Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

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Redaktion
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Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Redaktion » So Okt 07, 2018 1:02 pm

Gegen Kimi Räikkönen nur sportlich fair und von Sebastian Vettel überflüssigerweise abgeräumt? Die Ferrari-Stars schießen gegen Max Verstappen in scharfem Ton zurück

Das Rennen zum Japan-Grand-Prix am Sonntag war eine einzige Fehde zwischen Max Verstappen und den Ferrari-Piloten. Nachdem Red Bulls Enfant terrible mit Kimi Räikkönen kollidiert und bestraft worden war, kam es zu einem weiteren Unfall mit Sebastian Vettel - und zu erhitzten Gemütern nach dem Rennen, schließlich beurteilten die beteiligten Parteien die Szenen komplett anders.

Besonders viel Schaum vor dem Mund hatte Vettel, der Verstappen in Runde 8 in der Spoon-Kurve (einer ungewöhnlichen Stelle für ein Überholmanöver) attackiert hatte, mit ihm kollidiert war und sich durch den daraus resultierten Dreher samt Schaden am Seitenkasten sein Rennen zerstört hatte.

Vettel bezeichnet seine optimistische Aktion im Duell um den dritten Platz als "bestimmt, jedoch nicht verzweifelt". Er hätte den besseren Ausgang aus der vorangegangenen Haarnadel-Kurve erwischt und bemerkt, dass an Verstappens Auto das rote Regenlicht aufblinkte. Heißt: Der Red Bull rief in diesem Moment keine Zusatzenergie aus seinen Hybridsystemen ab, während Vettel den Boost voll nutzte. Er hatte ihn sich zu Beginn der Runde extra für eine solche Gelegenheit aufgespart.

"Mir war klar, dass ich am Ende nochmal einen Meter gutmachen würde", meint er. Vettel setzte sich mit Überschuss innen neben den Red Bull und bremste einen Tick später, war mit seiner Nasenspitze jedoch nur auf Höhe von Verstappens Seitenkasten. Trotzdem sagt er: "Meine Lücke war da. Sonst hätte ich es nicht probiert. Er hat sich verteidigt, aber die Innenbahn hat da mir gehört."

Verstappen ließ dem Ferrari scheinbar genug Raum, um auf der Strecke zu bleiben, doch Vettel versuchte unnachgiebig, sein Manöver durchzuziehen. Es knallte. Erst gab es den Kontakt zwischen dem Hinterrad des Niederländers und dem Seitenkasten des Ferrari, dann drehte sich Vettel raus.



"Ich denke, er hat mich gesehen, sonst hätte er nicht zugemacht. Er hat verteidigt. Das ist okay, aber irgendwann muss man halt auch zurückstecken, und das hat er nicht getan", kritisiert Vettel Verstappen. "Dann kann ich mich nicht in Luft auflösen." Eine klare Schuldzuweisung in Richtung seines Kontrahenten, die Verstappen so nicht im Raum stehen lassen will. Er teilt selbst gegen Vettel aus.

Verstappen vergleicht die Szene mit der Kollision der beiden in China. Zur Erinnerung: Damals hatte er sich selbst ungestüm neben Vettel gebremst, nicht zurückgezogen und den Roten abgeräumt. Verstappen hatte sich aber noch in der Boxengasse mehrmals für die Aktion entschuldigt. Die identische Situation mit umgekehrten Vorzeichen hätte sich nun in Suzuka abgespielt, meint Verstappen.

"Er ist mir in die Seite gefahren", moniert er und ist überzeugt, dass Vettel wegen Untersteuerns die Innenbahn nicht hätte halten können. "Er hätte da auch ein bisschen vorsichtiger sein können."

Eine Strafe gegen Vettel zu fordern - wie er sie in Schanghai kassiert hatte - spart sich Verstappen und argumentiert eher in Richtung Rennunfall. Übrigens genau wie Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Vielleicht rührt die Milde daher, dass die Aktion den Titelkandidaten auf den letzten Platz zurückwarf und Verstappen nach einem Ritt durch die Auslaufzone vorn blieb. Allerdings nahm auch der Red Bull Schaden, da er sich in Loch in den Unterboden riss und an Performance verlor.



Vielmehr scheint den selbst als Heißsporn verschrieenen 21-Jährigen zu ärgern, dass Vettel ihn dank des Motorenvorteils "locker" auf einer der nachfolgenden Geraden hätte schnappen können, es aber in der Spoon-Kurve ("eine Stelle, an der man es nicht tun sollte") versuchte. Hinzu kam, dass Verstappen mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt war und beim Stopp ohnehin zurückgefallen wäre.

Vettel war darüber informiert, sagt aber: "Ich hatte eben das Gefühl, dass wir schneller wären." Als sein Poker mit dem Hybrid-Boost aufging und er die Chance witterte, wollte er sie sich nicht entgehen lassen. "Ich bereue nichts", betont Vettel, doch er hatte die Rechnung ohne Verstappen gemacht.

Gewarnt sein können hätte der Deutsche. Bereits in der dritten Runde war es zu dem Scharmützel Verstappens mit Kimi Räikkönen gekommen, als der Ferrari-Teamkollege - ebenfalls im Fight um Rang drei - vor der Schlussschikane angriff. Verstappen verteidigte und verbremste sich, räuberte durch die Auflaufzone und kam so auf die Strecke zurück, dass der Finne auf den Grünstreifen ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern. Verstappen blieb vorne, Vettel schlüpfte vorbei.



Kurz darauf sprach die FIA die besagte Fünf-Sekunden-Strafe wegen des riskanten Zurückkehrens auf die Fahrbahn aus. Zum großen Unmut Verstappens, der die Entscheidung der Sportkommissare auch mit Abstand zum Geschehen "nicht akzeptieren" will. Er hätte fair sein und nicht den asphaltierten Notausgang der Schikane mit Vollgas nutzen wollen: "Es wäre für mich einfacher gewesen, die Strecke abzukürzen. Aber ich habe mein Bestes getan, um zurück auf die Strecke zu finden."

Dass Räikkönen sofort auf der Außenbahn überholen und nicht die bessere Traktion für ein Manöver auf der folgenden Geraden nutzen wollte, versteht Verstappen nicht. "Er hätte doch einfach warten können, bis ich zurück auf die Strecke gekommen bin", schüttelt er den Kopf. "Ich verstehe einfach nicht, warum ich dafür eine Strafe bekomme. Ich finde es wirklich dumm." Deutliche Worte.

Räikkönen widerspricht: "Ich habe ihm innen Platz gelassen. Er wusste, dass ich da bin, ist jedoch einfach in mich reingefahren und hat mich von der Strecke gedrückt." Weil sein Auto in der Szene Schaden nahm und er wegen einer vermasselten Boxenstrategie Ferraris nicht von der Strafe gegen Verstappen profitierte, betrachtet sich der Ex-Weltmeister als der Gelackmeierte der Geschichte.

Vettel unterstützt den Teamkollegen. "Schauen Sie sich die Szene an", sagt er im Gespräch mit Journalisten. "Er war weg von der Strecke und kommt zurück. Wenn Kimi weiterfährt, kollidieren sie. Es ist nicht richtig, dass stets der andere nachgeben muss." Es sei "immer wieder ein Problem", dass Verstappen sich in Situationen verteidigen würde, in denen es nichts mehr zu verteidigen gäbe.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner, der lediglich im Fall Räikkönen einsichtig ist, spielt den Ball zurück. Er glaubt mit Blick auf den Vettel-Crash, dass Verstappens Konkurrenten sich auf die teils rabiate Fahrweise seines Schützlings einstellen müssten. "Bei Max weiß man, dass er keinen Zentimeter Platz lässt. Man muss bei verschiedenen Piloten verschiedene Herangehensweisen wählen."

Eine Ansage, die an Vettel vorbeigeht. Nachdem er in Suzuka fast zweimal das Feld von hinten aufrollte und - im "Kampf" gegen klar langsamere Autos - keine brenzlichen Situationen zu überstehen hatte, lässt er keine Kritik an seinem Fahrstil zu. Ob er bei Verstappen künftig vorsichtiger sein wolle, wird er in einem TV-Interview gefragt. "Fragen Sie ihn jetzt auch, ob er in Zukunft zweimal nachdenkt, wenn er sich verteidigt?", raunzt Vettel. Die Antwort lautet wohl nein, denn Verstappen stellt fest: "Selbst die erfahrensten Fahrer machen Fehler." Dreimal dürfen Sie raten, wen er meint.

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Marcha
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Marcha » So Okt 07, 2018 3:50 pm

Seb hat das einzig richtige gemacht und reingehalten.Andernfalls waere er von Verstappen nicht nicht mehr ernst genommen worden.Irgendwann werden dem guten Max mal seine chefs ins Gebet nehmen , und ihm ein etwas besseres Augenmass abverlangen.Mit der Einstellung wird man niemals Weltmeister.

karlchen1111
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von karlchen1111 » So Okt 07, 2018 6:04 pm

Anscheinend wurde beschlossen das Ferrari einzubremsen ist. Wenn Kimi den Verstappen so von der Strecke geschupst hätte wäre eine Stop und Go Strafe sicher gewesen. Zumal der Kerl ja die Strecke verlassen hatte um nicht überholt zu werden. Eigentlich hätte Er den Kimi vorbeilassen müssen.

Sven11
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Sven11 » So Okt 07, 2018 7:39 pm

Der gestörte Holländer gehört einmal für ein Rennen gesperrt. Alle anderen sind schuld. Diese Arroganz wird sich einmal rächen. Der glaubt er ist unbesiegbar und alle anderen haben keine Ahnung. Selber noch nichts erreicht und dann so ein Grossmaul. Ich hoffe der wird nie Weltmeister.

Gummiwurst
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Gummiwurst » So Okt 07, 2018 8:48 pm

Noch nichts erreicht ? Verstappen hat schon mehr erreicht als Vettel in seinem Alter.
Und der Junge wird Weltmeister , genau deswegen weil er sich nicht einschüchtern und verbiegen lässt.
Und das Megatalent hat er ohne Zwiebel. Go Max Go. :schumi:

Axeman
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Axeman » So Okt 07, 2018 10:09 pm

Wie soll VER Weltmeister werden? Mit Honda? Kein anderes Team ist an ihm interessiert. Außer Red Bull. Und da sind Stammplätze sehr wackelig (siehe Kvyat).

Axeman
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Axeman » So Okt 07, 2018 10:10 pm

Ich wollte noch schreiben, daß ich die Situation VER-RAI auch sehr fragwürdig finde. 5 Sekunden sind gar nichts für so eine Aktion.

vandamm
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von vandamm » Mo Okt 08, 2018 2:42 am

Wie dumm sind die Stewards, dass bei VER solche Strafen nicht wirken. Der brauch ne Stop and GO und wir hätten ein geiles Rennen gesehen.

Das gegen VET war eh dumm wie ne Frikandel.....
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

Turrican4D
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Turrican4D » Mo Okt 08, 2018 4:58 am

vandamm hat geschrieben:
Mo Okt 08, 2018 2:42 am
Wie dumm sind die Stewards, dass bei VER solche Strafen nicht wirken. Der brauch ne Stop and GO und wir hätten ein geiles Rennen gesehen.
Ja, ich habe den TV angeschrien, als ich diese lächerlich kleine Nichtstrafe gesehen habe!

Hätte Verstappen rechtzeitig gebremst, hätte Kimi ihn bereits am Eingang der Schikane gehabt. Also hätte Verstappen den Platz so oder so abgeben müssen. Dann aber stattdessen den Ferrari treffen und abdrängen?! Spinnt der Käskopp?

Die SC-Pase hätte den Stwards die Gelegenheit gegeben, das Bild wieder gerade zu rücken. Eine Drive Through für Verstappen und beide Ferrari wären bei der Restartphase direkt im Getriebe Bottas gewesen. UND! Die Situation Vettel vs Verstappen wäre gar nicht erst entstanden! Also sind im Grunde die Stewards an der Kollision schuld.

Robberdebob
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Robberdebob » Mo Okt 08, 2018 8:21 am

Ich finde, VER hatte die beide Ferarri's freie Durchgang geben sollen. was denkt er sich überhaupt, das er in ein F1 race mitmacht? Was ein Arroganz.

Formula_One
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Formula_One » Mo Okt 08, 2018 1:12 pm

Interessant, dass die meisten hier das ähnlich sehen wie ich auch. Ich finde ein solches Verhalten unmöglich, es kann ja meinetwegen im Eifer des Gefechts nohh passieren, dass ich etwas voreilig zurück auf die Piste fahre und dabei gar nicht an den Gegner denke oder ihn nicht sehe... Gut, dass Kimi da Platz gemacht hat! Aber, ich müsste zumindest den Anstand haben, und mir den Fehler eingestehen. Zumindest nach dem Rennen.
Und die Bestrafung sehe ich ähnlich, mindestens ein Platztausch hätte drin sein müssen. Ab und an wird ja ein Platztausch nach sowas freiwillig gemacht, um einer Strafe zu entgehen. Das wäre dann ja auch noch was anderes. Aber überhaupt keine Einsicht zeigen, und beim nächsten Zweikampf dann auch wieder keinen Platz lassen, obwohl ich schon bestraft bin?
Auch wenn ich die Sache mit Vettel isoliert gesehen tatsächlich als Rennunfall sehe, ist es in der Kombination mit der anderen Geschichte schon fragwürdig. Definitiv ist Vettel ja nun nicht in die Seite reingefahren, sondern hätte die Kurve innen auch durchfahren können, wenn denn wenigstens eine Autobreite Platz gelassen worden wäre. Ob er dann definitiv vorbei gewesen wäre, weiß man ja gar nicht, genau deshalb hätte man auch Platz lassen können.

Und Gummiwurst, du bist also tatsächlich der Meinung, dass er nicht Schuld daran hat, Kimi abzudrängen? Oder was ist daran ein "verbiegen", wenn man einen Fehler auch mal zugibt, meinetwegen garniert mit einer Halbwahrheit, man hätte denjenigen nicht gesehen/ weiter hinten vermutet/ was weiß ich...? Das er auch recht schnell kann, mag ja so sein. Aber für mich macht es ihn nicht sympathisch, wenn er willkürlich andere Fahrer ab räumt, und jedes Mal noch der Meinung ist, dass er keine Schuld daran hätte...

Magic60
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Magic60 » Mo Okt 08, 2018 4:55 pm

Zitat:
Ich finde ein solches Verhalten unmöglich, es kann ja meinetwegen im Eifer des Gefechts nohh passieren, dass ich etwas voreilig zurück auf die Piste fahre und dabei gar nicht an den Gegner denke oder ihn nicht sehe... Gut, dass Kimi da Platz gemacht hat! Aber, ich müsste zumindest den Anstand haben, und mir den Fehler eingestehen. Zumindest nach dem Rennen.
Und die Bestrafung sehe ich ähnlich, mindestens ein Platztausch.

Ganz richtig und erfreulich, weil es nicht nur stimmt sondern auch, weil es manierlich und in korrektem Umgangston geschrieben wurde. So wünscht man sich Diskussionsforen. :)

Turrican4D
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Turrican4D » Di Okt 09, 2018 12:11 am

Formula_One hat geschrieben:
Mo Okt 08, 2018 1:12 pm
Interessant, dass die meisten hier das ähnlich sehen wie ich auch. Ich finde ein solches Verhalten unmöglich, es kann ja meinetwegen im Eifer des Gefechts nohh passieren, dass ich etwas voreilig zurück auf die Piste fahre und dabei gar nicht an den Gegner denke oder ihn nicht sehe... Gut, dass Kimi da Platz gemacht hat!
Die Ironie daran ist, dass Kimis Auto wohl weniger schlimm beschädigt worden wäre, wenn er keinen Platz gemacht hätte. Die Kante des Curbs hat ihm allem Aneschein nach dieses riesige Stück des Unterbodens abgerissen, was ja sein komplettes Rennen zerstörte.

Und so macht Verstappen leider die Erfahrung, dass sich seine Fahrweise auszahlt. :uh: Ich weiß auch garnicht, was die beiden Komiker auf SkyF1 geraucht haben müssen, um nach der Kollision mit Vettel zu behaupten (die kamen da selbst nach der Zieldurchfahrt nicht mehr drüber weg), dass dies genau der Unterschied zwischen Hamilton und Vettel sei. Der Engländer würde sich stets nur sinnvoll zu einem Überholmanöver entschließen und dieses dann auch ohne Berührung durchziehen! Watt??? :shake:

Haben Crofty und DiResta Hamiltons halbe Karriere verschlafen?? Monza 2018 ist ja noch nicht sooo lange her, aber selbst dieses typische Hamilton-Manöver haben diese verblendeten Fanboys verdrängt. Hamilton fährt imemr nach dem Motto "Mahc besser Platz, sonst kracht es!", da er die Erfahrung gemacht hat, dass stets das Unfallopfer bestraft wird, wenn es sich doch glatt erdreistet, es drauf ankommen zu lassen, zuletzt in Österreich 2016, als der Schinken der Britney buchstäblich über deren Frontflügel fuhr!

SpeedManiac
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von SpeedManiac » Di Okt 09, 2018 2:13 pm

Wie der Vettel immer wieder plärrt....
"....wääh, der hat mich nicht vorbeigelassen..."

Was stellt sich der überschätzte Vettel eigentlich vor?
Dass alle gleich vor ihm Platz zu machen haben?

Max macht das einzig Richtige: Er hält dagegen.
Die Stelle, wo es Vettel aus Verzweiflung versucht hat,
ist denkbar ungeeignet für ein Überholmanöver. So viel
sollte man als "Weltmeister" eigentlich wissen.

Die Szene mit Raikkönen war grenzwertig, jedoch
auch hier hat sich Max keinerlei Vorteil verschafft. Raikkönen
wäre nie an ihn herangekommen, wenn Max sich nicht
verbremst hätte. Kimis versuchtes Überholmanöver war
optimistisch - diplomatisch ausgedrückt.

Max hat sich in Japan als "Ferrari - Killer" herausgestellt;
seine Schuld alleine war das jedoch nicht, auch wenn sich
die Vettel - Community das gerne wünscht.

Was Verzweiflung doch alles ausmacht.... :grin:

Turrican4D
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Re: Unfälle mit Ferrari-Piloten: Verstappen ist sich keiner Schu

Beitrag von Turrican4D » Di Okt 09, 2018 9:05 pm

SpeedManiac hat geschrieben:
Di Okt 09, 2018 2:13 pm
Max macht das einzig Richtige: Er hält dagegen.
Die Stelle, wo es Vettel aus Verzweiflung versucht hat,
ist denkbar ungeeignet für ein Überholmanöver. So viel
sollte man als "Weltmeister" eigentlich wissen.

Die Szene mit Raikkönen war grenzwertig, jedoch
auch hier hat sich Max keinerlei Vorteil verschafft. Raikkönen
wäre nie an ihn herangekommen, wenn Max sich nicht
verbremst hätte. Kimis versuchtes Überholmanöver war
optimistisch - diplomatisch ausgedrückt.
:jupi: Du bist der größte Dummkopf hier im Forum.

Max machte nicht das einzig Richtige, sondern etwas kristallklar Illegales! Man muss dem Gegener stets Platz lassen, statt ihm einfach in die Fahrspur zu kreuzen!

Und die illegale Aktion mit Kimi?! Wenn Dein verrüclter Käskopp rechtzeitig gebremst hätte, wäre er direkt am Schikaneneingang vom Ferrari überolt werden, somit hat sich der Typ selbstverständlich einen unredlichen Vorteil verschafft und hätte die Position sowieso ohne wenn und aber an Kimi gegeben müssen.

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