Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

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Redaktion
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Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Redaktion » Do Nov 14, 2019 8:48 am

Hat Michael Schumacher Mika Häkkinen den WM-Titel 1999 überlassen, damit er ein Jahr später der erste Ferrari-Weltmeister seit mehr als 20 Jahren werden kann?

In der Formel-1-Saison 2000 krönte sich Michael Schumacher zum ersten Ferrari-Weltmeister seit Jody Scheckter 1979. Bereits ein Jahr zuvor hatte Eddie Irvine die Chance dazu, doch der Nordire verpasste den Titel um zwei Punkte an Mika Häkkinen. Die Entscheidung fiel erst beim Saisonfinale in Suzuka, in das Irvine damals mit vier Zählern Vorsprung auf den Finnen ging.

Häkkinen gewann das Rennen vor dem Ferrari-Duo Schumacher/Irvine und wurde so Weltmeister. Mit einem Sieg vor dem Finnen hätte "Schumi" seinen Teamkollegen zum Champion machen können. Seit damals hält sich das Gerücht, das Schumacher daran aber gar kein Interesse hatte. Eine Theorie, die auch Häkkinen durchaus für möglich hält.

"Ich glaube nicht, dass Michael wollte, dass Eddie [den Titel] gewinnt", grübelt er im Podcast 'Beyond The Grid' und erklärt: "Er hat hart mit dem Team gearbeitet und das Auto entwickelt. So wie ich Michael kenne, wollte er die Nummer 1 sein. Da hätte es nicht so gut ausgesehen, wenn sich Eddie die 'Goldmedaille' geholt hätte. Aber es ist natürlich schwer, das zu 100 Prozent zu wissen."



Beim vorletzten Saisonlauf in Malaysia hatte Schumacher, der nach seinem Unfall in Silverstone einen Großteil der Saison auslassen musste und erst in Sepang ins Auto zurückkehrte, Irvine den Sieg noch überlassen. Auch beim Finale in Suzuka stand er wieder auf Pole, verlor den Start allerdings gegen Häkkinen. Im Ziel fehlten ihm nur fünf Sekunden auf den Weltmeister.

Schumacher habe ihm den Sieg allerdings - wenn überhaupt - aus Eigeninteresse und nicht aus Freundschaft überlassen, glaubt Häkkinen. Denn abseits der Strecke seien die beiden keine dicken Kumpels gewesen. "Wir haben versucht, zusammen Zeit zu verbringen und Freunde zu sein. Aber das hat nicht funktioniert. Es hat einfach nicht gepasst", berichtet der Finne.

Für Häkkinen war es 1999 der zweite Titel in Folge, ein Jahr später war "Schumi" dann an der Reihe, seinen ersten von insgesamt fünf WM-Titeln mit Ferrari zu holen. Auf die Frage, ob Schumacher sein größter Gegner gewesen sei, antwortet Häkkinen: "Das würde ich schon sagen." Der zweimalige Champions erklärt: "Ich mochte es, gegen Michael anzutreten, weil er so konstant war."

"Er war ein harter Gegner und manchmal sehr aggressiv. [...] Manche Fahrer hatten solche und solche Tage, und man wusste nie, was einen erwartet. Gegen die hat das Racing nicht so viel Spaß gemacht. Bei Michael wusste man immer, was man bekommt", erinnert sich der Finne und erklärt im Hinblick auf die Duelle der beiden: "Es war sehr motivierend. Man braucht den Wettbewerb."



"Michael hatte sehr viel technisches Wissen. Das war ein wichtiges Element. Außerdem war er physisch sehr fit", hebt er die Stärken des Rekordweltmeisters hervor und ergänzt im Hinblick auf die Schwachpunkte: "Ehrlich gesagt hatte er nicht viele Schwächen. [...] Ich denke nicht, dass er häufig gezweifelt hat. Aber wenn es passierte, dann habe ich das gesehen. Das war der Punkt, um anzugreifen."

Zudem wusste Häkkinen, zu welchen Mitteln Schumacher in Extremsituation greifen kann. Über die Kollisionen mit Damon Hill 1994 in Adelaide und mit Jacques Villeneuve 1997 in Jerez sei er "überhaupt nicht" überrascht gewesen. "Es war das letzte Rennen, und es ging um die Meisterschaft", erinnert er. Und bereits zuvor wurden WM-Kämpfe in der Formel 1 durch Unfälle entschieden.

"Es ist leicht zu sagen, dass ich es nicht genauso machen würde. Aber auf diesem Niveau hätte ich es nicht getan - nicht in der Formel 1. Das wäre mir zu offensichtlich gewesen", erklärt Häkkinen und ergänzt: "Man kann Spielchen spielen und alles mögliche versuchen. Aber man fährt nicht in einen anderen Fahrer rein. Das ist zu viel. Man kann einige dreckige Dinge tun ..."

"Es gibt immer ein paar Tricks. Zum Beispiel kann man an gewissen Stellen nicht überholen. Da kann man mit nur 70 Prozent fahren und den Fahrer hinter sich locken, bis er die Nerven verliert. Ich denke, dass hat Michael 1999 in Malaysia mit mir gemacht. Das kann man machen, und am TV sieht man es nicht", verrät Häkkinen, der seine Formel-1-Karriere nach der Saison 2001 beendete.

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Sidious Awesome
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Sidious Awesome » Do Nov 14, 2019 9:13 am

Ehrlich gesagt, bin ich davon überzeugt, dass Schumacher nicht wollte, dass Irvine WM wird. Zu dem Zeitpunkt hatte Schumacher schon drei Jahre Arbeit investiert (und damals ging das ja noch, ohne Testverbot) und diese Arbeit hat er sicher nicht investiert, damit ein anderer die Lorbeeren holt...
Ich schreibe hier meine Meinung und was ich aus meinen Eindrücken ableiten kann. Ich stelle keinerlei Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist und würde mich auch sonst niemals als Experten im Bereich Motorsport ansehen.

BenTNT
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von BenTNT » Do Nov 14, 2019 11:14 am

Na und? Zeigt mir einen der das anders gemacht hätte.
Ohne den Ausfall wäe Irvine erst gar nicht in dies Position gekommen denn er war Schumacher hoffnungslos unterlegen.
Das nagt heute noch an ihm.

Micha_r1
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Micha_r1 » Do Nov 14, 2019 11:18 am

Also ich würde sagen das dieses fast 99,9% der Fahrer so machen würden zumal Schumacher sehr viel Arbeit investiert hat.
Was ich auch komplett nachvollziehen kann. Und wenn man sieht wie der Unterschied war als Schumacher nach seiner Verletzung zurück kam muss man auch sagen das es Irvine nicht verdient hatte. Er war einfach zu langsam hätte er das letzte Rennen gewonnen wäre die Frage gar nicht erst aufgekommen.

Sidious Awesome
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Sidious Awesome » Do Nov 14, 2019 11:27 am

BenTNT hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 11:14 am
Na und? Zeigt mir einen der das anders gemacht hätte.
Also 1. geht es nicht darum, was irgendjemand anderes gemacht hätte und 2. ist das ja kein Vorwurf. Sofern es so war, wovon ich ausgehe, hätte ich volles Verständnis dafür. Leider können wir Schumacher aber halt nicht mehr fragen.
Ich schreibe hier meine Meinung und was ich aus meinen Eindrücken ableiten kann. Ich stelle keinerlei Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist und würde mich auch sonst niemals als Experten im Bereich Motorsport ansehen.

vandamm
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von vandamm » Do Nov 14, 2019 11:44 am

Hm man kann ja eines hier klar festhalten.

Der Ersatzfahrer und Schumacher haben alles getan, um Eddie in die Position zu bringen in der er aus EIGENER Kraft WM werden konnte. Verkackt hat er das ganz alleine.....

Sehr fair von Schumacher.....
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

AEnima
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von AEnima » Do Nov 14, 2019 4:10 pm

Die Windabweiser-Affäre muss da aber auch noch mit bedacht werden.
Ich denke,das es ein Abkommen gab,das die Disqualifikation von Malaysia zurückgenommen wird ,um die WM noch offen zu halten und Ferrari überlässt dafür Mercedes kampflos den Titel.

Das der Abweiser illegal war,hatte Brawn sogar nach dem Rennen zugegeben und wurde mit einem Produktionsfehler erkärt.
Und die Begründung,warum das Teil am Ende doch nicht illegal gewesen sein soll,war ja nun mehr als hanebüchen.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Do Nov 14, 2019 4:34 pm

Ich bin mir sehr sicher, dass Schumi nicht wollte, dass Irvine Weltmeister wird. Warum auch? Warum hätte Irvine die Früchte von Schumis Arbeit ernten sollen? Schumi war der Teamleader und hat die ganze Arbeit hineingesteckt (natürlich immer zusammen mit den Ingenieuren und Brawn, Todt, Byrne und Co., das ist klar) und hat wesentlich mehr geleistet als Irvine. Irvine wurde durch mehrmalige Teamorder 1999 der rote Teppich ausgerollt, er hat ganz erheblich von diversen glücklichen Umständen profitiert, die allesamt zu seinen Gunsten gelaufen sind und trotzdem hat er es am Ende nicht geschafft, den Titel zu holen. Und dann ist man eben nicht gut genug, so einfach ist das.
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Do Nov 14, 2019 4:38 pm

AEnima hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 4:10 pm
Die Windabweiser-Affäre muss da aber auch noch mit bedacht werden.
Ich denke,das es ein Abkommen gab,das die Disqualifikation von Malaysia zurückgenommen wird ,um die WM noch offen zu halten und Ferrari überlässt dafür Mercedes kampflos den Titel.
Das halte ich für sehr gewagt, um das mal vorsichtig zu formulieren. Das geht ja fast schon in die Richtung von Verschwörungstheorien. Von solchen Thesen halte ich ehrlich gesagt gar nichts.
AEnima hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 4:10 pm
Das der Abweiser illegal war,hatte Brawn sogar nach dem Rennen zugegeben und wurde mit einem Produktionsfehler erkärt.
Ja und? Das klingt ja auch plausibel. Die FIA konnte jedenfalls nicht beweisen, dass das kein Produktionsfehler war.
AEnima hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 4:10 pm
Und die Begründung,warum das Teil am Ende doch nicht illegal gewesen sein soll,war ja nun mehr als hanebüchen.
Ach ja, und warum? Und außerdem: Warum wurde mal wieder Schumi bzw. Ferrari disqualifiziert und hart bestraft? Andere Teams und Fahrer hat es nie so hart erwischt. Das sollte man vielleicht auch mal mit berücksichtigen. Da fand ich die Rücknahme der Disqualifikationen absolut richtig und angemessen.
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von AEnima » Do Nov 14, 2019 4:55 pm

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 4:38 pm
Ja und? Das klingt ja auch plausibel. Die FIA konnte jedenfalls nicht beweisen, dass das kein Produktionsfehler war.

Ach ja, und warum? Und außerdem: Warum wurde mal wieder Schumi bzw. Ferrari disqualifiziert und hart bestraft? Andere Teams und Fahrer hat es nie so hart erwischt. Das sollte man vielleicht auch mal mit berücksichtigen. Da fand ich die Rücknahme der Disqualifikationen absolut richtig und angemessen.
Wenn Ferrari ein nicht dem Reglement entsprechendes Teil an ihr Auto baut,ist es egal, ob es versehentlich oder mit Absicht passiert ist,das sollte die schon klar sein ;)

Und das macht die Begründung ja so unglaubwürdig,wenn aus einem Produktionsfehler plötzlich doch ein legales Teil wird.

Brawn hat ja nicht gesagt,das Teil ist legal,weil im abgebauten zustand,wenn man es schräg in der Hand hält,dann werden aus den 10 mm,die es vom wert abweicht nur noch 5 mm . das rechnen wir noch die Toleranz beim messen der Bodenfreiheit dazu und dann passt das schon.
Nein,er hat selber erklärt,warum das Teil illegal ist und 2 Wochen später kommt die FIA dann mit so einem Schwachsinn an.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Do Nov 14, 2019 5:23 pm

Wir beide werden in dem Punkt wohl nicht mehr auf einen Nenner kommen. Ich finde es jedenfalls gut, dass die Disqualifikationen zurückgenommen wurden, aus drei Gründen:

1. Wer sagt denn, dass diese Teile überhaupt einen signifikanten Einfluss auf die Performance des Autos hatten? Ferrari war in Sepang 1999 haushoch überlegen, weil man einfach richtig gute Arbeit geleistet hat (und natürlich auch, weil Schumi wieder da war) und nicht, weil irgendein Leitblech vielleicht nicht ganz der Norm entsprach.

2. Wenn das tatsächlich regelwidrig war und die FIA die Disqualifikationen hätte aufrecht erhalten können, dann hätte sie es auch getan, alleine schon deshalb, weil man Ferrari, aber insbesondere Schumi auf dem Kieker hatte. Das kennen wir ja aus den Jahren davor zur Genüge. Insofern glaube ich nicht, dass man da unnötig Milde hat walten lassen.

3. Warum hätte die WM auf diese Art und Weise entschieden werden sollen? Das wäre aus sportlicher Sicht nicht gut für die Formel 1 gewesen und es hätte gezeigt, dass McLaren auf irgendwelche technischen Unzulänglichkeiten der Konkurrenz angewiesen gewesen wäre, um zu gewinnen. Klar, in Suzuka ist Häkkinen dann völlig verdient Weltmeister geworden, aber das konnte man ja vorher in Malaysia noch nicht wissen.
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von AEnima » Do Nov 14, 2019 5:49 pm

Wie gross der Einfluß der Teils war ist uninteressant ,wenns nicht den Regeln entspricht gibts halt eine DQ.

Und die FIA hatte Schumacher noch nie auf dem Kieker,sie hatte Briatore auf dem Kieker und das auch nicht ohne Grund.

Grad bei Ferrari wurden immer beide Augen zugekniffen,wofür der Fall ja ein sehr gutes Beispiel ist.
Coulthard wurde übrigends 2 Rennen später disqualifiziert,weil sein Frontfügel die Buckelpiste von Sao Paulo nicht so gut vertragen hat und sich nach dem Rennen etwas zu sehr nach unten gebogen hatte.
Da konnte man wirklich keine Absicht unterstellen,einen Vorteil hat es ihm auch nicht gebracht,trotzdem wurde McLaren bestraft.Einige andere Wagen hatte übrigens das selbe Problem,die sind aber knapp in der Toleranz geblieben.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Jordan EJ10 » Do Nov 14, 2019 7:36 pm

AEnima :top:

Besser kann man es nicht schreiben. Die Bevorzugung von Ferrari durch die FIA im Zeitraum von 1998 - 2008 war ziemlich offensichtlich und seitens der FIa bemühte man sich oftmals noch nicht einmal dies zu verschleiern ( siehe das angesprochene Malaysia 1999 ), aber es ist natürlich für viele immer einfacher die Augen davor zu verschließen und gewisse Dinge nicht wahrhaben zu wollen. :)

Dabei dürfte selbst jemanden, der die Formel 1 nicht regelmäßig verfolgt, bewusst sein, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass ein bestimmtes aerodynamisches Bauteil nach mehrmaliger Messung bei welcher festgestellt wurde, dass es nicht regelkonform ist, plötzlich nach einer weiteren Messung doch wieder den Regeln entspricht. Offensichtlicher kannst du die Fans und die anderen Teams nicht verarschen. Aber damals war dank der Allianz der FIA und Ferrari halt vieles möglich und im Hinblick auf einmögliches WM-Finale in Suzuka, was es mit der DQ nicht gegeben hätte, da Häkkinen somit in Malaysia schon als Weltmeister festgestanden wäre, hat man die zweifache Disqualifikation wieder aufgehoben. ;) Man könnte ein ganzes Buch füllen über völlig absurde Entscheidungen oder Vorfälle, die aus der Zusammenarbeit der FIA und Ferrari herrührten ( Australien 1998, Frankreich 1998, Malaysia 1999, Brasilien 2000,[...]Monza 2003, China 2007, Belgien 2008 usw. ).

Zum Glück sind diese dunklen Zeiten vorbei, aber durch diese Ereignisse besitzen leider sowohl die Konstrukteurstitel, wie auch die in diesem Zeitraum eingefahrenen Titel von Schumacher und Räikkönen einen zweifelhaften Ruf.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Do Nov 14, 2019 11:57 pm

Erstens finde ich es amüsant, wie weit wir inzwischen vom ursprünglichen Threadthema abgeschweift sind. Hier sollte es eigentlich um die News gehen, das Mika Häkkinen der Meinung ist, dass Schumi nicht wollte, dass Irvine 1999 Weltmeister wird und er ihm in Suzuka deshalb nicht "geholfen" hat. Aber nun gut...
Jordan EJ10 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 7:36 pm
Besser kann man es nicht schreiben. Die Bevorzugung von Ferrari durch die FIA im Zeitraum von 1998 - 2008 war ziemlich offensichtlich und seitens der FIa bemühte man sich oftmals noch nicht einmal dies zu verschleiern ( siehe das angesprochene Malaysia 1999 ), aber es ist natürlich für viele immer einfacher die Augen davor zu verschließen und gewisse Dinge nicht wahrhaben zu wollen. :)
Ich verschließe vor gar nichts die Augen, außer vor abstrusen Verschwörungstheorien. Und die These, dass die FIA und Ferrari in irgendeiner Form "zusammengearbeitet" hätten, ist für mich ehrlich gesagt hanebüchen.
Jordan EJ10 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 7:36 pm
Dabei dürfte selbst jemanden, der die Formel 1 nicht regelmäßig verfolgt, bewusst sein, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass ein bestimmtes aerodynamisches Bauteil nach mehrmaliger Messung bei welcher festgestellt wurde, dass es nicht regelkonform ist, plötzlich nach einer weiteren Messung doch wieder den Regeln entspricht.
Meine Güte, vielleicht waren ja auch die ersten Messungen ungenau und als man noch mal nachgemessen hat, hat man festgestellt, dass doch alles in Ordnung ist. Was weiß ich?! Warum ist es dir überhaupt so wichtig, darauf herumzureiten, dass der Ferrari in Malaysia 1999 angeblich illegal war? Hast du Probleme damit, anzuerkennen, dass Ferrari an dem Wochenende einen hervorragenden Job gemacht und das Rennen hochverdient gewonnen hat?
Jordan EJ10 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 7:36 pm
Aber damals war dank der Allianz der FIA und Ferrari halt vieles möglich und im Hinblick auf einmögliches WM-Finale in Suzuka, was es mit der DQ nicht gegeben hätte, da Häkkinen somit in Malaysia schon als Weltmeister festgestanden wäre, hat man die zweifache Disqualifikation wieder aufgehoben. ;)
Ja, und das ist auch völlig richtig, dass man das so gemacht hat. Oder hättest du es gut gefunden, wenn die WM quasi am grünen Tisch entschieden worden wäre und McLaren und Häkkinen einzig und allein davon profitiert hätten, dass Ferrari disqualifiziert wurde? Was für ein tolles WM-Finale. :betrunken:
Jordan EJ10 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 7:36 pm
Man könnte ein ganzes Buch füllen über völlig absurde Entscheidungen oder Vorfälle, die aus der Zusammenarbeit der FIA und Ferrari herrührten ( Australien 1998, Frankreich 1998, Malaysia 1999, Brasilien 2000,[...]Monza 2003, China 2007, Belgien 2008 usw. ).
Ernst gemeinte Frage: Was ist denn bitte in Australien 1998, Frankreich 1998, Monza 2003, China 2007 und Belgien 2008 zu Gunsten von Ferrari entschieden worden? Das waren meines Wissens nach ganz normale Rennen.
Jordan EJ10 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 7:36 pm
Zum Glück sind diese dunklen Zeiten vorbei, aber durch diese Ereignisse besitzen leider sowohl die Konstrukteurstitel, wie auch die in diesem Zeitraum eingefahrenen Titel von Schumacher und Räikkönen einen zweifelhaften Ruf.
Ja, diese "dunklen Zeiten", mir kommen gleich die Tränen. :roll: Man kann ja gerne eine gewisse Abneigung Ferrari gegenüber haben, das ist völlig in Ordnung, genau wie ich damals zu Schumis Zeiten McLaren nicht mochte oder jetzt Mercedes. Aber man sollte schon bei den Fakten bleiben. Und selbst, wenn man Ferrari kritisiert (für was auch immer), dann finde ich es ehrlich gesagt unverschämt, dass man behauptet, das Ganze hätte irgendeinen Einfluss auf Schumis Erfolge gehabt.

Wenn man Sachverstand hätte zeigen wollen, dann hätte man z.B. für alle technischen Dinge, die das Auto betreffen, das Team bestrafen können, z.B. durch die Aberkennung der Konstrukteurs-Punkte für das jeweilige Rennen, aber eben nicht den Fahrer. Seit wann ist der Fahrer Teamchef und Ingenieur in Personalunion? Das wäre mir neu.
Michael Schumacher - Stefan Bellof - Colin McRae - Gil de Ferran

Micha_r1
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Micha_r1 » Fr Nov 15, 2019 8:26 am

Laut Fans gibt es immer Teams die bevorzugt werden, war es damals anscheinend Ferrari war es danach Renault dann Red Bull und aktuell Mercedes. Wenn man sich das so hinreden will findet man immer was.
Von daher würde ich dieses Thema mal vernachlässigen.

AEnima
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von AEnima » Fr Nov 15, 2019 8:53 am

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 11:57 pm
Ja, und das ist auch völlig richtig, dass man das so gemacht hat. Oder hättest du es gut gefunden, wenn die WM quasi am grünen Tisch entschieden worden wäre und McLaren und Häkkinen einzig und allein davon profitiert hätten, dass Ferrari disqualifiziert wurde? Was für ein tolles WM-Finale. :betrunken:
Genau das ist ja der Punkt,das Auto war illegal,aber um die WM für das letzte Rennen offen zu halten,hat man eben das Reglement sonst wohin gebogen.
Kein anderes Team wäre damit durchgekommen.
Man stelle sich vor ,Irvine hätte durch das Malaysia-Rennen schon vorzeitig WM werden können, dann wär die DQ sicher auch nicht revidiert geworden,um die WM offen zu halten
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 11:57 pm
Wenn man Sachverstand hätte zeigen wollen, dann hätte man z.B. für alle technischen Dinge, die das Auto betreffen, das Team bestrafen können, z.B. durch die Aberkennung der Konstrukteurs-Punkte für das jeweilige Rennen, aber eben nicht den Fahrer. Seit wann ist der Fahrer Teamchef und Ingenieur in Personalunion? Das wäre mir neu.
Das ist ja kompletter Schwachsinn. Wenn ein Team die K-WM in der Tasche hat.Können sie dann das Auto nach belieben bauen,weil der Fahrer kann ja nichts dafür,das der Hubraum plötzlich um einen Liter angewachsen ist.Also kann er die erschummelten Punkte auch behalten. :jupi:


Und was das jetzt mit dem eigentlichen Thema zu tun hat ?
Irvine kämpft um die WM und Ferrari bastelt ihn einen illegalen Abweiser dran.
Mhhhh,was war da wohl der Plan von Ferrari gewesen ?

Wurz
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Wurz » Fr Nov 15, 2019 1:21 pm

Jordan EJ10 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 7:36 pm
... Die Bevorzugung von Ferrari durch die FIA im Zeitraum von 1998 - 2008 war ziemlich offensichtlich und seitens der FIa bemühte man sich oftmals noch nicht einmal dies zu verschleiern ( siehe das angesprochene Malaysia 1999 ), aber es ist natürlich für viele immer einfacher die Augen davor zu verschließen und gewisse Dinge nicht wahrhaben zu wollen. :)
...
Ich dachte früher auch lange, dass es eine Bevorzugung gab. Im Endeffekt wurde nur einer bevorzugt "die Show" und das mit sehr mässigem Erfolg. Es gab immer klare Eingriffe um die WM spannend zu halten.

Gehen wir 25 Jahre zurück: Die F1 Welt verliert ihren bis dahin größten Fahrer und den einzigen der in einem guten Williams Schumacher noch einholen konnte. Daher Silverstone Disqualifikation, Spa Disqualifikation, 2 GP Sperre sind allein 4 GP Siege zu gunsten der Show. In den nächsten 25 Jahre gabs dann immer wieder solche Urteil. Zuerst gegen Williams, dann Mclaren, dann Ferrari, dann Red Bull, dann Mercedes und so wirds weiter gehen.

Schumi_Fan_1990
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Fr Nov 15, 2019 3:02 pm

AEnima hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 8:53 am
Genau das ist ja der Punkt,das Auto war illegal,aber um die WM für das letzte Rennen offen zu halten,hat man eben das Reglement sonst wohin gebogen.
Kein anderes Team wäre damit durchgekommen.
Man stelle sich vor ,Irvine hätte durch das Malaysia-Rennen schon vorzeitig WM werden können, dann wär die DQ sicher auch nicht revidiert geworden,um die WM offen zu halten.
Es geht aber auch darum, dass McLaren davon profitiert hätte. Wo bleibt die eigene Leistung, wenn man ein Rennen vor Saisonende von der Disqualifikation des Hauptkonkurrenten profitiert? Klar, Häkkinen und McLaren sind dann in Suzuka in beiden Wettbewerben verdient Weltmeister geworden und das erkenne ich natürlich auch an, aber eine WM-Entscheidung unter diesen Umständen hätte einfach einen faden Beigeschmack gehabt.

Und außerdem: Wenn das so ist, wie du es beschreibst, warum hat McLaren denn nicht Zeter und Mordio ob dieser vermeintlichen Ungerechtigkeit geschrien? Denn wenn der Abweiser von Ferrari tatsächlich illegal war (was ich wie gesagt bezweifle), dann hätte McLaren mit einem Protest sicherlich gute Chancen gehabt.

Noch eine Sache: Ich komme noch mal auf meinen Punkt zurück, dass ich in Frage stelle, dass dieser ominöse Abweiser überhaupt einen signifikanten Einfluss auf die Performance des Autos hatte. Ferrari war in Sepang 1999 haushoch überlegen, man war teilweise mehr als eine Sekunde pro Runde schneller. Das lag mit Sicherheit nicht an irgendwelchen Abweisern, sondern an der generellen Stärke des Autos an dem Wochenende. Da hast du dann geantwortet: "Wie gross der Einfluß der Teils war ist uninteressant ,wenns nicht den Regeln entspricht gibts halt eine DQ." Doch, das ist sehr wohl interessant, denn wenn es keinen Performancevorteil gibt, warum und wofür sollte man ein Team dann bestrafen?
AEnima hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 8:53 am
Das ist ja kompletter Schwachsinn. Wenn ein Team die K-WM in der Tasche hat.Können sie dann das Auto nach belieben bauen,weil der Fahrer kann ja nichts dafür,das der Hubraum plötzlich um einen Liter angewachsen ist.Also kann er die erschummelten Punkte auch behalten. :jupi:
:roll:

Das ist natürlich kein Schwachsinn. Ich gebe zu Bedenken, was 2007 passiert ist: Da wurden McLaren auch sämtliche Punkte in der Konstrukteurs-WM aberkannt, die Fahrer durften aber ihre Punkte behalten. Und auch, wenn das meine beiden Hassobjekte Alonso und Hamilton betraf, so finde ich die Entscheidung trotzdem richtig. Und daran sieht man, dass es durchaus möglich ist, Fahrer und Team unterschiedlich zu bestrafen.
AEnima hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 8:53 am
Und was das jetzt mit dem eigentlichen Thema zu tun hat ?
Irvine kämpft um die WM und Ferrari bastelt ihn einen illegalen Abweiser dran.
Mhhhh,was war da wohl der Plan von Ferrari gewesen ?
Nochmal: Es geht hier in diesem Thread eigentlich um Häkkinens These, dass Schumi in Suzuka nicht wollte, dass Irvine Weltmeister wird. Mit Malaysia hat das alles nichts zu tun. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
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AEnima
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von AEnima » Fr Nov 15, 2019 4:59 pm

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 3:02 pm
Es geht aber auch darum, dass McLaren davon profitiert hätte. Wo bleibt die eigene Leistung, wenn man ein Rennen vor Saisonende von der Disqualifikation des Hauptkonkurrenten profitiert? Klar, Häkkinen und McLaren sind dann in Suzuka in beiden Wettbewerben verdient Weltmeister geworden und das erkenne ich natürlich auch an, aber eine WM-Entscheidung unter diesen Umständen hätte einfach einen faden Beigeschmack gehabt.

Und außerdem: Wenn das so ist, wie du es beschreibst, warum hat McLaren denn nicht Zeter und Mordio ob dieser vermeintlichen Ungerechtigkeit geschrien? Denn wenn der Abweiser von Ferrari tatsächlich illegal war (was ich wie gesagt bezweifle), dann hätte McLaren mit einem Protest sicherlich gute Chancen gehabt.
Die eigene Leistung war bei McLaren doch da. Sie haben das Rennen als schnellstes legales Auto beendet und damit hätten sie den Sieg und den Vorzeitigen WM-Gewinn auch verdient :naughty:

Warum McLaren dann nicht Zeter und Mordio geschriehen hat ?
Jetzt kommen wir wieder zu meiner Theorie das es ja auch abgesprochen sein könnte.
Ich schreibe das von mir dazu erfundene mal in Fett.
Ich glaube Ferrari war es gar nicht so wichtig,das die DQ zurückgenommen wird.
Immerhin haben sie die unendliche Dämlichkeit besessen und zum WM-Showdown ein illegale Teil zu verbauen,das definitiv auffliegen wird. Es könnte ja sein,das Todt damit schon Irvine in die Suppe spucken wollte.
Ich kann mich noch an ein Interview,es wird wahrscheinlich nach dem Nürburgringrennen gewesen sein,bei dem Todt gefragt wurde,wie sehr sie noch am Auto arbeiten und ob noch Verbesserungen zu erwarten sind.
Ich war damals wirklich verblüfft wie gleichgültig er nur meinte,"ne am aktuellen Auto wird nichts mehr gemacht,wie konzentrieren und voll und ganz auf das auto für die nächste Saison".
Das nach dem extremen Aufwand,den sie im Jahr zuvor noch zu Saisonende betrieben haben.
Da war mir schon klar,das Irvine als Weltmeister sicher auch nicht in Todts Interesse ist.


Der Windabweiser war ja schon am Nürburgring im Einsatz,ist aufgrund der mäßigen Platzierungen nicht überprüft worden.
Aber sobald ein Ferrari aufs Podium fährt,war die DQ eigentlich schon vorprogrammiert.
Als es dann soweit war,stellt sich Ross Brawn vor die Presse,erklärt,was an dem Teil entgegen des Reglements konstruiert war ,tut ahnungslos und meint,das da bei der Herstellung was schief gelaufen ist.

Einen Einspruch gegen die Disqualifikation mussten sie ja einlegen,sonst wäre es schon sehr merkwürdig gewesen.
Und da kommt Bernie E. ins Spiel,der die Einschaltquoten für den Showdown in Suzuka in den Keller gehen sieht.
Er macht einen Deal die McL und Ferrari und der FIA,das die DQ zurückgenommen wird und Ferrari dafür McLaren den Titel überlässt.


So abwegig klingt das mMn jetzt nicht...
Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 3:02 pm
Das ist natürlich kein Schwachsinn. Ich gebe zu Bedenken, was 2007 passiert ist: Da wurden McLaren auch sämtliche Punkte in der Konstrukteurs-WM aberkannt, die Fahrer durften aber ihre Punkte behalten. Und auch, wenn das meine beiden Hassobjekte Alonso und Hamilton betraf, so finde ich die Entscheidung trotzdem richtig. Und daran sieht man, dass es durchaus möglich ist, Fahrer und Team unterschiedlich zu bestrafen.
Der McLaren war aber trotzdem legal gewesen und es war auch mehr eine strafrechtliche Angelegenheit,die sich sportlich nicht auswirkte.

Schumi_Fan_1990
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Sa Nov 16, 2019 6:17 pm

AEnima hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 4:59 pm
Die eigene Leistung war bei McLaren doch da. Sie haben das Rennen als schnellstes legales Auto beendet und damit hätten sie den Sieg und den Vorzeitigen WM-Gewinn auch verdient :naughty:
Naja, das ist aber eine sehr eigenwillige Sichtweise. Und deinem Smiley nach zu urteilen, ist dir das auch bewusst.

Zum Rest deiner Ausführungen: Mir sind da einfach viel zu viele Unwägbarkeiten, Theorien und ungeklärte Dinge mit dabei, auch wenn einiges davon wiederum plausibel klingt.

Letztlich muss ich auch ehrlich sagen, dass ich überhaupt kein Problem mit dem Ausgang der WM 1999 habe. Häkkinen und McLaren sind verdient Weltmeister geworden und ich habe überhaupt keine Schwierigkeiten damit, das anzuerkennen. Und ja, natürlich auch vor dem Hintergrund, dass Irvine nicht Weltmeister geworden ist. Denn das wäre unfair Schumi gegenüber gewesen, der viel mehr Arbeit und Fleiß hinein gesteckt hat und insgesamt natürlich auch der um Längen bessere Fahrer war. Ferrari hat 1999 ja immerhin noch den Konstrukteurs-Titel geholt (als kleines Trostpflaster), bevor man dann ab 2000 endlich so richtig durchgestartet ist, was gerecht, fair und längst überfällig war.

Neben dem WM-Ausgang interessiert mich aber natürlich trotzdem das einzelnen Rennen, in diesem Fall Sepang. Und da muss man objektiv und realistisch betrachtet einfach feshalten, dass Ferrari an dem Wochenende das mit Abstand beste Team/Auto hatte und absolut verdient einen Doppelsieg geholt hat. Den abzuerkennen, nur weil ein popeliger Abweiser nicht ganz astrein war, finde ich lächerlich und vor allem auch völlig unverhältnismäßig, denn - und dabei bleibe ich - natürlich ist es relevant, ob man dadurch einen entscheidenden Performancevorteil hat oder nicht. Und wenn man den nicht hat, dann muss man auch nicht disqualifiziert werden, so einfach ist das.
AEnima hat geschrieben:
Fr Nov 15, 2019 4:59 pm
Der McLaren war aber trotzdem legal gewesen und es war auch mehr eine strafrechtliche Angelegenheit,die sich sportlich nicht auswirkte.
Ja, der McLaren war legal, aber man hat natürlich trotzdem ganz erheblich gegen die Regeln verstoßen, weil das Auto (oder Teile davon?) ja unter Umständen erst durch die Spionage so geworden ist, wie es letztlich war. Damit hat man gegen eine der elementarsten Regeln in der Formel 1 verstoßen, nämlich dass der Konstrukteur sein Auto selbst bauen muss. Darum ging es, nicht um die Frage, ob der McLaren nicht legal gewesen wäre.
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Jordan EJ10 » Sa Nov 16, 2019 8:30 pm

Schumi_Fan_1990 hat geschrieben:
Do Nov 14, 2019 11:57 pm
Ernst gemeinte Frage: Was ist denn bitte in Australien 1998, Frankreich 1998, Monza 2003, China 2007 und Belgien 2008 zu Gunsten von Ferrari entschieden worden? Das waren meines Wissens nach ganz normale Rennen.
Aufgrund von Zeitmangel hier erst einmal die ersten drei Rennen im Detail bzw. deren Hintergrundinformationen. Die restlichen beiden Rennen folgen noch.


Australien 1998: Nachdem beide McLaren in einer für F1 Verhältnisse selten gezeigter Dominanz den Saisonauftakt mit einem nie gefährdeten Doppelsieg beendeten und dabei einschließlich ab Platz 3 das gesamte restliche Feld mindestens einmal überrundete, sah Ferrari bereits in Melbourne den WM-Titel entschwinden. So einen Rückstand kann man unmöglich in einer Saison aufholen. Ein Desaster für das amtierende Weltmeisterteam Williams und Ferrari, die sich nach der umkämpften Saison 1997 Hoffnungen auf den Titel 1998 machten. Krisensitzung bei Ferrari: Irgendwie muss der Vorsprung von McLaren eingedämmt werden, den erneut droht eine ähnliche Saison wie 1988, in welcher McLaren 15 von 16 Rennen gewann. Es ist im Fahrerlager allgemein bekannt, dass McLaren ein neues Bremssystem verwendet, welches kein anderes Team verwendet, welches jedoch von der FIA vor dem Saisonstart als absolut regelkonform abgesegnet wurde. Ferrari protestiert nach Melbourne gegen das eingebaute Bremssystem und daraufhin entscheidet die FIA plötzlich, dass das System doch nicht den Regeln entspricht und schon beim nächsten Rennen in Brasilien nicht mehr verwendet werden darf. Konsequenz: McLaren büßte einen Großteil des Vorsprungs ein und Ferrari war auf einmal wieder in Schlagdistanz und kämpfte um den Titel.


Frankreich 1998: Start in den französischen Grand Prix. Häkkinen startet von P1, Schumacher von P2, Coulthard von P3 und Irvine von P4. Die beiden Topteams bestimmen die ersten vier Plätze. Als der Start freigegeben wird bleibt im hinteren Teil des Feldes der Stewart von Jos Verstappen auf P15 mit abgewürgten Motor stehen. Alle Fahrzeuge kommen problemlos vorbei, doch der Start wird als abgebrochen deklariert obwohl überhaupt kein Grund dazu bestand. Die Streckenposten sind nämlich nach wenigen Sekunden bereits am Auto und beginnen es wegzuschieben. Beim ersten Start haben die ersten vier Fahrer ihre Plätze unverändert halten können. Das ändert sich beim Restart. Neustarts liegen dem McLaren in diesem Jahr nicht, weil die Kupplung zu heiß wird und ein perfekter Start deshalb zu 95% nicht mehr gelingen wird - das ist ein offenes Geheimnis. Dementsprechend sieht auch der zweite Startdurchgang aus. Beide McLaren verlieren massiv am Start. Häkkinen fällt von P1 auf P3 zurück. Coulthard ist gar nur auf P5. Vorne erwischen die Ferrari den besten Start - Schumacher führt vor Irvine, womit der Grundstein für den späteren Doppelsieg gelegt ist. Motorsportchef Norbert Haug hat die Situation direkt nach dem zweiten Start schon treffend eingeschätzt, als er im Interview sagte, dass es traurig ist, dass man zu diesen Mitteln greifen muss, um McLaren einzubremsen und es anscheinend nicht gerne gesehen wird, wenn kein Ferrari führt.


Monza 2003: Eine schon als verloren geglaubte WM für Ferrari und Schumacher drehte sich ab Monza 2003 auf wundersame Art und Weise. Doch wie kam es dazu? Im vorherigen Rennen - Ungarn - musste das italienische Team eine der größten Demütigungen der Saison über sich ergehen lassen -> Überrundung durch den Sieger Ferando Alonso im Renault. Barrichellos Aufhängung brach beim anbremsen und Schumacher kämpfte mit stumpfen Waffen und völlig unterlegenem Fahrzeug auf Platz 8 gegen Jarno Trulli um den letzten Punkt. Die Nerven lagen wahrscheinlich blank in Maranello. Nur noch drei Rennen sind nach Ungarn zu fahren und Montoya, wie auch Räikkönen werden die besten Chancen auf den Titel eingeräumt, denn Ferrari ist so dermaßen angezählt, dass nur die wenigsten noch an einen Titel von Schumacher und Ferrari glauben. Da sieht man seitens Ferrari eine Möglichkeit das Ding doch noch zu drehen. In Kooperation mit Bridgestone und der FIA wird Michelin vorgeworfen einen Reifen entwickelt zu haben, der sich bei entsprechender Hitze und Rennlänge zu sehr nach außen verformt und dadurch eine größere Auflagefläche für Grip bietet. Das lächerliche hierbei: Jener Reifen ist nicht erst seit Ungarn im Einsatz, sondern feierte sein Debüt schon viele Rennen davor. Patrick Head sagte später aus, dass jeder mit diesem Reifen einverstanden war und über seine Funktionsweise Bescheid wusste, doch Bridgestone eine ähnliche Variante nie so gut zum arbeiten bekam, wie dies bei Michelin der Fall war. Erst als die Luft für Ferrari bedrohlich dünn wurde, legte man seitens Ferrari Protest ein. Head sagte, dass er in einer offiziellen Pressekonferenz, wo auch andere Teamchefs anwesend waren, Ross Brawn öffentlich damit konfrontiert hat, indem er wissen wollte, warum Ferrari erst jetzt dagegen protestiert und dies nicht schon vor Monaten getan hatte. Er bekam natürlich keine Antwort. Der aberwitzige Protest hatte Erfolg und in einer übermenschlichen Anstrengung ist es Michelin gelungen einen komplett neuen Reifen bereits für das nächste Rennen in Monza bereitzustellen ( ihnen wurde auferlegt, dass der zu diesem Rennen einsatzbereit sein muss ). Für eine Entwicklung eines neuen Reifens braucht man, laut Experten, mehrere Monate - hier wurde Michelin gezwungen dies in gerade einmal drei Wochen aus dem Boden zu stampfen! An Michelins Stelle hätte ich mich geweigert und das Vorhaben der FIA als völlig realitätsfern abgetan. Auch wenn das einige wieder nicht gerne hören wollen, aber der Titel 2003 wurde in den letzten Rennen der besagten Saison durch ein unfaires Eingreifen seitens Bridgestone, Ferrari und der FIA auf schlimmste Weise beeinflusst. Leider kam die rote Betrügertruppe einmal mehr damit durch.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von vandamm » So Nov 17, 2019 2:23 am

WOW soviel Hass und Dummheit in einem Beitrag. .....

Vielleicht ist dir bei deinen Ergüssen zu 2003 etwas entgangen. Die Michelinjungs haben nach deinem Weltbild betrogen. ...

Pfui MacLaren, Mercedes und Michelin. Die 3M Betrüger Gruppe......

BTW sind Mercedes und RB jetzt 2019 auch Betrüger? Die haben sich ja auch beschwert.....

Ach und ja Ferrari kein Vergleich zu der Benz Show ab 2014...
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Jordan EJ10 » So Nov 17, 2019 6:08 pm

vandamm hat geschrieben:
So Nov 17, 2019 2:23 am
WOW soviel Hass und Dummheit in einem Beitrag. .....
Hass und Dummheit :lol: Als ob ich Ferrari oder Schumacher hassen würde. Ich erkenne ihre Erfolge durchaus an, was aber nicht bedeutet, dass ich sie auch mögen muss. Es besteht eine gesunde Abneigung gegen diese Kombination, aber Hass ist dafür ein viel zu starkes Wort. Wundert mich aber nicht, dass du das nicht differenzieren kannst. Und betreffend der Dummheit: Schön, dass du gleich wieder persönlich wirst, wenn dir nichts weiter dazu einfällt.^^

vandamm hat geschrieben:
So Nov 17, 2019 2:23 am
Die Michelinjungs haben nach deinem Weltbild betrogen. ...
Das lesen solltest du aber nochmal üben, denn wenn du genau aufgepasst hättest, wüsstest du, dass die Reifen nicht erst seit Ungarn diese Eigenschaft besaßen und Ferrari und die FIA sehr wohl schon seit geraumer Zeit von dem Verhalten wusste, aber nie etwas dagegen unternommen hatte. Fazit: Ferrari wusste sich nur noch mit einem Protest zu helfen, als Bridgestone ihre Entwicklung nicht hinbekam und wandte sich an ihren treuen Verbündeten, die FIA. :wink2: So toll Schumachers Saison 2003 größtenteils auch war, so bleibt bei mir immer ein bitterer Nachgeschmack, was den Titel 2003 betrifft, da die letzten drei Rennen der Saison definitiv nicht unter normalen Bedingungen abliefen ( was den 03er Titel, neben dem Titel von 94, zu Schumachers zweitem zweifelhaften Karriere-Titel macht ).

vandamm hat geschrieben:
So Nov 17, 2019 2:23 am
MacLaren
Dieses Team kenne ich gar nicht. :?:

vandamm hat geschrieben:
So Nov 17, 2019 2:23 am
BTW sind Mercedes und RB jetzt 2019 auch Betrüger? Die haben sich ja auch beschwert.....
Nö, wieso sollten sie Betrüger sein? Sie haben Vermutungen geäußert, aber nie offiziell gegen etwas in der laufenden Saison Protest eingelegt. Es ist bekanntlich ein Unterschied etwas nur zu vermuten oder es dann auch per Schreiben direkt anzuklagen ( und damit Erfolg zu haben, obwohl der Protest vollkommen lächerlich ist ).

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine W

Beitrag von Schumi_Fan_1990 » Mo Nov 18, 2019 10:34 am

Jordan EJ10 hat geschrieben:
Sa Nov 16, 2019 8:30 pm
Aufgrund von Zeitmangel hier erst einmal die ersten drei Rennen im Detail bzw. deren Hintergrundinformationen. Die restlichen beiden Rennen folgen noch.
OK, erstmal danke für deine ausführlichen Erklärungen. Meine Einschätzungen dazu sind wie folgt:

Australien 1998: Ich wusste nicht, dass du mit "Australien 1998" auf diese Sache mit den so genannten "Wunderbremsen" von McLaren angespielt hattest. Ich weiß natürlich, was und wie das damals abgelaufen ist. Man kann von dem Protest und der Entscheidung der FIA, die Bremsen am Ende doch zu verbieten, halten, was man will, aber McLaren und speziell Ron Dennis haben mir da einfach zu viel rumgeheult. Ron Dennis hatte damals ja argumentiert, dass Ferrari einfach die technische Herausforderung hätte annehmen und auch dieses Bremssystem entwickeln können. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Mit der gleichen Logik hätte McLaren ja, nachdem die Bremse verboten wurde und man einen erheblichen Teil seines technischen Vorsprungs verloren hatte, seinerseits genau die Herausforderung annehmen und irgendwelche neuen, innovativen Sachen entwickeln können. Adrian Newey war doch so toll. McLaren hat also im Prinzip das Gleiche gemacht, was sie Ferrari vorgeworfen haben, nämlich nicht die technische Herausforderung angenommen.

Frankreich 1998: Ich muss schon sagen, dass ich es merkwürdig finde, dass der Start abgebrochen wurde. Da hast du schon Recht. Aber erstens finde ich es unverschämt von McLaren, dass sie sofort wieder vermutet haben, dass das zu Gunsten von Ferrari gemacht wurde. Die haben sich da schon sehr in ihre Paranoia hineingesteigert. Hinter jeder Entscheidung, egal ob von der Rennleitung oder der FIA, steckte angeblich das Ziel, Ferrari zu bevorteilen. Das ist natürlich absurd. Und zweitens: Wenn McLaren, wie du sagtest, ein Getriebe hatte, das nicht gut auf Neustarts reagiert (was man ja schon ein Rennen zuvor in Montreal gesehen hat), dann hätte sich McLaren auf dem Gebiet eben verbessern müssen. Man kann doch nicht darauf hoffen, dass nie ein Start abgebrochen wird. Und wenn doch mal ein Start abgebrochen wird (aus welchen Gründen auch immer), dann hat man sofort einen Nachteil. Da ist McLaren in der Verantwortung, diese Schwäche abzustellen, ganz einfach.

Italien 2003: Sorry, aber das ist wirklich lächerlich. Wenn Bridgestone und die Bridgestone-Teams ursprünglich damit einverstanden waren, wie Michelin seine Reifen baut, dann heißt das doch nicht, dass man im Laufe der Zeit nicht auch wieder seine Meinung ändern kann, wenn man merkt, dass die Umstände nun ganz andere sind. Und ganz ehrlich: Warum sollte ein sich selbst verformender Reifen, der dadurch mehr Grip bietet, legal sein? Es wurden in der Geschichte der Formel 1 schon weitaus weniger signifikante Dinge verboten, weil sie (angeblich) einen Wettbewerbsvorteil gebracht haben, und so ein Reifen soll legal sein? Das ist lächerlich, zumal die ursprüngliche Entscheidung, dass dieser Reifen legal ist, ja nichts aussagt. Das kann ja auch eine Fehlentscheidung gewesen sein und meiner Meinung nach war sie das auch. Das Verhalten von Patrick Head auf dieser Pressekonferenz ist übrigens unverschämt, und das ist auch die gleiche Weinerlichkeit wie bei McLaren 1998. Williams wollte also einfach nur von den Michelin-Reifen profitieren? Hatten die kein Vertrauen in ihr Auto? Und haben die wirklich geglaubt, dass Ferrari und Bridgestone das einfach so achselzuckend hinehmen werden? Das ist immer noch eine Weltmeisterschaft und kein Kindergeburtstag. Da geht es um sehr viel.

Mal abgesehen davon, dass sich bei mir das Mitleid Michelin gegenüber in Grenzen hält, wenn man bedenkt, dass sie 2005 einen erheblichen Wettbewerbsvorteil hatten (und das nur aufgrund der Regel, dass während des Rennens keine Reifen gewechselt werden dürfen). Da hat sich auch niemand darum gekümmert, was das für Bridgestone bedeutet und dass Bridgestone dadurch ins Hintertreffen geraten ist.
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