Sebastian Vettel: "Am besten, wenn ich gar nichts sage"

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Redaktion
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Sebastian Vettel: "Am besten, wenn ich gar nichts sage"

Beitrag von Redaktion » So Sep 29, 2019 8:21 pm

Sebastian Vettel und Charles Leclerc wollen nicht mehr groß über den Streit in Sotschi reden und verweisen auf vorher Gesagtes

Sebastian Vettel gibt sich nach den Streitigkeiten aus Sotschi weiter wortkarg. Während Charles Leclerc und Teamchef Mattia Binotto nach dem Rennen die Hintergründe der Abmachung erläuterten, wollte Vettel die Sache intern besprechen. Bei dieser Haltung bleibt er: "Es ist am besten, wenn ich gar nichts sage", meint er in der Ferrari-Medienrunde.

"Ich denke, Mattia hat eine Erklärung gegeben, die so passt, von daher belassen wir es dabei", winkt er ab, betont aber dazu, dass er die Erklärung seines Chefs akzeptiere. "Das tue ich", so Vettel.

Auch Leclerc hat bei seiner Befragung nur wenig Lust auf weitere Erklärungen: "Im Auto dachte ich natürlich, dass es eine Abmachung gab. Das ist alles, was ich sagen kann", hält auch er sich kurz.

Der Monegasse hatte Vettel wie vereinbart am Start Windschatten gegeben, doch der Deutsche wollte die Position nicht an seinen Teamkollegen zurückgeben - zumindest zu Beginn des Rennens noch nicht. Vettel vertröstete sein Team auf später und geriet durch einen späteren Boxenstopp hinter Leclerc, bevor er ausfiel.

Wie der Tausch vonstattenging, hatte er aber auch nicht unbedingt im Blick: "Ich wusste nicht wirklich, wann Charles in die Box fahren würde", sagt Vettel, "weil man natürlich sein eigenen Rennen fährt." Er wusste nur, dass er etwas Vorsprung hatte, merkte aber in den letzten Runden, dass er mehr und mehr Probleme mit den Reifen hatte.

"Ich merkte natürlich, dass es Zeit für einen Boxenstopp sein würde", so der Deutsche weiter. "Als ich rauskam, war ich dann natürlich hinter ihm - und dann hatte ich das Problem." Denn ein technischer Defekt beendete das Rennen von Vettel und den teaminternen Kampf bei Ferrari.

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Mikewolf
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Re: Sebastian Vettel:

Beitrag von Mikewolf » Mo Sep 30, 2019 7:21 am

Ferrari hat durch diese Aktion gestern , viele Fans verloren , mich eingeschlossen, dadurch verliert die Formel 1 wieder mal Zuschauer , nicht nur die Mercedes Dominanz die der Formel 1 schon sehr geschadet hat die letzten Jahre nein besonders auch die Dummheit Ferraris ist nur noch reine Zeitverschwendung, die Rennen sind jedesmal das gleiche , alleine die Übertragung von rtl nur andauernd Werbung , am Start und vorher immer das gleiche Gerede .... dann Werbung , dann gleiche Gelaber , dann Werbung und nochmal Werbung , und am Ende siegt Mercedes oder Ferrari blamiert sich bis auf die Unterhose wegen mangelnder Führung
Ferrari for ever :schumi:, 29.09.19 ich hoffe Ferrari gewinnt nie mehr ein Rennen , Dummheit muss bestraft werden .

Yasuyuki10
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Re: Sebastian Vettel:

Beitrag von Yasuyuki10 » Mo Sep 30, 2019 8:05 am

Als jahrzehnte langer Fan der F1, bin ich seit dem Rennen in Sotschi sehr entäuscht, wie die Teams ihre Piloten disskriminieren oder degradieren. So geschehen mit SebV, der jetzt als so bezeichneter Wasserträger für Lec herhalten muss und dass, obwohl er über all die Jahre für das Ferrariteam sein bestes gegeben hat, mit all seiner Rennfahrerseele! Dafür zeigte sich das Team bis heute nicht dankbar. Nie stand das Team hinter ihm und stärkte ihm den Rücken, bis heute nicht! Das gestrige Rennen in Sotschi war eine Farce. Fans wie Experten werden von Hrn. Binotto für dumm verkauft und die Ehrlichkeit bleibt wieder mal auf der Stecke mit seinen beschwichtigenden Beteuerungen. Der gravierende Unterschied zum vorherigen Rennen in Belgien: Beim gestrigen Rennen beorderte man SebV „absichtlich“ erst später zum Reifenwechsel in die Box, bis man sich sicher war, dass er hinter Lec auf den Kurs zurück kam. In Belgien verfolgte das Team die gleiche Absicht mit einem verfrühten Boxenstop für SebV, wobei die Rechnung Lec als eindeutigen Winner zu sehen, für das Team icht aufging. Bei beiden Rennen handelte das Team absichtlich zugunsten Lec‘, obwohl Ferrari den WM-Kampf längst schon aus der Hand gegeben hat - und beide Piloten fast gleich viel Punkte auf ihrem Konto haben. SebV sollte seinem undankbaren Team sofort den Rücken kehren und sich offen dazu äussern, zumal er nichts mehr zu gewinnen und/oder verlieren hat! Wenn man die Piloten nicht frei gegeneinander fighten lässt!? Es schadet dem Sport enorm, weil es mit fairness einfach nichts mehr gemein hat - wie viele Fans habe auch ich mein TV-Gerät ausgeschaltet! Alles Gute SebV, für mich warst du der beste Driver des Rennens, gratuliere, tolle Leistung!

Ingmar71
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Re: Sebastian Vettel:

Beitrag von Ingmar71 » Mo Sep 30, 2019 8:11 am

Ferrari ist und bleibt eine typisch italienische Chaostruppe. Ohne eine strukturierte Führung bekommen die nichts hin. Vettel sollte schonmal bei McLaren anklopfen und mit Andreas Seidel sprechen. Dort haben sie das Potential, das zukünftig dominierende Team zu werden. Bei Ferrari hat er jedenfalls keine Zukunft, das wird ihm mehr und mehr gezeigt seitens der Teamführung. Und Mick Schumacher rate ich dringend davon ab für Ferrari zu fahren. Selbst wenn er vergleichbares Talent wie sein Vater hat, ohne einen Ross Brawn oder Jean Todt wird das mit den Italienern nichts.

terasmorgul
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Re: Sebastian Vettel:

Beitrag von terasmorgul » Mo Sep 30, 2019 9:03 am

Nüchtern betrachtet, hat Ferrari das ganze Wochenende mehr richtig gemacht als falsch. Am Freitag hat man sich gut auf das Rennen vorbereitet, Samstag hat man sich die besten Startplätze herausgefahren (P3 für Vettel war goldrichtig), Sonntag das Rennen bis zum VSC im Griff gehabt, denn ohne VSC hätte Hamilton weniger Chancen auf den Sieg gehabt.
Als reiner Vettel-Fan kommt zwar der Positionstausch zum Unmut, aber Mercedes hat da halt einen braven Kopfnicker als zweiten Fahrer und als ob sie es gewusst hätten, dass sich der härtere Start-Reifen nur im Fall eines SC/VSC wirklich auszahlt.
„Bring back the V12th“...nie hatte Vettel mehr recht!

barcode
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Re: Sebastian Vettel:

Beitrag von barcode » Mo Sep 30, 2019 9:05 am

Absolute beschämend, was Ferrari da abgezogen hat. Das war auf einem Niveau mit der Österreich-Nummer, nur die Tatsache, dass Vettel ausgefallen ist hat das komplette PR-Desaster verhindert. Er war schneller am Start, hat durch die Streckencharakteristik ein sauberes Überholmanöver gesetzt und war - und das ist das Wichtigste! - deutlich schneller als Leclerc und hat sich einen schönen Vorsprung rausgefahren. Wenn Leclerc hätte dranbleiben können und schneller gewesen wäre hätte ich Verständnis für einen Platztausch gehabt. Da macht es dann immerhin aus Teamsicht Sinn. Aber so? Für das Team wäre es doch vollkommen egal, wie die Aufteilung auf die ersten beiden Plätze ist, solange es 2 Rote sind, die vorne stehen! Aber nein, Ferrari zeigt schon mal, wie man Vettel nicht nur die nötige teaminterne Unterstützung versagt, nein man versucht ihn fertig zu machen, indem man den Nummer 2 Fahrer schon mal als kommende Nummer 1 positioniert und ihn mehr unterstützt.

Mag sein, dass Leclerc schnell ist, aber unterm Strich ist Vettel immernoch der komplettere Rennfahrer, weil er im Rennen nämlich erneut schneller war als Leclerc, wie schon in Singapur. Aber für Ferrari ein PR-Desaster vom allerfeinsten, und das auch noch völlig ohne Not. Eine solche Absprache vor dem Start überhaupt zu treffen ist doch Bullshit, wenn Leclerc jetzt einen etwas schlechteren Start gehabt hätte und Vettel vorbeigegangen wäre hätte man ihn auch wieder zurück gepfiffen? Das ist doch hanebüchen, was die da abziehen, und sie haben genau das bekommen, was sie verdient haben - statt eines eigenen Doppelsiegs einen Mercedes Doppelsieg.

Und das perfide dabei: es geht nur um die goldenen Ananas, denn der WM-Zug ist längst abgefahren!

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