Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

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Redaktion
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Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitrag von Redaktion » Fr Aug 03, 2018 9:28 am

Während man am Nürburgring weiter an den Traum von einem Nordschleifen-Grand-Prix glaubt, hat Hockenheim für 2019 plötzlich wieder eine echte Chance

Die Chance auf einen Grand Prix von Deutschland im Jahr 2019 lebt. Das haben Recherchen von 'Motorsport-Total.com' im Umfeld des Hockenheim- und Nürburgrings ergeben. Beide Rennstrecken machen sich Hoffnungen auf eine Rückkehr in den Formel-1-Kalender. Doch zumindest für nächstes Jahr ist nur noch Hockenheim ein Thema.

"Aus wirtschaftlichen Gründen", lässt der Nürburgring ausrichten, habe man entschieden, die Verhandlungen mit Rechteinhaber Liberty Media für 2019 zu beenden. Anders die Situation in Hockenheim: Der Grand Prix 2018 mit 71.000 Zuschauern am Renntag, dem besten Ergebnis seit 2005, war ein echter Impuls. Weil er sowohl dem Veranstalter als auch Liberty gezeigt hat: Die Formel 1 in Deutschland lebt.

Besonders im Qualifying am Samstag, nach der Pole-Position von Lokalmatador Sebastian Vettel, herrschte wieder einmal so etwas wie Motodrom-Stimmung in Hockenheim. Was nicht zuletzt daran lag, dass diesmal keine leer gebliebenen Zuschauerplätze mit Abdeckplanen versteckt werden mussten. Die 71.000 Fans am Rennsonntag lagen rund 20 Prozent über dem Schnitt der fünf Grands Prix in den vergangenen zehn Jahren.

Parallel dazu passieren gerade für Hockenheim positive Entwicklungen: Erstens, dass der für 2019 geplante Grand Prix in Miami zumindest verschoben werden muss. Zweitens, dass es um ein Stadtrennen in Hanoi (Vietnam) in den vergangenen Monaten ruhig geworden ist. Und drittens, dass Buenos Aires eher kein Thema mehr ist, solange die Inflationsrate in Argentinien bei 30 Prozent liegt. Wo soll unter solchen Rahmenbedingungen das Geld für die Formel 1 herkommen?



Ursprünglich hatte Liberty für 2019 einen 23 Rennen umfassenden Kalender in Aussicht gestellt. Davon ist inzwischen keine Rede mehr. Es werden 20 oder 21 sein. Wahrscheinlich mit Hockenheim. "Logischerweise führen wir Verhandlungen. Wir haben die Formel 1 nicht abgeschrieben", sagt Georg Seiler im Interview mit 'Motorsport-Total.com' und stellt klar: "Wir wollen die Formel 1."

Aber: Nach wie vor nicht um jeden Preis. Zwischen dem Hockenheimring und Liberty klafft immer noch eine Lücke, wenn es um die finanziellen Rahmenbedingungen geht. Dass diese in den nächsten Wochen geschlossen werden kann, davon sind alle Beteiligten überzeugt. Wie hoch die Differenz in den Vorstellungen ist, darüber will keiner sprechen. Man vermutet: Es sind rund drei Millionen Euro.

Hockenheim möchte jedoch nicht nur Lückenbüßer sein, damit Liberty nach der Sommerpause einen ordentlichen 2019er-Kalender präsentieren kann, bis dann Miami, Hanoi und Co. den Platz wieder wegnehmen. Seiler stellt klar: "Unsere Absicht ist nicht, in die Bresche zu springen, nur weil 2019 ein Platz im Kalender frei ist. Wir würden gerne eine langfristige Lösung herbeiführen."

Dass beim einen oder anderen Gespräch am Rande des Rennwochenendes Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit am Tisch saß, war auf symbolischer Ebene hilfreich. Es zeigt Liberty, dass der Automobilnation Deutschland die Königsklasse des Motorsports nicht egal ist. Scheuer steht der Formel 1 positiv gegenüber. Gelder für den Grand Prix aus öffentlicher Hand wird es trotzdem nicht geben. Das ist anno 2018 in Deutschland politisch nicht mehr durchsetzbar.



Liberty scheint verstanden zu haben, dass man Hockenheim genau deswegen ein anderes Angebot unterbreiten muss als Russland, Abu Dhabi oder Aserbaidschan, wo politische Führer aus ihrer Portokasse die Millionen für den Grand Prix überweisen, um ihr internationales Ansehen aufzupeppen und sich im glanzvollen Licht der Formel 1 sonnen zu dürfen.

"Wir wollen in Deutschland bleiben", sagt Sean Bratches, Marketingchef der Formel 1, im Interview mit der Nachrichtenagentur 'Reuters'. "Wir haben derzeit drei von 21 Ländern, in denen der Grand Prix nicht von der Regierung unterstützt wird: Österreich, Großbritannien und Deutschland. Und wir versuchen, dafür eine angemessene Lösung zu finden. Wir sind jedenfalls noch nicht bereit, den Deutschland-Grand-Prix 2019 aufzugeben."

Interessant ein Nebensatz, den Bratches fallen lässt: "Es gibt viele Strecken in diesem wunderbaren Land." Ein Stadtrennen in Berlin, vor dem Brandenburger Tor, wäre Libertys Wunschvorstellung. Dass so ein Projekt realisierbar ist, glaubt aber kaum jemand. Der Sachsenring wurde für Motorräder gebaut. Und Lausitzring und Oschersleben haben nicht den Glamour-Appeal, mit dem man die showorientierten Liberty-Amerikaner begeistern kann.



Aber seit dem Hockenheim-Wochenende geistert wieder die alte Nordschleifen-Idee durch die Medien, über die von 'Motorsport-Total.com' bereits vor einem Jahr erstmals berichtet wurde. Formel-1-Sportchef Ross Brawn hatte damals gesagt: "Vielleicht wäre es die Sache wert, uns das einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Die Nordschleife gehört zu den Kultstrecken der Welt."

Nach dem Brawn-Interview erklärte uns Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort, dass "eine mögliche Rückkehr der Formel 1 auf die legendäre Nordschleife sicherlich ein interessantes Gedankenspiel" wäre. Und schlug die Idee prompt den Formel-1-Machern vor, wie Recherchen von 'Motorsport-Total.com' ergeben haben.

Pressesprecher Alexander Gerhard erklärt auf Anfrage, die Nordschleifen-Idee sei ein "ernst gemeinter Denkanstoß" gewesen, "für beide Seiten reizvoll". Wie Liberty auf den Vorschlag reagiert hat, lässt er nicht durchblicken. Zumindest hat es die Story vor zwei Wochen in die 'Frrankfurter Allgemeine Zeitung' geschafft.

Markfort ist Feuer und Flamme für die verrückte Idee, und spätestens seit Timo Bernhard im Porsche 919 Evo den 35 Jahre alten Streckenrekord von Stefan Bellof geknackt hat, fragen sich viele: Wenn solche Geschwindigkeiten auf der Nordschleife möglich sind, könnte man dann dort nicht auch wieder Formel 1 fahren?



Niki Lauda, der bei seinem Feuerunfall 1976 beinahe sein Leben gelassen hätte, findet die Idee zwar "super", antwortet aber auf die Frage der 'FAZ', ob für ein Grand-Prix-Comeback ein tragfähiges Sicherheitskonzept denkbar sei, per SMS: "Nein." Eine Ansicht, die viele Motorsport-Experten teilen.

Markfort mag ein Träumer sein, aber er ist nicht naiv. Den Nürburgring-Machern ist klar, dass ein solches Projekt nur dann möglich ist, wenn die FIA für einen so speziellen Event ihre Sicherheitsbestimmungen lockert. Mit FIA-Präsident Jean Todt eher nicht machbar. Aber es wäre kein Novum in der Formel 1: Auch für die enge Altstadt-Passage in Baku, um nur ein Beispiel zu nennen, wurde eine Ausnahmeregelung geschaffen.

Notwendig wären wahrscheinlich auch Modifikationen der Autos, denn Highspeed-Sprünge etwa am sogenannten Flugplatz, der seinen Namen nicht von ungefähr hat, sind mit den aktuellen Boliden kaum denkbar. Am Nürburgring ist man sich dessen voll bewusst - und betont daher, dass der Traum vom Nordschleifen-Grand-Prix nur wahr werden kann, wenn nicht nur Liberty und die FIA das unbedingt wollen, sondern auch die Teams bereit sind, sich dafür zu bewegen.

McLaren hat früher speziell für Monaco ein eigenes Chassis mit kürzerem Radstand gebaut, aber die Zeiten, in denen Teams und Hersteller Milliarden in der Formel 1 verbrannt haben, neigen sich dem Ende zu. Ein spezieller Aero-Kit für die Nordschleife wäre noch denkbar. Aber was ist mit den Radaufhängungen? Die einen sagen, die Idee ist unter keinen Umständen umsetzbar. Die anderen sagen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.



Der ehemalige Grand-Prix-Pilot Marc Surer gehört zu den Skeptikern: "So, wie die Formel 1 jetzt ist, würde sie zwei Drittel der Nordschleife voll fahren", sagt er im Sommerinterview des Formel-1-Podcasts 'Starting Grid', das am Sonntag erscheint und entweder in unserem Radioplayer, via kostenlosem iTunes-Abo oder bei unseren Kollegen von meinsportradio.de abgerufen werden kann.

"Ich kann mich erinnern, als ich mit dem Formel 2 da fuhr, da hatten wir Schürzenautos. Da gab es nur noch wenige Kurven, die man anbremsen musste - der Rest ging alles voll. Das war schon damals kriminell. Irgendwann hat es mit dem Rückwärts-Salto von Manfred Winkelhock geendet", erinnert Surer an den legendären Horrorcrash im Jahr 1980.

"Mit einem Formel 1", sagt er, "ist das für mich nicht vorstellbar, weil die Autos so dermaßen schnell wären, dass es zu gefährlich ist. Mit dieser Downforce und mit den Kuppen, wo sie vom Boden abheben, ist das nicht vertretbar." Nachsatz: "Obwohl es faszinierend wäre!"

Das finden auch die aktuellen Stars der Formel 1, die für ein Nordschleifen-Comeback Feuer und Flamme wären. "Das wäre der absolute Hammer", sagt Sebastian Vettel gegenüber der 'FAZ'. "Das wäre episch, wenn sich das realisieren lassen würde. Wow. Gänsehaut." Und Lewis Hamilton ergänzt: "Das wäre einzigartig. Es ist die längste Strecke der Welt, das gibt es so nicht mehr. Ihr Charakter ist wunderbar. Ich würde es lieben."

Vor ein paar Jahren hätte es auch noch als unmöglich gegolten, mit 380 km/h durch eine Stadt wie Baku zu donnern. Aber inzwischen ist das Realität. Ein Nordschleifen-Grand-Prix würde Hunderttausende zur "Grünen Hölle" locken, und es wäre ein weltweites TV-Spektakel. Markfort gibt seinen Traum jedenfalls nicht auf: "Wir sind überzeugt, dass es möglich ist."

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F1-Profi
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitrag von F1-Profi » Fr Aug 03, 2018 10:40 am

Die Rückkehr der Formel 1 auf die Nordschleife ist eine Träumerei oder vielmehr eine sinnlose Spinnerei. Alle aktuellen Rennen auf der Nordschleife genügen völlig wie z.B. das 24h Rennen.
Für die Formel 1 müsste der Charakter der Nordschleife zerstört werden (Karussel, Brünnchen, etc) und die Sichheitsbestimmungen für die Formel 1 würden einen Umbau uferlos teuer werden lassen.
Und danach die F1-Boliden nur für ein Dutzend Runden sehen für die 300km Rennlänge... völliger Blödsinn für 400 Euro Eintrittsgeld auf den Tribünen...
Die Nordschleife-Teststrecke für die Automobilhersteller wäre nicht mehr die gleiche und die Anforderungen an die Autos würden drastisch weniger hoch. Die grüne Hölle würde ihren exzellenten Ruf verlieren als Teststrecke mit sehr hohen Anforderungen an Material und Mensch. Touristenfahrten wären weniger toll.
All dies sollte man bedenken. Deshalb Nordschleife genauso belassen, wie sie heute ist!

Eben, schlussendlich ist alles nur eine Träumerei oder eine sinnlose Spinnerei, die Nordschleife F1-tauglich zu machen.

Der Hockenheimring und die Nürburgring GP Strecke sind völlig genügend für die F1.
Nur die Vermarktung ist eben in DE zu schwach.
Und auch dass es in DE viel zu viele super-nörgelnde, herumtrollende oder sogar hasserfüllte Fans gibt in den vielen Foren. Dies bedeutet in der Realität, dass das DE-Publikum eben zu wenig begeisterungsfähig ist!
Genau da müsste man aber den Hebel ansetzen...

Man schaue nur zu den ECHTEN Motorsport-Rennfans in Silverstone mit über 300'000 Zuschauer...
In England, Holland, Finnland, Italien, Mexico, Kanada, etc sind die richtigen oder echten Motorsport-Fans zu Hause!
Aber eben nicht in DE. Was sich heutzutage in den DE-Foren abspielt ist ein echtes Trauerspiel, was mit MS-Enthusiasmus eben nichts zu tun hat.

Solange sich dies nicht bessert, wird in DE das "Motorsport-Feuer nicht mehr richtig brennen". Solange die Trolle die Foren dominieren, ändert sich in DE nicht viel bezüglich Formel 1!

Formula_One
Beiträge: 89
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitrag von Formula_One » Fr Aug 03, 2018 11:07 am

Ich fände das total klasse! Das wäre wirklich der Hammer!
Ich glaube auch nicht, dass an der Strecke selber zwingend soviel geändert werden müsste. Es sollte eher der Weg über die Autos gehen, die sollte man anpassen, damit kann man den Problemen, die es aktuell gäbe, ja auch aus dem Weg gehen ;)
Aber die Vorstellung wäre wirklich grandios! :top:

Soviel zur Begeisterungsfähigkeit meinerseits :)

Das "super-nörgelnde" lese ich hier eher in einem anderen Beitrag raus, aber ich denke ich weiß schon, was damit gemeint ist :)

frankW
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitrag von frankW » Fr Aug 03, 2018 12:37 pm

Und was wird dann das Ende vom Lied sein? Es passiert ein schwerer Unfall, im blödesten Fall kommen dabei noch Zuschauer um, und die Nordschleife wird komplett dicht gemacht. Das ist einfach nicht sinnvoll.

Maik Aefer
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitrag von Maik Aefer » Fr Aug 03, 2018 12:41 pm

F1-Profi hat geschrieben:
Fr Aug 03, 2018 10:40 am
Nur die Vermarktung ist eben in DE zu schwach.
Und auch dass es in DE viel zu viele super-nörgelnde, herumtrollende oder sogar hasserfüllte Fans gibt in den vielen Foren. Dies bedeutet in der Realität, dass das DE-Publikum eben zu wenig begeisterungsfähig ist!
Genau da müsste man aber den Hebel ansetzen...

Man schaue nur zu den ECHTEN Motorsport-Rennfans in Silverstone mit über 300'000 Zuschauer...
In England, Holland, Finnland, Italien, Mexico, Kanada, etc sind die richtigen oder echten Motorsport-Fans zu Hause!
Aber eben nicht in DE. Was sich heutzutage in den DE-Foren abspielt ist ein echtes Trauerspiel, was mit MS-Enthusiasmus eben nichts zu tun hat.

Solange sich dies nicht bessert, wird in DE das "Motorsport-Feuer nicht mehr richtig brennen". Solange die Trolle die Foren dominieren, ändert sich in DE nicht viel bezüglich Formel 1!
Selten so einen Quatsch gelesen. Soll ich dir sagen warum die Motorsportfans der F1 nicht mehr so extrem die Bude einrennen. Weil die Kosten für das was geboten wird nicht mehr passen (einfache Kosten/Nutzen Rechnung). Eine normale Familie überlegt sich heute einfach ob sie statt das Hockenheimrennen zu schauen nicht einen Kurzurlaub macht. Das sich Familien also überlegen wie sie ihr oft nicht gerade üppiges Einkommen vielleicht besser ausgeben könnten macht sie für dich also super nörgelnd, hasserfüllt, wenig begeisterungsfähig und zu keinen echten Motorsportfans. Man du bist echt ein ganz toller Hecht aber da du ja der "F1-Profi" bist muss ja alles was du sagst stimmen. Ach nein du machst ja genau das was du anderen vorhälst nämlich in Foren rumtrollen denn anders kann man deinen Beitrag nicht bewerten.

Im übrigen solltest du dich vielleicht auch mal richtig informieren bevor du hier mit haltlosen Aussagen um dich wirfst. Entgegen dem Hockenheimring gibt es auf vielen Rennstrecken günstigere Stehplatztickets und gerade dein angesprochenes Silverstone hat davon sehr viele. Würden die wie in Hockenheim weggelassen hätte Silverstone auch weit weniger Zuschauer bzw wenn in Hockenheim günstige Stehplatztickets angeboten würden hätten die dann garantiert auch mehr Zuschauer als jetzt. Im übrigen war das Zuschauerinteresse in Hockenheim so hoch das die sogar eine Zusatztribüne aufbauen mußten und am Ende war die Hütte voll mit 71000 Zuschauern.

Wenn man jetzt also bedenkt das trotz der Ticketpreise das Rennen quasi ausverkauft war frag ich mich zwei Dinge. Erstens wäre da die Frage was die F1 Verantwortlichen für extreme Forderungen durchboxen wenn selbst ein ausverkaufter Grand Prix nicht gewinnbringend durchgeführt werden kann. Das trifft übrigtens auch auf deinen achso tollen Silverstone Grand Prix zu und so gut wie jeder andere Grand Prix kann ohne Querfinanzierung nicht ohne Verlust betrieben werden. Die zweite Frage wäre aber wie du deine Aussage begründest das es in Deutschland kaum noch "echte Motorsportfans" gibt obwohl Hockenheim trotz dem nur Tribünenplätze angeboten wurden quasi ausverkauft war.

PS: Am Ende bist du auch nur ein Sprücheklopfer denn Motorsport ist nicht nur auf die F1 beschränkt. Wenn du nämlich die MotoGP nimmst ist der Deutschland Grand Prix vom Sachsenring seit Jahren immer mit unter den bestbesuchtesten Rennen zu finden und selbst im schlechtesten Jahr 2017 war man immer noch deutlich vor z.B. Silverstone. Jetzt erklär doch mal allen hier wie das machbar ist wo es doch laut dir in Deutschland keine "echten Motorsportfans" gibt.

F1-Profi
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitrag von F1-Profi » Fr Aug 03, 2018 1:52 pm

* Forentroll und Beitrag entfernt*

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