"Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

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Redaktion
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"Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Redaktion » Mi Mai 20, 2020 7:41 pm

Deutschland träumt von Sebastian Vettel im Mercedes - aber ist am Ende gar Lewis Hamilton in einer schwierigen Position, falls Daimler aus der Formel 1 aussteigt?

Es ist wohl der heimliche Traum vieler deutscher Formel-1-Fans: dass Sebastian Vettel seine Karriere nicht beendet, sondern Teamkollege von Lewis Hamilton im Mercedes-Werksteam wird. Doch ob der Traum wahr wird, das steht in den Sternen. Denn noch ist nicht einmal geklärt, ob der Daimler-Konzern sein Engagement im Grand-Prix-Sport überhaupt mit einem eigenen Team oder nur als Motorenlieferant fortsetzt.

Timo Glock wundert sich in der aktuellen Ausgabe des Formel-1-Podcasts 'Starting Grid': "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht, um die zwei Fahrer vertraglich zu verlängern. Früher ging das etwas schneller, wenn ich mich richtig erinnere. Es ist sehr ruhig geworden um die Verhandlungen."

Während sich Ferrari bis Ende 2024 auf Charles Leclerc als mutmaßliche Nummer 1 festgelegt hat und Red Bull bis Ende 2023 auf Max Verstappen, könnte Hamilton möglicherweise ein Problem bekommen, falls Daimler den Stecker zieht. Das könne "vielleicht ein Thema" werden, meint Glock - relativiert aber: "Das ist so ein bisschen die Glaskugel, die wir da gerade in der Hand halten."

"Kann auch sein, dass die morgen ein Statement rausgeben und sie haben beide Fahrer unterschrieben. Da stecken wir nicht drin", sagt der ehemalige Formel-1-Pilot. "Es sind zu viele offene Fragen. Mercedes committet sich nicht, weil sie so ein bisschen abwarten und schauen, wie sich die Lage gerade entwickelt, glaube ich."



Indes hat Mark Webber angesichts der Domino-Reaktion auf dem Transfermarkt in der vergangenen Woche getwittert, dass große Deals zwischen Fahrern und Teams am ehesten gemacht werden, "wenn alle gelangweilt sind". Und man solle nicht unterschätzen, von wem Vettel beraten werde: "Bernie."

Ecclestone kann sich Vettel im Mercedes gut vorstellen: "Mercedes sollte sich gerade in der momentanen Situation überlegen, mit Sebastian einen deutschen Helden zu verpflichten. Das könnte einen emotionalen Schub für die Mitarbeiter bewirken und auch für die Außenwelt positive Zeichen setzen", sagt er gegenüber 'F1-Insider.com'.

Aber vieles deutet darauf hin, dass Vettel 2021 nicht Formel 1 fahren wird. An anderer Stelle wurde bereits analysiert, dass er vermutlich nur für ein Mercedes-Cockpit noch von einer Auszeit mit Frau und Kindern abzubringen wäre. Die Variante Toto Wolff wäre naheliegend: Man kennt sich, man schätzt sich, man lebt in der Schweiz in unmittelbarer Nähe zueinander.

"Ich kenne ihn als Mensch, und da ist er sehr gradlinig und vertritt ähnliche Werte, wie auch ich sie habe", sagt Wolff im Interview mit 'RTL'. Und "als Sportler ist er ein viermaliger Weltmeister. Da muss man über Leistung nicht mehr diskutieren."



"Natürlich ist ein deutscher Fahrer in einem deutschen Fahrzeug vielleicht eine gute Marketingstory", räumt Wolff in einem anderen TV-Interview, mit dem 'ORF' in Österreich, ein. "Aber wir sind in allererster Linie - ausschließlich - auf Performance gepolt. Und Sebastian ist jemand, der wirklich gut ist."

"Aber es geht auch darum, hier eine langfristige Strategie weiterzuverfolgen, an die wir uns in den letzten Jahren auch immer wieder gehalten haben. Und da sind wir einigermaßen an der langen Leine von Mercedes. Die lassen uns unsere Entscheidungen treffen."

Auch gegenüber 'RTL' klingt Wolff nicht so, als hätte das Thema Vettel für ihn oberste Priorität: "Wir stehen loyal zu unseren jetzigen Fahrern und wollen nicht in Verhandlungen treten zu einem Zeitpunkt, in dem die Saison noch nicht mal losgegangen ist. Erst dann wird man über den Tellerrand schauen und bewerten: Was gibt es noch für Möglichkeiten?"



Tatsache ist: Während sich die Fans Gedanken darüber machen, ob Mercedes den Vertrag mit Hamilton verlängert und womöglich Vettel als zweiten Superstar dazu holt, muss hinter den Kulissen erstmal geklärt werden, ob es mit dem Mercedes-Werksteam in der Formel 1 überhaupt weitergeht. Die neue Concorde-Vereinbarung, geplant bis 2025, hat Daimler noch nicht abgesegnet.

Daneben gibt es auch andere Gründe, die dagegen sprechen, jetzt schon Fahrerverträge zu unterschreiben. Wolff im 'ORF': "Es ist doch einigermaßen schwierig zu managen, wenn du weißt, dass du eine ganze Saison, wie auch immer die aussehen wird, mit einem Fahrer unterwegs bist, der im nächsten Jahr bei einem Konkurrenzteam fährt."

"Was machst du mit all den Innovationen und all dem Lernen, das du mit dem Fahrzeug das ganze Jahr hast, wenn dieser Fahrer das im nächsten Jahr möglicherweise gegen dich verwenden kann? Und deswegen sind all die Teams, die diese Wechsel so schnell bekanntgegeben haben, in einer schwierigen Situation, in die wir uns nicht bringen wollen."

Übrigens: Den kompletten Podcast mit Timo Glock (unter anderem über den potenziellen Weltmeister-Toyota 2010 und die Zukunft der DTM nach dem Audi-Ausstieg) gibt's jetzt zum Nachhören im Audioplayer auf 'Motorsport-Total.com', via kostenlosem iTunes-Abo oder direkt bei 'meinsportpodcast.de'.

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Kapitalistt
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Kapitalistt » Do Mai 21, 2020 8:02 am

Die Frage ist, wer will sich vettel antun? Zu seinem Gehalt muss man immer einige Schrottautos dazu zählen. Meist haut er zur Freude des Rennstalls gleich den Teamkollegen mit aus dem Rennen.

Diese ganze verlogene Heuchelei in der F1 erinnert mich an den korrupten Haufen in Berlin. Dass Ferrari so schnell Ersatz hatte, zeigt, dass Ferrari nichts mehr mit dem Deb zu tun haben will. Ich glaube auch Wolff nicht. Warum sollte sich ein Team wie Mercedes so eine schlechte Heulsuse ins Team holen? Mercedes hat den willen vorne zu bleiben und sich zu verbessern. Der deutsche Fahrer wäre ein gewaltiger Schritt zurück. So viele Fans hat er wohl auch nicht wie andere Fahrer, dafür lügt ihn die Presse in den Himmel. Wie immer, wenn man einem netten, unfähigen Menschen nicht vor den Kopf stoßen will, weil sich alle darauf freuen, ab nächstes Jahr nicht mehr über Deb zu berichten.

Warum sagt denn niemand: Die Zeit ist abgelaufen! Er kann froh sein sich die vier Titel ergaunert zu haben. Viele werden sich freuen dieses Gesicht nicht mehr sehen zu müssen.

Smokey
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Smokey » Do Mai 21, 2020 11:21 am

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Mercedes ernsthaft Interesse an Vettel hat. Ich bin nicht der größte Bottas-Fan, aber für Mercedes wäre der in allen Belangen besser (wahrscheinlich sogar was den reinen Speed angeht). Wahrscheinlich bleibt Wolff im Bezug auf Vettel so uneindeutig, um ihn als Druckmittel zu benutzen, um z.B. Hamilton von zu hohen Gehaltsforderungen abzubringen. Aber auch das dürfte wenig bringen, wenn Hamilton und Bottas Vettel nicht als ernsthafte Bedrohung sehen.

jerry74
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von jerry74 » Do Mai 21, 2020 12:04 pm

Man kann ihn kritisieren, man kann wie so oft aber auch immer alles negativ sehen. Ich würde sagen Vettel ist sicher besser als Bottas, der ist einfach zu langsam. Vettel würde vielleicht Hamilton etwas mehr fordern und wir könnten uns gute Rennen anschauen, anstatt Wingman Bottas dabei zuzusehen wie er zweiter wird.
Heulsuse? Wenn wirklich Alonso wieder jemand findet der ihn fahren läßt, ja dann aber wir eine Heulsuse, eine unsportliche obendrein. Ein wenig heulen tun doch alle, kaum werden sie überholt ist das doch gegen alle Regeln.
Also, wäre ich Mercedes würde ich Bottas die Tür zeigen, bin ich aber nicht, deswegen schaun mer mal.

Eins ist sicher, Ferrari hat sich wieder mal selbst ein Ei gelegt, mit Sainz.

Steff89
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Steff89 » Do Mai 21, 2020 12:07 pm

Jaja, wenn Kritiker nicht wissen wie man Depp schreibt...
Vettel hat ein ungeheures Fachwissen, welches auch wesentlich besser ist wie das von Leclerc.
Hat man in Hockenheim gesehen, er hat konzequent eine Regenlinie gefahren, welche nur besser oder gleich schnell ist wenn man weiß was man tut, Leclerc ist abgeflogen.
Als die 2 in Brasilien crashen hat Vettel nur vorgelegt, Leclerc hat es passieren lassen, weil er es darf solange der andere noch nicht an ihm vorbei ist, erst dann wäre es nach den Regeln seine Schuld gewesen.
Er hat die halbe Strecke Platz gemacht, bis er auf höhe von Vettels hinterreifen war, dann erst der Kontakt.
Wem das alles zu schnell ging, die Fahrer sind zu sowas absolut in der Lage!

Weiterhin war Vettel wie auch Schumacher am Anfang ihrer Karriere schneller.
Es ist einfach so, wenn man alles schon mal erlebt hat und Routine einkehrt und man nebenbei noch den Kopf bei der eigenen Familie hat wird man langsamer.
Irgendjemand hat mal gesagt, jedes Kind kostet einem Fahrer 2 Zehntel.....
Wenn Vettel seinen Kopf frei hat, ist er vergleichbar zu Hamilton.... Wie der das so gut hinkriegt ist ansonsten aber auch wirklich beeindruckend. Auch Rosberg hatte öfter Pole wie Hamilton, aber im Renntrimm einfach nicht die Substanz.
Und Mercedes müsste sich wohl von Hamilton trennen wenn Vettel bei Mercedes funktionieren sollen würde.

RD-White
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von RD-White » Do Mai 21, 2020 2:08 pm

Kapitalistt hat geschrieben:
Do Mai 21, 2020 8:02 am
Die Frage ist, wer will sich vettel antun? Zu seinem Gehalt muss man immer einige Schrottautos dazu zählen. Meist haut er zur Freude des Rennstalls gleich den Teamkollegen mit aus dem Rennen.

Diese ganze verlogene Heuchelei in der F1 erinnert mich an den korrupten Haufen in Berlin. Dass Ferrari so schnell Ersatz hatte, zeigt, dass Ferrari nichts mehr mit dem Deb zu tun haben will. Ich glaube auch Wolff nicht. Warum sollte sich ein Team wie Mercedes so eine schlechte Heulsuse ins Team holen? Mercedes hat den willen vorne zu bleiben und sich zu verbessern. Der deutsche Fahrer wäre ein gewaltiger Schritt zurück. So viele Fans hat er wohl auch nicht wie andere Fahrer, dafür lügt ihn die Presse in den Himmel. Wie immer, wenn man einem netten, unfähigen Menschen nicht vor den Kopf stoßen will, weil sich alle darauf freuen, ab nächstes Jahr nicht mehr über Deb zu berichten.

Warum sagt denn niemand: Die Zeit ist abgelaufen! Er kann froh sein sich die vier Titel ergaunert zu haben. Viele werden sich freuen dieses Gesicht nicht mehr sehen zu müssen.
Was ist denn mit Dir los? Keine Lust gehabt heute auf die Straße zu gehen und mit Neonazis und Antivaxxern gegen die Corona-Lüge zu protestieren? Dann muss eben der Vettel herhalten? Versuch es doch stattdessen mal mit einem online Kurs in Rechtschreibung, lieber Kapitalistttt.

mikag
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von mikag » Do Mai 21, 2020 3:14 pm

Ich erwarte Vettel nicht im Mercedes 2021.
Ich gehe davon aus, 2021 fahren Hamilton und Russell bei Mercedes. Eine dritte Lehr-Saison von Russell bei Williams kann ich mir nicht vorstellen, ansonsten schaut der sich woanders um und Mercedes steht nach Hamiltons Abschied ohne Topfahrer da. 2021 gilt dann als Einführungsjahr von Russell, er wird sich hinter Hamilton anstellen müssen. Bottas könnte zurück zu Williams gehen oder bei Renault einen Platz bekommen. Hamilton zieht sich nach 2021 evtl. zurück, evtl. dann Russell + Ocon bei Mercedes.

Die positiven Äußerungen Wolffs bezüglich Vettel halte ich nur für politisch korrekte Presseäußerungen. Wolff wird direkt nach einer Vettelverpflichtung gefragt. Man will Vettels Erfolge nicht ungewürdigt abtun und die Vettel-Möglichkeit schroff und arrogant abweisen, das wäre evtl. ehrlich, aber politisch und medial unprofessionell.
Falls Mercedes dabeibleibt, werden sie mittel- bis langfristig denken. Wenn sie nächstes Jahr zwei relativ alte Hasen beschäftigen, könnten ihnen die jungen Wilden bei Red Bull und Ferrari zumindest ab 2022 den Rang ablaufen.

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Maglion
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Maglion » Do Mai 21, 2020 4:13 pm

Mercedes/Wolff machen alles richtig - sie bringen keine Unruhe ins eigene Team, sondern schauen genüsslich zu, wie sich Ferrari 2020 selbst demontiert - aus gelöst von den viel zu frühen Vertragsbekanntgaben.

Wolff kann jetzt ina ller Ruhe abwaren, wie die Saison läuft und kann in aller Ruhe für die Zukunft planen - ER hat als EINZIGER alle Trümpfe in der Hand. Egal ob Hamilton, Bottas, Vettel und wer auch immer, keiner von ihnen hat einer Alternative zu Mercedes in der F1 und wenn Vettel tatsächlich an einem Vertrag bei Mercedes interessiert ist, bedeutet das auf jeden Fall für Hamilton, dass er seine Gehaltswünsche abschreiben kann. In der aktuellen Situation lassen sich neue Megaverträge schlecht den Mitarbeitern im Kornezern verkaufen, die auf Kurzarbeit sind und um ihre Jobs bangen.

Ferrari hat ja in Bezug auf die Gehälter schon kräftig gespart.

Hamilton war und ist Geld sehr wichtig, ganz im Gegensatz zu Vettel, der nichmal einen eigenen Manager hat. Ich bin gespannt, wie die Saison von Hamilton läuft, denn er als Sensibelchen und Heulsuse vom Herrn findet es sicher nicht toll, dass Mercedes ihm nicht sein Wunschgehalt zahlen möchte, die Vertragsunterzeichnung heinauszögert und sich auch noch die Option Vettel offen lässt - ganz im Gegensatz zu RedBull, die ganz klar sagen, dass Vettel KEINE Option ist. Ich denke, das kratzt ganz schön am Ego von Hamilton. Wenn jetzt noch die Saison schlecht läuft, wehslab auch immer, könnte er auch schnell die Lust auf F1 verlieren.

Wenn Vettel die Chance auf ein Mercedes-Cockpit bekommt, glaube ich nicht, dass das Gehalt das entscheidende Thema sein wird.

Wenn Mercedes tatsächlich schon den Ausstieg plant, könnte ich mir vorstellen, dass man diesen mit eine PAUKENSCHLAG umsetzen möchte, mit dem der Name Mercedes noch Jahrzehnte Gesprächsthema bleiben wird und das wäre das Gigantenduell von Vettel vs. Hamilton bei Mercedes. Und für dieses eine Jahr wrd man sich die Kraft für so ein Duell aufbringen können.

Zum Thema Vettel und seinen Leistungen bei Ferrari: Vettel ist wie Hamilton ein Fahrer, der eine Wohlfühlumgebung benötigt, die er benötigt um sein volles Potenzial abrufen zu können. Wir sind hier im Spitzensport und da entscheidet nicht das Können, sondern die mentale Stärke, die grundvoraussetzung ist, um das vorhandene Können erfolgreich auch auf die Strecke zu bringen. Vettel wurden am Anfang dinge versprochen, die Ferrari nicht eingehalten hat, dann bekam er Chefs vor die Nase gesetzt, die meinten alles besser zu können und für die Fahrer den Mund zu halten haben und sich raus halten sollen - das ist sicher nicht, was Vettel braucht, um sich wohl zu fühlen und um seine Leistung abzurufen. Bei Mercedes wurde Hamilton fast immer von allen Seiten betüttelt und umsorgt. Seine WM gegen Rosberg hat er verloren, weil er Zweifel an der Loyalität des Team hatte und Rosberg dafür sorgte, dass er sich nicht mehr in seiner Wohlfühlzone befand.
Hamilton wurde ja nicht nur von Rosberg geschlagen, sondern auch von Button - beises jetzt nicht wirklich keine Fahrer, die als absolute Supertalente bezeichnet werden und trotzdem konnten sie Hamilton knacken.

Ich bin mir sicher, dass eine Vettel Hamilton bei Mercedes mehr aus dem Konzept bringen würde, als ein Rosberg. Vettel würde bei Mercedes aufbrlühen, wie Raikkönen bei Lotus. Den hat Ferrari auch klein bekommen und alle meinten, dass er am Ende ist. Und plötzlich erlebt man bei Lotos einen völlig neuen, motivierten und sehr starken Kimi - das passiert, wenn man wie Freude am Fahren hat. Ferrari ist doch eher dafür bekannt, dass sie ihre Fahrer ausbrennen und ich weis nicht, ob das so gut ist, wenn man als junger Fahrer wie Leclerc und Sainz in so ein Team geht. Da kann eine Karriere schneller enden, als man denkt. ;)

Nach den Ereignissen der letzten Wchen, bekomme ich jetzt dch langsam wieder Lust auf F1, nur weil ich sehen möchte, welche Auswirkungen das alles hat und wie die Teams und fahrer 2020 tatsächlich aufgestellt sind. Die ganzen verträge wurden ja auf Basis von 2019 gemacht. Nur Mercedes hat jetzt noch die Chance auf 2020 bei den Verträgen zu reagieren - sehr clever. ;) :schumi:
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Das ist die FALSCHE Frage

Beitrag von CruiseControl » Do Mai 21, 2020 4:48 pm

Covid-19 hat dazu geführt, dass die F1-Leute wenig zu tun hatten, so dass die Gedanken rund um 2021 zu früh los gingen. Somit fand erstmal die traditionelly 'Silly season' mit dem Neu-Auswürfeln des Feldes für die Folgesaison bereits vor der Saison statt in der zweiten Saisonhälfte statt. Dadurch werden eine Menge Akteure von Saisonbeginn an im Kopf haben, für wen sie eigentlich fahren - für sich, oder für das Team, welches sie eh zum Saisonende verlassen. Das ist schon einigermaßen plemplem.
Es macht die verrückte Situation nicht besser, dass das Mercedes-Team dafür kritisiert wird, sich aktuell nicht entscheiden zu wollen. Es handelt doch völlig normal und rational - allerdings vor dem offensichtlichen Hintergrund, dass man noch nicht weiß, ob es 2021 weitergeht. Übrigens ist viel zu wenig im Focus, dass Renault mit starken Verlusten UND einem neuen Chef genauso wenig Gründe hat, in 2021 weiter zu machen. Zweimal liegen triftige Ausstiegsgründe auf dem Tablett: Zu viele Erfolge / kein messbarer Erfolgs-Gewinn mehr greifbar (Mercedes) und klar zu ausgeprägte Erfolglosigkeit (Renault).

mikag
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von mikag » Do Mai 21, 2020 5:07 pm

Ja, Mercedes ist in einer sehr komfortablen Situation, besonders hinsichtlich der Verhandlungen der Gehälter.
Hamilton wird sich ärgern, nicht längst unterschrieben zu haben.
Ob Vettel bei Mercedes aufblühen würde, hinge ganz davon ab, wer sein Teamkollege wäre. Wenn das wieder ein junger (oder auch alter)Herausforderer wäre, bestünde die Gefahr, dass er sich wieder zu oft aus dem Konzept bringen ließe. Das Risiko wäre einfach zu hoch. RedBull und Ferrari würden eine solche Schwäche sofort ausnutzen.
Bei Hamilton weiß man, dass er hin und wieder ein Formtief hat, aber auch gegen starke Teamkollegen bestehen kann.
Ich bin mir sicher, dass Hamilton auch nicht will, dass Vettel als polarisierender Fahrer neben ihm Unruhe ins Team bringt und das dementsprechend als Bedingung in die Vertragsverhandlungen mit einbringt.
Weiterhin hat Hamilton zusammen mit Mercedes fünf Titel eingefahren. Er will sicher weiterfahren, warum sollte Mercedes jetzt ihm gegenüber illoyal sein und ihn mit einer Vettelverpflichtung (oder gar Ersetzung) brüskieren?
Auch ob Vettel überhaupt zusammen mit dem im Team etablierten Hamilton fahren möchte, ist ungewiss. Wie würde Vettel dastehen, wenn er wieder geschlagen wird? In dem Falle würde auch Mercedes in der deutschen Presse zerrissen werden, "Hamilton würde bevorzugt" - wie einst zu Rosberg-Zeiten. Das ist ein No-Go.
Meiner Meinung nach ist die Tür bei Mercedes zu - und war auch nie offen.

Wenn Vettel nicht doch noch bei Renault unterkommt, wird er seinen Helm an den Nagel hängen. Ich kann nachvollziehen, dass gerade in Deutschland die Wunschvorstellung einer Weiterverpflichtung Vettels v.a. in einem WM-fähigen Auto (das auch noch unter deutscher Flagge fährt) besteht. Ich selbst würde es auch bedauern, wenn er nicht mehr dabei ist. An guten Tagen ist er schwer schlagbar und charakterlich ist er im Vergleich zu vielen anderen Fahrerkollegen deulich besser aufgestellt. Sein Problem ist leider, dass einfach aktuell zu viele andere gute (junge) Fahrer im Feld unterwegs sind.
An Renaults Stelle würde ich im übrigen klar Vettel vorziehen als einen potentiellen Alonso. Vettel wäre jünger, hatte kein Sabbatical und somit fit, ist eher ein Teamplayer als der egozentrische Alonso. Fragt sich ob Vettel in einem Mittelfeld-Team wieder gegen einen jungen hungrigen Fahrer im Team kämpfen will.

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Maceo
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Maceo » Do Mai 21, 2020 7:17 pm

Meine Meinung ist im Prinzip, sozusagen, anscheinend, voraussichtlich, außerdem, bestenfalls so ähnlich, aber auch ganz anders. Oder?!
Tja. Mmh. :top: :flop:

Bisschen Jazz?
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Hr. Gesheimer » Do Mai 21, 2020 7:20 pm

mikag hat geschrieben:
Do Mai 21, 2020 5:07 pm
Fragt sich ob Vettel in einem Mittelfeld-Team wieder gegen einen jungen hungrigen Fahrer im Team kämpfen will.
In dieser Situation kann er eigentlich nur verlieren und allein wegen des Geldes wird er sich das nicht antun. Wenn er bei einem Team mit Aufholpotential fährt, dann sicher nur, wenn er zumindest davon überzeugt werden kann, dass man gemeinsam nach ganz oben kommen kann. Renault ist das derzeit eher nicht, fürchte ich.

vandamm
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von vandamm » Fr Mai 22, 2020 12:24 am

Eigentlich wäre es genau das was die F1 braucht.

Btw HAM hat gegen BUT in einem technisch schwierigen Jahr verloren und gegen ROS in einem perfekten Jahr...

VET hat zweimal in technisch schwierigen Jahren verloren.

Findet den Depp ihr Deppen.

Es wäre HAMs Möglichkeit groß zu werden, aber gegen richtige Gegner verliert er schon mal.....
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

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Maglion
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Maglion » Fr Mai 22, 2020 1:33 am

Mich würde brennend interessieren, was Hamilton von einem Teamkollege Vettel hält?

Wenn ein Fahrer der Meinung ist, dass er DER BESTE ist, kann es ihm doch scheiß egal sein wer kommt, denn der wird platt gemacht - basta.
Ich denke Vettel hätte richtig Bock auf diesen Vergleich und er hat auch keine Angst, was das für Folgen haben könnte, denn es gibt KEINE Folgen, die ihn persönlich belasten würden, denn sein Ziel ist es nicht berühmt und glorreich zu werden, um das Image zu polieren und die eigene Marke maximal zu vermarkten - DAS ist eher der Bereich von Hamilton.
Das bedeutet, dass Hamilton maximal viel zu verlieren hat und Vettel nur einen sportlichen Wettkampf verliert und er danach die F1 verlässt und ein glückliches, privates Leben weit weg von roten Teppichen, Medien, Starts und Strenchen. Da tickt er offenbar eher wie Michael Schumacher.

Ich befürchte, dass Hamilton alles dran setzt, um diesen Vergleich zu verhindern, weil er sich nciht sicher sein kann, wie er gegen Vettel abschneidet und zu verlieren kann und will er sich nicht leisten. Er hat ja noch immer nicht seine Niederlage gegen Rosberg verkraftet/verarbeitet und kann damit bis heute nicht souverän umgehen, wenn man ihn direkt darauf anspricht. Richtig gewurmt hat es ihn, dass Rosberg danach einfach gegangen ist, was die zweite Demütigug war, denn so wurde er der Möglichkeit beraubt, sich bei Rosberg zu re­van­chie­ren und die Dinge wieder gerade zu rücken.

Was Hamilton fehlt, um ein echter Held der F1 zu werden, ist nicht er 7. oder 8. leicht eingefahrene Titel auf überlegenem Material und ohne Konkurrenz im eigenen Team, sondern eine WM gegen Vettel im Mercedes oder ein WM-Titel mit Ferrari. Das mit Ferrari schein gelaufen zu sein, also bleibt nur noch das Duell mit einem anderen Multi-WM im gleichen Team - eine Gigantenduell, wie Senna vs. Prost oder Lauda vs. Prost.
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von 2CV » Fr Mai 22, 2020 5:37 am

Vettel und Hamiton bei Mercedes, das wär marketingmäßig gar nicht dumm, denn das bliebe, wie hier schon gesagt wurde, in aller Munde, wenn es zum Gigantenduell würde. Da könnte Benz sogar den ixten Titel dabei verpassen - unwichtig -, denn a) haben sie schon genug und b) das Duell (wenn es denn zu einem epischen würde) würde weitaus länger in der Erinnerung der Allgemeinheit bleiben. Und was ist mehr wert als noch in 10 Jahren dauernd erwähnt zu werden ("damals, als Ham gegen Vet kämpfte, wie Senna gegen Prost auf McLaren, weißt du noch, als er [...]"?

Und für uns Fans wär's natürlich endlich mal wieder ein Leckerbissen (haben wir uns schwer verdient mit 6Jahren langweiliger Benzwerbesendung verfolgen...).

Drücken wir mal die Daumen, daß Benz und Wolff ein Gigantenduell zulassen. Der Sport hat es bitter nötig.
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von seahawk » Fr Mai 22, 2020 7:50 am

Vor allem kann man so weiter dominieren, ohne dass es als langweilig wahrgenommen wird. Vom Marketingwert her waren die Saisons mit Rosberg/Hamilton sicher viel effektiver als Hamilton / Bottas.

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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Maglion » Fr Mai 22, 2020 12:52 pm

seahawk hat geschrieben:
Fr Mai 22, 2020 7:50 am
Vor allem kann man so weiter dominieren, ohne dass es als langweilig wahrgenommen wird. Vom Marketingwert her waren die Saisons mit Rosberg/Hamilton sicher viel effektiver als Hamilton / Bottas.
So sieht´s aus - Mercedes könnte bei so einem Deal nur gewinnen.
Selbst wenn es für das Team eine Katastrophe wird, weil das Duell zu sehr ausartet und man dadurch den Titel verliert, würde das Ganze trotzdem in die geschichte eingehen und Mercedes würde profitieren.

Auch bei einer weiteren Dominanz würde diese wohl viele nicht mher stören, denn solange eine spannede Saison und tolle Zweikämpfe geboten werden, bekommen die Fans ja, was sie sich schon lange wünschen. Die Negativ-Schlagzeilen bezüglich ihrer Dominanz würden dann zum größten Teil verschwinden. Und egaw wer die WM gewinnt, er wird eine WM einfahren, die einen extrem hohen Stellenwert hätte - anders als die letzten Titel von Hamilton.
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von seahawk » Fr Mai 22, 2020 3:01 pm

Man hat ja gesehen wie giftig die medialen Reaktionen auf Totos "Wir sind 2020 nicht Favorit" Kommentar waren. Mercedes kann entweder Ende 2020 aussteigen (den Ausstieg verkünden für Ende 2021), oder muss einen anderen Ansatz für sein Engagement finden, denn der aktuelle Weg kann nur noch ins Negative gehen. Entweder verlieren sich mal und jeder freut sich darüber, oder man wirft ihnen vor die F1 kaputt zu machen, was auch kein positives Image ergibt.
Zuletzt geändert von seahawk am Fr Mai 22, 2020 4:53 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von Maglion » Fr Mai 22, 2020 3:06 pm

seahawk hat geschrieben:
Fr Mai 22, 2020 3:01 pm
Man hat ja gesehen wie giftig die medialen Reaktionen auf Totos "Wir sind 2020 nicht Favorit" Kommentar waren. Mercedes kann entweder Ende 2020 aussteigen, oder muss eine anderen Ansatz für sein Engagement finden, denn der aktuelle Weg kann nur noch ins Negative gehen. Entweder verlieren sich mal und jeder freut sich darüber, oder man wirft ihnen vor die F1 kaputt zu machen, was auch kein positives Image ergibt.
Wenn sie aussteigen, dann nach der Saison 2021 und vor dem neuen Reglement. Deshalb wäre ja auch eine finale Saison mit Vettel und Hamilton eine ideale Lösung, als Abschiedsgeschenk an die Fans.
Dass sie nach einen kastrierten 2020er Saison aussteigen, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Das wäre zu kurzfristig und würde sehr viele negative Schlagzeilen generieren.

Die Hersteller, die die Formel 1 verlassen wollen, machen das Ende 2021 - bis dahin ist die F1 relativ günstig, da die Technik ja fix ist und das meiste geld schon investiert wurde. Zudem müssen sie ja auch noch Lösungen für die eigenen Mitarbeiter finden bzw. die Nachfolge regeln und das ist dieses Jahr wohl extrem schwer. Ende 2021 könnten sich die Wirtschaft schon wieder auf erholungskurs befinden und Investoren sind dann wieder eher bereit in die F1 zu investieren.
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von SpeedManiac » Fr Mai 22, 2020 4:20 pm

Es wird in sämtlichen Artikeln die Tatsache übersehen (oder auch verschwiegen), das Mercedes ja bereits den erfolgreichsten und besten aktiven Fahrer im Team hat - Hamilton.
Nur, weil Vettel Deutschter ist, macht das seine Leistungen nicht besser.
Weiters wird vergessen, dass Mercedes ja schon einmal Michael Schumacher als Fahrer eingesetzt hat. Der konnte auch nicht glänzen. So what?
Never Change a winnig Team - warum sollte man sich Vettel als Unruheherd und Heulsuse ins Team holen?
Hamilton und Bottas sind eine exzellente Fahrerpaarung.
Am Beispiel Ferrari sieht man ja, dass Vettel einfach kein Teamplayer ist. Der braucht einfach nur eine Nr.2 zum Absichern, anders kann er nicht performen. Wehe, wenn diese Nr. 2 aufmuckt. Hat man bei Red Bull gesehen ("Multi 21") oder auch kürzlich in Brasilien 2019.
Von der Fehleranfälligkeit Vettels mal gar nicht zu reden.
Also - selbst bei einem Ausstieg von Mercedes wird HAM ein ausgezeichnetes Team finden.
Warum wohl ist der Racing Point (nächstes Jahr Aston Martin - mit Mercedesmotor) wohl heuer so auffällig ähnlich dem Mercedes? Die stehen in den Startlöchern, um im Falle des Falles das Mercedes - Erbe zu übernehmen.
Toto Wolff als Teamchef, Hamilton als Top - Fahrer und schon kann nix mehr passieren.
Vettel darf dann zusehen.
Auch kein Schaden.

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seahawk
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von seahawk » Fr Mai 22, 2020 4:55 pm

Die bessere Frage ist: Warum soll man das Geld für das F1 Engagement und das stattliche Gehalt von Hamilton ausgeben, wenn am Ende der Gewinn des Titels niemanden interessiert?

vandamm
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Re: "Die Frage ist, wieso man auf Mercedes-Seite so lange braucht"

Beitrag von vandamm » Fr Mai 22, 2020 7:21 pm

Tja Speedsepp.....

Ferrari wurde wegen Schumacher 5xWM
RedBull wurde wegen Vettel 4xWM
Hamilton wurde wegen Mercedes 5xWM
Hamilton wurde wegen Rosberg 1xVize

Hamilton kann noch 20xWM werden und dennoch strahlt das Team heller. Er könnte Größe gewinnen wenn er wieder gegen ein Kaliber von Rosberg oder sogar besser antritt. Mercedes kann da nur gewinnen und Hamilton war schon wegen Rosberg angezählt.

Ach ja gegen Buton lag es am Auto. Stimme ich zu und muss man auch für andere gelten lassen.
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

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