Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

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Redaktion
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Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Redaktion » Di Dez 10, 2019 10:33 am

Jean Todt und Toto Wolff sehen Parallelen zwischen der Mercedes-Dominanz und der Ferrari-Ära, doch für den ehemaligen Ferrari-Teamchef sind die Silberpfeile besser

Zwölf Titel in sechs Jahren: Die beeindruckende Erfolgsserie von Mercedes erinnert viele an die Ära von Michael Schumacher und Ferrari Anfang des Jahrtausends. Doch die Silberpfeile konnten die damaligen Bestmarken noch übertreffen, denn Schumacher holte mit den Roten "nur" fünf Titel in Folge - Mercedes ist nun ein Jahr besser.

"Das ist erstaunlich", muss auch FIA-Präsident Jean Todt zugeben. Der Franzose zeichnete sich damals als Teamchef verantwortlich für die Ferrari-Erfolge und weiß, wie schwierig es ist, das hohe Niveau über Jahre hinweg zu halten. "Es ist, als ob ein Athlet 200 Kilo stemmen muss - und es dann oben halten muss. Normalerweise würde es runterkommen", sagt er.

Todt fühlt sich bei der Mercedes-Ära auf jeden Fall an die damalige Ferrari-Zeit erinnert. "Und ich muss zugeben, dass sie es besser gemacht haben", meint der Franzose angesichts des sechsten Erfolgsjahres. "Und sie haben dabei starke Konkurrenz gehabt."

Denn Ferrari und Red Bull waren Mercedes stets auf den Fersen - vor allem in den vergangenen beiden Jahren. Die Silberpfeile konnten sich daher keine Schwächephase erlauben, ohne dass die Konkurrenz davon profitiert hat.



Doch Mercedes konnte sich immer wieder durchsetzen, was für Todt an drei Faktoren liegt: "Du brauchst einen großartigen Fahrer, ein großartiges Auto und ein großartiges Team. Wenn du diese drei Dinge nicht hast, dann kann es nicht funktionieren", so der Franzose. Und das sechs Jahre in Folge zu haben, sei für ihn einfach "bemerkenswert".

"Es gibt auf jeden Fall Gemeinsamkeiten", meint Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über die aktuelle Ära und den Vergleich mit Ferrari. "Wir haben eine Struktur - ähnlich wie Jean bei Ferrari -, die von der ersten Angriffslinie, den Fahrern, bis ganz hinter in die Organisation stark ist."

Wolff nimmt als Teamchef die Rolle des damaligen Todt ein, Lewis Hamilton holt als Fahrer die Titel wie einst Michael Schumacher, und die Leute im Hintergrund heißen bei Mercedes nicht Ross Brawn oder Rory Byrne, sondern James Allison und James Vowles. "Es ist eine Anpassung von vielen Individuen auf einer gemeinsamen Reise", sagt Wolff.



Als der Österreicher einst mit dem Projekt begonnen hatte, war von so einer Dominanz nicht auszugehen. "Wir haben uns als Ziel gesetzt, nicht mehr peinlich zu sein", sagt er. Denn vor allem 2012 war für Mercedes äußerst schwierig, weil die guten Ergebnisse ausblieben. Doch als man angefangen hat, plötzlich Rennen zu gewinnen, kam auch das Selbstvertrauen - und schließlich die Titel.

"In jedem Jahr haben wir uns neu erfunden, ohne zu vergessen, was uns stark gemacht hat. Gleichzeitig waren wir aber auch sehr selbstkritisch", erzählt Wolff. Er weiß, dass Mercedes nicht in jedem Jahr ein Anrecht auf den Titel hat. "Die Punkte werden wieder auf null gesetzt", mahnt er.

Auch 2019 gab es einige Änderungen im Reglement und spätestens ab dem Sommer starke Konkurrenz. "Auch Jean und Ferrari hatten schwierige Jahre, als Regeländerungen auf sie geworfen wurden und die Reifen plötzlich anders waren und die Tests limitiert wurden", so Wolff.

"Gleichzeitig ist das aber auch die Herausforderung. Solche schwierigen Tage und schwierigen Momente zu überstehen, macht es so besonders."

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vampiresclub
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von vampiresclub » Di Dez 10, 2019 11:04 am

Ich verfolge die F1 nun seit 37 Jahren.
So lange ich den Sport sehe, ist das die stärkste Teamperformance die es gab.
Wie Todt sagte, Das Team braucht die besten Strategen, die besten Ingenieure....

Ganz nebenbei räumt der Artikel endlich mit einem alten Mythos auf.
Viele glauben bis heute MSC hätte Ferrari zum Erfolg geführt.
Er hat das im selben Maße wie HAM Mercedes zum Erfolg geführt hat.

Es war Jean Todt, der Ferrari umgekrempelt hat, der Aufschwung war bereits ab 1993 erkennbar.
it´s a sad day for formula one when privateers really do go.
But I think we are entering a new era where the privateers are the Red Bulls.
They are really well funded. ------Paul Stoddart-----

vlado777
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von vlado777 » Di Dez 10, 2019 11:22 am

vampiresclub hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 11:04 am
Es war Jean Todt, der Ferrari umgekrempelt hat, der Aufschwung war bereits ab 1993 erkennbar.
Erkläre das mal den Schumi/Vettel Fans :)
99% der Schumi Fans kommen immer mit der selben Leier, dass der Schumi der Boss war und alles umgekrempelt hat lol. :lol:
Dabei trugen die Mitarbeiter statt Benetton-Blau dann Ferrari-Rot.

vampiresclub
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von vampiresclub » Di Dez 10, 2019 11:30 am

vlado777 hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 11:22 am
Erkläre das mal den Schumi/Vettel Fans :)
99% der Schumi Fans kommen immer mit der selben Leier, dass der Schumi der Boss war und alles umgekrempelt hat lol. :lol:
Dabei trugen die Mitarbeiter statt Benetton-Blau dann Ferrari-Rot.
Man kann sich ja mal anschauen, wie Ferrari nach Jean Todt (Ab 2008) performt.
WM-Fähige Autos können Sie immer noch bauen, wie schon zu Prost und Mansels Zeiten Anfang der 90er.
Aber sie scheitern immer wieder an der Teamführung.
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Micha_r1
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Micha_r1 » Di Dez 10, 2019 12:14 pm

Ist doch toll zu hören das heisst alle die bisher meinten das Hamilton besser ist als schumi und die anderen wird damit gesagt das er es nicht ist denn er hat auch nur im besten Material den Titel geholt ist doch klasse.
Und dabei noch in einem Auto das dermaßen überlegen ist und er hat aus 6 Chancen 5 gemacht ist doch top !!

Und zu dem Thema Schumi war der Boss gab es letzte Woche einen schönen Artikel von Eccelstone ;)

Ist doch toll jeder hat was das er sich so zurechtlegen kann wie er es braucht die SChumi Fans die Ham Fans die Vettel Fans

Die Wahrheit weiss keiner nur der, der dabei war.

vlado777
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von vlado777 » Di Dez 10, 2019 1:11 pm

Micha_r1 hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 12:14 pm
Ist doch toll zu hören das heisst alle die bisher meinten das Hamilton besser ist als schumi und die anderen wird damit gesagt das er es nicht ist denn er hat auch nur im besten Material den Titel geholt ist doch klasse.
Und dabei noch in einem Auto das dermaßen überlegen ist und er hat aus 6 Chancen 5 gemacht ist doch top !!

Und zu dem Thema Schumi war der Boss gab es letzte Woche einen schönen Artikel von Eccelstone ;)

Ist doch toll jeder hat was das er sich so zurechtlegen kann wie er es braucht die SChumi Fans die Ham Fans die Vettel Fans

Die Wahrheit weiss keiner nur der, der dabei war.
Ich sehe es nicht mit einer Fanbrille wie du oder das ich mir alles zurechtlege. Für mich ist Ayrton Senna der beste aller Zeiten.
Bin Hamilton Fan geworden weil er auch ein großer Senna Fan ist. Aber die Erfolge von Schumi und Hamilton sind halt schon sehr ähnlich. Weil beide vom Team profitieren und von ihrem eigenen Talent. Es gab halt viele Momente bei Schumi die mich gestört hatten, wie zum Beispiel 1994 Adelaide, 97 Jerez, 2006 Monaco. Er hatte halt nie einen WM als Teamkollegen (ohne Piquet zu nennen, die fuhren nur 5 Rennen miteinander, wo Piquet trotzdem bessere Resultate erzielte in den 5 Rennen mit 39 Jahren). Hamilton fuhr in seiner Rookie Saison gegen einen 2 fachen WM und hat direkt dieselbe Punktzahlt geholt. Er ist gegen Button und Rosberg gefahren, alles Weltmeister. Außerdem sind es auch komplett 2 andere Generationen und Regeln usw. damals sind die das komplette Rennen vollgas gefahren heute fahren sie nur 80% der Leistung. Aber dafür kann kein Fahrer was.
In den 80ern mussten Sie auch Benzin sparen, was viele vergessen. Deswegen ist Senna (und auch andere Fahrer) bei Lotus sehr oft stehen geblieben, weil er einfach zu ehrgeizig war und immer alles platt fahren wollte. Damals hatte man keine Kommunikation mit der Box und Messwerte vom Tank etc...

Das alles muss man berücksichten, deswegen kann man die Fahrergenerationen schlecht vergleichen, weil sie einfach unter anderem Reglement gefahren sind. Aber Hamilton musste niemanden wegschießen, um zu gewinnen.

wolfgangf67
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von wolfgangf67 » Di Dez 10, 2019 1:49 pm

vampiresclub hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 11:04 am
Ich verfolge die F1 nun seit 37 Jahren.
So lange ich den Sport sehe, ist das die stärkste Teamperformance die es gab.
Wie Todt sagte, Das Team braucht die besten Strategen, die besten Ingenieure....

Ganz nebenbei räumt der Artikel endlich mit einem alten Mythos auf.
Viele glauben bis heute MSC hätte Ferrari zum Erfolg geführt.
Er hat das im selben Maße wie HAM Mercedes zum Erfolg geführt hat.

Es war Jean Todt, der Ferrari umgekrempelt hat, der Aufschwung war bereits ab 1993 erkennbar.
Seit 37 Jahren? Dann hast Du ja die Zeiten, als F1 noch echter Motorsport war, gar nicht mit bekommen. Da bin ich rd 20 Jahre besser (Gnade der frühen Geburt). Mit der Teamperformance hast Du aber recht. Nur dürfen wir nicht vergessen, dass die heutigen Teams zwischen 10-100mal so groß sind wie früher und deren Führung eine reine Managementaufgabe darstellt. Und Du weißt ja, die Hölle auf Erden, deutsche Liebhaber, englische Köche und italienische Organisatoren :D
Da verwundert es auch nicht, wenn die Eigeneinschätzung des französischen Mini-Napoleons bar jeder Selbstkritik ist. Glaubt er denn wirklich, dass alle vergessen haben, welcher Blaublüter ihm das Patschhändchen geführt hat? Egal wer für den Mythos tatsächlich verantwortlich war, Todt nicht. Er durfte zu den Personalvorschlägen nicken. So kamen die entscheidenden Leute ins Team.

Micha_r1
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Micha_r1 » Di Dez 10, 2019 2:52 pm

vlado777 hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 1:11 pm
Ich sehe es nicht mit einer Fanbrille wie du oder das ich mir alles zurechtlege. Für mich ist Ayrton Senna der beste aller Zeiten.
Bin Hamilton Fan geworden weil er auch ein großer Senna Fan ist. Aber die Erfolge von Schumi und Hamilton sind halt schon sehr ähnlich. Weil beide vom Team profitieren und von ihrem eigenen Talent. Es gab halt viele Momente bei Schumi die mich gestört hatten, wie zum Beispiel 1994 Adelaide, 97 Jerez, 2006 Monaco. Er hatte halt nie einen WM als Teamkollegen (ohne Piquet zu nennen, die fuhren nur 5 Rennen miteinander, wo Piquet trotzdem bessere Resultate erzielte in den 5 Rennen mit 39 Jahren). Hamilton fuhr in seiner Rookie Saison gegen einen 2 fachen WM und hat direkt dieselbe Punktzahlt geholt. Er ist gegen Button und Rosberg gefahren, alles Weltmeister. Außerdem sind es auch komplett 2 andere Generationen und Regeln usw. damals sind die das komplette Rennen vollgas gefahren heute fahren sie nur 80% der Leistung. Aber dafür kann kein Fahrer was.
In den 80ern mussten Sie auch Benzin sparen, was viele vergessen. Deswegen ist Senna (und auch andere Fahrer) bei Lotus sehr oft stehen geblieben, weil er einfach zu ehrgeizig war und immer alles platt fahren wollte. Damals hatte man keine Kommunikation mit der Box und Messwerte vom Tank etc...

Das alles muss man berücksichten, deswegen kann man die Fahrergenerationen schlecht vergleichen, weil sie einfach unter anderem Reglement gefahren sind. Aber Hamilton musste niemanden wegschießen, um zu gewinnen.
Ja sagen wir es mal so Ham hatte bisher seit er im Merc sitzt keinen Gegner er saß immer in gutem bis sehr gutem Material.
Rosberg war kein WM bis er Ham geschlagen hat. Und Adelaide wenn man sich die Situation anschaut war es so gesehen der Fehler von Hill das er in eine Lücke gefahren ist in der keine Lücke war. Und wenn man sagt das Auto von Schumacher war beschädigt vor dem Unfall was bisher niemand bewiesen hat dann war es trotzdem nicht die Schuld Schumachers da er ganz normal in die Kurve gefahren ist. Was ich man sagen kann ist 2006 Monaco da er das ja auch mehr o weniger zugegeben hat. 97 kann man so oder so sehen er will die Tür zu machen er knallt kann man nun auch wieder auslegen wie man möchte der SChumi Fan wird sagen war nichts die anderen es war Absicht ich kann es nicht beurteilen wenn man sich die Bilder zwischen Prost und Senna 1989 anschaut und die von Schumi Villeneuve sind sie sehr ähnlich vom einlenken etc aber wie gesagt hier möchte ich keine klare Stellung dazu nehmen. Ein Stück weit ist es bei Vettel auch so Schumi und er sind teilweise zu verbissen und wollen mit aller Macht gewinnen was manchmal ein Tick zu viel ist. Aber eines haben alle Gegenüber Hamilton und genau das ist es was mich bei Merc und Ham stört die anderen haben einfach gesagt sie sind die besten bei Merc und Ham werden die anderen stark geredet um die eigene Leistung noch besser erscheinen lassen zu wollen.

Spark
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Spark » Di Dez 10, 2019 3:32 pm

Ich freue mich, das ich hier nicht der einzige ältere bin. Obwohl ich zum "späteren Schumi" eher eine Abneigung habe, als ein Fan von ihm zu sein (er tut mir mit seinem Schicksal natuerlich auch furchtbar leid) kann ich meine Erfahrung dazu nur wiederholen, Schumi hat zusammen mit vielen Unterstützern zu seinen Erfolgen mehr beigetragen als alle F1-Fahrer in den letzten 50 Jahren inkl. 2019, oder anders ausgedrückt - Schumis Erfolg mit Ferrari zu dieser Zeit hätte ich keinem damaligen und jetzigen Fahrer zugetraut. ------- Etwas schade finde ich, dass ein Mann der für die aktuellen Mercedes-Erfolge auch viel geleistet hat nicht erwähnt wurde, Niki Lauda?!?

BigDaimler
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von BigDaimler » Di Dez 10, 2019 4:52 pm

@Spark
Diejenigen, die sagen, Hamilton sitzt im besten Auto haben sicherlich recht. Allerdings kann Merc nichts dafür, wenn Ferrari, RB oder wer auch immer nichts auf die Kette bekommt. Zu seinen Ferrari-WM Zeiten saß Schumi im besten und überlegenen Auto, das ist nun mal Fakt. Seine Benettons will ich da mal nicht dazu zählen, da war der Willi besser (meiner Meinung nach) und da bin ich auch überzeugt, wenn Imola 94 nicht gewesen wäre, hätten wir da einen anderen Weltmeister. Nicht falsch verstehen, Schumis Leistung will ichn in keinster Weise schmälern. Aber er ist, wie Lewis auch einer, der sein Umfeld braucht. Bei FER ist der Zug losgelaufen, als das Dreigestirn Schumacher, Brwan und Byrne wieder beieinander war. Das hat gut funktioniert und das waren Teamplayer. Genauso ist das jetzt mit Lewis, Wolff, Allison und Vowles.
Naja und Vettel, der ist eine andere Liga (in meinen Augen).

Ach ja, und dein Statement mit Niki unterschreib ich dir gerne. Niki hat durchaus einen großen Anteil an den gut funktkionierenden Teamstrukturen innerhalb des Mercedes-Teams. Man sieht das, wenns Probleme gibt, da versinkt nix im Chaos, sondern da wird systematisch der Fehler analysiert und ausgemerzt.
Ihr guter Stern auf allen Straßen

Spark
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Spark » Di Dez 10, 2019 5:50 pm

Spark hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 3:32 pm
Ich freue mich, das ich hier nicht der einzige ältere bin. Obwohl ich zum "späteren Schumi" eher eine Abneigung habe, als ein Fan von ihm zu sein (er tut mir mit seinem Schicksal natuerlich auch furchtbar leid) kann ich meine Erfahrung dazu nur wiederholen, Schumi hat zusammen mit vielen Unterstützern zu seinen Erfolgen mehr beigetragen als alle F1-Fahrer in den letzten 50 Jahren inkl. 2019, oder anders ausgedrückt - Schumis Erfolg mit Ferrari zu dieser Zeit hätte ich keinem damaligen und jetzigen Fahrer zugetraut. ------- Etwas schade finde ich, dass ein Mann der für die aktuellen Mercedes-Erfolge auch viel geleistet hat nicht erwähnt wurde, Niki Lauda?!?
Eigentlich wollte ich mich auch zum Thema Mercedes-Erfolge äußern, und habe es leider weggelassen. Auch ich kann Jean Todt nur zustimmen Mercedes hat jetzt schon viele Jahre ein erstklassiges Niveau erreicht : super Teamchef mit Umfeld, super Team, super Auto und die abgestimmte Fahrerpaarung ist auch sehr gut - da kann man nur noch gratulieren. Solange dieses Team so komplett und gut bleibt wird es wahrscheinlich unschlagbar bleiben, insbesondere durch Ferrari denn da herrscht zu viel Durcheinander, Binotto ist als Teamchef für die notwendigen Verbesserungen, für mich, nicht in der Lage und der junge Leclerc alleine kann nicht alles ausbuegeln, unter solchen Umständen wird 2020 wahrscheinlich ähnlich wie 2019 - aber von Ferrari fasziniert bleibe ich trotz Allem.

Spark
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Spark » Di Dez 10, 2019 6:48 pm

@BigDaimler: Schumi saß Jahre, aus meiner Sicht, im guten Auto und gewann die Titel durch harten sportlichen Kampf, meistens, manchmal für mich mit zu unfairen Methoden. Aber sein Auto, das Team und das Werk wurde auch mit seiner Hilfe erst so gut, ich sag es nicht gerne denn ich mag Italien und seine Bevölkerung, aber sie brauchen zur Spitzenleistung zusätzliche extra-Motivation, und ohne die werden die Autos nicht gut genug zum Gewinn der WM - Schumi hat diese extra-Motivation mit erbracht und dadurch kamen seine großen Erfolge mit Ferrari - was ihn, für mich, immer noch zu einem einmaligen Fahrer der F1 macht.

wolfgangf67
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von wolfgangf67 » Di Dez 10, 2019 6:56 pm

BigDaimler hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 4:52 pm
@Spark
Diejenigen, die sagen, Hamilton sitzt im besten Auto haben sicherlich recht. Allerdings kann Merc nichts dafür, wenn Ferrari, RB oder wer auch immer nichts auf die Kette bekommt. .........
Seine Benettons will ich da mal nicht dazu zählen, da war der Willi besser (meiner Meinung nach) und da bin ich auch überzeugt, wenn Imola 94 nicht gewesen wäre, hätten wir da einen anderen Weltmeister. Nicht falsch verstehen, Schumis Leistung will ichn in keinster Weise schmälern. Aber er ist, wie Lewis auch einer, der sein Umfeld braucht. Bei FER ist der Zug losgelaufen, als das Dreigestirn Schumacher, Brwan und Byrne wieder beieinander war. Das hat gut funktioniert und das waren Teamplayer. Genauso ist das jetzt mit Lewis, Wolff, Allison und Vowles.
Naja und Vettel, der ist eine andere Liga (in meinen Augen).
Der Zug losgelaufen (mit Tritt ins Kreuz), ist nett ausgedrückt. Einen James Vowles hatte man damals nicht nötig.:schumi: . Den eigentlichen und entscheidenden Unterschied zu MERC kennst Du wohl schon, wenn Du ihn auch nicht eingestehen willst. Man kann auch sagen, dass Lewis dem Testverbot sei Dank :mrgreen: heute wesentlich weniger beitragen kann. Honi soit qui mal y pense!
Das Thema Benetton kann man auch differenzierter sehen. Dass der Benetton Underdog den göttlichen Brasilianer ganz schön unter Druck gesetzt hat, war kaum zu ignorieren. Und wenn man die Tamburello früher entschärft hätte :roll: , wer weiß?

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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Snip » Di Dez 10, 2019 7:11 pm

Und welchem Fahrer von heute schadet das Testverbot? Notizbuchvettel?

wolfgangf67
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von wolfgangf67 » Di Dez 10, 2019 8:20 pm

Snip hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 7:11 pm
Und welchem Fahrer von heute schadet das Testverbot? Notizbuchvettel?
Keinem speziellen Fahrer, das sind eh alles Schäfchen, aber dem "Sport".
Vor einiger Zeit habe ich hier im Forum von einem "F1-Fan" gelesen, wörtlich: "Weil Schumi so gut gefahren ist, hat ihm Ferrari immer bessere Autos gegeben" :betrunken:
Leider komme ich nicht mehr an das Original, oder warst Du das etwa? :naughty:

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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Micha_r1 » Mi Dez 11, 2019 8:14 am

Snip hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 7:11 pm
Und welchem Fahrer von heute schadet das Testverbot? Notizbuchvettel?
Naja der eine hat das Notizbuch der andere brauch den Boxenfunk um den richtigen Knopf zu finden und zu drücken ;)

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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Snip » Mi Dez 11, 2019 9:56 pm

Ach deswegen ist Vettel immer so fehleranfällig. Fahren und gleichzeitig in seinem Notizbuch blättern ist nicht so einfach :D

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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Do Dez 12, 2019 10:45 am

vlado777 hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 11:22 am
Erkläre das mal den Schumi/Vettel Fans :)
99% der Schumi Fans kommen immer mit der selben Leier, dass der Schumi der Boss war und alles umgekrempelt hat lol. :lol:
Dabei trugen die Mitarbeiter statt Benetton-Blau dann Ferrari-Rot.
:roll:

Ich erkenne selbstverständlich an, dass das damals bei Ferrari eine Teamleistung war. Was denn auch sonst? Schumi war schließlich nicht Teamchef, Fahrer, Renningenieur, Mechaniker und technischer Direkter in Personalunion. Selbstverständlich haben Todt, Brawn, Byrne und ganz viele andere Leute (auch im Hintergrund) ihre Anteile am Erfolg gehabt, das ist doch klar. Und natürlich war Schumi genau so auf ein gutes, funktionierendes Team angewiesen wie alle anderen Fahrer vor ihm und nach ihm auch. Aber er hat es dann eben auch nahezu perfekt umgesetzt.

Und außerdem hat Schumi natürlich wesentlich mehr zum Erfolg beigetragen als seine jeweiligen Teamkollegen, das dürfte klar sein, insbesondere im Vergleich zu Irvine. Das der von allem nur profitiert und sich ins gemachte Nest gesetzt hat, ist ja wohl klar. Das hat man 1999 sehr gut sehen können. Und man brauchte eben auch einen Fahrer, der die Taktik und Strategie von Ross Brawn auf der Strecke fahrerisch umsetzen konnte. Man denke nur an Ungarn 1998 oder Frankreich 2004. Diese beiden Sachen hätte man mit Irvine bzw. Barrichello so niemals durchziehen können, weil die gar nicht die fahrerische Klasse hatten, 20 Qualifying-Runden am Stück wie in Ungarn 1998 oder einen 4. Stint wie in Frankreich 2004 umzusetzen.

Von daher: Ja, Schumi war zwar auch "nur" ein Teil des Teams, aber ein ganz besonderer, der mit seinen Leistungen auf der Strecke den Unterschied gemacht hat, auch in gerade im Vergleich zu seinen jeweiligen Teamkollegen.
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Do Dez 12, 2019 9:50 pm

BigDaimler hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 4:52 pm
Zu seinen Ferrari-WM Zeiten saß Schumi im besten und überlegenen Auto, das ist nun mal Fakt.
Das kann man so pauschal nicht sagen. Die Jahre, in denen Schumi mit Ferrari den Titel holte, waren alle für sich genommen ziemlich unterschiedlich. 2002 und 2004 war der Ferrari haushoch überlegen, das stimmt. Und auch 2001 hatte man das eindeutig beste Auto, auch wenn man sagen muss, dass die Überlegenheit nicht einmal ansatzweise so stark war wie 2002 oder 2004. 2000 und 2003 hatte Ferrari dagegen überhaupt nicht das beste Auto, eher im Gegenteil, was manche Rennen betraf. 2000 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit McLaren, mal hatte Ferrari etwas die Nase vorn, dann wieder McLaren. Überlegen war da keines der beiden Teams. Und 2003 war es ein Dreikampf mit McLaren und Williams, wobei McLaren und Williams in der Mitte der Saison teilweise schon recht deutlich vorne waren von der Performance her. Da war Ferrari in einigen Rennen sogar nur die dritte Kraft.

Deswegen muss man schon jedes Jahr einzeln betrachten. Nur weil Schumi 5 Mal in Folge Weltmeister geworden ist, heißt das nicht, dass der Ferrari in diesen 5 Jahren immer durchgängig das beste Auto hatte oder sogar überlegen war.
BigDaimler hat geschrieben:
Di Dez 10, 2019 4:52 pm
Seine Benettons will ich da mal nicht dazu zählen, da war der Willi besser (meiner Meinung nach) und da bin ich auch überzeugt, wenn Imola 94 nicht gewesen wäre, hätten wir da einen anderen Weltmeister.
Das mag sein, aber wenn du das so schreibst in Kombination mit der Aussage, dass der Williams 1994 das beste Auto war (was ich übrigens auch so sehe), dann bedeutet das ja im Umkehrschluss nur, dass Senna, wenn er nicht tödlich verunglückt und vielleicht sogar Weltmeister geworden wäre, eigentlich nur vom besten Auto im Feld profitiert hätte.

Passenderweise war das damals ja auch der Grund, warum Senna überhaupt zu Williams wollte. Williams hatte 1992 und 1993 das mit Abstand beste Auto im Feld und Senna wollte sich im Prinzip ins gemachte Nest setzen und einfach einen weiteren WM-Titel einstreichen. Wo bleibt da die eigene Leistung?
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flingomin
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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von flingomin » Fr Dez 13, 2019 9:50 am

2003? Doch. Hatte man. Sogar mit Abstand.
Die Gegner hatten aber etwas anderes:
Sie hatten die besseren Reifen, die ihre Schwächen zeitweise kaschierten. In den Rennen in denen das so war, nahmen sich 5 Fahrer (Kimi, Montoya, R.Schumacher, Alonso, Coulthardt) die Punkte gegenseitig weg.
In den Rennen in denen das nicht so war gewann (wenn er keinen Mist baute) nur die Ferrari Nr. 1.

Als man den Michelin Teams dann auf Betreiben Ferraris nachgewiesen hat, dass sie nicht so ganz im Sinne des Reglements unterwegs waren, gewann nur noch Ferrari.

Dass die WM spannender aussah als sie war lag an Barichellos Ausfallserie und an den Rennen in denen Schumacher sichere Ergebnisse weggeworfen hat, das Auto aber siegfähig war.
Bsp: Malaysia, Brasilien oder Japan.
Für mich fahrerisch Schumachers schlechtestes WM-Jahr.

2000? Ja, da kann man drüber streiten.
Möglich das der McLaren etwas schneller war. Das bessere Team war unterm Strich Ferrari.

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Re: Todt: Mercedes wie einst Ferrari - nur besser!

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Fr Dez 13, 2019 11:04 am

flingomin hat geschrieben:
Fr Dez 13, 2019 9:50 am
2003? Doch. Hatte man. Sogar mit Abstand.
Die Gegner hatten aber etwas anderes:
Sie hatten die besseren Reifen, die ihre Schwächen zeitweise kaschierten. In den Rennen in denen das so war, nahmen sich 5 Fahrer (Kimi, Montoya, R.Schumacher, Alonso, Coulthardt) die Punkte gegenseitig weg.
Das mit den Reifen stimmt, da gebe ich dir Recht. Aber die Reifen gehören nun mal dazu. Wie willst du denn ein Auto separat ohne die Reifen beurteilen? Es geht immer um das Gesamtpaket. Dass die Reifen irgendwelche Schwächen kaschiert haben, sehe ich nicht so, denn ein Auto muss mit den Reifen eben auch gut zurecht kommen und wenn McLaren, Williams und Renault mit den Michelin-Reifen gut zurecht gekommen sind, dann waren die Autos für sich genommen eben auch entsprechend gut.
flingomin hat geschrieben:
Fr Dez 13, 2019 9:50 am
In den Rennen in denen das nicht so war gewann (wenn er keinen Mist baute) nur die Ferrari Nr. 1.
Bei dir klingt das immer so negativ. Wer hätte denn sonst gewinnen sollen? Barrichello? :lol: Der hat übrigens in Silverstone und in Suzuka zwei hervorragende Leistungen gezeigt und jeweils absolut verdient gewonnen. Aber das reicht doch. Wie viel soll/will er denn noch gewinnen? Und natürlich musste man bei Ferrari jedes WM-Pünktchen zusammen kratzen, weil es zwischen Schumi, Kimi und Montoya eben so eng zuging. Mit Teamorder (ich weiß, dass du darauf hinaus willst) hat das aber natürlich nichts zu tun.
flingomin hat geschrieben:
Fr Dez 13, 2019 9:50 am
Als man den Michelin Teams dann auf Betreiben Ferraris nachgewiesen hat, dass sie nicht so ganz im Sinne des Reglements unterwegs waren, gewann nur noch Ferrari.
Die gleiche Diskussion hatte ich letztens schon mit Jordan EJ10. Meiner Meinung ist das ganz einfach: Wenn die Michelin-Reifen nicht dem Reglement entsprachen, das ist das eben so und dann muss Michelin selbstverständlich umrüsten. Ob die Initiative nun von Ferrari oder von Lieschen Müller ausging, ist dabei unerheblich. Und wenn dananch, wie du sagst, nur noch Ferrari gewann, dann zeigt das ja ganz deutlich, dass die regelkonformen Michelin-Reifen offensichtlich schlechter waren als die regelkonformen Bridgestone-Reifen. Tja, dann ist das eben so.
flingomin hat geschrieben:
Fr Dez 13, 2019 9:50 am
Dass die WM spannender aussah als sie war lag an Barichellos Ausfallserie und an den Rennen in denen Schumacher sichere Ergebnisse weggeworfen hat, das Auto aber siegfähig war.
Bsp: Malaysia, Brasilien oder Japan.
Für mich fahrerisch Schumachers schlechtestes WM-Jahr.
Dass 2003 Schumis fahrerisch schlechtestes WM-Jahr war, ist ein guter Punkt. Da ist durchaus was dran. Aber es ist eben auch eine Qualität, in so einem Jahr mit so einer Leistung trotzdem noch Weltmeister zu werden, wenn auch knapp.

Dass er speziell in Brasilien einen (möglichen!) Sieg weggeworfen hat, sehe ich auch so. Aber in Malaysia hätte Kimi auch so gewonnen, da bin ich mir sehr sicher. Da wäre für Schumi maximal P2 oder so drin gewesen. Und was Suzuka betrifft, sehe ich das völlig anders. In Suzuka ist Schumi von P14 gestartet und war mit einer Aufholjagd beschäftigt. Da hätte er mit dem Ausgang des Rennens, sprich mit dem Sieg, sowieso nichts zu tun gehabt, auch ohne die Kollision mit Sato nicht.

Aber klar, ein besseres Ergebnis in Malaysia (ohne die Kollision mit Trulli) plus ein besseres Ergebnis in Brasilien sowie in Suzuka (ohne die Kollision mit Sato) und er hätte vielleicht mit 10 Punkten Vorsprung oder so die WM gewonnen. Letztlich wäre aber auch das relativ knapp gewesen im Vergleich zu z.B. 2002 oder 2004 und selbst im Vergleich zu 2000 oder 2001.
Michael Schumacher - Stefan Bellof - Colin McRae - Gil de Ferran

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