Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

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Redaktion
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Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Redaktion » Fr Jun 01, 2018 5:25 pm

Liberty will die Kosten in der Formel 1 mittels Budgetlimit senken: Wieso Red-Bull-Teamchef Christian Horner davor warnt und wo er den wahren Kostentreiber ortet

Das von Formel-1-Eigentümer Liberty Media forcierte Budgetlimit, das 2020 erstmals getestet und 2021 eingeführt werden soll, sorgt weiterhin für Diskussionen. Vor allem die großen Teams mit über 1.000 Mitarbeitern halten eine Obergrenze von 150 Millionen US-Dollar, wie sie in zwei Schritten 2023 erreicht werden soll, für unrealistisch. Zumal dafür große Teile des Personals gekündigt werden müssen, wie nun Red Bull-Teamchef Christian Horner warnt.

Die FIA und Liberty Media "müssen sehr verantwortungsbewusst an die Sache herangehen, denn gerade in Großbritannien sprechen wir möglicherweise von tausenden von Jobs", stellt Horner klar. "Und das in einer Zeit, in der es für große Schlagzeilen sorgt, wenn eine lokale Autofabrik oder ein Supermarkt schließt."

Gerade in Großbritannien ist man durch den Brexit zusätzlich auf die Streichung von Arbeitsplätzen sensibilisiert. "Es gibt da also auch eine soziale Verantwortung, die in Betracht gezogen werden muss, wenn man über Restriktionen und Obergrenzen spricht", sagt Horner.

Zumal die Fahrergehälter nicht unter den Budgetdeckel fallen sollen. "In manchen Fällen verdienen die Fahrer bis zu 50 Millionen US-Dollar pro Jahr. Wie viele Arbeitsplätze sind das? Das kommt nicht gut an. Man sollte sich das also noch einmal genau anschauen, und ich glaube, dass das der FIA und Liberty Media bewusst ist", erklärt der Red-Bull-Teamchef. "Sie holen derzeit Feedback ein, und je mehr sie sich damit befassen, desto mehr Fragen tauchen auf."

Zumal laut Horner ständige Reglementänderungen, wie sie 2019 erneut stattfinden, die Budgets der Teams am meisten belasten: "Das sind doch die größten Kostentreiber, aus sportlicher und technischer Sicht."

Die Jahresbudgets der großen Teams betragen derzeit rund das doppelte des anvisierten Budgetlimits. Um einen Mitarbeiterabbau zu verhindern, erwägt zum Beispiel McLaren einen Einstieg in die US-amerikanische IndyCar-Serie und in die Langstrecken WEC.

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Maglion
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Maglion » Fr Jun 01, 2018 6:14 pm

Eine Budgetobergrenze möchte ja, dass die Mitarbeiterzahl reduziert wird, diese sind nicht eine negative Begleiterscheinung, sondern das Ziel. Dass das nötig wird, liegt ja an den großen Teams, die seit Jahrzehnten jeden Versuch das Budget zu senken torpediert haben und einfach nur neue Möglichkeiten gesucht haben, um sich einen technischen Vorteil durch ein möglichst hohes Budget und möglichst vielen Mitarbeiten zu beschäftigen.

Wenn die großen team Leute feuern müssen, dann ist das eben so. Ich denke nicht, dass diese fachkräfte Probleme bei der Jobsuche haben werden. Viel wichtiger ist doch, dass es in der F1 nicht nur einen Wettkampf unter den ersten 3 Teams gibt, sondern dass deutlich mher Team konkurrenzfähig werden, um den sportlichen Wettbewerb interessanter und vielfältiger zu machen.

Aber wir wissen doch wie das läuft, man kündigt strikte Sparmaßnahmen an, dann beschweren sich die großen Teams und drohen mit Ausstiegt und es gibt am Ende einen faulen Kompromiss, der der F1 mehr schadet als nutzt und am Ende will es niemand gewesen sein...... :shake: :betrunken: :jupi:
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netterman
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von netterman » Fr Jun 01, 2018 6:31 pm

leider wirst du mit deiner Befürchtung wohl Recht behalten

Gscheidhaferl
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Gscheidhaferl » Sa Jun 02, 2018 9:54 am

Vielleicht wäre es ratsam auch die Fahrergehälter unter den Budge5deckel zu bringen.
Wozu muß ein Fahrer 50 Millionen verdienen? In welchen Verhältnis steht das noch?

Auch ist der Brexit kein Grund weiterhin sinnlos Geld zu verbrennen, England hat gewählt und wollte raus, jetzt müssen sie mit den Konsequenzen leben.

Final könnte man noch fragen was mit den Angestellten wird wenn Red Bull, Mercedes oder Ferrari doch den Stecker ziehen? Wie vorher BMW oder Toyota?

Irgendwie finde ich es merkwürdig das Sportler die angeblich Wettkampf lieben, gerade beim Budget keinen fairen Wettkampf wollen. Haben die Großen etwa Angst das Ihnen Teams die seit Jahren darauf trainiert sind mit wenig viel zu erreichen um die Ohren fahren?

Fazit, Topteams sind als unsportliche Angsthasen die fairen Wettkampf fürchten........

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Maglion
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Maglion » Sa Jun 02, 2018 1:12 pm

Gscheidhaferl hat geschrieben:
Sa Jun 02, 2018 9:54 am
Vielleicht wäre es ratsam auch die Fahrergehälter unter den Budge5deckel zu bringen.
Wozu muß ein Fahrer 50 Millionen verdienen? In welchen Verhältnis steht das noch?

Auch ist der Brexit kein Grund weiterhin sinnlos Geld zu verbrennen, England hat gewählt und wollte raus, jetzt müssen sie mit den Konsequenzen leben.

Final könnte man noch fragen was mit den Angestellten wird wenn Red Bull, Mercedes oder Ferrari doch den Stecker ziehen? Wie vorher BMW oder Toyota?

Irgendwie finde ich es merkwürdig das Sportler die angeblich Wettkampf lieben, gerade beim Budget keinen fairen Wettkampf wollen. Haben die Großen etwa Angst das Ihnen Teams die seit Jahren darauf trainiert sind mit wenig viel zu erreichen um die Ohren fahren?

Fazit, Topteams sind als unsportliche Angsthasen die fairen Wettkampf fürchten........
Fahrergehälter zu begrenzen macht keinen Sinn, da man es nicht regulieren kann, denn es gibt z.B. über die Sponsoren immer einen Weg, dem Fahrer Millionen zukommen lassen zu können. Wenn man die F1 dazu bekommt, dass die Teams untereinander konkurrenzfähiger werden, dann werden die Fahrer wieder wichtiger und wertvoller, außerdem können die großen Teams so ihr Geld, das sie anscheindn sonst nirgends los werden, mit vollen Händen ausgeben.

Das schöne bei den Fahrern ist doch, dass immer neue Talente nach kommen und nur weil ein Fahrer 100 Mio. verdient, heißt das nicht, dass er der beste Fahrer ist und bleibt. Mit einer Budgetgrenze bei der Technik und dem daurch engeren Wettkampf, können auch Rookies in kleinen Teams wieder für echte Highlights sorgen und sich für bessere Teams empfehlen, um dann im Idealfall auch den Weg zum Suprstar mit riesigem Gehalt zu gehen. Solche Geschichten lieben die Fans und sowas möchte man auch sehen. Die Leute lieben es, wenn ein Underdog, wie Michael Schumacher oder Fernando Alonso, alleine durch ihren Ehrgeiz und Talent vom kleinen Außenseiter in einem kleinen Team bis zum WM schaffen, um dann auch das ganz große Geld zu verdienen.

In der F1 geht es in erster Linie um die Fahrer und so lange diese von der Technik in den Schatten gestellt werden, verliert die F1 in jeder Hinsicht. Die Fahrer müssen wieder DER entscheidende Faktor werden und dazu bedarf es nur 2 Dinge:
1. Die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Teams müssen möglichst gering werden.
2. Die Fahrer müssen mehr Veratwortung übernehmen - das bedeutet z.B. kein Boxenfunk, keine Telemetrie - der Fahrer entscheidet, wie er während dem Rennen sein Auto nutzt und wie er auf Rennverläufe reagiert.

Ich bin mir sher sicher, dass schon Punkt 2, der am leichtesten zu realisieren wäre, einiges durcheinander wirbeln würde. Da werden dann Fahrer, die aktuell recht unauffällig sind postiv auffallen und dere Fahrer, die sehr hoch eingeschätzt werden, könnten echte Probleme bekommen.

Punkt 1 würde ich nicht über ein Budgetlimit, sondern über eine Limitierung beim Personal und der technischen Ausstattung realisieren. Dadurch werden auch im technischen Bereich die Qualität der Mitarbeiter wieder ausschlaggebend und wenn dann ein Team die K-WM holt, dann wegen ihrem Technischen Personal und nicht weil sie besonders viel Personal haben, das mit einer sehr teuren und hochwertigen technischen Ausstattung sich eine bessere Ausgangslage erkaufen können. Bei einer Budgetgrenze ist ja auch immer die Frage, wie sich das auf die Gehälter der Angestellten auswirkt und niemand möchte, dass sich die Teams auf kosten der Mitarbeiter finanzielle Möglichkeiten schaffen. Wenn man hier die Faktor Mensch wieder wichtiger macht, werden gute Mitarbeiter um so wertvoller und werden dann entsprechend gut verdienen. Natürlich können sich reiche Teams entsprechend die besten Mitarbeiter anstellen, aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie diese auch am besten einsetzen und nutzen. Früher gab es immer mal wieder kleine Teams, die mit einem kleinen Budget sehr effektiv arbeiten konnten, wie z.B. Jordan und solche Teams müssen wieder die Möglichkeit bekommen, sich zu einem Top-Team entwicklen zu können.
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Gscheidhaferl
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Gscheidhaferl » Sa Jun 02, 2018 4:42 pm

Sehe ich anders, wir reden von den Fahrer Gehältern, was die Fahrer zusätzlich über Sponsoring und Merchandising verdienen ist deren Sache.
Es wird doch auch praktiziert diese Obergrenze für Gehälter, z.B. in Amerika.

Bei Punkt 2 gebe ich dir absolut recht.

Punkt 1 sehe ich anders, ein Budgedeckel ist die fairste Variante für alle, jeder kann dann für sich einen Weg wählen, z.B. Teuren Fahrer, viel Personal, wenig CFD oder Windkanal, oder günstiger Fahrer, wenig aber top Oersonal und viel Technik, oder, oder, oder.......

Ein Budgetdeckel würde einen wahren Wettbewerb der Teams entfachen, welches Team mit identischen Budget am besten arbeitet.

Ich sehe das Problem bei einen Personaldeckeleher darin, das es einfach durch Technik kompensiert wird, auch kann man ganze Baugruppen teuer bei Zulieferer kaufen, oder in eine Werksforschungsabteilung auslagern. Die reichen Teams werden Lösungen finden sich Vorteile mit Geld zu erkaufen, solange sie diese Budgetvorteile haben.

Im Prinzip muß jedes externe Teil einen preis haben für den es zeitgleich alle anderen Teams beziehen können, oder es wird selbst mit eigenen Personal gefertigt, alles innerhalb eines Budgetdeckel möglich.

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Maglion
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Maglion » Sa Jun 02, 2018 5:41 pm

Gscheidhaferl hat geschrieben:
Sa Jun 02, 2018 4:42 pm
Sehe ich anders, wir reden von den Fahrer Gehältern, was die Fahrer zusätzlich über Sponsoring und Merchandising verdienen ist deren Sache.
Dann macht das Team eben einen Deal mit ihrem Hauptsponsor, so dass dieser direkt einen Vertrag mit dem Fahrer macht und das Team dfür weniger bekommt - Dann verdient der Fahrer beim Team wenig und dafür hintenherum über die Sponsoren geau so viel, wie vorher - was hat man damit gewonnen, außer kosmetischer Augenwischerei. So lange man es erreicht, dass die technisches Voraussetzungen dafür sorgen, dass die Autos deutlich enger zusammen liegen und es keine Lücke hintern den Top 2 bz. 3 gibt, sollen sie den Fahren so viel bezahlen wie sie wollen, wenn der Fahrer am Ende über Sieg oder Niederlage entscheidet, dann ist das genau soviel Wert, als ob man 200 Mio. in viel Personal und Technik steckt, um das gleiche Resultat erzielen zu können. Das Schöne bei Menschen ist doch, dass ihre Leistungen schwanken und es ab dem Zenit abwärts geht und es kann jederzeit ein junger Fahrer kommen, der nur 1 Mio. im Jahr kassiert, der dem 100 Mio. Fahrer um die Ohren fährt. Bei den Technikern sieht es doch ganz ähnlich aus - soll man da dann auch die Gehälter begrenzen? Es gibt ja auch Techniker, die duetlich mehr verdienen, als die meisten Fahrer.

Die Teams versuchen doch so oder so ihr Geld irgendwie iin Vorteile zu investieren , dann sollen sie es doch lieber in Menschen (Techniker / Fahrer) investieren, die den Unterschied machen. Wenn dann ein Team dominiert, dann weil die Mitarbeiter des Teams aus vergleichbaren technischen Mitteln und Manpower das beste raus holen. Sowohl die K-WM und die F-WM ist dann ein Wettstreit zwischen den Mitarbeitern und Fahrern und nicht, wer am meisten Mitarbeiter, die meisten Techniker, die besten Maschinen und die beste Soft- u. Hardware haben.

Man sieht ja auch im Fußball, dass nicht automatisch der Verein gewinnt, der das größte Budget hat. Klar spielt Geld eine große Rolle, aber am Ende kann man sich Titel nicht kaufen und es gibt immer wieder Underdogs, die überraschen können - das fehlt in der Formel 1 komplett.
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Gscheidhaferl
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Gscheidhaferl » Sa Jun 02, 2018 8:27 pm

Das könnte man aber über die Regeln ausschließen das über Sponsoring indirekt ein Gehalt bezahlt wird, und ich glaube auch nicht das große Konzerne die sich solche Summen leisten könnten dabei mitmachen würden, die negative PR würden alle scheuen.

Per Se hast du recht, das beste Team, der beste Ingeneur, der beste Fahrer sollen den Unterschied machen und nicht der Hersteller oder Gönner welcher bereit ist das höchste Budget für was auch immer zur Verfügung zu stellen.

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz warum es so ein Problem ist, das einfach alle mit 150. Mio für alles auskommen müssen.
Mensch, 150 Mio. das ist immer noch eine riesige Summe und wenn ein Topfahrer dann 2,5 Mio. verdient wäre das immer noch gewaltig.
Um eine Relation zu haben, ein Krankenpfleger mit 50 Std. Woche bekommt gerade einmal 1800 € im Monat, oder ein Feuerwehrmann, Polizist oder noch schlimmer ein Afrikaner der nur 1 Dollar am Tag verdient........und wir reden hier flapsig über Millionengehälter für Jungs die an 20 Wochenden arbeiten und zwischendurch 5 Tage die Woche trainieren. Die relationen in der F1 stimmen nicht mehr und das finde ich ist die falsche Richtung, früher konnten Fahrer nicht einmal von den Rennen leben, heute sind es arrogante Millionäre, die teilweise jegliche Bodenhaftung verloren haben und den gemeinen Fan als notwendiges Übel sehen.

Ich könnte jetzt noch sagen Mercedes, Ferrari und Red Bull, können die gesparten Millionen ( gesamt ca. 600 Mio jährlich) in soziale und infrastrukturelle Projekte in armen Ländern investieren, aber lieber verbrennt man 50 Mio. um 0,2 Sekunden zu finden, oder man zahlt 50 Mio. für einen Fahrer anstatt verhungernden Kindern eine Chance zu geben........und das beste, woher kommen denn die Millionen welche verbrannt werden, genau vom kleinen Mann der dafür mit Mindestlöhnen ausgepresst wird. Ich bin kein Sozi, aber manchmal kann man schon zweifeln.

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Maglion
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Re: Budgetlimit: Red Bull warnt vor dramatischer Kündigungswelle

Beitrag von Maglion » Sa Jun 02, 2018 9:16 pm

Glaubst Du im Ernst, dass Top-Fahrer auf 20 Mio. + X Gehalt verzichten würden, nur um in der F1 fahren zu dürfen?

Astronomische Gehätlter, die für Leistung gezahlt werden, üben ja auch eine gewissen Fazination aus, gerade ja auch in Kombination mit der Persönlichkeit des Fahrers und was er mit dem Geld anstellt - die F1 faziniert ja auch schon immer durch den Lifestyle ihrer Stars.
Man darf ja auch nicht vergessen, dass ein Team für einen Fahrer nur soviel ausgeben kann und wird, wie sie mit ihm auch irgendwie erwirtschaften/einnehmen können und das hängt ja auch damit zusammen, wie erfolgreich die Formel1 ist und welchen Anteil der Fahrer am Erfolg hat.
Ganz ehrlich, ich würde gerne eine F1 sehen, bei denen die die 5 besten Piloten über 50 Mio. verdienen. Übrigens ist das inflationsbereinigt ungefähr das, was Schumi Anfang der 2000er von Ferrari kassiert hat, damals war der Fahrer offensichtlich noch deutlich wichtiger und sein Anteil am Erfolg deutlich größer als heute. Für Ferrari hat es sich gerechnet, wieso sollte man das denn kritisieren.

Damit das mit Geld auch möglichst fair läuft, darf es natürlich keine Extrawürste für Ferrari & Co. geben, die schon einen Bonus bekommen, nur weil sie mitfahren. Grundsätzlich sollten alle Teams dann die den gleichen Anteil an den F1-Einnahmen bekommen, zusätzlich gibt es dann noch Prämien für die Leistung bei den Rennen, damit auch Leistung belohnt wird.
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