Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

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Redaktion
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Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

Beitrag von Redaktion » Mo Nov 04, 2019 8:46 pm

Dass Sebastian Vettel früh ausschied, tat der Formel 1 in Deutschland keinen Gefallen: Quoten sinken zum Vorjahr und auch zur Vorwoche massiv

Als Sebastian Vettel in der achten Runde des Großen Preises der USA mit einem Schaden an der hinteren Aufhängung ausschied, dürfte den Programmverantwortlichen von RTL das Herz in die Hose gerutscht sein. Denn ohne den Ferrari-Piloten wurde das Rennen in Austin zum Quoten-Flop (Zur Übersicht der Formel-1-Quoten 2019).

Nur 3,23 Millionen Zuschauer sahen im Durchschnitt, wie Lewis Hamilton zum sechsten Formel-1-Titel fuhr. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte das Rennen noch über eine Million mehr vor den Bildschirm gezogen. Zum Rennen in Mexiko eine Woche zuvor fehlten sogar fast 1,5 Millionen Zuseher.

Das macht sich auch im mit Abstand schlechtesten Marktanteil des gesamten Jahres bemerkbar: Zwar ist dieser in der Primetime generell geringer als am Nachmittag, doch mit 8,9 Prozent wurden nicht einmal zweistellige Werte erreicht. Selbst im Vorjahr gab es da noch ordentliche 12,2 Prozent.

Wie groß der Vettel-Faktor gewesen sein dürfte, zeigt sich an den Werten der Vorberichterstattung: Kurz vor dem Start schalteten noch 4,19 Millionen Zuschauer (12,4 Prozent Marktanteil) ein, sodass man davon ausgehen kann, dass nach dem Aus des Ferrari-Piloten viele weggeschaltet haben dürften.

Auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen war der Grand Prix kein Ruhmesblatt: Nur 1,06 Millionen Fans waren beim Kölner Privatsender dabei, der Marktanteil lag bei mäßigen 8,6 Prozent.

PayTV-Sender Sky Deutschland musste ebenfalls kräftige Einbußen hinnehmen: Die Quote für ein Abendrennen war mit 340.000 Zuschauern ernüchternd. Nur bei den Rennen in Spanien und Japan konnte der Sender noch weniger Zuschauer abholen. Eine Woche zuvor gab es mit 640.000 Zusehern noch einen neuen Saisonrekord.

Zu den TV-Zahlen kommen nach Angaben des Senders weitere 21.000 Fans, die das Rennen über Sky Go geschaut haben, sodass Sky insgesamt auf 361.000 Zuschauer kommt.

Ein Erfolg war das Rennen jedoch für die Veranstalter vor Ort. Am Samstag hatte der Circuit of the Americas vermeldet, dass der Formel-1-Event für Samstag und Sonntag ausverkauft ist. Zwar veröffentlichte man bislang keine offizielle Zuschauerzahl, allerdings geht man von einer Kapazität von 120.000 Besuchern aus.

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102030
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Re: Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

Beitrag von 102030 » Di Nov 05, 2019 1:31 pm

Man könnte meinen, die bösen Zuschauer schauen sich nur noch den Start an, und schalten dann einfach ab!

Bananenkern
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Re: Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

Beitrag von Bananenkern » Di Nov 05, 2019 2:24 pm

Moin,
Tip an die RTL Verantwortlichen:
eigene Übertragung anschauen (bis zum bitteren Ende), gut zuhören und dann analysieren:

a) übertragen wir hier eine Werbesendung, die mit einigen Sequenzen aus einem Autorennen aufgelockert wird, sodass der Zuschauer die Möglichkeit hat sich in den Werbepausen zu erholen?
b) ist es notwendig, die Kommentatoren überhaupt zu jedem Rennen anreisen zu lassen?
Warum? In vielen Situationen sind die Herren nicht ganz auf der Höhe des Renngeschehens, der Kommentar wiederholt sich wie bei einem alten Ehepaar, und da meine ich nicht den Hinweis auf das Gewinnspiel oder "genau so isses, Heiko".
Sinnfreie Fragen eines schillernden Boxenreporters erhöhen auch nicht gerade den Spassfaktor der Übertragung.

Zusammengefasst: Übertragung bei RTL aus meiner Sicht zuviel Werbung, Kommentatoren die sich abgenutzt haben. Da wäre eine Frischzellenkur dringend von Nöten.

MfG

Tristan
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Re: Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

Beitrag von Tristan » Di Nov 05, 2019 3:42 pm

Das ist aber keine grosse Würdigung an das Jahrtausendtalent Vettel. Der Rest der Zuschauer waren dann wohl Mercedes-Mitarbeiter.

Votec
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Re: Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

Beitrag von Votec » Mi Nov 06, 2019 1:19 am

Das zeigt nur wieder einmal, daß es sich bei den vermeintlichen, selbsternannten Motorsportfans, nur um Fanboys handelt, welche die F1 nur dann ganz dolle spannend und toll finden, wenn "ihr" Fahrer gewinnt, ansonsten ist alles schlecht, falsch und langweilig.
Das kennen wir aus Schumacher Zeiten und aus Vettel Zeiten.
Bei Schumacher war es damals sogar so verrückt, daß dieses "Fan" mit nichts ein Problem hatten, nicht das Schumacher einen Exklusiv Vertrag hatte, wo ihnen die Medien hypten, das er den Nr.1 Status hatte, sein Teamkollege den Wasserträger spielen musste, das Ferraris Budget fast so groß war, wie das aller anderen Teams zusammen, das Schumacher Tag und Nacht testen konnte, auf der Ferrari Hausstrecke, nur für ihn extra Reifen hergestellt wurde usw., all das war kein Problem für die "Fan", all das war nicht unfair, unsportlich und langweilig, nein, solange der Ballermann-Fan Schuuuuuuuuumiiiiii grölen konnte, war die Welt in Ordnung.
Aber Hoffnung ist in Sicht, die selbe Scharade, wie damals mit Schumacher, läuft ja seit 2 Jahren mit seinem Sohn, nur hat der nicht mal ansatzweise so viel Talent wie sein Vater und schon jetzt zeichnet sich ab, das der Plan nicht so aufgehen wird, wie geplant, der Sprung in die F1 wird nicht so einfach und ohne ein maßlos überlegenes Auto, geht der da unter.

Micha_r1
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Re: Formel-1-Quoten USA: Frühes Vettel-Aus sorgt für starken Ein

Beitrag von Micha_r1 » Do Nov 07, 2019 8:55 am

Votec hat geschrieben:
Mi Nov 06, 2019 1:19 am
Das zeigt nur wieder einmal, daß es sich bei den vermeintlichen, selbsternannten Motorsportfans, nur um Fanboys handelt, welche die F1 nur dann ganz dolle spannend und toll finden, wenn "ihr" Fahrer gewinnt, ansonsten ist alles schlecht, falsch und langweilig.
Das kennen wir aus Schumacher Zeiten und aus Vettel Zeiten.
Bei Schumacher war es damals sogar so verrückt, daß dieses "Fan" mit nichts ein Problem hatten, nicht das Schumacher einen Exklusiv Vertrag hatte, wo ihnen die Medien hypten, das er den Nr.1 Status hatte, sein Teamkollege den Wasserträger spielen musste, das Ferraris Budget fast so groß war, wie das aller anderen Teams zusammen, das Schumacher Tag und Nacht testen konnte, auf der Ferrari Hausstrecke, nur für ihn extra Reifen hergestellt wurde usw., all das war kein Problem für die "Fan", all das war nicht unfair, unsportlich und langweilig, nein, solange der Ballermann-Fan Schuuuuuuuuumiiiiii grölen konnte, war die Welt in Ordnung.
Aber Hoffnung ist in Sicht, die selbe Scharade, wie damals mit Schumacher, läuft ja seit 2 Jahren mit seinem Sohn, nur hat der nicht mal ansatzweise so viel Talent wie sein Vater und schon jetzt zeichnet sich ab, das der Plan nicht so aufgehen wird, wie geplant, der Sprung in die F1 wird nicht so einfach und ohne ein maßlos überlegenes Auto, geht der da unter.
Naja im Enddefekt ist es so heute noch, schauen wir mal auf Merc. Da ist Ham der Nr 1 Fahrer wird gehypt. Merc bekommt die Reifen die sie benötigen es ist genauso langweilig und unsportlich. Also ähnelt sich hier schonmal sehr viel mit den Zeiten der von dir genannten Schumi Zeit.
Und es gibt in der aktuellen Formel 1 einige Fahrer die in den Nachwuchsserien nicht viel erreicht haben und in der Formel 1 eingeschlagen haben.
Ob er das Zeug dazu hat muss man abwarten. Aber eines ist sicher er ist schon weiter gekommen als jeder von uns hier.
Und da zählt die Zeit im Kartsport schon dazu !!! In der er unter anderem Namen gefahren ist, ihn niemand gehypt hat und er trotzdem seine Ergebnisse geliefert hat. Von daher mal abwarten wenn er nichts erreicht dann ist es eben so. Gab schon mehrere bei denen es so war.

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