Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

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Redaktion
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Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von Redaktion » So Mär 22, 2020 7:55 pm

Bernie Ecclestone würde Liberty Media für eine Rückholaktion eine Absage erteilen und scheint kein Freund der Änderungen der Amerikaner zu sein

Eigentlich waren sich die Experten sicher, dass Bernie Ecclestone so lange Formel-1-Chef bleibt, bis man ihn im Sarg aus dem Fahrerlager trägt. Doch die Ankunft von Liberty Media hat alles verändert: Die Amerikaner sägten Ecclestone ab und setzten Chase Carey als neuen Formel-1-Vorsitzenden ein.

Sollte Liberty ihn heute fragen, ob er noch einmal zurückkommen möchte, hätte Ecclestone eine klare Antwort parat: "Ich würde Nein sagen, zu 100 Prozent", betont er gegenüber der 'Daily Mail' und hat wenig dafür übrig, was Liberty aus der Formel 1 gemacht hat: "Ich würde versuchen, alle Dinge wieder abzureißen, die sie aufgebaut haben."

Laut Ecclestone hätten die Amerikaner das Formel-1-Geschäft unterschätzt: "Sie dachten, dass es einfach sein würde, wie ein normales Geschäft. Aber sie haben herausgefunden, dass es das nicht ist", so der Brite. Für ihn sei jeder einzelne Deal wie der Verkauf eines Gebrauchtwagens - und das seien die Qualitäten, die man braucht: "Die Formel 1 braucht einen Gebrauchtwagenhändler", sagt er.

Ecclestone wird dieser aber in Zukunft nicht mehr sein. Er feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag und hat sich aus dem Zirkus fast komplett zurückgezogen - abgesehen von einigen wenigen Vor-Ort-Besuchen, die von Liberty eher toleriert als gewünscht werden.

Seinen Humor hat er aber nicht verloren: "Früher bin ich um die Welt gereist und habe mir überlegt, welche jungen Damen ich abschleppen kann. Wenn ich heute eine abschleppe, ist das nicht mehr gesund für mich", schmunzelt er.

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Zed
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Re: Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von Zed » Mo Mär 23, 2020 1:18 pm

Man sollte Bernie schon dankbar sein, unter ihm gab es immer spannende Formel 1 jahre, trotz dominanz von Ferrari, Williams etc.
klar hat er auch fehler gemacht, aber wer macht die nicht?
Bernie hat die F1 marktfähig und attraktiv gemacht, Liberty bisher noch nicht.

Hanno
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Re: Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von Hanno » Mo Mär 23, 2020 6:20 pm

Sorry, aber dankbar sein....... :flop:

Er hat die Rennstrecken Betreiber ausgesaugt, die Hersteller geholt und sich die Taschen voll
verstopft.
Die Formel Eins war lange ein Traum, natürlich unter Bernie, aber die Geld Verteilung und das
meiste in seine Tasche war grosse Scheisse.

Wie kann ein Mann nur Milliardär werden..... :shake:
Was hat er jetzt davon, er lebt deshalb nicht länger,
wird nur der Reichste auf dem Friedhof.

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Feldo
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Re: Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von Feldo » Mo Mär 23, 2020 6:24 pm

Hanno hat geschrieben:
Mo Mär 23, 2020 6:20 pm

Was hat er jetzt davon, er lebt deshalb nicht länger,
Bisher schon, er ist Jahrgang 1930 :D
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Hanno
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Re: Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von Hanno » Di Mär 24, 2020 5:35 pm

Stimmt....... :lol: :lol: :lol:

Zed
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Re: Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von Zed » Mi Mär 25, 2020 8:04 pm

Hanno hat geschrieben:
Mo Mär 23, 2020 6:20 pm
Sorry, aber dankbar sein....... :flop:

Er hat die Rennstrecken Betreiber ausgesaugt, die Hersteller geholt und sich die Taschen voll
verstopft.
Die Formel Eins war lange ein Traum, natürlich unter Bernie, aber die Geld Verteilung und das
meiste in seine Tasche war grosse Scheisse.

Wie kann ein Mann nur Milliardär werden..... :shake:
Was hat er jetzt davon, er lebt deshalb nicht länger,
wird nur der Reichste auf dem Friedhof.
Wieso kann man nicht einfach mal respektvoll sein und muss andauernd den Leuten das negative immer und immer wieder aufs Brot schmieren?

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2CV
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Re: Bernie Ecclestone: Kein Interesse mehr an Formel-1-Job

Beitrag von 2CV » Do Mär 26, 2020 3:40 pm

Hanno hat geschrieben:
Mo Mär 23, 2020 6:20 pm
Er hat die Rennstrecken Betreiber ausgesaugt, die Hersteller geholt und sich die Taschen voll verstopft. Die Formel Eins war lange ein Traum, natürlich unter Bernie, aber die Geld Verteilung und das meiste in seine Tasche war grosse Scheisse.
Also, die Geschichte geht so (und es gibt auch eine bekannte, sie bestätigende Anekdote dazu): Erstmal war Bernie selbst Fahrer, aber er sah schnell ein, daß andere darin besser waren. Dann wurde Bernie Teamchef. Irgendwann wurden die Rennen und das Brimborium drum so groß, daß klar wurde, daß Jemand die Leitung dessen in die Hand nehmen sollte. Aber keiner der Teamchefs hatte Interesse, mehr in der F1 zu tun als das eigene Team zu leiten um Rennen zu gewinnen. Bernie hat seit jeher auch ein Händlerherz gehabt (verkaufte auf dem Schulhof Radiergummis und so Krams) und hat sich daher "geopfert", gab das Teamchefdasein auf (der berühmt-berüchtigte Staubsauger-Brabham-Alfa mit Lauda am Steuer, damals war Bernie der Brabhamteamchef) und begann stattdessen, sich pur um die Tourneeangelegenheiten zu kümmern, Streckenverhandlungen, Standards, Fernsehen, etc.. Es gab einen Punkt, an dem er alle Teamchefs zusammenrief und ihnen anbot, an den Gewinnen der F1 beteiligt zu sein, gegen eine gewisse Mitverantwortung, damals war noch nicht sicher, ob das Gechäftsmodell funzen würde oder verrecken. Wieder dasselbe, die Teamchefs wollten nicht mehr als Rennenfaahn und lehnten ab. Bernie nickte, zuckte die Schultern und machte allein weiter. Und, wie du es nennst, seine Taschen stopften sich dabei sehr voll, denn Bernie machte seine Sache ausgezeichnet und das Geschäftsmodell war ein Treffer ins Schwarze.

Die bekannte Anekdote dazu ist Ken Tyrells Eröffnungssatz einer jeden Sitzung gewesen:
Ken: "Bernie, du hast uns bestohlen."
Bernie: "Nein Ken - ich habe dir, und allen hier, damals angeboten, dich zu beteiligen und dann würden die Gewinne heute auch in deine Taschen fließen. Aber du wolltest nicht. Und nun zum heutigen Tagungspunkt: ..."

Er hat seine Sache gut gemacht. Der Verkaufspreis sagt Alles. Daß die F1 seit ~2008 kontinuierlich den Bach runterging, lag an einer Gesinnungswandlung der Hersteller damals, von Sport zu Kommerz (Stichwort: Piratenserie).
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