Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

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Redaktion
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Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

Beitrag von Redaktion » Do Okt 11, 2018 4:14 pm

Laut Renault könnte die Formel 1 schon bald einen Motorenlieferanten verlieren, sollten die Kosten weiter in die Höhe steigen

Die Kosten für die Motoren in der Formel 1 wachsen stetig an. Renault fürchtet nun, dass schon bald ein Hersteller das Handtuch werfen könnte, wenn das Wettrüsten in der Königsklasse weitergeht. Die Kosten für die Entwicklung, Produktion und Wartung der Motoren seien schon jetzt nur schwierig gegenüber dem Hauptkonzern zu rechtfertigen, sagt Renault-Teamchef Cyril Abiteboul. Honda hätte mit seinen großen Investitionen gezeigt, dass Tempo mit Geld gekauft werden könne.

Gegenüber 'Motorsport-Total.com' sagt er: "Honda hat seit vergangenem Jahr eine schnelle Entwicklung durchlaufen, was für mich keine Überraschung ist. Die Haltbarkeit war einfach nicht da. Aber Honda hat - und das haben wir in Spa gesehen - viel Geld in das Programm investiert." Das würde beweisen, dass die Höhe der Investitionen in der Formel 1 über die Performance eines Motors entscheidet.

"Das macht mir Sorgen", sagt der Renault-Teamchef. Schon jetzt würden sich die Teams für die neuen, lauteren Motoren wappnen, die im Jahr 2021 eingeführt werden. Laut Abiteboul darf aber nicht die Kostenexplosion der aktuellen Antriebe außer Acht gelassen werden. "Irgendwann wird ein Punkt erreicht werden, an dem es für einen der vier Hersteller nicht mehr haltbar ist, so viel Geld auszugeben", warnt er. "Ich glaube nicht, dass es sich die Formel 1 leisten kann, einen Hersteller zu verlieren."

Aufgrund der Leistungssteigerung bei Honda müsse Renault mitziehen und wiederum viel Geld in die Hand nehmen, um den Vorsprung auf die Japaner wieder herzustellen. "Honda ist definitiv zurück", so der Teamchef. "Sie sind auf demselben Level wie wir. Wir dürfen deshalb nicht wieder die Entwicklung der Motoren für die kommende Saison verschlafen." Schwierig sei es, das mit den Motoren für die Saison 2021 unter einem Hut zu bringen, da Renault früh mit der Entwicklung beginnen wolle. Abiteboul meint: "Wir müssen schauen, wie wir sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Ziele erreichen können."

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Cave
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Re: Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

Beitrag von Cave » Do Okt 11, 2018 5:55 pm

na ja. die motoren bleiben jetzt weitestgehend identisch. auch wenn es eine neuentwicklung wird, wird es nicht mehr unterschiede und überraschungen im selben ausmaß geben. man muss es jetzt doch irgendwann einmal schaffen die ursprünglichen regeln durch zu setzen. soll heißen: anfangs der saison homologisieren und einen teilfreeze

automatix23
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Re: Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

Beitrag von automatix23 » Do Okt 11, 2018 8:14 pm

Werden die Rekordaussteiger mal wieder aussteigen...

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danseys
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Re: Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

Beitrag von danseys » Do Okt 11, 2018 8:20 pm

...nicht wieder ... verschlafen.
Das werden Horner und Dr.Marko gerne lesen... :green:

vandamm
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Re: Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

Beitrag von vandamm » Do Okt 11, 2018 8:57 pm

Das die Motoren identisch bleiben ist doch das Problem.

Nie wieder echt geiler F1 Sound .

Sollte Honda aussteigen was macht dann RB? Dann knallt es richtig in der F1. Oder wie sieht es mit Mercedes aus? Abgasskandal im Rücken und viel zu wenig Anerkennung der Leistung. Wenn die den Stecker ziehen sind 3 Teams betroffen.

Das wird so nicht weitergehen. ..
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flingomin
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Re: Motoren-Wettrüsten: Verliert die Formel 1 so einen Herstelle

Beitrag von flingomin » Fr Okt 12, 2018 11:32 am

Klar, es ist immer ein Problem wenn ein Motorenhersteller aussteigt, und das war es auch schon immer. Siehe z.B: Benetton / Williams ab 1998, als die Weltmeisterteams der vergangenen Jahre plötzlich ohne Motoren da standen.
Muss halt ein anderer einspringen. Hat immer geklappt, wird wohl auch klappen wenns mal klappen muss, zur Not per Reglement.
Unabhängige Hersteller können das Problem nicht lösen, haben sie auch noch nie.
Denn da diese kommerziell gewinnbringend arbeiten (müssen) können sie niemals das Level erreichen, das die Hersteller mit ihren dreistelligen Millionenbusgets vorlegen.
Ich sehe nicht, dass dieses Problem heute ein anderes wäre, als es das schon immer war..

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