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McLaren-Über-Alles
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Beitrag von McLaren-Über-Alles » Di Mär 22, 2005 8:32 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von MisterEd:
<strong>Keine Konfession, keine Religion.

Satanismus, nee, muss ich nicht gut finden.</strong><hr></blockquote>

Aber wenn er dich nicht stört? Und niemand anderes.

Müller
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Beitrag von Müller » Di Mär 22, 2005 8:35 pm

Satanismus heißt aber das Böse anzubeten.
Und das kann jawohl nicht gut sein.

bork
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Beitrag von bork » Di Mär 22, 2005 8:40 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Müller:
<strong>Also ich bin ganz einfach evangelisch.
Und ich glaube auch durchaus an Gott.
Warum, da mache ich mir hier nicht die Mühe das zu begründen, ist eh für jeden was anderes.</strong><hr></blockquote>

Niemand fordert, dass du das begründest. An Gott glaubt man oder nicht, begründen oder beweisen kann das niemand.

Müller
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Beitrag von Müller » Di Mär 22, 2005 8:42 pm

Begründen könnte man es theoretisch.
Nur beweisen nicht.

Alessio Banezzi
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Beitrag von Alessio Banezzi » Di Mär 22, 2005 8:43 pm

Ich bin evangelisch.

Glaube aber eher nicht an Gott....glaube ich. Bild

bork
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Beitrag von bork » Di Mär 22, 2005 8:44 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Müller:
<strong>Begründen könnte man es theoretisch.
Nur beweisen nicht.</strong><hr></blockquote>

Da hast du recht. Mein Philosophielehrer hätte mir wohl bei meiner vorherigen Aussage eine halbstündige Predigt gehalten, dass beweisen und begründen zwei ganz andere Sachen sind.
Und das ist genau der Punkt, der mir die Lust an Philosophie verdirbt. Das soll aber nicht eine Kritik an der Aussage sein, Müller, denn recht hast du!

bork

Defort
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Beitrag von Defort » Di Mär 22, 2005 9:03 pm


bork
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Beitrag von bork » Di Mär 22, 2005 9:06 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Defort:
<strong>http://www.kriminalportal.de/thema/index_48031.cfm</strong><hr></blockquote>

Bild Wie krank muss man sein??? Bild

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MisterEd
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Beitrag von MisterEd » Di Mär 22, 2005 9:33 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Müller:
<strong>Satanismus heißt aber das Böse anzubeten.
Und das kann jawohl nicht gut sein.</strong><hr></blockquote>

Bild Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Dazu der Link von Defort, das sagt eigentlich alles.

C_O
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Beitrag von C_O » Di Mär 22, 2005 10:04 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von bork:
<strong>

Niemand fordert, dass du das begründest. An Gott glaubt man oder nicht, begründen oder beweisen kann das niemand.</strong><hr></blockquote>

Ja? Und was, wenn man kürzlich wieder mal eine sehr interessante wissenschaftlich Sendung über die Herkunft des Glaubens gesehen hat? Assyrer, Garten Eden (Edin) usw.

Kein Gott, kein Paradies, alles nur hochsterilisert zu einer Religion.


Habemus Papam! Ich bin's! Bild

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Stefan P
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Beitrag von Stefan P » Di Mär 22, 2005 10:26 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von Müller:
<strong>...Satanismus heißt aber das Böse anzubeten...</strong><hr></blockquote>
...na und? Ich nehme an es gibt viele Katholiken die beten jeden Abend ihren Chef möge doch bitte der Teufel holen.

Ein britischer Matrose bei der Marine hat gerichtlich durchgesetzt, daß er auf dem Zerstörer auf dem er Dienst tut seine satanischen Riten durchführen darf. Das oberste Britische Gericht entschied so im Sinne der Gleichberechtigung für alle Religionen.

Und wenn der katholische Paffe sich ein Achtel Rotwein reinpfeift und behauptet es wäre das Blut Christi (Kannibalismus sozusagen) so kann sich der Satanist doch wohl ein harmloses Schlückchen Krötenblut gönnen.

McLaren-Mania
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Beitrag von McLaren-Mania » Mo Mär 28, 2005 8:31 pm

puh...religion...

ich gehöre keiner an...

ich respektiere jede glaubensart jedoch!
allerdings bin ich gegen jeden bei dem es an Fanatismus grenzt!

auf jedenfall bin ich der meinung, dass leider die vielzahl der kriege religion als (teil)grund inne hatten!leider!

Caterham
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Beitrag von Caterham » Mo Mär 28, 2005 8:36 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von C_O:
<strong>...alles nur hochsterilisert... </strong><hr></blockquote>

ui, das ist sicher schmerzhaft, wenn einm das passiert... Bild

_knk_
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Beitrag von _knk_ » Mo Mär 28, 2005 9:18 pm

Gott und Teufel, Gut und böse, Zuckerbrot und Peitsche. Dass ist Religion für mich.
Menschen auf der einen Seite Hoffnung geben die sie so bitter brauchen.
Aber im gleichen Satz mit Strafe, Folter und Ewiger Verdammtheit drohen um Menschen abhängig zu machen.
Um Gläubige den Glauben zu geben, abhängig zu sein von Prister, Kirche und Papst.
Um Gläubige den Glauben zu geben, nur nurch DIE EINE KIRCHE zu Gott zu kommen.

Um Gläubige auszunehemen, Massen zu lenken,
Intersessen von bestimmten Gruppen zu wahren


Dier Kirche nutzt und benutzt das Volk "ihrer" Gläubigen gnadenlos aus um an Geld, Macht und Einfluss zu gelangen, so war es schon vor 2000 Jahren und so ist es heute noch.

In 100 Jahren wird es wohl zum Glück nicht mehr so sein.

Dies passt so ziemlich auf alle Religionen die es gibt (vielleicht bis auf den Buddhismus), in der einen Religion gibts nur einen, in der anderen ein paar mehr Götter, aber im Endeffekt dienen alle Religionen nur dazu eine Gruppe von Menschen lenkbar und beeinflussbar zu machen, um mit ihnen ein persönliches Interesse durchzusetzen bzw. an Geld oder noch mehr Einfluss zu kommen.

_knk_
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Beitrag von _knk_ » Mo Mär 28, 2005 9:21 pm

@ andere Einträge

Nicht verwechseln:

Glaube <=> Religion

Alpha-Man
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Beitrag von Alpha-Man » Mo Mär 28, 2005 9:21 pm

Kann eigentlich auch die Formel1 eine Religion sein?
Dann haben wir aktuell 6885 Mitglieder, darunter eine ganze Menge Ketzer.

Religion lebt man nicht nach aussen, sondern nach innen.

ffpx

flint
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Beitrag von flint » Mo Mär 28, 2005 9:40 pm

ich glaube nicht an ein höheres wesen, allein schon, weil meine geisteskapazität nicht ausreicht, um mir das vorzustellen. mir gefallen besonders die christliche prämisse der liebe sowie der zugang der buddhisten, in einer zu starken bindung an die welt den grund für leiden zu sehen. religion ist für mich hauptsächlich ein machtmittel, um die gesellschaft zu organisieren.


kann schon sein, dass ich nach meinem tod vor dem schöpfer stehe, aber ich denke, ich kann zu meinem leben stehen, das ist für mich das wichtigste.

Alpha-Man
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Beitrag von Alpha-Man » Mo Mär 28, 2005 10:06 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von flint:
<strong>ich glaube nicht an ein höheres wesen, allein schon, weil meine geisteskapazität nicht ausreicht, um mir das vorzustellen. mir gefallen besonders die christliche prämisse der liebe sowie der zugang der buddhisten, in einer zu starken bindung an die welt den grund für leiden zu sehen. religion ist für mich hauptsächlich ein machtmittel, um die gesellschaft zu organisieren.


kann schon sein, dass ich nach meinem tod vor dem schöpfer stehe, aber ich denke, ich kann zu meinem leben stehen, das ist für mich das wichtigste.</strong><hr></blockquote>

Wie heisst noch eine Forderung des christlichen Glaubens?
Seelig ist der, der nichts weiss und doch glaubt!

Wieviele Menschen sind durch diese Doktrin in ihr Unglueck geschickt worden. Eine Grundvorausstzung fuer Massenpsychosen blinde Obrigkeitshoerigkeit. Auf diese Weise konnten Millionen von Soldaten in sinnlose Kriege gehetzt werden um sich selbst zur Schlachtbank zu fuehren, fuer was?
Fuer die Mehrung von Macht, Ehre und Geld einer kleinen "elitaeren" Interessengemeinschaft, die sich nach Ende eines Konfliktes zusammensetzen und sich gegenseitig beglueckwuenschen, ob der Dummheit ihrer Gefolgsleute.

Kein menschlicher Geist reicht aus, um das Wunder unserer Existenz zu fassen, deshalb wurde die Religion ersonnen.
Eine Bande von Schmarotzern, die geschundene Seelen beruhigen, mit dem Versprechen, dass sie nie einloesen muessen, dass es nach dem Tode die Gerechtigkeit gibt, die so sehr auf ERden vermisst wird.

Einmal sagte jemand, der dann als Ketzer endete:
Das Paradies und die Hoelle erfahren wir zu unserer Lebzeit auf Erden.

Koenige und Kleriker waren schon immer fuer die Kontrolle ihrer Untertanen eine verschworene Gemeinschaft. Selbst schwelgten sie im Ueberfluss und unterjochten das gemeine Volk.

Das jeder eines Tages wohl Rechenschaft ueber sein Leben abgeben muss, will ich mir als letzten Hoffnungsschimmer bewahren.
Ob aber der Schoepfer die "Person", bzw, Instanz ist, die uns vorgemacht wird, mag ich doch bezweifeln.

Religion ist die billigst Droge fuer das gemeine Volk.

Ich bin kein Atheist, eine Versicherung muss wohl jeder haben, um fuer den Ernsfall vorbereitet zusein.

Eigentlich sind die religioesen Gesetze die ersten Grundregeln fuer ein gemeinschaftliches friedliches Zusammenleben, dass das Ziel der Sicherung und Mehrung seiner Macht hat.

ffpx

Defort
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Beitrag von Defort » Mo Mär 28, 2005 11:02 pm

Die Religion, ist für mich persönlich heutzutage nur ein fast bedeutungsloses Identifikationsmerkmal, was lediglich aussagt, welchem Kulturkreis man angehört.

Ich denke mir manchmal, das es trotzdem etwas geben muss, was sich uns in "lebendigem" Zustand nich erschliesst.
Ein guter Grund dafür wäre, das viele sofort Selbstmord begehen würden, um eine "neue" Chance zu kriegen.
Deswegen könnte es sein, das wir nichts davon wissen sollen, damit wir unser "Geschenk" besser zu würdigen wissen.

Aber es könnte doch sein, das wir vielleicht ein Teil eines grossen und ganzen Selbstbewusstseins sind, das irgendwie zusammengehört und das wir nur im "Leben" eine Individualisierung erfahren.

Aber die Antwort darauf, wird "beruhigenderweise" jeder irgendwann erfahren.
Wer will denn schon ewig leben. Bild

[ 28.03.2005: Beitrag editiert von: Defort ]</p>

TT
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Beitrag von TT » Di Mär 29, 2005 11:42 am

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von holy_Freeze:
<strong>Agnostic Front Bild </strong><hr></blockquote>

Bild

Religion...mmh, eigentlich nicht schlecht.


Aaaaber, dass problem dabei ist der mensch und seine interpretation davon. Wenn ich mir anschaue was der mensch aus der/den religion macht, kann ich nur sagen: eine der größten katastrophen aller zeiten. Schaut euch an wie viele menschen ihr leben lassen müssen weil die leute die religion als grund für kriege und vernichtungen sehen.
Da gibt es unendlich viele beispiele in der vergangenheit und der gegenwart.

Aber, die menschen werden es nie lernen!

Daher bin ich aus der kirche ausgetreten.
Ich habe meine eigene kleine religion in der ich meine ideale lebe!

Jocoserio
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Beitrag von Jocoserio » Di Mär 29, 2005 2:42 pm

<blockquote><font size="1" face="Verdana,Helvetica,Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr>Original erstellt von _knk_:
<strong>Gott und Teufel, Gut und böse, Zuckerbrot und Peitsche. Dass ist Religion für mich.
Menschen auf der einen Seite Hoffnung geben die sie so bitter brauchen.
Aber im gleichen Satz mit Strafe, Folter und Ewiger Verdammtheit drohen um Menschen abhängig zu machen.
Um Gläubige den Glauben zu geben, abhängig zu sein von Prister, Kirche und Papst.
Um Gläubige den Glauben zu geben, nur nurch DIE EINE KIRCHE zu Gott zu kommen.

Um Gläubige auszunehemen, Massen zu lenken,
Intersessen von bestimmten Gruppen zu wahren


Dier Kirche nutzt und benutzt das Volk "ihrer" Gläubigen gnadenlos aus um an Geld, Macht und Einfluss zu gelangen, so war es schon vor 2000 Jahren und so ist es heute noch.

In 100 Jahren wird es wohl zum Glück nicht mehr so sein.

Dies passt so ziemlich auf alle Religionen die es gibt (vielleicht bis auf den Buddhismus), in der einen Religion gibts nur einen, in der anderen ein paar mehr Götter, aber im Endeffekt dienen alle Religionen nur dazu eine Gruppe von Menschen lenkbar und beeinflussbar zu machen, um mit ihnen ein persönliches Interesse durchzusetzen bzw. an Geld oder noch mehr Einfluss zu kommen.</strong><hr></blockquote>

Bild sehe ich auch so.

Die Religionen sind bzw. waren imho immer nur ein Machtinstrument.

Mich erstaunt jedoch, dass in der heutigen "aufgeklärten" Zeit immer noch so viele Leute darauf hereinfallen.

Na ja sind ja selbst schuld, Hauptsache sie lassen mich in Ruhe.

McLaren-Mania
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Beitrag von McLaren-Mania » Di Mär 29, 2005 7:24 pm

tja...aber das mag wohl an der schnelllebigkeit liegen!da fühlt man sich schnell verloren!deshalb kommen ja auch sekten immerwieder an mitglieder!geborgenheit heißt das zauberwort!

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Lichtgestalt
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Beitrag von Lichtgestalt » Di Mär 29, 2005 8:21 pm

Was Sekten anbetrifft war es für mich zuerst sehr erstaunlich, dass so viele tiefgläubige Katholiken, so richtig engagierte Gläubige, irgendwie eingefangen werden können. Ich dachte immer, dass bei denen der Glaube so unumstößlich sei, dass eine Sekte gar keine Chance bekommen würde. Inzwischen setze ich diesen tiefen Glauben ein wenig mit Drogen gleich. Irgendwann reichts nimmer und dann kommt einer daher, der noch strenger und noch göttlicher tut und schon sind manche hin und weg. Ich denke, dass die so genannten „Nur zahlendes Mitglied“ von derartigen Gestalten nicht wirklich beeindruckt werden können.
Die großen Religionen sind meiner Meinung nach gar nicht übel. Letzten Endes versuchen die nur den Menschen Richtlinien zu geben um miteinander auszukommen und ein einigermaßen friedliches Leben zu leben. Nur übertreiben kann man halt alles. Der Mensch hat es schon gut drauf alles zu vermurksen.

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Beitrag von Jordan EJ10 » Di Mär 29, 2005 8:50 pm

Evangelisch, zum Glück ist der Zwang zur Kirche zu gehen vorbei... Bild

renaultfreak
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Beitrag von renaultfreak » Di Mär 29, 2005 9:08 pm

Offiziell bin ich röm-kath. Aber ich denke man verwechselt da was. Denn was man auf dem Papier ist, deckt sich ja nicht mit dem tatsächlichen Glauben.

Was ich glaube: Es gab vor 1985 Jahren mal einer, der durch seine selbstlosigkeit für Aufsehen gesorgt hat. Seine Leistungen gegenüber seiner Mitmenschen war absolut beeindruckend.

Diesen nannte man Jesus, und er hat allen gezeigt, wie eine perfekte Welt wäre, wenn jeder so selbstlos wäre. (Kein Krieg, keine Armut usw.)

Und weil man sein Verhalten als eine Lösung vieler Probleme gesehen hat, hat man daraus eine Religion gemacht.

Der Zusammenhang zur Weltentstehung halte ich für absoluten Schwachsinn, denn zuerst war Jesus, und dann hat man Gott erfunden (Oder hat jemand schonmal berichte über Gott gelesen, welche vor Jesus genannt wurden????)

Gott hat man erfunden, da man sich einiges nicht erklären konnte. (Die Kirche hat Leute getötet, welche wissenschaftlich nachweisen konnten, dass die Erde rund ist, um sie dann Jahre nachdem bereits bewiesen wurde, dass sie tatsächlich rund ist, wieder zu "befreien")

Ich brauche keine Kirche, ich glaube an das, was ich glaube. Brauch da keine Vorgaben.

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