"Waren ein wenig verärgert": Leclerc reizt Ferrari mit Fallschirmsprung

Hier diskutieren Fans über News und aktuelle Themen rund um die Formel 1
Antworten
Redaktion
Beiträge: 25055
Registriert: Do Nov 08, 2001 1:01 am

"Waren ein wenig verärgert": Leclerc reizt Ferrari mit Fallschirmsprung

Beitrag von Redaktion » Mi Jan 15, 2020 7:59 am

Charles Leclerc hat die Ferrari-Teamführung in der Winterpause verärgert: Der Monegasse wollte unbedingt einen Fallschirmsprung erleben

Ferrari-Aufsteiger Charles Leclerc ist ein Grenzgänger - auch abseits der Rennstrecke. In der Winterpause holt er sich den Adrenalin-Kick beim Skifahren oder Fallschirmspringen. Wobei die Scuderia von seinem Ausflug in luftige Höhen erst im Nachhinein erfahren hat, was dem 22-Jährigen Ärger einbrachte.

"Ja, normalerweise sollte man [um Erlaubnis fragen], und das mache ich ja auch", antwortet Leclerc auf eine Fan-Frage bei der "Autosport International Show" und ergänzt: "Nur beim Fallschirmsprung habe ich das nicht gemacht." Der Monegasse erklärt auch den Grund, warum er auf seine guten Manieren in diesem Fall vergessen hat.

"Ich habe mir gesagt: Wenn das schiefgeht, dann werde ich den Ärger nicht mehr erleben. Daher habe ich es einfach gemacht", schmunzelt Leclerc. Sein Team habe darauf weniger erfreut reagiert. "Sie waren ein wenig verärgert", gibt er zu.

Schließlich sind solche Aktivitäten mit erheblichen Risiken verbunden. Oftmals verbieten Verträge den Fahrern, extreme Sportarten in ihrer Freizeit auszuüben. Im Nachhinein sieht Leclerc ein, dass sein jugendlicher Leichtsinn ihn übermannt hat.

"Ich werde das kein zweites Mal machen. Es war großartig, aber das mache ich nur einmal." Auf seiner Instagram-Seite klingt das allerdings anders. Zu einem Bild seines Fallschirmsprungs schrieb er Anfang Dezember: "Das war mein erster Sprung heute. Was für eine großartige Erfahrung. Als nächstes auf meiner Liste: Alleine springen."

Original-News aufrufen

2CV
Beiträge: 1057
Registriert: Fr Jan 19, 2018 1:02 pm

Re: Leclerc reizt nicht, Leclerc testet aus

Beitrag von 2CV » Do Jan 16, 2020 2:55 am

Alles, was er da tut, ist zu zeigen, was er von den aktuellen Ferrarichefs hält:

Nichts. Nada. Niente. Zero.

Bei Enzo wär er schon wieder rausgeflogen, bei Monte hätte er eine Standpauke bekommen, die sich gewaschen hat, bei Arrivabene wär er erst gar nicht ins Team gekommen. Aber wir sind bei Kamille und Binotto ist schon wie der Chef, kuschelweich und flauschig.

Leclerc sieht da keine Autorität und angesichts der jetzigen (schwachen) Reaktion der Firmenleitung auf seinen Vertragsbruch bzgl. Risiken im Privatleben bedeutet das, daß er weiterhin jegl. Teamorder nach eigenem Gutdünken mißachten wird.

Vettel darf sich also warm anziehen, denn wenn Leclerc sich an nichts hält, muß Vettel das Team mit allen (ALLEN, fairen wie hinterfotzigen) Mitteln zu sich rüberziehen, damit sie ihm sein Auto hinstellen( und nicht eins, das für Leclerc gemacht wurde). Das wird Energien nicht bündeln, sondern zerteilen. Leclerc zerstört geradewegs wieder Ferrari, das mit Arrivabene auf den aufsteigenden Ast gekommen war. Seit Binotto wird aber am Ast gesägt.

Ich sehe jedenfalls bei dieser Konstellation nicht, wie Ferrari nächste Saison Benz schlagen will. Die können froh sein, daß Ricciardo nicht mehr bei RB ist, denn dann würden sie wahrscheinlich nur dritte Kraft werden.
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

Benutzeravatar
Maceo
Beiträge: 239
Registriert: Mi Okt 10, 2001 1:01 am
Wohnort: Hamburg/Los Angeles/Manchester

Re:

Beitrag von Maceo » Do Jan 16, 2020 10:48 am

In meinem Horoskop stand heute morgen ich solle nach 16:45 Uhr nicht mehr meine Schuhe putzen.
Ich werde mich nicht daran halten und das System damit langsam aber sicher zersetzen.
You gotta give the other fella hell

Antworten