1995: Ein Großbritannien-Grand-Prix für die Ewigkeit

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1995: Ein Großbritannien-Grand-Prix für die Ewigkeit

Beitrag von Redaktion » Di Jul 03, 2018 8:40 pm

Wie der Psychokrieg zwischen Michael Schumacher und Damon Hill in Silverstone 1995 im Crash endet und der Brite deswegen die Geburt seiner Tochter versäumt

Als die Formel 1 ein Jahr nach Michael Schumachers Ignorieren der Schwarzen Flagge und Damon Hills Heimsieg wieder in Silverstone Station macht, droht das Psychoduell der beiden WM-Rivalen härter zu werden. Der britische Boulevard stilisiert den Kampf zwischen dem deutschen WM-Leader und seinem elf Punkte zurückliegenden Widersacher sogar schon als "most dangerous Duel in the World" hoch.

Vor allem Schumacher ist trotz seines Sieges in Magny Cours - der 14. seiner Karriere - immer noch sauer auf Hill und wirft ihm vor, beim Überrunden von Forti-Pilot Roberto Moreno auf der Geraden gebremst zu haben, als der Benetton-Pilot in seinem Windschatten war. "Ich bin ihm mit 290 km/h beinahe ins Heck gedonnert", tobt der Benetton-Pilot und geht in die Offensive.

"Das hat sich für ihn nicht ausgezahlt, denn ich bin jetzt noch heißer darauf, ihn mir zu kaufen. Das hat eine Extra-Portion Motivation in mir ausgelöst. Er hat sich ins Knie geschossen." Nachsatz: "Einmal wird er auch mich überholen wollen - und das werde ich ihm schwermachen."



Zitate, die für die britische Yellow Press ein gefundenes Fressen sind. Die Zeitung "Radio Times" gießt Öl ins Feuer und zitiert Hill: Schumacher sei doch nur "das Produkt seiner Sponsoren", also eine Art Klon. Offenbar alte Aussagen, die der Williams-Pilot in der Hitze des WM-Finales 1994 tätigte und die nun neu aufgewärmt werden.

Das dringt auch zu Schumacher vor. "Ich hab mir sagen lassen, dass das wohl ein alter Vorwurf ist, den er angeblich vor acht Monaten gesagt hat", reagiert der 26-Jährige. "Meine Antwort ist nur, dass ich zuallererst Weltmeister bin, und zum zweiten Sponsoren und Werbepartner habe, was ich von Damon Hill momentan nicht weiß, ob das der Fall ist. Also ich fühle mich ganz wohl, so wie ich bin. Und ich glaube, meine Sponsoren sind auch mit mir zufrieden."

Auch in Deutschland wirbeln die Zitate Staub auf: In Schumachers Heimat wird Hill sogar vorgeworfen, Schumacher als Clown bezeichnet zu haben. Hat man das Wort Klon falsch verstanden? "Ich habe nie behauptet, Schumacher sei ein Clown", verteidigt sich der Lokalmatador. "Nur dass er ein geklontes Produkt seiner Sponsoren ist. Und dazu stehe ich. Wenn die Deutschen falsch übersetzen, kann ich nichts dafür."



Während die Psychospielchen Schumacher zusätzliche Kraft zu geben scheinen, geht es beim 37-jährigen Hill langsam an die Substanz. Der Williams-Pilot wurde von seinem Team bereits vor dem Saisonauftakt zu zahlreichen Promotionterminen für Hauptsponsor Rothmans in Hong Kong, Peking, Moskau und Dubai geschickt. "Mir wurde zu spät bewusst, dass mich das ausgebrannt hat. Und dann kam auch noch der Druck des Heimrennens dazu", offenbart Hill in seiner Biographie "Watching the Wheels".

Denn: Die Ärzte prognostizieren zu allem Überdruss auch noch, dass die Geburt von Hills drittem Kind ausgerechnet am Rennsonntag auf dem Programm steht. Frau Georgie Hill ist aus diesem Grund in Dublin geblieben, während ihr Ehemann in der WM um den Anschluss kämpft. "Ich muss also Gas geben, mich im Rennen wirklich beeilen, damit ich es rechtzeitig schaffe", nimmt Hill seine Lage mit Humor.



Schumacher scheint zu spüren, dass sein Konkurrenz taumelt. Und setzt ihn mit weiteren verbalen Nadelstichen unter Druck. "Unter Druck hat er schwache Nerven. Er spürt, dass ihm schon wieder der WM-Titel durch die Finger rinnt, hat nicht den Nummer-1-Status bei Williams. Mit all dem wird er nicht fertig", beschreibt er die Lage des Vizeweltmeisters.

Irgendwann schaltet sich Ferrari-Pilot Gerhard Berger in das Wortgefecht ein. Der österreichische Routinier, der eine Abneigung gegen den kompromisslosen Senkrechtstarter hat, stärkt Hill den Rücken: "Mich ärgert es, wenn man Hill kritisiert, alle seine Erfolge nur dem Williams zuschreibt. Das ist nicht nur unfair, sondern total falsch. Hill ist ein großer Fahrer und ein echter Gentleman, der nie Blödsinn redet. Schaut euch nur seine Superrennen von Suzuka und Adelaide 1994 an. Da hätte Schumacher im gleichen Auto Mühe gehabt."

Die drei Piloten zählen auch zu den Schlüsselfiguren im Transferkarussell, das in Silverstone langsam so richtig in Fahrt kommt. In den Schlagzeilen ist bereits davon zu lesen, dass die Königsfigur Schumacher 1996 bei Ferrari Bergers Teamkollege wird. Der Weltmeister des Jahres 1994 sagt nur so viel: "Ich beziehe vier Teams in meine Planungen ein. Benetton, McLaren, Ferrari und Williams."



Und wird Berger 1996 überhaupt in Maranello bleiben? "Hängt davon ab, wie viele Autos Ferrari 1996 einsetzen wird", antwortet er augenzwinkernd. "Ich höre und lese: Schumacher fährt einen Ferrari, Hill einen Ferrari, Alesi einen Ferrari, ich einen Ferrari. Das macht schon vier Autos." An Jordan-Pilot Eddie Irvine denkt zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Dafür an den gefährlichen Außenseiter Heinz-Harald Frentzen, der immer wieder mit Williams in Verbindung gebracht wird. Zumal es bei seinem Sauber-Team in Kanada zum großen Krach kam, als der nach wie vor punktelose Mönchengladbacher erfahren hatte, dass sein Bolide deutlich mehr Übergewicht hat als man ihm intern weißmachen wollte.



Was für die Williams-Theorie spricht? Seit Monaco sitzt Williams-Testpilot Jean-Christophe Bouillon statt dem unter den Folgen seines Monaco-Crashes leidenden Karl Wendlinger im zweiten Sauber. Will Frank Williams also testen, wie gut dieser Frentzen wirklich ist?

"Wenn mir das Frank selber sagen würde, dann würde ich das glauben", antwortet der 28-Jährige, der seinen französischen Teamkollegen klar im Griff hat und auch mit McLaren-Mercedes in Verbindung gebracht wird. "Ich denke, es ging eher darum, dass er seinem Fahrer keine Steine in den Weg legen und Fahrpraxis ermöglichen wollte."

Ordentlich gefahren wird in Silverstone schon am Freitag. Der Grund: das berüchtigte englische Wetter. Für den Samstag ist Regen angesagt, also könnte bereits das Freitag-Qualifying die Entscheidung bringen. Und erneut kristallisiert sich vor 35.000 Zuschauern ein Duell zwischen Schumacher und Hill heraus.



Der Benetton-Pilot, der mit dem Untersteuern seines B195 hadert, knallt zehn Minuten vor Schluss eine Bestzeit von 1:28.397 hin, wird aber von seinem Rivalen noch abgefangen: 1:28.124! Auf den Tribünen brandet Jubel auf. Die Verfolger haben deutlich Rückstand: David Coulthard, auf den McLaren für 1996 eine Option hat, ist über acht Zehntel langsamer als Williams-Teamkollege Hill. Schumacher-Teamkollege Johnny Herbert, der hinter Berger Fünfter wird, fehlen gar eineinhalb Sekunden auf den schnelleren Benetton.

Der Brite sieht sich ausgerechnet bei seinem Heimrennen mit Gerüchten konfrontiert, Ex-Benetton-Pilot Jos Verstappen könnte ihn nach dem Rückzug von Simtek demnächst ersetzen, zumal Teamchef Briatore dem Niederländer Renneinsätze schuldet.

Am Samstag tritt tatsächlich das Erwartete ein: Das entscheidende zweite Qualifying wird von einem heftigen Gewitter überschattet, weshalb die TV-Zuschauer eine Stunde lang Standbilder der verregneten Rennstrecke in Silverstone vorgesetzt bekommen. "30 TV-Sender haben live übertragen und konnten ihren Zuschauern nichts bieten", ärgert sich FIA-Boss Max Mosley. "Da müssen wir etwas ändern."



Sein Vorschlag: "Entweder wir legen die Zeiten von Freitag und Samstag zusammen oder wir beschränken das Qualifying auf den Samstag, was meine bevorzugte Wahl ist." Bereits ein Jahr später sollte sein Plan in die Tat umgesetzt werden. Das Hauptthema in Silverstone bleibt aber das Duell Schumacher gegen Hill. "Ramm ihn, wenn es nicht anders geht", legen die britischen Fans ihrem Landsmann per Transparent nahe.

Schumacher versucht währenddessen, die Wogen etwas zu glätten. Als er auf das angespannte Verhältnis der beiden angesprochen wird, meint er: "Privat haben wir gar keinen Kontakt zueinander. Ich respektiere ihn aber sicherlich und auf der Rennstrecke können wir uns wie zwei vernünftige Menschen benehmen - abgesehen mal von Magny Cours. In Silverstone hatten wir im Zeittraining Situationen, wo er ganz fair Platz gemacht hat und ich ihm eine Runde später auch - ohne irgendwelche Tricks."



Ähnlich ist die Situation zwischen den Teamchefs Frank Williams und Flavio Briatore, die auch kaum etwas miteinander gemeinsam haben: Auf der einen Seite der verbissene, aber puristische Racer, der wegen seiner Liebe zur Geschwindigkeit sogar im Rollstuhl sitzt. Auf der anderen Seite der schrille Playboy-Quereinsteiger, der auch vor Mafia-Methoden nicht zurückschreckt.

Und seinem Team 1995 die bärenstarken, französischen Renault-Triebwerke bescherte, die davor Williams vorbehalten waren. Das erzürnt Frank Williams, der angeblich über einen Wechsel zu Ford nachdenkt. Aber auch über die Option BMW wird in Silverstone gesprochen. Sie sollte erst im Jahr 2000 wahr werden.

Auch am Sonntag weint der englische Himmel, als die Motoren aufheulen: Das Aufwärmtraining geht bei Regen über die Bühne. Da die Ärzte ihr Okay geben, lässt Hill für den großen Tag sogar seine hochschwangere Ehefrau Georgie aus Dublin einfliegen. "Professor Sid Watkins hat uns versichert, dass die medizinische Einrichtungen und das Personal an der Strecke mehr als fähig sind, eine Geburt durchzuführen", erklärt Hill. Und zieht sich nach dem Warm-up und vor der Ankunft seiner Frau in die Fabrik seines früheren Teamchefs Eddie Jordan zurück, die direkt neben dem Kurs liegt.



Um Gitarre zu spielen. "Ich habe trainiert, für das große Popkonzert am Sonntagabend", verweist er auf den geplanten Gig nach dem Rennen, bei dem auch andere Fahrerkollegen mitspielen sollen. "Außer natürlich, unser Baby ist schon da." Beim Start ist die Strecke trocken, was Ferrari-Pilot Alesi am besten nutzt: Der Franzose katapultiert sich von Startplatz sechs auf die zweite Position nach vorne und sorgt somit für gute Stimmung auf den Tribünen: Hill kann so seinen Vorsprung auf Schumacher auf 19 Sekunden ausbauen, ehe er früh in der 22. von 61 Runden an die Box kommt - eine klare Zweistoppstrategie.

Berger ist da gerade aus seinem gestrandeten Ferrari ausgestiegen und tritt gegen das linke Vorderrad. Ein junger Ferrari-Mechaniker hat beim Stopp den Sicherheitsbolzen verbogen, wodurch das Aus nicht mehr zu verhindern war. Ferrari-Rennleiter Jean Todt tobt: "Bei fünf von acht Rennen hatte Gerhard dieses Jahr bereits Probleme beim Boxenstopp - fünf Mal zu viel!" Er weiß genau: So macht man nicht gerade Werbung für einen potenziellen Wechsel von Weltmeister Schumacher.

Der hat sich nach dem Stopp Alesis endlich von seiner Blockade befreit und führt zehn Sekunden vor Hill. Erst als Schumacher in Runde 31 - also bei Halbzeit - seinen einzigen Stopp absolviert, geht der Lokalmatador wieder in Führung. Doch der muss noch einmal nachtanken lassen. Hill muss seinen Vorsprung in zehn Runden auf 28 Sekunden ausbauen, will er vorne bleiben. Am Ende sind es 25 Sekunden.



Dafür hat der Williams-Pilot für die verbleibenden 19 Runden die deutlich frischeren Reifen. "Wir hatten die richtige Strategie, und ich habe massiv auf ihn aufgeholt", beschreibt Hill die Lage. "Michael wusste, dass ich ihn früher oder später kriegen würde." Doch Hill ist ungeduldig, zeigt sich immer wieder im Rückspiegel.

In der 45. Runde - also vier Umläufe nach seinem Stopp - probiert er es nach der schnellen Bridge-Rechtskurve. "Dafür, dass er wusste, dass ich da bin, holte er vor der Priory-Kurve unüblich weit aus", schildert der Williams-Pilot die Situation. "Ich sah nur, dass er die Tür weit aufgemacht hatte: Das ist die Gelegenheit, dachte ich mir, und peilte den Scheitelpunkt an, damit er nachgeben muss."

Doch Hills Plan geht nicht auf: "Ich hatte nicht die Kurve, sondern meinen Gegner falsch eingeschätzt. Anstatt mir auszuweichen, kam er wieder zurück und knallte in mich hinein."Das linke Vorderrad des Williams berührt den Seitenkasten des Benetton, wodurch beide von der Strecke kreiseln.



Schumacher zeigt sich ob des Zwischenfalls überrascht: "Plötzlich bin ich in der Luft. Ein Glück, dass ich mich nicht überschlagen habe." Die Schuldfrage ist für ihn klar: "Schwachsinn von Hill, mich dort zu überholen. Das hat ein Superrennen kaputt gemacht. Er hatte auch ohne mich die Kurve nicht geschafft, weil er viel zu schnell war. Er wäre so oder so rausgeflogen. Es war im Grunde wie in Adelaide vor einem Jahr: Er sah eine Lücke, wo keine war. Vielleicht waren Druck und Stress für ihn zu groß." Während Schumacher sofort wütend den Helm abnimmt, bleibt Hills Kopfschutz aufgesetzt.

Der Brite bezeichnet das Malheur vor den Medienvertretern als "ganz normalen Rennunfall. Mir tun vor allem die vielen englischen Fans leid. Und natürlich mein ganzes Team." Der Crash eröffnet zwei Piloten, die noch nie einen Grand Prix gewonnen haben, die Chance zum ganz großen Triumph: Der bei Benetton auf der Abschussliste stehende Lokalmatador Johnny Herbert liegt in Führung, wird aber von Hills schottischem Teamkollegen Coulthard attackiert.

Wenig später darf Herbert durchschnaufen, weil Coulthard wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Zehn-Sekunden-Strafe absitzen muss. Und auch die zweite Attacke auf den Briten versandet: Bei Alesis Ferrari steigt der Öldruck, wodurch er vom Gas gehen muss. Der Jubel ist groß, als der sympathische Herbert in seinem 79. Rennen als Erster die Ziellinie überkreuzt - und damit auch die Rauswurf-Gespenster verjagt. Kaum einer freut sich nicht mit dem 31-Jährigen, der seit einem fürchterlichen Formel-3000-Crash im Jahr 1988 kaum gehen kann.



Nach dem Rennen erzählt er mit leuchtenden Augen: "Als ich auf der riesigen Leinwand die Kollision Schumacher - Hill sah, wusste ich: Heute habe ich meine große Chance. Und die muss ich nutzen." Alesi und Coulthard stehen mit dem Mann aus Essex auf dem Podest, Frentzen holt als Sechster seinen ersten WM-Punkt.

Und steht am Abend mit Teamchef Eddie Jordan, der ins Schlagzeug hämmert, und dessen Jordan-Piloten Rubens Barrichello und Eddie Irvine sowie Sieger Herbert beim Formel-1-Gig auf der Bühne. "Johnny be good", singen die Formel-1-Stars zum Gitarrensound von Hill, der sich den Frust von der Seele spielt. Die FIA verwarnt nicht nur ihn, sondern auch Schumacher für das Manöver und droht mit Strafen, sollte es wieder krachen.

Doch die Meinung im Fahrerlager ist klar: Hill ist schuld am Crash. "Ein Fahrer, der sich so verhält, hat den Titel nicht verdient", giftelt Briatore. Viel schmerzhafter für den Briten ist aber, dass ihn sein eigener Teamchef vor der Presse als "Trottel" bezeichnet. Mit ungeahnten Auswirkungen: "Am nächsten Tag füllte ein Bild von mir die ganze Rückseite einer Boulevard-Zeitung. Und die Schlagzeile bestand aus einem Wort: "Trottel!" Das sitzt!



Kein Wunder, dass sich Hill von seinem Team im Stich gelassen fühlt, zumal ihn die Schuldfrage noch über zwei Jahrzehnte später in seiner Biographie beschäftigen sollte. "Zuerst habe ich mir wie immer selbst Vorwürfe gemacht, aber je mehr wir über Michaels Neigungen herausgefunden haben, desto mehr glaube ich, dass er lieber mit mir kollidierte als Zweiter zu werden. Es war wie in Adelaide im Jahr davor, nur dass ich diesmal der Böse war."

Am Tag nach dem Rennen setzen bei Hills Ehefrau tatsächlich die Wehen ein. Der geprügelte Williams-Pilot begleitet Georgie Hill ins Krankenhaus in Dublin, die Ereignisse des Wochenendes drehen sich aber nach wie vor in seinem Kopf. "Als wir in ihrem Zimmer gewartet haben, habe ich mich am Telefon über die Schlagzeilen und die Atmosphäre im Team getobt", erzählt Hill von seinem Gespräch mit Manager Michael Breen. "Georgie musste meine Wut aushalten, obwohl sie viel wichtigere und unmittelbarere Sorgen hatte."



Hill ist in diesem Moment bewusst, dass er für seine Ehefrau eine zusätzliche Belastung darstellt. "Ich musste abkühlen und Georgie eine Pause gönnen. Ich ging also raus, um mir das Konzert von Plant und Page im 'The Point' in Dublin anzusehen", offenbart er, dass er seine Frau im Krankenhaus zugunsten der Led-Zeppelin-Rockhelden Robert Plant und Jimmy Page im Stich lässt. "Sie konnte es wohl gar nicht erwarten, mich endlich loszuwerden."

Und tatsächlich kommt Hills drittes Kind, die kleine Tabitha, zur Welt, während der Rennfahrer zu Led-Zeppelin-Klassikern tanzt. "Die Reaktion seiner Frau, als Hill wieder auftaucht? "Sie hat mir verziehen, nicht dagewesen zu sein. Eigentlich war sie mir sogar dankbar." Und so endet Hills Frust-Wochenende doch noch mit einem Highlight. "Die Geburt von Tabitha war tatsächlich die einzige wirklich gute Nachricht des gesamten Jahres."

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