Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

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Redaktion
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Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Redaktion » Mo Okt 22, 2018 6:42 am

Die FIA reagiert streng nach Regeltext, und das verstehen Force India und Haas nicht: Disqualifikation für Esteban Ocon und Kevin Magnussen in Austin!

Esteban Ocon (Force India) und Kevin Magnussen (Haas) hatten beim Grand Prix der USA in Austin, Texas, eigentlich die Plätze acht und neun belegt und somit WM-Punkte gesammelt. Doch nach dem Rennen wurden die beiden disqualifiziert. Eine Entscheidung, die nicht ohne Diskussionen über die Bühne ging.

Ursache für die Disqualifikation war in beiden Fällen der Benzindurchfluss. Erlaubt sind maximal 105 Kilogramm für die komplette Renndistanz beziehungsweise ein durchschnittlicher Verbrauch von 100 Kilogramm pro Stunde. Das entspricht umgerechnet weniger als 0,03 Kilogramm pro Sekunde - ein Wert, der zu keinem Zeitpunkt überschritten werden darf. Ansonsten - da lässt das Reglement keinen Spielraum - kommt es zur Disqualifikation.

Bei Magnussen war der Gesamtverbrauch ausschlaggebend: "Leider fahren wir eher in der Formel Benzinsparen als in der Formel 1", meckert der Haas-Pilot auf Twitter. "Wir haben 0,1 Kilogramm (!) zu viel Benzin für das gesamte Rennen verbraucht. Und deswegen wurden wir disqualifiziert." Dabei hatte Teamchef Günther Steiner kurz nach der Zieldurchfahrt noch gemutmaßt, man sei "ziemlich nahe" am Limit gewesen, aber: "Wir sind okay."

Magnussen habe "die 105 Kilo erst in der letzten Runde überschritten", bestätigt FIA-Rennleiter Charlie Whiting, dass es ziemlich knapp zugegangen sein muss. Dem Haas-Team sei der Ernst der Lage auch bewusst gewesen: "Soweit ich weiß, wurde ihm gesagt, dass er Benzin sparen soll. Ein paar Mal im Rennen."



"Ich verstehe nicht ganz, wie es dazu kommen kann", wundert sich Whiting. "Es gibt Warnanzeigen auf dem Display. Die Messung des Benzindurchflusses wird zu jeder Zeit präzise angezeigt. Es gibt Farbhinweise. Es fällt mir schwer, zu verstehen, wie das passieren konnte." Übrigens zum ersten Mal seit Daniel Ricciardo in Melbourne 2014. Aber das war das allererste Rennen der sogenannten "Fuel-Flow-Metres" in der Formel 1.

Magnussens Fall ist speziell. Während Haas sauer ist, dass sich die FIA-Rennkommissare an 0,1 Kilogramm aufhängen, anstatt Augenmaß walten zu lassen, argumentiert ein Konkurrenzteam, dass ein erhöhter Benzinverbrauch letztendlich ein Performance-Thema sei. Denn wer die gesetzten Limits bewusst ignoriert, kann mehr Gas geben - und verschafft sich so einen Vorteil.

"Letztendlich", räumt Steiner ein, "liegt es in unserer Verantwortung, den Benzinverbrauch zu kontrollieren. Trotzdem finde ich, dass die Formel 1 hier die falschen Regeln hat. Ich hoffe, dass sich das nächstes Jahr, wenn 110 Kilogramm erlaubt sein werden, ändert. Aber da bekommen wir ja auch größere Frontflügel, die den Verbrauch erhöhen."

Der Italiener übt scharfe Kritik an den Regelhütern, wenn er sagt: "Eines Tages werden wir vielleicht eine gute Show haben. Aber so nicht. Wir hätten so einen tollen Fight zwischen den Force Indias und uns haben können. Die mussten auch Benzin sparen, schätze ich - es ist ja für alle gleich. Ich hoffe, dass die neuen Regeln dazu beitragen, dass wir frei fahren können, ohne ständig wegen des Benzinverbrauchs lupfen zu müssen."



Noch grenzwertiger ist die Disqualifikation von Ocon. Der Force-India-Fahrer blieb aufs Rennen gesehen unter den erlaubten 105 Kilogramm. Er verbrauchte nur für einen sehr kurzen Zeitraum (Whiting: "Für den letzten Teil der ersten Runde") mehr Benzin als erlaubt. Trotzdem wurde ihm der achte Platz aberkannt.

"Es kam zuerst zu einer Steigerung des Durchflusses und dann zu einem Tiefpunkt", erklärt Teamchef Otmar Szafnauer. "Auf die Runde gesehen war es neutral, da gab es keinen Verstoß. Aber es hängt davon ab, wie du die Runde segmentierst."

Dass Ocon deswegen gleich disqualifiziert wurde, ärgert ihn, denn: "Angenommen, ein Fahrer fährt über die Streckenbegrenzung. Das ist eigentlich nicht erlaubt. Aber wenn er keinen Vorteil daraus zieht, passiert nichts. Wenn er einen Vorteil daraus zieht, gibt's eine Strafe. Wir hatten keinen Vorteil."

Weder Haas noch Force India werden gegen die Entscheidung Protest einlegen. Das sei zwecklos, heißt es, weil die Datenlage eindeutig ist. Die Kritik bezieht sich nicht auf die Richtigkeit der Entscheidung, sondern auf die strenge Regelauslegung. Man hätte nach Meinung der betroffenen Teams auch Fingerspitzengefühl anwenden können.

Durch die Doppel-Disqualifikation rückt Ocons Teamkollege Sergio Perez vom zehnten auf den achten Platz auf. Brendon Hartley (Toro Rosso) und Marcus Ericsson (Sauber) kommen unverhofft doch noch zu WM-Punkten.

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yaretzki
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von yaretzki » Mo Okt 22, 2018 8:31 am

echt, auch wenn die Regel für alle gleich sind , Formel 1 wird immer lächerlicher ...ade Racing !

Mikewolf
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Mikewolf » Mo Okt 22, 2018 8:53 am

Dieses ganze rum Gezicke geht mir auf die Eier , reifen schonen , Benzin sparen , sag mal spinnen die oder was ist da los .?
Lächerlich was da abgeht , tanken an der Box verbieten ist zu gefährlich mimimimimim Wahnsinn dann lieber ganz sein lassen.
Totaler Schwachsinn .
Ferrari for ever :schumi:, 29.09.19 ich hoffe Ferrari gewinnt nie mehr ein Rennen , Dummheit muss bestraft werden .

SchumiOne
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von SchumiOne » Mo Okt 22, 2018 9:17 am

Mikewolf hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 8:53 am
Dieses ganze rum Gezicke geht mir auf die Eier , reifen schonen , Benzin sparen , sag mal spinnen die oder was ist da los .?
Lächerlich was da abgeht , tanken an der Box verbieten ist zu gefährlich mimimimimim Wahnsinn dann lieber ganz sein lassen.
Totaler Schwachsinn .

Dem ist nix mehr hinzufügen... :top:

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Maglion
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Maglion » Mo Okt 22, 2018 9:22 am

Au der einen Seite werden Fahrer, die das Rennergebnis durch illegale Aktionen massiv verändern nur lasch bestraft und auf der andern Seite werden nicht Rennentscheidende technische Fehler mit Disqualifikationen bestraft, die die unschuldigen Fahren, die eine top Leistung abgeliefert haben am meisten bestrafen und das Rennergebnis wird massiv verzerrt.

Sowas ist total lächerlich und da kann sich die FIA auch nicht damit herausreden, dass das eben die Regeln sind, denn die haben sie selbst gemacht und wenn diese Regeln Mist sind, hat die FIA diesen Mist verbrochen. Wenn man auf der einen Seite die Regeln so gestaltet, dass die Bestarfung von Fahrern für vergleichbare Manöver sehr unterschiedlich ausfallen können und auf der andere Seite gibt es Null Spielraum, wo dieser vielleicht sinnvoll wäre, dann kann man das nur auf einen geballte Portion Inkomptenz zurück führen und dafür gibt es keine Ausreden. Solche Dingen machen den Sport kaputt und schaden der F1 massiv und das kann sich die F1 nicht leisten.

Die FIA hat jede technische Möglichkeit um bei solchen Fehlern, den Vorteil für den Fahrer hochzurechnen - wieso macht man das nicht und multipliziert den Vorteil mit 2 und addiert diese Zeit auf das Rennergebnis? Das wäre ein fairer sportlicher Ausgleich, mit dem der betroffene Fahrer leben kann und zusätzlich bekommt das Team eine empfindliche Geldstrafe. Eine Disqualifikation kommt für mich nur in Frage, wenn vorsätzlich betrogen wurde und die Manipulationen sich entsprechend stark auf die Leistung ausgewirkt haben.
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Shapeshifter
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Shapeshifter » Mo Okt 22, 2018 10:20 am

Man muss sich einfach nur mal folgendes vor Augen halten:
0,1 Kg Mehrverbrauch bei 105Kg erlaubten Gesamtverbrauch! Das sind weniger als 1‰!!
Wenn das nicht innerhalb der Messtolleranz liegt, was dann??

Aber wie es schon andere schrieben.... Auf der einen Seite darf über das Gras abgekürzt werden, sich damit einen nicht unerheblichen Vorteil erschleichend zurück auf die Strecke gefahren werden, auf der anderen Seite zieht ein Mehrverbrauch von Durchschnittlich 1,754 Gramm pro Runde bestraft.....Mercedes wäre nicht betraft worden....

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Maglion
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Maglion » Mo Okt 22, 2018 10:36 am

Ich bin der Meinung, wenn es schon eine K-WM und eine F-WM gibt, dass man dort wo es möglich ist, auch bei den Strafen differenziert und es auch möglich sein muss, dass nur das Team z.B. mit Punktabzug in der K-WM oder Geldstrafen bestraft werden kann - z.B. bei einem Unsafe Release in der Box oder auch bei Fehlern im Bereich Technik, die zwar gegen das Reglement verstoßen, aber keine Auswirlungen auf das Rennergebnis haben oder auch bei Strafen für neue Motorenkomponenten - da sollte man die Strafen für die Fahrer deutlich reduzieren und dafür in der K-WM Punkte abziehen, denn wer nicht haltware Motorenteile konstruiert und produziert, verliert zu Recht Punke in der K-WM.

Man darf nicht vergesssen, dass für den F1-Fan die Fahrer-WM das wesentliche am der F1 ist und die Konstrukteurs-WM kaum jemanden interessiert, außer die Teamchefs, weil es hier um´s Geld geht. Daher sollte man den Focus auf eine möglichst unverzerrte Fahrer-WM legen und dazu gehört nicht nur der Bereich Strafen, sondern auch z.B. die Geldverteilung an die Teams oder die grundsätzliche Gestaltung des Reglements.
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Mitsuha
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Mitsuha » Mo Okt 22, 2018 10:59 am

Wenn nur 105kg Sprit erlaubt sind, dann müssen halt alle Teams vor dem Rennen zur FIA-Tankstelle fahren und bekommen 105kg Sprit. Wer mehr verbraucht, rollt halt ohne Sprit aus. Dafür brauchts doch keine sinnlose Regel, die die Leute dann am Ende disqualifiziert.

frankW
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von frankW » Mo Okt 22, 2018 11:13 am

Shapeshifter hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 10:20 am
Man muss sich einfach nur mal folgendes vor Augen halten:
0,1 Kg Mehrverbrauch bei 105Kg erlaubten Gesamtverbrauch! Das sind weniger als 1‰!!
Wenn das nicht innerhalb der Messtolleranz liegt, was dann??
Nehmen wir mal an man würde eine Toleranzschwelle anfangen:
0,2 kg Mehrverbrauch sind dann am Ende auch nur 0,1kg mehr als 105,1 kg. Also sehen wir da auch noch drüber hinweg. Dann kommt beim nächsten Rennen einer und brauche 105,3 kg - ach, egal, auch nur 0,1 kg mehr. Und so weiter. Die Regel ist klar, außerdem ist das Bauteil welches den Durchfluss misst ein vorgeschriebenes Einheitsbauteil. Da muss es eine klare Grenze geben und keine schwammige.

Zumindest wenn man eine solche Regel schon macht. Ob die Regel an sich Sinn macht, da kann man trefflich darüber streiten.

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Maglion
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Maglion » Mo Okt 22, 2018 11:48 am

@frankW
In anderen Bereichen des technischen Reglement gibt es auch Toleranzen und das funktioniert.

Toleranzen sind ja auch dazu da, um minimale Schwankungen bei der Produktion, Montage oder gar Toleranzen bei Kaufteilen abzufangen und dass Strafen dann ausgesprochen werden, wenn die Sollwerte so weit übberschritten werden, dass man Vorsatz oder zumindest grober Fahrlässigkeit unterstellen kann.

Es ist nicht lange her, da wurde zum Benzin eine extra Portion Öl verbrannt, was mehr Leistung gabe und im Prinzip wurde so die Spritmengenbegrenzung umgangen - bestraft wurde niemand und auch selbst heute gibt es da noch einen Graubereich.

Das Problem ist nicht, dass die FIA-Regelhüter sich an die Regeln halten, sondern das die FIA-Regelgestallter solche Regeln überhaupt machen.
Den Fans ist es scheiß egal, wieso es zu solchen lächerlichen Strafen kommt - es ärgert ihn und am Ende schadet es dem Sport und damit allen, die damit zu tun haben.

Man sollte die Durchflussmengenbegrenzung komplett abschaffen und nur die Gesamtbenzinmenge begrenzen. Das würde für deutlich mehr Abwechlung sorgen - sowahl Fahrer und Teams hätte viel mehr Spielraum, wie sie das Benzin nutzen. Und da brauch man auch keine Angst haben, dass das unerwünschte Leistungsauswüchse an nimmt, denn über die Anforderungen in Bezug auf Haltbarkeit, Gewicht und Verbrauch wird das alles Grenzen gehalten, die eng genug sind.
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karlchen1111
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von karlchen1111 » Mo Okt 22, 2018 12:17 pm

Formel Witz kann man die nur noch nennen. Ich würde die Strecke auf 30 Km/H beschränken, aus Umweltgründen.

Finster

Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Finster » Mo Okt 22, 2018 12:19 pm

Formel lächerlich, da geben die Teams eine halbe Milliarde im Jahr aus und die Zuschauer haben nichts davon. Ich hab zwei, drei x reingeschalten. Man hört nur noch Sprit sparen, Reifen hier, Reifen dort. Wozu so viel Geld investieren, wenn man im Rennen sowieso spazieren fahren muss? Da passen dann solche Strafen noch, geht ja nun nicht erst seit Gestern so. Naja, meinetwegen, sollen sie s weiter machen.

Gummiwurst
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Gummiwurst » Mo Okt 22, 2018 2:57 pm

Shapeshifter hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 10:20 am
Man muss sich einfach nur mal folgendes vor Augen halten:
0,1 Kg Mehrverbrauch bei 105Kg erlaubten Gesamtverbrauch! Das sind weniger als 1‰!!
Wenn das nicht innerhalb der Messtolleranz liegt, was dann??

Aber wie es schon andere schrieben.... Auf der einen Seite darf über das Gras abgekürzt werden, sich damit einen nicht unerheblichen Vorteil erschleichend zurück auf die Strecke gefahren werden, auf der anderen Seite zieht ein Mehrverbrauch von Durchschnittlich 1,754 Gramm pro Runde bestraft.....Mercedes wäre nicht betraft worden....
WAS ?? 1 Promille ??
Bei uns wird die Fahrerlaubnis bei 1 Promille mindestens für 6 Monate entzogen nicht nur für ein Rennen.
Wobei beim nächsten Rennen darf er wieder mitfahren. Ich leider nicht :kotz: Wobei ich auch übers Gras gefahren bin,
aber das wurde nur mit einer Sachbeschädigung bestraft. :lol: Dafür bekam ich eine Rückversetzung um 3 Startplätze aber was solls. Mein Mercedes hatte eh einen Motorschaden danach. Scheiss Fahrassistent :mrgreen:

Cave
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Cave » Mo Okt 22, 2018 3:26 pm

Mitsuha hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 10:59 am
Wenn nur 105kg Sprit erlaubt sind, dann müssen halt alle Teams vor dem Rennen zur FIA-Tankstelle fahren und bekommen 105kg Sprit. Wer mehr verbraucht, rollt halt ohne Sprit aus. Dafür brauchts doch keine sinnlose Regel, die die Leute dann am Ende disqualifiziert.
das problem ist halt: wie viel gibts für die staraufstellung, einführungsrunde, auslaufrunde dazu? das einzig machbare wäre wenn der verbrauch ab der grünen ampel gewertet wird und die benzinpumpe bei 105kg abgeschaltet wird.

und dass diese minimale abweichung von 0,1 kg nicht schlimm ist... na ja. ohne diese 0,1 kg wäre er womöglich überholt worden. lächerlich finde ich hingegen diese 5s strafen wenn man sich einen vorteil verschafft. so kann man womöglich überholen, nicht überholt werden oder sonstiges aber sich danach diese 5s heraus fahren

vandamm
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von vandamm » Mo Okt 22, 2018 6:10 pm

Nachtanken, Reifenkrieg, Sound und weg mit dieser Scheiß HerstellerKommission.

Permanente Stewards ohne Vorurteile. ...
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

Turrican4D
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Turrican4D » Mo Okt 22, 2018 7:34 pm

Finster hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 12:19 pm
Formel lächerlich, da geben die Teams eine halbe Milliarde im Jahr aus und die Zuschauer haben nichts davon. Ich hab zwei, drei x reingeschalten. Man hört nur noch Sprit sparen, Reifen hier, Reifen dort.
Sry, aber da hast Du Dir selbst zu kurz getan. Das war endlich wieder ein direktes Rennen um die Spitze mit buchstäblich echtem Zweikampf! Hat es seit Rosberg vs Hamilton nicht mehr gegeben.

Apex
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von Apex » Mo Okt 22, 2018 10:32 pm

wäre ja auch zu einfach mal einen fehler zu zugeben, es ist ja leichter sich wieder über die f1 regeln aufzuregen. ist das heutzutage mode geworden klare fehler niemals akzeptieren zu wollen? ich kann solche schwachmaten wie magnussen einfach nicht mehr sehen. da wird ein deutlicher regelverstoß begangen und trotzdem meckert er über die f1.
ob 0,1 kh oder 50 kg, zu viel ist zu viel. klarer regelverstoß der bestraft werden muss, richtige entscheidung.
wer sich jetzt über die regeln aufregt macht sich lächerlich. hamilton, kimi und verstappen konnten auch kämpfen und mussten nicht lupfen. manche teams bringen sich selber in die bredouille und meckern dann über die regeln wenns schief läuft. die bestrafung war das einzig richtige.

automatix23
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von automatix23 » Di Okt 23, 2018 5:56 am

vandamm hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 6:10 pm
Nachtanken, Reifenkrieg, Sound und weg mit dieser Scheiß HerstellerKommission.

Permanente Stewards ohne Vorurteile. ...
Und das war besser weil? Gabs da wirklich bessere Rennen oder wars nur noch eine Weltmeisterschaft im schneller tanken? Ein Reifenhersteller, der weiß wie man reifen baut würde schon langen fürs erste....

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flingomin
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von flingomin » Di Okt 23, 2018 8:25 am

Cave hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 3:26 pm
das problem ist halt: wie viel gibts für die staraufstellung, einführungsrunde, auslaufrunde dazu? das einzig machbare wäre wenn der verbrauch ab der grünen ampel gewertet wird und die benzinpumpe bei 105kg abgeschaltet wird.
Ich weiss nicht ob das tatsächlich das "einzig machbare" wäre.
Es scheint ja nun nicht so, als würden jedes Wochenende reihenweise Fahrer wegen ihrer Benzinvergehen bestraft.
Zu Beginn gabs mal ei paar Probleme mit RedBull wegen schlecht/falsch kalibrierter Sensoren.
Das war dann erledigt, und das Thema war keines mehr.
Jetzt hats mal 2 Fahrer getroffen, im 5. Jahr dieses Reglements.
Mal grob übern Daumen überlegen: 5 Jahre mal ca. 20 Rennen mal ca. 20 Fahrer macht grob überschlagen 2000 potentielle Möglichkeiten.
Zwei (mit Red Bull damals sinds 4) hats dabei mal getroffen.

Finde ich absolut verschmerzbar und beinahe zu schade um drüber nachzudenken.

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flingomin
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnuss

Beitrag von flingomin » Di Okt 23, 2018 8:29 am

vandamm hat geschrieben:
Mo Okt 22, 2018 6:10 pm
Nachtanken, Reifenkrieg, Sound und weg mit dieser Scheiß HerstellerKommission.

Permanente Stewards ohne Vorurteile. ...
Hatten wir alles schon. War auch nicht viel besser.
Den Reifenkrieg zum Beispiel fanden die Fans solange gut, wie ihr Idol die "richtigen" Reifen hatte.
Als das (durch eigene Schuld) nicht mehr der Fall war, ging das Geplärre nach Einheitsreifen los.

Alles nicht so, als hätten wirs nicht schon gehabt.

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