Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

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Redaktion
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Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von Redaktion » Do Mai 28, 2020 4:49 pm

Hammer in der Formel 1: Toto Wolff vor Ausstieg aus operativem Geschäft, Mercedes ordnet Zukunft des Teams in der Formel 1 neu und schützt Arbeitsplätze in Brackley

Nur zwei Wochen nach dem großen Dominoeffekt auf dem Transfermarkt der Formel 1, ausgelöst durch Sebastian Vettels Abschied von Ferrari, zeichnet sich nun das nächste Erdbeben im Grand-Prix-Sport ab. Darüber berichten am Donnerstagnachmittag die Portale 'F1-Insider.com' und 'Auto Bild motorsport'.

Demnach könnte sich nicht nur unsere Prognose vom 28. März bewahrheiten, wonach Toto Wolff noch vor Wiederaufnahme der Saison 2020 seinen Rückzug als Mercedes-Teamchef ankündigen wird; sondern auch der Daimler-Konzern stellt seine Weichen auf eine Neuausrichtung des Werksprogramms in aktueller Form mit dem Mercedes-Formel-1-Team.

Erst kürzlich hatte Wolff angedeutet, dass eine Fortsetzung seiner operativen Funktion im Mercedes-Team fraglich ist: "Da geht's nicht nur darum, ob ich jetzt meinen Vertrag als Teamchef verlängere, sondern auch darum, was wir mit dieser gemeinsamen Firma weiter machen. Und das diskutieren wir gerade", so der Österreicher in einem am 16. Mai veröffentlichten Interview mit dem 'ORF'.

Inzwischen verdichten sich Indizien, dass er zwar seine Position als Teamchef mit Vertragsablauf Ende 2020 aufgeben, aber trotzdem weiterhin beim Rennstall mit Sitz in Brackley involviert bleiben wird. Möglicherweise als Mitglied des Aufsichtsrats, ähnlich wie früher Niki Lauda. Dann würde er womöglich auch seine 30 Prozent Anteile am Unternehmen hinter dem Formel-1-Team behalten.



Die restlichen 70 Prozent, die von der Daimler AG kontrolliert werden, sind den Berichten zufolge Gegenstand intensiver Diskussionen. Konzernchef Ola Källenius hat im vertrauten Kreis bereits durchblicken lassen, dass das Werksprogramm nicht in der aktuellen Form weitergeführt werden soll. Mercedes bliebe aber, so wird vermutet, als Motorenhersteller in der Formel 1 engagiert.

Daimler dementiert auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com', dass es bereits einen entsprechenden Vorstandsbeschluss gibt. Doch dass eine Fortsetzung des Werksprogramms mit einem eigenen Team angesichts der Coronakrise, die Daimler genau wie viele andere Automobilhersteller hart trifft, kein Selbstläufer ist, gilt seit mehreren Wochen als offenes Geheimnis.

Ein Sprecher der Daimler AG lässt auf Anfrage schriftlich ausrichten: "Spekulationen hinsichtlich eines möglichen Rückzugs aus der Formel 1 bleiben weiterhin unfundiert und unverantwortlich. Der Sport hat die richtigen Maßnahmen ergriffen, um die Folgen der COVID-19-Pandemie und die zukünftige finanzielle Nachhaltigkeit anzugehen."

Die Daimler-Aktie hat zuletzt dramatisch an Wert verloren. Im Januar 2018 noch mit rund 75 Euro notiert, stand sie am 20. März 2020 nur noch bei rund 23 Euro. Das entspricht einem Wertverlust von fast 70 Prozent. Seither hat sich die Aktie immerhin auf rund 36 Euro erholt. Dazu kommen störende Medienberichte um feindliche Übernahmeversuche aus China.

Über die Zukunft des Mercedes-Werksteams wird seit Wochen intensiv spekuliert. 'F1-Insider.com' und 'Auto Bild motorsport' berichten heute, dass eine Initiative um Lawrence Stroll Anteile von Daimlers 70 Prozent am Team übernehmen und dafür mit Aston-Martin-Aktien bezahlen könnte. Daimler ist schon jetzt als Minderheitsteilhaber (fünf Prozent) und Zulieferpartner bei Aston Martin Lagonda (AML) involviert.

Im Zuge eines solchen Anteilstauschs könnte sich Daimler effektiv die Aktienmehrheit an AML sichern. Die Marke Aston Martin könnte dann auf dem Markt der Sportwagenhersteller gegen Ferrari und Co. positioniert werden; während Mercedes-AMG (so ist das Daimler-Werksteam gebrandet) eher in Richtung High-Performance-Elektrosektor (Formel E) aufgestellt werden könnte. Derzeit ist das Spekulation.



Seitens der Daimler AG heißt es auf Anfrage: "Es ist unsere klare Absicht, in den kommenden Jahren weiter als Mercedes-Werksteam in der Formel 1 anzutreten, und zwar mit unserem Managing Partner Toto Wolff." Das muss kein Widerspruch zu einem Anteilstausch sein. Ein von Stroll und Wolff kontrolliertes Team mit Mercedes-Motoren, vielleicht sogar mit Branding der Daimler-Tochter Aston Martin, ginge als "Werksteam" durch.

Für Daimler mutmaßlich wichtig: In der Coronakrise, deren Auswirkungen die gesamte Automobilbranche erschüttern, wäre es eine smarte Lösung, die Kosten für den Betrieb des Formel-1-Teams (durch die Budgetobergrenze perspektivisch in Zukunft geringer als bisher) an Investoren wie Stroll und Wolff auszulagern, aber trotzdem mit Branding in der Königsklasse vertreten zu bleiben. Ohne den Standort Brackley mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern zusperren zu müssen.

AML hat am Dienstag offiziell bestätigt, dass Tobias Moers ab 1. August CEO des Sportwagenherstellers wird und Andy Palmer in dieser Funktion ablöst. Moers war bisher CEO bei Mercedes-AMG. Die Börse wertet seine Bestellung als Signal für eine bevorstehende engere Zusammenarbeit mit Daimler. Der AML-Aktienkurs ist seit Freitag um mehr als 40 Prozent gestiegen.

Wo eine solche Konstellation das Racing-Point-Team lässt, ist Stand heute Gegenstand von Spekulationen. Interessant: Erst diese Woche wurde beim britischen Handelsregister Companies House ein Dokument veröffentlicht, dass Strolls Yew-Tree-Konsortium effektiv Handlungsspielraum lässt, Racing-Point-Anteile ohne explizite Einwilligung der übrigen Shareholder zu verkaufen.



Dass sich Stroll auf diese Weise Kontrolle über Anteile am Daimler-Werksteam sichert und parallel dazu auch sein Engagement bei Racing Point langfristig fortsetzt, bewerten Formel-1-Insider als unwahrscheinlich. Denkbar, dass Stroll Racing Point zum Verkauf anbietet. Ein potenzieller Käufer könnte der russische Geschäftsmann Dimitri Masepin sein.

Masepin wollte Racing Point (damals noch Force India) bereits im Jahr 2018 kaufen, zog damals aber gegen Stroll den Kürzeren. Masepin, reich geworden mit seiner Firma Uralkali (Hersteller von Mineraldünger), hat den Insolvenzverwalter von Force India nach dem Stroll-Deal sogar (bisher erfolglos) verklagt, weil er der Ansicht war, das bessere Angebot als Stroll abgegeben zu haben. Das Verhältnis zwischen Stroll und Masepin galt bereits davor als belastet.

Aus dem weiter oben erwähnten Companies-House-Dokument (das am 17. Februar angefertigt, aber erst am 20. Mai veröffentlicht wurde) geht übrigens auch hervor, dass Racing Point mit AML eine Lizenzvereinbarung getroffen hat, ab 2021 unter dem Namen Aston Martin in der Formel 1 an den Start gehen zu dürfen.

Für diese Vereinbarung fließt aber kein Geld. Weshalb der Verdacht nahe liegt, dass Aston Martin (in Zukunft mutmaßlich mehrheitlich unter Daimler-Kontrolle) diese Lizenz auf das heutige Mercedes-Werksteam übertragen und stattdessen dieses unter dem Namen Aston Martin an den Start gehen könnte. Im direkten Wettbewerb gegen Ferrari und Co.

Aber: Es bleiben Fragezeichen. Die Information, dass Wolff seinen Rückzug aus seiner operativen Tätigkeit ankündigen wird, gilt inzwischen als verlässlich. Schwammiger ist die Informationslage hinsichtlich der skizzierten Anteilstransaktionen. Doch hier wird möglicherweise noch diese Woche eine offizielle Kommunikation erwartet.

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gosac
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von gosac » Do Mai 28, 2020 6:48 pm

Schön erklärt, wie ich meine, von dem Autor.
Ziemlich spannend, die ganze Chose.
(Schade, dass die Technologie immer unspannender wird.)

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flingomin
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von flingomin » Do Mai 28, 2020 7:07 pm

Klar.
Aber es war doch zu erwarten.
Die Spatzen haben es ja schon seit längerem von den Dächern gepfiffen.

Smokey
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von Smokey » Do Mai 28, 2020 8:01 pm

Also dass sich Wolff as Teamchef zurückziehen wird und dass Mercedes engere Verknüpfungen mit Aston Martin knüpfen will halte ich für absolut realistisch, andere Thesen finde ich persönlich aber extrem unlogisch:

- Warum sollte Lawrence Stroll erst Force India übernehmen, das Team unter dem Namen Racing Point mit Geld vollpumpen und die Umbenennung zu Aston Martin in die Wege leiten, nur um dann im letzten Moment alles fallen zu lassen und stattdessen das Mercedes-Team zu übernehmen? Klar ist das auf den ersten Blick das deutlich bessere Team, doch mit möglicherweise anstehenden Personal-Wechseln und vor allem den Umstellungen aufgrund der Budget-Grenzen könnte es viel leichter sein Racing Point hochzupushen, als das Mercedes-Team auf dem aktuellen Niveau zu halten.

- Warum sollte Lawrence Stroll das aufgepäppelte Racing Point-Team ausgerechnet an seinen Erzrivalen Mazepin verkaufen, noch dazu unter der Annahme, dass er dann wahrscheinlich einen ziemlich hohen Gesamtverlust mit Racing Point gemacht hätte? Zumal man nicht vergessen darf, dass Mazepins Sohn aktuell eh noch total weit von der für die Formel 1 benötigten Superlizenz entfernt ist.

- Es sollte bekannt sein, dass sich Toto Wolff und der neue Mercedes-Boss Källenius nicht grün sind, Källenius hat Wolff schließlich beim Protest gegen Ferraris Motor-Tricksereien zurückgepfiffen. Warum sollten Källenius und Mercedes dann wollen, dass in einer neuen Konstellation Wolff immer noch im Hintergrund die Fäden zieht, selbst wenn er nicht mehr Teamchef ist? Dieses Dreieck Källenius-Stroll-Wolff macht vielleicht auf den Seiten Källenius-Stroll und Stroll-Wolff Sinn, aber ganz sicher nicht auf der dritten.

- Mercedes beliefert ab nächster Saison auch McLaren mit Motoren. Warum sollte man sich nicht auf das Team konzentrieren? Im Vergleich zu Aston Martin wäre man da nicht von Lawrence und Lance Stroll abhängig und hätte als Partner ein deutlich gefestigteres Team.

frankW
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von frankW » Do Mai 28, 2020 9:41 pm

Smokey hat geschrieben:
Do Mai 28, 2020 8:01 pm
- Warum sollte Lawrence Stroll erst Force India übernehmen, das Team unter dem Namen Racing Point mit Geld vollpumpen und die Umbenennung zu Aston Martin in die Wege leiten, nur um dann im letzten Moment alles fallen zu lassen und stattdessen das Mercedes-Team zu übernehmen? Klar ist das auf den ersten Blick das deutlich bessere Team, doch mit möglicherweise anstehenden Personal-Wechseln und vor allem den Umstellungen aufgrund der Budget-Grenzen könnte es viel leichter sein Racing Point hochzupushen, als das Mercedes-Team auf dem aktuellen Niveau zu halten.
Die Infrastruktur bei Mercedes ist auf jeden Fall besser. Und als er Force India übernommen hat, da gab es diese Gelegenheit einfach noch nicht.
- Warum sollte Lawrence Stroll das aufgepäppelte Racing Point-Team ausgerechnet an seinen Erzrivalen Mazepin verkaufen, noch dazu unter der Annahme, dass er dann wahrscheinlich einen ziemlich hohen Gesamtverlust mit Racing Point gemacht hätte? Zumal man nicht vergessen darf, dass Mazepins Sohn aktuell eh noch total weit von der für die Formel 1 benötigten Superlizenz entfernt ist.
Erzrivale? Man war sich beim Kauf des Teams nicht einig, aber die beiden sind ja in komplett anderen Branchen unterwegs. Warum sehen Sie die beiden als Erzrivalen an?
- Es sollte bekannt sein, dass sich Toto Wolff und der neue Mercedes-Boss Källenius nicht grün sind, Källenius hat Wolff schließlich beim Protest gegen Ferraris Motor-Tricksereien zurückgepfiffen. Warum sollten Källenius und Mercedes dann wollen, dass in einer neuen Konstellation Wolff immer noch im Hintergrund die Fäden zieht, selbst wenn er nicht mehr Teamchef ist? Dieses Dreieck Källenius-Stroll-Wolff macht vielleicht auf den Seiten Källenius-Stroll und Stroll-Wolff Sinn, aber ganz sicher nicht auf der dritten.
Wolff hält aber nun mal eben auch 30% am Team. Das kann eben auch Mercedes nicht ignorieren.
- Mercedes beliefert ab nächster Saison auch McLaren mit Motoren. Warum sollte man sich nicht auf das Team konzentrieren? Im Vergleich zu Aston Martin wäre man da nicht von Lawrence und Lance Stroll abhängig und hätte als Partner ein deutlich gefestigteres Team.
Sooo viel gefestigter ist McLaren aktuell auch nicht. Zumal die gerade akute Finanzprobleme haben.

gth12
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von gth12 » Fr Mai 29, 2020 8:58 pm

gosac hat geschrieben:
Do Mai 28, 2020 6:48 pm
(Schade, dass die Technologie immer unspannender wird.)
Warum? Weil's keine Technologie von vor 50 Jahren mehr ist? :roll:

AlphaSigma

Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von AlphaSigma » Fr Mai 29, 2020 10:20 pm

Ola Källenius, der Totengräber von Benz
Hier wird Ursachen und Wirkung verwechselt und nicht weit genug hinten ansetzt.
Was Wolff auch immer tut, tut er auf Grund von Ola Källenius, denn der wird nicht nur Benz zu Grunde richten, sondern auch bei der F1 den Stecker ziehen.
Ola Källenius steht nicht hinter dieser Form des Motorsports, das wird man früher oder später schon sehen.
Oder anders gesagt, ohne Ola Källenius hätte Wolff evt. gar kein Aston Martin Engagement getätigt, mit allem was darauf noch folgen kann, oder wird.

gosac
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von gosac » Di Jun 02, 2020 12:47 am

gth12 hat geschrieben:
Fr Mai 29, 2020 8:58 pm
Warum? Weil's keine Technologie von vor 50 Jahren mehr ist? :roll:
Nein, weil die Vorschriften immer enger werden, kaum noch Kreativität greifen kann (die einzige Ressource, die zunächst mal kostenfrei ist); und weil die wenigen, kleinen Entwicklungssprünge auch noch selbst-kastriert werden, indem man eine vollkommen ( ! ) schwachsinnige ("schwachsinnig" im Sinne von "schwachsinnig") Teilelimitierung eingeführt hat. Dabei wäre die einzige Rechtfertigung für diesen Ressourcen-Invest eine höchtstmögliche Entwicklungsgeschwindigkeit...anstatt 20 quasi-identische Autos um die Welt zu fliegen ...

gth12
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Re: Medien: Wolff vor Rückzug als Teamchef, Daimler stellt F1-Programm neu auf

Beitrag von gth12 » Mo Jun 08, 2020 11:00 am

gosac hat geschrieben:
Di Jun 02, 2020 12:47 am
Nein, weil die Vorschriften immer enger werden, kaum noch Kreativität greifen kann (die einzige Ressource, die zunächst mal kostenfrei ist);
Ist es nicht gerade wichtig, innerhalb enger Vorschriften "kreativ zu sein"?
Wenn man die Regeln öffnet, heißt es in 5 Jahren wieder, die Regeln wären zu eng.
gosac hat geschrieben:
Di Jun 02, 2020 12:47 am
und weil die wenigen, kleinen Entwicklungssprünge auch noch selbst-kastriert werden, indem man eine vollkommen ( ! ) schwachsinnige ("schwachsinnig" im Sinne von "schwachsinnig") Teilelimitierung eingeführt hat.
Das verstehe ich nicht - was ist daran schlimm, weniger Teile einsetzen zu dürfen? Ob man nun in jedem Rennen 2 Motoren verbläst oder einfach an der Haltbarkeit forscht und schlussendlich weniger Material/Ressourcen verbraucht - das kommt vermutlich der Erde mehr zugute, als alle zwei Rennen vier Motoren und zwei Getriebe pro Team wegzuwerfen.
gosac hat geschrieben:
Di Jun 02, 2020 12:47 am
Dabei wäre die einzige Rechtfertigung für diesen Ressourcen-Invest eine höchtstmögliche Entwicklungsgeschwindigkeit...anstatt 20 quasi-identische Autos um die Welt zu fliegen ...
Warum wäre das die einzige Rechtfertigung? Materialforschung ist sinnvoll, generelle Technologieforschung auch. Ferrari und Mercedes arbeiten da wohl recht eng mit der Serienfertigung zusammen. Hat also schon mehr Sinn, also nur möglichst hohe Entwicklungsgeschwindigkeit an F1 Fahrzeugen.

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