnien und zu Ungunsten von Weißen gefordert?
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frankW
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von frankW » Mo Jun 29, 2020 3:00 pm

Langsam wird mir das mit Diversität und Genderwahn echt zu viel.

Spritistnichtlecker
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Spritistnichtlecker » Mo Jun 29, 2020 3:03 pm

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 2:52 pm
Warum? Weil politische Korrektheit neuerdings der Maßstab ist? Davon abgesehen hätte ich mal eine Verständnisfrage zu dem ganzen Blödsinn, den Mercedes und Hamilton da veranstalten: Seit wann ist Vielfalt eigentlich ein Kriterium bzw. ein Qualitätsmerkmal für irgendwas? Vielfalt als Selbstzweck ist einfach nur albern.

Ich habe es vor einigen Tagen schon geschrieben: Formel 1 ist Profisport und im Profisport gilt das Leistungsprinzip. Und wenn die Weißen nun mal besser sind als irgendwelche anderen ethnischen Gruppen, dann ist das eben so. Warum sollte das ein Problem darstellen?

Im 100 Meter Finale bei Olympia, das ausschließlich aus Schwarzen besteht, würde man ja auch nicht auf die Idee kommen, das Ganze "vielfältiger" gestalten zu wollen. Im Gegenteil: Würde man eine solche Forderung aufstellen, verbunden mit der Behauptung, der 100 Meter-Lauf sei "zu schwarz", würde das allenthalben als rassistisch bezeichnet werden (und ja, in dem Fall sicherlich auch zu Recht). Warum also wird "Vielfalt" immer zu Gunsten aller möglichen anderen Ethnien und zu Ungunsten von Weißen gefordert?
Weil der hier permanent stattfindende Circlejerk immer ein Stück zu weit von einer erstrebenswerten Einstellung ist. Es ist ein Safe Space für solche, die sich mit der Ausgrenzung von Minderheiten nicht auseinandersetzen wollen.

Und ja, es gibt halt einfach keinen Grund, spezifisch Weiße zu fördern bzw. gibt es in der westlichen Welt keinen wirklich auffallenden Rassismus gegenüber Weißen. Auch nicht jetzt, nicht bei BLM oder den Linken.

Man merkt halt einfach, dass diejenigen, die sich beschweren, nicht verstehen, was es bedeutet, permanent mit seiner Hautfarbe leben zu müssen weil diese nie Teil ihrer Identität sein musste. Gut, glücklicherweise ändert sich das jetzt und Weiße müssen zunehmend wahrnehmen, dass sie weiß sind. Vielleicht entsteht ja damit auf Dauer ein Verständnis für Schwarze und andere Minderheiten.

Zumal der Profisport mal definitiv nicht nach dem Leistungsprinzip funktioniert. Er funktioniert in erster Linie nach Förderung und Finanzierung, welche lediglich versucht, sich an ein Leistungsprinzip anzupassen. Und wenn man dann in einem Teil der Welt oder einer Gesellschaft aufwächst, für die eine solche Förderung entweder unerreichbar oder ein erhebliches Risiko ist, verengt sich die Bandbreite an potentiellen Teilnehmern, ganz gleich, welches Talent in ihnen steckt. Da kommen auf einen Hamilton oder Vettel aus Durchschnittsfamilien wahrscheinlich zehntausende, die irgendwann den Stecker ziehen mussten um ihr Leben nicht unter Schulden begraben zu verbringen.

Schumi_Fan_1990
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Mo Jun 29, 2020 3:31 pm

Spritistnichtlecker hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 3:03 pm
Weil der hier permanent stattfindende Circlejerk immer ein Stück zu weit von einer erstrebenswerten Einstellung ist. Es ist ein Safe Space für solche, die sich mit der Ausgrenzung von Minderheiten nicht auseinandersetzen wollen.
Diese Selbstbeweihräucherung und das permanente Zurschaustellen der eigenen Opferrolle irgendwelcher Minderheiten nervt nur noch, ganz ehrlich. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es Leute gibt, die regelrecht darauf hoffen und darauf angewiesen sind, dass es Diskriminierung gibt, weil sie somit einen Grund haben, um auf anderen, angeblich privilegierten Menschen rumhacken und ihnen ein schlechtes Gewissen einreden zu können.

In Deutschland ist die Mehrheitsbevölkerung nun mal weiß. Wo ist das Problem? Man beschwert sich ja auch nicht darüber, dass z.B. in Kenia oder Tansania die Mehrheitsbevölkerung schwarz ist. Und wie gut oder schlecht man in diesen Ländern behandelt werden würde, wenn man weiß ist, sei mal dahingestellt. Man muss nun wirklich nicht so tun, als sei die westliche Welt irgendwie rassistischer als andere Teile der Welt, denn das stimmt einfach nicht. Diese Selbstgeißelung treibt inzwischen wirklich bizarre Blüten.
Spritistnichtlecker hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 3:03 pm
Und ja, es gibt halt einfach keinen Grund, spezifisch Weiße zu fördern bzw. gibt es in der westlichen Welt keinen wirklich auffallenden Rassismus gegenüber Weißen. Auch nicht jetzt, nicht bei BLM oder den Linken.
Unsinn! Man sollte immer diejenigen individuell fördern, bei denen tatsächlicher Förderungsbedarf besteht. Das können mal Schwarze, aber eben auch Weiße sein. Einfach pauschal zu behaupten, dass es Weißen nie schlechter gehen kann als anderen oder dass Weiße nie diskriminiert werden, ist schlicht und ergreifend falsch und stellt im Grunde genommen auch eine Form von Rassismus dar. Und daran sieht man auch, dass "white privilege" völliger Blödsinn ist. Was ist denn z.B. mit weißen Arbeitslosen? Oder mit weißen Obdachlosen? Sind die privilegiert? Das ist doch lächerlich.
Spritistnichtlecker hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 3:03 pm
Man merkt halt einfach, dass diejenigen, die sich beschweren, nicht verstehen, was es bedeutet, permanent mit seiner Hautfarbe leben zu müssen weil diese nie Teil ihrer Identität sein musste. Gut, glücklicherweise ändert sich das jetzt und Weiße müssen zunehmend wahrnehmen, dass sie weiß sind. Vielleicht entsteht ja damit auf Dauer ein Verständnis für Schwarze und andere Minderheiten.
Auch das ist Unsinn. "Weiße müssen zunehmend wahrnehmen, dass sie weiß sind." Hä? :betrunken: Ich kann dich beruhigen, denn mir ist sehr wohl bewusst, dass ich weiß bin. Und wenn ich in einem Land leben würde, in dem die Mehrheitsbevölkerung schwarz ist, dann hätte ich wahrscheinlich genau die gleichen Schwierigkeiten, die Schwarze in einer vornehmlich weißen Gesellschaft haben. Na und? Dann ist das eben so. Würde ich deshalb rumheulen oder mich diskriminiert fühlen? Nein!
Spritistnichtlecker hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 3:03 pm
Zumal der Profisport mal definitiv nicht nach dem Leistungsprinzip funktioniert. Er funktioniert in erster Linie nach Förderung und Finanzierung, welche lediglich versucht, sich an ein Leistungsprinzip anzupassen. Und wenn man dann in einem Teil der Welt oder einer Gesellschaft aufwächst, für die eine solche Förderung entweder unerreichbar oder ein erhebliches Risiko ist, verengt sich die Bandbreite an potentiellen Teilnehmern, ganz gleich, welches Talent in ihnen steckt. Da kommen auf einen Hamilton oder Vettel aus Durchschnittsfamilien wahrscheinlich zehntausende, die irgendwann den Stecker ziehen mussten um ihr Leben nicht unter Schulden begraben zu verbringen.
Wie dem auch sei, aber trotzdem hat sich Hamilton nun mal durchgesetzt. Hamilton war offensichtlich so gut und so erfolgreich, dass er sich in den Nachwuchsklassen durchsetzen konnte und es in die Formel 1 geschafft hat. Und auch da hat er sich durchgesetzt und ist nun extrem erfolgreich. Genau das meine ich ja: Motorsport ist nicht rassistisch. Erstens sind Hamiltons Erfolge der beste Gegenbeweis und zweitens würden sich ja die Teams, die einen richtig guten Fahrer nur deshalb nicht nehmen, weil er schwarz ist, ins eigene Fleisch schneiden.

Hamilton betont ja ständig, dass er aus armen Verhältnissen kommt und es nie leicht hatte. Unabhängig davon, ob das in dieser übertriebenen Dramatik wirklich stimmt, aber selbst wenn, dann ist das doch ein weiteres Gegenargument gegen seine Behauptung, er hätte Rassismus erlitten. Denn wenn er angeblich rassistisch behandelt worden ist und zusätzlich (!) noch finanziell schwach aufgestellt war, dann hätte er es nach der Logik ja erst recht nicht schaffen dürfen, sich durchzusetzen. Er hat es aber geschafft, also widerlegt er selbst sämtliche Diskriminierungs-Thesen, wahrscheinlich ohne es zu merken.

Die Leute sollen sich anstrengen, sollen hart arbeiten und sich durchsetzen. Wer es schafft, der ist gut genug und hat es verdient, völlig egal, welche Hautfarbe derjenige hat. So einfach ist das.
Michael Schumacher - Stefan Bellof - Colin McRae - Gil de Ferran

Misno
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Misno » Mo Jun 29, 2020 4:15 pm

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 3:31 pm
[..] nervt nur noch, ganz ehrlich.

Unsinn! [...] , ist schlicht und ergreifend falsch [...] völliger Blödsinn ist. [...] Das ist doch lächerlich.
Auch das ist Unsinn. [...] Nein!
Also dir scheint es ja hier ja richtig wichtig zu sein. Aber an einer wirklichen Diskussion hast du offenbar gar kein Interesse, wenn du alles als "Blödsinn", "lächerlich", etcetcppetcetcpp darstellst.
Du bist nicht das schärfste Messer in der Schublade, akzeptiers halt einfach. Vielleicht hast du ja andere Qualitäten.

meineinerseiner
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von meineinerseiner » Mo Jun 29, 2020 4:22 pm

Purer Aktionismus und PR.

Bin ja gespannt wann Mercedes dann anfängt das Auto gegen die anderen Misstände wie z.B. Kindesmissbrauch zu lackieren. Wo ist der Aufschrei in der Mercedesbox?
Ach.. noch nie getan und auch nicht geplant?

Scheinheilige Truppe!

rennfan78
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von rennfan78 » Mo Jun 29, 2020 4:28 pm

Spritistnichtlecker: du nervst mit deinem überheblich-arroganten Geschwätz:
Was bringen solche Aktionen wie Statuen abbauen, Flughäfen umbenennen oder Rennautos umlackieren den konkret Betroffenen? Nix…rein gar nichts! Es dient lediglich der Gewissensbefriedigung derjenigen, die diese Aktionen durchführen, es sind rein symbolische Aktionen (und jetzt komm mir nicht mit so ner kacke wie „ins Bewusstsein bringen“: jeder der rassistisch denkt, tut das aus fehlender Intelligenz und/oder aus Überzeugung: diese Menschen wird man durch solche PR-Aktionen nie und nimmer erreichen), in diesem Fall einzig und allein dazu dienlich, positive Publicity für einen Konzern, ein Feel-good-feeling zu erzeugen und solche Leute wie du (vermutlich der Generation Social media zuzuordnend, die lässt sich von bunten Bildern und einfachen Hashtag-Statements gern blenden bzw begeistern) fallen drauf rein, sieht man auch bei deinem mantrahaften, kritiklosen Verteidigen der E-Mobilität, sowie der Formel E im Speziellen…
Hätte man diese medienwirksamen Aktionen gelassen und stattdessen die Kosten für die Lackierung für irgendein Bildungsprogramm gespendet, hätte man mehr geholfen. Gibt’s für solch ein Verhalten auch ein Wort wie Greenwashing? circlejerk-Blackwashing (sorry, das bot sich an) vielleicht?
Auch das rumdrucksen wegen irgendwelcher Job-Prozentzahlen: die Jobs sollten wegen der Qualifikation und der Eignung vergeben werden und nicht wegen Geschlecht oder Aussehen: Quotenfrauen oder -schwarze helfen auch nicht weiter, sie ziehen nur neue Gräben und schüren Vorurteile: es gibt Gründe, warum weniger Frauen technische Berufe ergreifen oder international erfolgreiche Sprinter in der Regel schwarz sind: vielleicht haben schwarze Jugendliche dann doch eher Interesse an Leichtathletik oder einer anderen Sportart oder Frauen an anderen Berufsfeldern: die Chancen sind doch (zumindest in den europäischen Ländern) da und es muß nicht immer gleich Rassismus sein, wenn verschiedene Geschlechter oder Ethnien in bestimmten Sportarten oder Berufsfeldern eben nicht so häufig anzutreffen sind: die momentan so überbordende Debatte kann sowohl eine Chance für mehr Gleichberechtigung oder aber auch nur eine Ausrede sein und nur ein kritischer, hysteriefreier Umgang mit dem Thema kann zu einer wirklichen Verbesserung der Situation führen: nicht jeder unsanft kontrollierte Schwarze in den USA wird aufgrund seiner Hautfarbe unsanft kontrolliert und nicht jedes aussortierte Kart-/Fussball-/Leichtathletiktalent wird aus rassistischen Gründen nicht gefördert: Rassismusvorwürfe sind schneller platziert und bequemer, als sich eingestehen zu müssen, daß man halt vielleicht doch Dreck am Stecken hat oder das Talent tatsächlich nicht ganz reicht...

Hamilton nehme ich sein Engagement ab, er hat sich schon öfters positioniert und ist aufgrund der Hautfarbe und seiner Stellung in einer exponierten Position eben geeignet, den Finger in die Wunde zu legen, wo es aber auch wieder lächerlich wird, ist der Punkt, wo Hamilton behauptet, er hätte es aufgrund seiner Hautfarbe im Motorsport nicht einfach gehabt: er, der seit er 10 oder 12 ist erst von Ron Dennis/McLaren und dann später von Mercedes gefördert wurde (was vollkommen korrekt ist, sein Talent war früh ersichtlich) … Er, der praktisch seine gesamte Karriere in mehr als konkurrenzfähigem Material gesessen hat… Da gab bzw gibt es sicher etliche Rennfahrer in der Formel 1, die einen steinigeren Weg zu beschreiten hatten und weiß sind… Benachteiligt sind die Talente, die nicht gefördert werden, denen das Geld trotz Erfolgen bereits im Kartsport ausgeht, vollkommen unabhängig von Hautfarbe oder Geschlecht.
Überhaupt, die Formel 1-Macher: Mir geht diese Heuchelei auf den Senkel: Auf der einen Seite gegen Rassismus, Ausgrenzung, und für Fairness und Chancengleichheit labern, im Gegenzug dann aber Schurkenstaaten mit Arbeitssklaven den Vorzug vor traditionellen Austragungsländern geben, nur um mehr Geld einzunehmen: da wünsch ich mir Ecclestone zurück: auch Geldgeil und moralisch verkommen bis zum Gehtnichtmehr, aber wenigstens noch ehrlich und straight.
Wer glaubt, daß die Automobilität (egal ob Verbrenner oder E-Antrieb) im Allgemeinen oder der Motorsport im Besonderen jemals fair, nachhaltig oder gar ökologisch sein könnte, ist an Naivität kaum zu überbieten: es wird immer nur um 2 Sachen gehen: Gewinnmaximierung und den schönen Schein…

Schumi_Fan_1990
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Mo Jun 29, 2020 5:48 pm

Misno hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 4:15 pm
Also dir scheint es ja hier ja richtig wichtig zu sein. Aber an einer wirklichen Diskussion hast du offenbar gar kein Interesse, wenn du alles als "Blödsinn", "lächerlich", etcetcppetcetcpp darstellst.
Du bist nicht das schärfste Messer in der Schublade, akzeptiers halt einfach. Vielleicht hast du ja andere Qualitäten.
Ja, mir ist dieses Thema wichtig, sonst würde ich hier nicht darüber diskutieren. Ich gebe es ganz ehrlich zu: Mir geht dieses ganze politisch korrekte, mainstream- und zeitgeistkompatible "Rassismus"-Gequatsche derart auf die Nerven. Und dabei ist es eigentlich schade, weil es schon lange nicht mehr um George Floyd geht, sondern die Debatte wurde seitdem komplett derailed und entgrenzt. Dabei werden plötzlich Themen mit anderem Blödsinn vermischt, der mit dem ursprünglichen Thema absolut nichts zu tun hat. Ein paar Beispiele gefällig?

- Warum müssen Statuen von verdienten Persönlichkeiten abgerissen und beschmiert werden? Weil irgendwelche zart besaiteten Snowflakes in allem ein Riesenproblem sehen? Überflüssig zu erwähnen, dass die Gesinnungsgenossen derer, die Statuen abreißen, vor Kurzem erst eine Lenin-Statue errichtet haben. Da sieht man, wessen Geistes Kinder diese Leute sind und was hier in diesem Land schief läuft.
- Warum müssen "Negerküsse" und "Mohrenköpfe" umbenannt werden, obwohl diese Bezeichnungen mit schwarzen Personen überhaupt nichts zu tun haben, sondern lediglich eine Speise bezeichnen?
- Warum lässt sich Uncle Ben's vor den Karren der politischen Korrektheit spannen und entfernt sein Logo von den Verpackungen, welches eigentlich überhaupt nicht rassistisch ist, sondern nur von - ich wiederhole mich - zart besaiteten Heulsusen als rassistisch empfunden wird?
- Warum muss eine Apotheke in Österreich, die schon immer Mohrenapotheke hieß und seit dem 14. Jahrhundert (!!!) besteht, umbenannt werden, obwohl der Name überhaupt nicht diskriminierend, sondern wenn überhaupt eher sogar wertschätzend gemeint ist?
- Warum darf eine Journalistendarstellerin, Witzfigur, Deutschlandhasserin und links-grün indoktrinierte Ideologin namens "Hengameh Yaghoobifarah" ( :lol: :betrunken:) ungestraft davon sprechen, dass Polizisten Müll sind und als solcher auf einer Müllhalde entsorgt werden müssen, ohne dass das wirkliche Konsequenzen nach sich zieht?

Ich könnte noch ganz lange fortfahren. Wir Europäer, wir Deutschen, gucken sehenden Auges dabei zu, wie unsere Kultur verleugnet und in den Dreck gezogen wird. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, machen wir selbst da auch noch mit und reden uns selbst praktisch ein schlechtes Gewissen ein, wie böse und rassistisch wir doch angeblich sind, obwohl das nicht stimmt. Wir haben uns ein Problem und eine daraus entstandene Diskussion über Polizeigewalt und Rassismus aus den USA aufs Auge drücken lassen. Dieses Problem ist komplett konstruiert und importiert und hat mit uns hier in Deutschland überhaupt nichts zu tun.

Diese gesamte Entwicklung in den letzten Wochen ist himmelschreiender Unfug und natürlich bezeichne ich das dann auch dementspreched so. Ich frage mich eher, welchen Sinn das hat, dass du dir aus meinem Posting diese einzelnen Wörter rauspickst? Hast du etwa inhaltlich nichts zum Thema beizusteuern? Und dann wirfst du mir auch noch vor, mir würde es nicht um eine Diskussion gehen. Aha, aber dir geht es um eine Diskussion? Warum fällt dir dann offensichtlich nichts Besseres ein, als mein Posting auf diese einzelnen Begriffe zu reduzieren? Warum gehst du nicht inhaltlich auf mein Posting ein?
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Biker748
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Biker748 » Mo Jun 29, 2020 6:19 pm

Nun, da war Lotus in früheren Jahren, mit der schwarzen JPS Lackierung schon ganz weit vorne im Weltgeschehen!

Warum hat Mercedes seine Wagen nicht in Regenbogenfarben lackiert, somit hätte sie alle Diversitäten zugleich abgedeckt.
So hebt man nur eine besonders hervor.

Es wird sie immer geben, diese Ungerechtigkeit und das nicht nur weiss gegen schwarz, nein auch Katholiken gegen Protestanten, oder schaut euch nur mal das Gerangel unter den Muslimen oder Juden an.

So ist nunmal die Menschheit, zumindest einige viele davon, nicht alle können eben mit der Vielfältigkeit auf diesem kleinen blauen Planten umgehen und sehen in sich, immer etwas besseres und besonderes.
Sei es nun wegen der Hautfarbe, der Religiösen Ansicht, der Sexualität, ihrer Ansichten zur Politik oder auch eben Mercedes gegen Red Bull, Ferrari oder oder oder.

Seit dem dieses Amerikanische Konsortium die F 1 übernommen hat, dreht sich hier das Rad Rückwärts, man schaue sich nur mal an wer diesen Laden führt!

Alte weisse Männer, von Diversität keine Spur, aber jede Menge Scheinheiligkeit.
Warum mussten die Gridgirls ihre Job an den Nagel hängen? Weil eine Frau sich daran störte, diese Frau hat noch nicht einmal ein Stimmrecht in der F1, sondern sie hat es ihrem Mann gesagt und der ist sofort drauf gesprungen und hat viele Frauen von jetzt auf gleich Arbeitslos gemacht.

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bnlflo
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von bnlflo » Mo Jun 29, 2020 6:22 pm

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
Ja, mir ist dieses Thema wichtig, sonst würde ich hier nicht darüber diskutieren. Ich gebe es ganz ehrlich zu: Mir geht dieses ganze politisch korrekte, mainstream- und zeitgeistkompatible "Rassismus"-Gequatsche derart auf die Nerven.
Ja aber vielen Menschen ist es eben ein Anliegen. Bzw. ein täglicher Begleiter. Und da muss man sich auch nicht als "Weißer" in den Staub werfen, aber auch nicht so unglaublich triggern lassen und seine durchaus vorhandenen Privilegien (eben dass man das Problem selbst nicht hat) zu schätzen lernen.
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
- Warum müssen Statuen von verdienten Persönlichkeiten abgerissen und beschmiert werden? Weil irgendwelche zart besaiteten Snowflakes in allem ein Riesenproblem sehen? Überflüssig zu erwähnen, dass die Gesinnungsgenossen derer, die Statuen abreißen, vor Kurzem erst eine Lenin-Statue errichtet haben. Da sieht man, wessen Geistes Kinder diese Leute sind und was hier in diesem Land schief läuft.
Nur weil es Schnittmengen zwischen BLM und anderen gibt, müssen erstere nicht für Verfehlungen der anderen gerade stehen.
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
- Warum müssen "Negerküsse" und "Mohrenköpfe" umbenannt werden, obwohl diese Bezeichnungen mit schwarzen Personen überhaupt nichts zu tun haben, sondern lediglich eine Speise bezeichnen?
Weil es Menschen verletzt. Vor allem das N-Wort. Man könnte ja auch mal fragen, ob es einem selbst so viel abverlangen würde, diese kleine Anpassung im Wortschatz vorzunehmen, für eine Speise, die man vermutlich alle Jubeljahre mal zu sich nimmt.
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
- Warum lässt sich Uncle Ben's vor den Karren der politischen Korrektheit spannen und entfernt sein Logo von den Verpackungen, welches eigentlich überhaupt nicht rassistisch ist, sondern nur von - ich wiederhole mich - zart besaiteten Heulsusen als rassistisch empfunden wird?
Auch hier - es gibt genug Schwarze, die das anders sehen. Diese Uncle/Aunt Bezeichnungen waren halt ein Code, um sie nicht "Mr. / Mrs." nennen zu müssen, und sind schon auf eine gewisse Weise abwertend.
Aber auch hier: Das können die Markeninhaber ja nun ändern. Persönlich kann ich auch ohne die Marke Uncle Ben's ein schönes Leben haben - und wenn es das Leben anderer Leute verschönert, dann ist das doch gut.
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
- Warum muss eine Apotheke in Österreich, die schon immer Mohrenapotheke hieß und seit dem 14. Jahrhundert (!!!) besteht, umbenannt werden, obwohl der Name überhaupt nicht diskriminierend, sondern wenn überhaupt eher sogar wertschätzend gemeint ist?
Weil sich in 600 Jahren vielleicht ein paar Dinge hier und da ändern? Das bescheurtste Argument ever ist doch sowieso "haben wir immer so gemacht". ;) Mohren-Apotheken gibt es ja oft, meistens ist dann ja eher ein begleitendes Logo der Stein des Anstoßes (siehe Mohren-Brauerei in Vorarlberg oder dieser Dachdecker namens N*ger)
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
- Warum darf eine Journalistendarstellerin, Witzfigur, Deutschlandhasserin und links-grün indoktrinierte Ideologin namens "Hengameh Yaghoobifarah" ( :lol: :betrunken:) ungestraft davon sprechen, dass Polizisten Müll sind und als solcher auf einer Müllhalde entsorgt werden müssen, ohne dass das wirkliche Konsequenzen nach sich zieht?
Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Satire... ich finde die Ergüsse der Dame auch schwer zu ertragen, aber da halte ich es eben mit Evelyn Beatrice Hall, und bin froh, dass Seehofer sich letztlich doch eines besseren besonnen hat, zu gewinnen hatte er da nichts. Und es war die taz, was erwartet man da?
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 5:48 pm
Wir haben uns ein Problem und eine daraus entstandene Diskussion über Polizeigewalt und Rassismus aus den USA aufs Auge drücken lassen. Dieses Problem ist komplett konstruiert und importiert und hat mit uns hier in Deutschland überhaupt nichts zu tun.?
ja das verstehe ich auch nicht so ganz. Aber manchmal entfalten Dinge halt so eine Dynamik, und wäre hier alles Friede, Freude Eierkuchen, wäre auch nichts rübergeschwappt.

Es ist übrigens interessant, mal einfach zuzuhören. Z.B. als Carolin Kebekus ihre Sendezeit zur VErfügung gestellt hat, als schwarze Menschen aus Deutschland ihre Erlebnisse erzählt haben. Auch auf Twitter gibt es interessantes zu lesen. Es ist auch nicht immer anklagend, es wird nicht jeder als Rassist beschimpft, aber sich bewusst machen, dass unsere Mitmenschen solche Erfahrungen machen, ist schon ein interessanter Perspektivwechsel, auf den man sich einfach mal einlassen sollte. Dazu muss man dann auch kein linker Gutmensch sein, man braucht halt ein wenig Empathie, das Wissen, dass "black lives matter" nicht bedeutet, andere Leben würden nicht zählen, und vielleicht ein kleines bisschen mehr Agilität im Denken.
In diesem Sinne. :)
I'm not saying I am Batman, I am just saying no one has ever seen me and Batman in the same room.

Veritas
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Veritas » Mo Jun 29, 2020 7:18 pm

Aber Daimler verkauft schon noch ihre Mercedes an Weisse? Oder werden echt nur noch schwarze Kunden beliefert?
Diese Aktion ist nicht ernst zu nehmen, sonst ist man in Stuttgart echt rassistisch!

Feuerstein
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Feuerstein » Mo Jun 29, 2020 7:46 pm

Was für eine Lachnummer. Eine schwarze Minderheit in der USA, die 12 mal mehr Weiße tötet als umgekehrt, fühlt sich diskriminiert. Alte schwarze Menschen fürchten sich nicht vor jungen Weißen, sondern vor Schwarzen. Lasst stecken, bleibt bei der Wahrheit und bei den Fakten. :flop:

vandamm
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von vandamm » Mo Jun 29, 2020 8:25 pm

Musste sich Toto auch für 2016 entschuldigen als der Ösirassist den Weißen gewinnen ließ........
Der Schinken lebt ja eh in seiner eigenen Welt mit viel Bling Bling. Hat er mal was gegen die Diamanten Intustrie getan, außer die Produkte zu tragen.

König der Heuchler und die Hautfarbe ist mir scheiß egal...


Ja es gibt Probleme, die aber 2 Gesichter haben und nicht nur schwarz und weiß.
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

Schumi_Fan_1990
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Re: Zeichen für mehr Diversität: Mercedes in der F1 2020 mit neuer Lackierung

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Mo Jun 29, 2020 8:38 pm

bnlflo hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 6:22 pm
Ja aber vielen Menschen ist es eben ein Anliegen. Bzw. ein täglicher Begleiter. Und da muss man sich auch nicht als "Weißer" in den Staub werfen, aber auch nicht so unglaublich triggern lassen und seine durchaus vorhandenen Privilegien (eben dass man das Problem selbst nicht hat) zu schätzen lernen.
Selbstverständlich weiß ich meine Privilegien zu schätzen. Ich gehöre ja aber auch der Mehrheitsgesellschaft an, deswegen gibt es da nichts, was ich hinterfragen oder kritisieren müsste. Ich habe ja das Beispiel gebracht: Wenn ich z.B. in einem schwarzafrikanischen Land leben und dementsprechend nicht zur Mehrheitsgesellschaft gehören würde, dann würde es mir relativ gesehen wahrscheinlich auch schlechter gehen. Ich würde deswegen aber niemals anfangen, rumzuheulen und der Mehrheitsgesellschaft ein schlechtes Gewissen einreden wollen, nur weil ich vielleicht nicht gehätschelt und hofiert werde, sondern ich würde das als gegeben ansehen und fertig.
bnlflo hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 6:22 pm
Nur weil es Schnittmengen zwischen BLM und anderen gibt, müssen erstere nicht für Verfehlungen der anderen gerade stehen.
Das stimmt! Bei dem Lenin-Beispiel bin ich auch etwas abgeschweift, das gebe ich gerne zu. ;) Aber es gibt für mich keinen Grund, in den USA Statuen von bedeutsamen Personen oder hier in Deutschland z.B. Bismarck-Statuen abzureißen. Das ist lächerlich und obendrein auch eine Verleugnung der eigenen Kultur und Geschichte.

Bismarck ist, genau wie Kant und andere, eine großartige deutsche Persönlichkeit, auf die wir alle stolz sein können. Da jetzt irgendwas Negatives finden zu wollen, ist einfach nur lächerlich.
bnlflo hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 6:22 pm
Weil es Menschen verletzt. Vor allem das N-Wort. Man könnte ja auch mal fragen, ob es einem selbst so viel abverlangen würde, diese kleine Anpassung im Wortschatz vorzunehmen, für eine Speise, die man vermutlich alle Jubeljahre mal zu sich nimmt.
Warum sollte man sich davon verletzt fühlen? Wenn ich Negerküsse esse, dann meine ich die Süßspeise und ja gerade keine Personen. Genau das Gleiche gilt z.B. auch für die Zigeunersauce und das Zigeunerschnitzel: Wenn man sich ein solches im Restaurant bestellt, dann meint man damit ausschließlich die Speise und keine Zigeuner als Personen. Warum sollte man sich davon getroffen fühlen? Davon abgesehen sollte man die eigenen Gefühle auch nicht zum Maßstab erheben. Nur weil man sich diskriminiert fühlt, heißt das noch lange nicht, dass man auch tatsächlich diskriminiert worden ist.
bnlflo hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 6:22 pm
Auch hier - es gibt genug Schwarze, die das anders sehen. Diese Uncle/Aunt Bezeichnungen waren halt ein Code, um sie nicht "Mr. / Mrs." nennen zu müssen, und sind schon auf eine gewisse Weise abwertend.
Aber auch hier: Das können die Markeninhaber ja nun ändern. Persönlich kann ich auch ohne die Marke Uncle Ben's ein schönes Leben haben - und wenn es das Leben anderer Leute verschönert, dann ist das doch gut.
Naja, ganz so einfach ist das nun nicht. Die Firma Uncle Ben's will das ja nur aufgrund des öffentlichen Drucks ändern. Das heißt, dass mal wieder irgendwelche Querulanten anderen Leuten bzw. Firmen ihren politisch korrekten Willen aufzwingen wollen. Ich finde das an Dreistigkeit und Arroganz kaum zu überbieten, weil diese Leute offenbar der Meinung sind, dass nur sie und ihre Ansichten die einzig richtigen sind. Wird das einer demokratischen und vor allem einer "vielfältigen" und "bunten" Gesellschaft gerecht? Radikale Linke sind in Wahrheit die wahren Faschisten, denn sie dulden keine andere Meinung als ihre eigene.

Ich selbst habe übrigens nie Uncle Ben's Produkte gekauft, mir könnte das also völlig egal sein, ist es aber nicht, weil es mir ums Prinzip geht. Ich finde diese ganze Entwicklung momentan einfach nur grotesk.
bnlflo hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 6:22 pm
Weil sich in 600 Jahren vielleicht ein paar Dinge hier und da ändern? Das bescheurtste Argument ever ist doch sowieso "haben wir immer so gemacht". ;) Mohren-Apotheken gibt es ja oft, meistens ist dann ja eher ein begleitendes Logo der Stein des Anstoßes (siehe Mohren-Brauerei in Vorarlberg oder dieser Dachdecker namens N*ger)
Trotzdem ist das scheinheilig. Warum muss erst soetwas wie in den USA mit George Floyd passieren, bevor die Leute das Hirngespinst haben, dass hier bei uns angeblich alles und jeder rassistisch ist? Wenn man es ernst gemeint hätte und nicht einfach nur auf den aktuellen political correctness Zug aufgesprungen wäre, dann hätte man darüber eigentlich schon vor 10 oder 15 Jahren diskutieren können. Das hat man aber (richtigerweise) nicht getan, weil wir als westliche Welt da noch nicht so degeneriert und dekadent waren und uns nicht von irgendwelchen besonders lauten, aber völlig irrelevanten Minderheiten vorschreiben haben lassen, wie wir uns zu verhalten haben.
bnlflo hat geschrieben:
Mo Jun 29, 2020 6:22 pm
Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Satire... ich finde die Ergüsse der Dame auch schwer zu ertragen, aber da halte ich es eben mit Evelyn Beatrice Hall, und bin froh, dass Seehofer sich letztlich doch eines besseren besonnen hat, zu gewinnen hatte er da nichts. Und es war die taz, was erwartet man da?
Satire... Naja, das ist immer der bequemste und intellektuell armseligste Weg, um derlei verbale Entgleisungen zu rechtfertigen (mit intellektuell armselig meine ich Hengameh Yaghoobifarah ( :lol: :betrunken: ) und nicht dich!). Und es ist auch merkwürdig, dass der Verweis auf angebliche Satire (die es natürlich nicht war) immer erst hinterher kommt. Die Masche ist immer die gleiche: Erst schießt man verbal komplett übers Ziel hinaus, dann kommt der völlig berechtigte Shitstorm und nur weil man in seiner links-grünen taz-Filterblase mit Kritik nicht umgehen kann, kommt dann der hochnotpeinliche Verweis auf angebliche Satire. Wie durchschaubar kann man eigentlich sein?
Michael Schumacher - Stefan Bellof - Colin McRae - Gil de Ferran

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