Marcus Ericsson: Aha-Erlebnis am Ende der Formel-1-Karriere

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Redaktion
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Marcus Ericsson: Aha-Erlebnis am Ende der Formel-1-Karriere

Beitrag von Redaktion » Do Nov 01, 2018 5:51 pm

Marcus Ericsson erreichte mit Sauber im Qualifying für das Rennen in Brasilien das Q3 - Für den Schweden sei das ein kleiner Durchbruch gewesen

In der Formel-1-Saison 2018 hat sich Sauber allmählich zu einem soliden Mittelfeldteam entwickelt, das regelmäßig um den Einzug ins Q3 kämpft. Im Qualifying für den Grand Prix von Brasilien schaffte es Marcus Ericsson in das dritte Qualifyingsegment. Der Schwede startete letztendlich von Platz zehn und kam auf Position neun ins Ziel. Für ihn war es am voraussichtlichen Ende seiner Formel-1-Karriere ein großer Schritt.

"Das ist ein sehr wichtiges Ergebnis", sagt Ericsson. "Ich hatte das gesamte Jahr über Schwierigkeiten im Qualifying. Ich erzielte Startplätze, die zu weit von den Punkterängen entfernt waren. Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf meine Punkteausbeute in diesem Jahr." Von seinem Renntempo sei der Schwede das ganze Jahr über überzeugt gewesen. Jedoch sei er nie weit genug vorne gestartet, um sein Potenzial zu entfalten.

Die zusätzlichen Runden, die Ericsson durch den Einzug ins Q3 hinlegen durfte, seien für Sauber eine wichtige Datenquelle gewesen, so der Formel-1-Fahrer, der kommendes Jahr als Testpilot agieren und in die IndyCar-Serie wechseln wird. "Natürlich lernst du da eine Menge", sagt er. "Ich hatte dieses Jahr ein bisschen Probleme damit, die Leistung des Autos über eine Runde zu entfalten. Heute haben wir jedoch einige Änderungen im Vergleich zu der Grundabstimmung vorgenommen, die wir sonst verwenden."

Ob das Resultat aus Mexiko auch in Brasilien und Abu Dhabi möglich ist, wisse Ericsson aber nicht. Der Kurs in Mexiko-Stadt sei etwas Besonderes, weshalb sich die Einstellungen nicht einfach auf die kommenden Strecken übertragen lassen würden. Er meint: "Durch die Änderungen bei der Abstimmung habe ich mich aber im Auto schon wohler gefühlt. Und ich wurde konkurrenzfähig. Deshalb liegt uns viel daran, dass wir es auch in Sao Paulo und Abu Dhabi damit probieren. Wir wollen sehen, ob es auch dort eine Hilfe ist."

Auf die Frage, ob der Einzug ins Q3 in Mexiko ein Durchbruch gewesen sei, antwortet Ericsson: "Die Balance war einfach etwas besser. Es taugte mir so mehr. Ich mag es, wenn die Hinterachse ein bisschen stärker ist. Genau so haben wir das Auto am Samstag hingekriegt. Das brauche ich bei einem Auto." Der Schwede sei neugierig, ob das Team es auch in den letzten zwei Formel-1-Rennen der Saison 2018 schaffen wird, das Auto an seine Bedürfnisse anzupassen.

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Sherry
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Re: Marcus Ericsson: Aha-Erlebnis am Ende der Formel-1-Karriere

Beitrag von Sherry » Do Nov 01, 2018 7:00 pm

Ein bisschen viel Brasilien im Text. Lest ihr eigentlich die Artikel gegen, bevor ihr sie online stellt? :betrunken: :betrunken:

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Kubica-Fan
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Re: Marcus Ericsson: Aha-Erlebnis am Ende der Formel-1-Karriere

Beitrag von Kubica-Fan » Do Nov 01, 2018 7:52 pm

Sherry hat geschrieben:
Do Nov 01, 2018 7:00 pm
Ein bisschen viel Brasilien im Text. Lest ihr eigentlich die Artikel gegen, bevor ihr sie online stellt? :betrunken: :betrunken:
Wollte ich auch gerade sagen..

Passiert halt, wenn man nur noch copy&paste macht, wie halt die ganze Presse-Zunft.. wenn da eine Agenturmeldung einen Fehler hat, wird der 1:1 so übernommen.. und in jedem Käseblatt so gedruckt..

Qualitätsjournalismus ist seit bald 2 Jahrzehnten tot.

Marcha
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Re: Marcus Ericsson: Aha-Erlebnis am Ende der Formel-1-Karriere

Beitrag von Marcha » Fr Nov 02, 2018 10:01 am

Manchmal fragt man sich , was will Rennfahrer uns damit sagen? Dass er sich im Team nicht durchsetzen kann ,wenn es um Abstimmungsthemen geht ? Oder dass ihm niemand zuhoert ?
Auch in der Formel 1 gelten die Regeln der Physik und wenn Marcus mehr Heckstabilitaet braucht dann muss man halt im schlimmsyen Fall an der Vorderachse was opfern um die Balance entsprechend darzustellen ....wenns on den langsameren Ecken klemmt ,wie waers mit ein bischen mehr Reifendruck ,und wenn es in den schnellen Ecken an Vertrauen fehlt dann muss halt ein bosserl Abtrieb vorn dran glauben ,wenn es hinten nix mehr gibt was man sich traut dranzuschrauben..
In einem Quali geht es nicht mehr darum das Auto zu entwickeln sondern das beste aus dem vorhandenen herauszuholen ,dazu gehoert halt auch der Fahrer , und dem hilft nicht ei punkt Antrieb der theoretisch besser sein sollte sondern die Balance im Auto die ihm vertrauen gibt

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