Symonds: Drei Autos pro Team kein Thema für Liberty Media

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Redaktion
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Symonds: Drei Autos pro Team kein Thema für Liberty Media

Beitrag von Redaktion » Mi Jul 11, 2018 2:47 pm

Liberty Media hat laut Formel-1-Technikchef Pat Symonds nicht über die Anzahl der Fahrzeuge pro Team nachgedacht, will sich damit aber bald beschäftigen

Seit den frühen 1990er-Jahren müssen die Formel-1-Teams zwei Autos in der Königsklasse einsetzen. Ein Start mit mehr oder weniger Autos ist nicht erlaubt. Doch ist diese Regel heute noch zeitgemäß? Könnte es für die Formel 1 attraktiv sein, das Format zu ändern? So könnten Teams beispielsweise nur ein oder drei Autos bei den Grands Prix einsetzen. Laut Formel-1-Technikchef Pat Symonds hat Besitzer Liberty Media über eine Reform noch nicht ernsthaft nachgedacht.

"Das wurde bisher sicher nicht in Erwägung gezogen", antwortet er auf die Frage, ob eine Reform geplant sei. "Wir haben die optimale Anzahl an Autos diskutiert. Da ging es aber darum, ob mehr Teams in die Formel 1 gelockt werden sollten." Außerdem würde bei Liberty Media die Anzahl der Rennen pro Saison Priorität haben, so Symonds. "Es ist aber eine gute Frage", gibt der Technikchef zu. "Wir sollten darüber wirklich zeitnah nachdenken."

Die Teams in der Königsklasse hätten aktuell zu viel Macht, meint Symonds. Deshalb sei es auch schwierig, die Änderungen durchzubringen, die für den Sport und für die Fans richtig seien. Er sagt: "Unser Sport verändert sich und auch die Welt um uns herum ist im Wandel. Bisher war dieser Vorschlag noch nicht auf der Agenda. Es ist ein guter Denkanstoß und wir sollten das beim nächsten Treffen unbedingt einmal besprechen."

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Turicum04
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Re: Symonds: Drei Autos pro Team kein Thema für Liberty Media

Beitrag von Turicum04 » Mi Jul 11, 2018 9:40 pm

Mehr Teams in der Formel 1 wäre eine Bereicherung! Ich denke eigentlich ausschliesslich an Privatteams. Dabei müssten allerdings die Kosten radikal gesenkt werden.

2CV
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Re: Symonds: Drei Autos pro Team kein Thema für Liberty Media

Beitrag von 2CV » Do Jul 12, 2018 12:54 am

Es sind auch nicht "die Teams" (in der Königsklasse hätten aktuell zu viel Macht, meint Symonds), sondern es ist die Strategietruppe und die besteht aus 5 Teams (Benz, Williams, McL, RB, FI) - Benz hat da de facto die Mehrheit und die Führung (und deswegen nenn ich es 'Benzs Strategietruppe') -.

Ein Hersteller, oder genauer gesagt (da auch Ilmor ein Hersteller ist), ein Autokonzern.

Und damit kommen wir zum Kern des Pudels: Die Autokonzerne (in der Königsklasse haben aktuell zu viel Macht).

Wäre die Strategiegruppe tatsächlich demokratisch, würde sie aus ALLEN TEAMS bestehen: Jeder eine Stimme, und Abstimmungen wären anonym (nicht per Fingerheben).

Laßt also "die Teams" schön, wo sie sind, nämlich in der Machtlosigkeit. Die Autokonzerne haben die Macht.

Das begann damals (2008) mit der Androhung einer Piratenserie durch die Autokonzerne. Statt die Piratenserie aufzumachen (und mangels Teilnehmern unterzugehen) haben sie die F1 gekapert. Jetzt gehen erstmal die altehrwürdigen Privatteams unter. Und dann wohl das F1-Schiff, ....das jetzt schon nicht mehr wiederzuerkennen ist, da bappt nur das F1-Zeichen drauf, aber der Rest ist ein Witz: GP-Targa-Sportautos so schwer wie seit 1930 nicht mehr, zu fahren von jeder Oma (Rosemary Smith, 79).

Liberty hat was zu tun. Aber sie brauchen die Eier, notfalls alle unwilligen (unsportsgeistigen) Autokonzerne rauszukicken: Kostendeckelung muß her, bevor die Privatteams bankrott gehen.
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

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