Zetsche lobt Wolff: "Hat etwas mit Leadership zu tun"

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Redaktion
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Zetsche lobt Wolff: "Hat etwas mit Leadership zu tun"

Beitrag von Redaktion » Mo Apr 15, 2019 7:32 am

Großes Lob für Mercedes-Teamchef Toto Wolff vom obersten Daimler-Boss Dieter Zetsche - Bekenntnis zu einem Doppelprogramm Formel 1 und Formel E

Großes Lob für Mercedes-Sportdirektor Toto Wolff vom Daimler-Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche: Der oberste Konzernboss, am Sonntag prominenter Gast beim Grand Prix von China in Schanghai, hat in einem TV-Interview öffentlich erklärt, dass der Erfolg der Silberpfeile in der Formel 1 maßgeblich ein Verdienst des österreichischen Teamchefs sei.

Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt wurden Zetsche und Wolff vom britischen TV-Reporter Ted Kravitz aufgegriffen, dem Boxengassen-Reporter von 'Sky'. Zetsche betonte in dem Gespräch, dass es "erstaunlich" sei, wie erfolgreich Mercedes auch in die sechste Saison der Hybrid-Ära in der Formel 1 gestartet ist.

"Wir haben uns gerade darüber unterhalten, wie es möglich ist, die Energie nach fünf gewonnenen Weltmeisterschaften so hoch zu halten. Ich finde, das ist das Beeindruckendste", sagt Zetsche. "Normalerweise kommt es unweigerlich dazu, dass der Fokus und die Motivation verloren gehen. Aber in diesem Team gibt es nicht eine einzige Person, auf die das zutreffen würde."

Das sei "fantastisch", freut sich Zetsche - und sagt in Wolffs Richtung: "Das Ganze hat auch etwas mit Leadership zu tun." Ein bemerkenswertes Lob für das "System Toto Wolff", das Chefredakteur Christian Nimmervoll in seinen Kolumnen bereits mehrfach zu durchleuchten versucht hat.

Wolff nimmt das Lob an, spielt seine eigene Rolle aber herunter: "Der Top-Leader ist Dieter", grinst er. "Wir stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Das ist einer der Gründe, warum Teams in der Vergangenheit ihren Erfolg nicht aufrechterhalten konnten: Weil sie anfingen zu glauben, dass sie die Besten sind. Aber sobald du das glaubst, ist das der Anfang vom Ende."

"Wir haben eine sehr gute Energie im Team. Es ist ein Arbeitsplatz, der Spaß macht - sowohl in Brixworth wie auch in Brackley und in Stuttgart. Es gibt keine Politik, keinen Nonsens", sagt der 47-Jährige. "Solange du die richtigen Ziele hast, Freude an dem, was du tust, und Leidenschaft verspürst, gibt es keinen Grund, den Arbeitgeber zu wechseln. Wir haben es geschafft, das zusammenzuhalten."

Mit Wolff an der Spitze soll die Marke Mercedes auch in den nächsten Jahren im internationalen Motorsport engagiert bleiben. Zetsche betont, es sei "eindeutig unser Ziel", in Zukunft sowohl Formel 1 als auch Formel E zu betreiben. In die Elektro-Rennserie von Alejandro Agag steigt Mercedes bekanntlich in der Saison 2019/20 werksseitig ein. In der DTM ist man 2019 nicht mehr vertreten.

"Wir können natürlich keine Garantien abgeben. Das hängt auch von den Rahmenbedingungen ab, die wir vorfinden. Aber das ist definitiv unser Ziel", sagt Zetsche über ein Doppel-Engagement Formel 1 und Formel E. Was das Formel-E-Programm, das mit HWA als Vorbote seine ersten Schritte macht, betrifft, betont er: "Wir sind sehr froh, dass wir es auf dem gleichen Fundament aufbauen können."

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2CV
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'System Autokonzern'

Beitrag von 2CV » Mi Apr 17, 2019 1:16 am

Redaktion hat geschrieben:
Mo Apr 15, 2019 7:32 am
Das sei "fantastisch", freut sich Zetsche - und sagt in Wolffs Richtung: "Das Ganze hat auch etwas mit Leadership zu tun." Ein bemerkenswertes Lob für das "System Toto Wolff", das Chefredakteur Christian Nimmervoll in seinen Kolumnen bereits mehrfach zu durchleuchten versucht hat. Wolff nimmt das Lob an, spielt seine eigene Rolle aber herunter: "Der Top-Leader ist Dieter"
Leadership...; Führerschaft auf Deutsch. Ein Top-Führer, dieser Dieter, hands up. Die Schummelsoftwaresache jetzt geht natürlich voll nicht auf seine Kappe, hat er niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiichts von gewusst, wie so üblich bei den heutigen Konzernführern, haben alle das Kohlsyndrom (''Kann mich nicht erinnern'' ~Helmut Kohl).

Wolff mit seinen "Ich wär der bessere römische Reichsführer gewesen"-Allüren & -Strategien, da mag man sich gar nicht vorstellen, was aus dem geworden wäre, wäre er 50 Jahre vorher geboren.

Wie auch immer: Weder Wolff noch Lauda haben diese Benzwerbesendung zu verantworten: Brawn hat mit der Schöpfung des technischen Regelwerks für den Hybrid nicht nur den Grundstein gelegt, der hat zusammen mit Zetsche den ganzen Bau da halbwegs narrensicher aufgezogen. ...Wolff & Lauda müssen nur nicht soooo deppicht sein, ihn kleinzuschlagen. Das von Meister Nimmervoll geliebte "System Wolff"... :jupi: :
einer der Gründe, warum Teams in der Vergangenheit ihren Erfolg nicht aufrechterhalten konnten: Weil sie anfingen zu glauben, dass sie die Besten sind. Aber sobald du das glaubst, ist das der Anfang vom Ende.
Toto, deine geliebten Reichstheorien mal heranziehend: Es hat bisher noch kein Reich gegeben, das nicht irgendwann untergegangen ist. Selbst das Reich der Händler, das ja jetzt schon fast 5-6000 Jahre währt (seit Sumer, sagen die Historiker) und all die politischen Systeme kommen&gehen sieht, ohne daß das an ihrer "Hintergrundführerschaft" kratzte, wird, falls das stimmt, was mittlerweile gut die Hälfte der betreffenden Wissenschaftler behaupten - woran ich eher wenig Zweifel habe -, bald die Erde als Überlebensbasis der Menschheit zerstört haben und dann game over. Endgültig. Leider sind in 50Jahren die meisten der heute verantwortlichen Personen unter den Radieschen und können sich dann nicht mehr die Flüche und Verwünschungen ihrer Kinder und Kindeskinder anhören.

Aber auch in der F1: Ich sehe schon den "Anfang vom Ende": In zehn Jahren hat Benz das Ende der Führerschaft in der F1 erlebt, garantiert. Wenn nicht schon 2021. Also bewahre uns bitte mit deiner Geschwadroniererei und spar die diese Spucke für's Teammitgliederzurechtmanipulieren. Ich kann mir vorstellen, warum Lowe ging - das hat sein Verstand nicht mehr ausgehalten -. :D Traf aber dann bei Williams 'ne ausgesprochene Führerin (auch wenn sie bestimmt betont, wie menschenfreundlich und demokratisch und humanistisch sie sei)...; von der Traufe in den Regen oder so. Wär vielleicht doch besser zu Racing Point gegangen, aber da hätt er nicht Führer sein können....Führer, ja die Führer... Ein Fall für den Psychotherapeuten, wenn nicht gar für die Psychiater - was ist der Beruf mit dem höchsten Prozentsatz an Psychopathen? Firmenmanager, speziell der großen Konzerne. Sagen die Studien, das saug ich mir jetzt nicht aus den Fingern; einfach mal googlen: Beruf mit den meisten Psychopathen -.

Zurück zum Thema, kurz gesagt: Diese Benzwerbesendung 2014-21 ist politisch vororganisiert (aber sicher keine sportliche Leistung). Es gebührt da auch der FIA großer Dank, aber das kann man offen nicht sagen.

"System Autokonzern" - ist auch in der Politik so; welcher Einfaltspinsel glaubt da, das würde in der F1 nicht so sein???
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

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