Kubica darf Krankenhaus verlassen

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Helldriver
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Kubica darf Krankenhaus verlassen

Beitrag von Helldriver » Mi Sep 19, 2012 2:52 pm

@Maglion

So an sich hast Du recht, mit dem was Du geschrieben hast.

Allerdings gehören Unfälle genau so zur Rally, wie Abflüge ins Kiesbett in der Formel 1.

Schau dir Latavala an. Bei dem ist es meistens Sieg oder Unfall.
Colin McRae (R.I.P.) war als Colin mcCrash bekannt, bevor er die britische Meisterschaft und danach die die WRC gewann.
Kimi hatte auch den einen oder anderen Unfall.
Ari Vatanen kann sich längst nicht mehr an seine ganzen Unfälle erinnern, so viele waren das.
Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Es gehört also dazu.

Kienzman
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Kubica darf Krankenhaus verlassen

Beitrag von Kienzman » Mi Sep 19, 2012 3:19 pm

Hier für alle Interessierte, der "Rallye-Teil" des Interviews mit Kubica. Da sind schon interessante Aussagen dabei...

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Verlassen wir die F1 und gehen zur Rallye über…

Jene Leute, die mich kennen, wissen dass ich zu 95% nur Sachen mache, die einen Sinn ergeben. Anfangs versteht man den Grund vielleicht nicht sofort. In diesem Fall gibt es mehr als nur einen Grund. Ich bin nach San Martino di Castrozza gekommen, um mit einem Subaru Impreza WRC einen Lauf zur TRA (Asphaltmeisterschaft) zu bestreiten. Ich denke, dass der Moment gekommen ist, mich von den vergangenen 19 Monaten zu distanzieren, ohne zu vergessen, was ich in dieser Zeit getan habe. Eine Rallye zu fahren, kann helfen meinen Zustand zu verbessern. Wenn ich nächstes Jahr in einer Meisterschaft antreten will, sei es Rallye oder Rundstrecke, muss ich die Rennaktivität wiederaufnehmen. Man muss berücksichtigen, dass es bereits ein Jahr her ist, seit ich das letzte Mal in einem Rennauto gesessen bin. Es ist nicht so, dass ich erst vor 2 Wochen wieder damit begonnen habe, mich wieder zu bewegen. In den vergangenen 19 Monaten habe ich mich viele chirurgischen Eingriffen unterzogen: Wer eine solche Situation erlebt hat, weiß dass es nicht einfach ist, unter diesen Umständen ein normales Leben zu führen. Jede Operation bringt Anspannung und Aufregung mit sich, weil dir bewusst ist, dass du deinen Körper auf eine Harte Probe stellst. Mein körperlicher Zustand war sehr schlecht. Ich habe mehr Operation ertragen müssen, als die Leute sich überhaupt vorstellen können.

Wie viele waren es? Hast du mitgezählt?

Viele, ich denke es kommt der Anzahl von GPs in einer Saison gleich. Ich habe noch einen weiten Weg vor mir und es steht viel Arbeit an. Für mich ist jetzt der Punkt gekommen, an dem ich das Leben der letzten 19 Monate mit dem Leben in den Jahren vor dem Unfall, zu überkreuzen beginne. Zusammengefasst gesagt, will ich einfach wieder Rennen fahren…

Beim letzten Test hast du die Mannen vom Ford WRC-Team ganz schön durcheinandergebracht: Auf Asphalt warst du schneller als Werkspilot Latvala. Sie haben dich eingeladen, einen weiteren Tag zu bleiben, um das Auto weiterzuentwickeln…

Ja, das stimmt. Aber wenn ich mich für den Rallyesport entscheiden würde, bräuchte ich 2 Jahre Vorlaufzeit, bevor ich an der Spitze dabei sein kann. Auf den Sonderprüfungen zählt die Erfahrung viel mehr als bei Rundstreckenrennen. Auf der Rundstrecke, weißt du nach 2 oder 3 Tests, ob du schnell bist, oder nicht. Man kann nach 200 gefahrenen Kilometern gute Zeiten erreichen, während es bei Rallye viele weitere Variablen gibt, beginnend bei Strecken, die man nicht kennt. Für mich wäre es also einfacher, auf die Rundstrecke zurückzukehren, weil ich das jahrelang gemacht habe. Ich bin ein viel erfahrener Mann auf der Rundstrecke als im Rallyeauto.

Warum also fährst du dann Rallyes?

Weil sie meine Leidenschaft sind, weil sie logistisch gesehen einfach abzuwickeln sind. Dazu kommt, dass das Fahren weniger vorhersehbar ist als auf der Rennstrecke, wo sich alles wiederholt, daher ist das ganze auch nützlich für den Heilungsprozess meines Arms. Ich verschweige auch nicht, dass es körperlich weniger anstrengend ist, man ist weniger Belastungen ausgesetzt. In San Martino wurde der Shakedown auf einem Platz durchgeführt, zwischen Reifenstapeln: Für mich war das eine ausgezeichnete Übung. Dafür braucht man eine gute Reaktionsfähigkeit…

Stimmt, aber du hattest einen Ausrutscher und dir ist auch auf der Showprüfung ein Fehler unterlaufen, bevor du während der Rallye abgeflogen bist…

Ich habe mit dem Vorderrad einen Reifenstapel touchiert, auf der einzigen Stelle, wo anstatt des Platzes ein Bewässerungsgraben war, ich habe eingefädelt und mich da rein gedreht. Ein Anfängerfehler! Ich musste nur eine Stoßstange auswechseln, Bei der Bergung des Subaru Impreza WRC wurde mehr Schaden angerichtet als beim Ausrutscher an sich. Nichts Tragisches also. Auf der Showprüfung war ich zu schnell unterwegs und habe an einer langsamen Stelle einen Fehler gemacht, daher bin ich stehen geblieben.

Bei der Zwischenzeit hattest du 5 Sekunden Vorsprung auf alle anderen, und das auf einer Strecke von nur 1,9 Kilometern! Hast du dir durch die Tatsache, dass Ford dich zu dem Test einberufen hat, die persönliche Messlatte und die Erwartungen nach oben revidiert?

Klären wir diese Sache mal auf: Ich hatte mit Ford 2011 eine Vorvereinbarung getroffen, laut derer ich ihnen bei der Weiterentwicklung des Autos auf Asphalt helfen sollte. Und ich hegte Hoffnungen, das eine oder andere große Rennen mit ihnen zu fahren. Dann passierte, was eben passiert ist und das ganze fiel flach. Sie haben mich im Mai wieder angerufen, ich habe einen Freund im Team, der den Kontakt aufrecht erhielt und sie haben mich eingeladen, den Fiesta WRC zu testen. Anfangs war ich dagegen, weil ich es mag, alle Dinge mit 100% zu machen.

Und was ist dann geschehen?

Ich muss dem A-Style-Team danken: Die Teamverantwortlichen gaben mir die Möglichkeit, ihren Fiesta ausgiebig zu testen. Unter diesen Voraussetzungen konnte ich nach Frankreich fahren und das Werksauto fahren: Ich habe viele Kilometer abgespult und muss zugeben, dass ein WRC auf einem Rundkurs nicht sehr spaßig zu fahren ist, aber es war eine interessante Erfahrung: Ich war von meiner körperlichen Widerstandsfähigkeit überrascht.

Für den Rallyesport ist heuer kein positives Jahr: Was muss man tun, um die Sicherheit nach den sich immer wieder wiederholenden Tragödien zu verbessern?

Dafür gibt es kein Allheilmittel. Viele Personen tun freimütig ihre Meinung kund, ohne zu wissen wovon sie sprechen. Auch die Piloten werden keine endgültige Lösung parat haben, aber sie haben sich die klarste Meinung dazu. Ich habe es gewagt mit einem WRC, das zweifellos schneller als ein S2000-Auto ist, eine Rallye zu bestreiten, und hatte den Eindruck dass es zehnmal sicherer ist. Mit dem Turbomotor und viel Drehmoment ist es eher möglich, wieder aus kritischen Situationen rauszukommen.

Die Leistung wird also fälschlicherweise als Problem ausgemacht?

Zweifelsohne. Mit einem weniger starken Auto ist der Fahrer gezwungen, den Bremspunkt nach hinten zu verlegen und viel Geschwindigkeit und Schwung in die Kurve mitzunehmen. Wenn du mit einem Subaru WRC 3km/h zu langsam in die Kurve fährst und dann die Turbopower wirken lässt verlierst du nicht einmal ein Zehntel. Wenn du dasselbe mit einem Super 2000 machst, fällt die Drehzahl in den Keller, da du wenig Drehmoment zur Verfügung hast, lässt du allein auf dem Weg zur nächsten Kurve eine Sekunde liegen. Das Problem ist offensichtlich: Auch wer nur zum Spaß Rallye fährt, versucht sein Maximum zu erreichen und kommt an ein gefährliches Limit.

Bist du strikt gegen die S2000-Autos?

Das sind wunderbare Autos, die in den Kurven extrem schnell sind, schneller als mein Subaru WRC von 2007. Die S2000 stehen für ein extremes Aufhängungskonzept, fast wie Rundstreckenrennautos. Das sind Autos, die rund um den verwendeten Reifen konstruiert sind. Sie sind darauf ausgelegt, den vorhandenen Grip zu 100% auszunützen. Wenn man in diese Grenzbereiche vordringt, werden diese Autos unberechenbar. Beginnen sie zu rutschen gewinnt man nur schwer wieder Kontrolle über sie, also werden sie sogar für jene, die sich sehr gut mit ihnen auskennen sehr schwierig zu beherrschen.

Würdest du den Einsatz der S2000 nur auf bestimmte Rennen beschränken?

Ich vergleiche die S2000 mit einem GP2-Rennwagen. Ich würde es nicht verstehen, wenn du, Franco, dich entscheiden würdest für das letzte GP2-Rennen in Abu Dhabi einzusteigen, alle würden dich auslachen. Kein Team würde dich nehmen: Lassen wir mal den finanziellen Aspekt beiseite, es würde Probleme und Hindernisse wegen der Lizenz geben. Und nicht nur das. Bevor du debütiertest, müsstest du auf jeden Fall Tests durchführen. Wenn du jedoch bei einer Zonen-Rallye (Challenge) mit einem S2000 antreten willst, gibt es kaum Hindernisse. Es reicht, wenn du zuvor fünf Rallyes gefahren bist. Und du könntest das Rennen fahren, ohne vorher auch nur einen einzigen Testkilometer mit dem Auto, das du anmietest gefahren zu sein. Die Unfälle die mir oder Breen bei der Targa Florio passiert sind, sind nicht durch den Piloten bedingt, sondern durch das Fahrzeug. Wie kann man also ein Rennen mit einem derart ausgereizten Fahrzeug bestreiten, ohne einen Test gefahren zu haben? Das ist doch Wahnsinn! Ich spreche aus eigener Erfahrung: Ich habe mit dem Skoda Fabia mehrere Tests absolviert, aber vor der Reise nach Andora hatte ich das eigenartige Gefühl, nicht bereit dafür zu sein! Ein S2000-Auto ist anspruchsvoll, es macht Spaß damit zu fahren, aber zugleich ein „Bastard“. Es hat einen zu schwachen Motor und daher muss man Set-Up und Bremsen ausreizen. Immer am Limit…

Was ist dein Rezept?

Ich würde die S2000 für die Challenge-Rallyes ab 2014 verbieten. Man sollte mit Gruppe N-Autos fahren. Sichere, leistungsstarke Autos, die nur ein Drittel (eines S2000) kosten. Bei ausgeglichenem Budget könnte man mehrere Rallyes fahren und auch Tests abhalten. Im Rallyesport tendiert man dazu, das zusammengesparte Geld nur für Rennen zu verwenden und viel zu oft wird das Testen gestrichen. Bei den Testfahrten lernt man das Auto und seine Reaktionen hingegen gut kennen. Wer die Ambition hat, bei einer Rallye gut auszusehen, ist gezwungen, sich einen S2000 anzumieten. Die Normen müssen geändert werden: Wenn du mit einem Gruppe N-Auto fährst, kannst du in einer Kurve einen schönen Drift hinlegen, und damit vor den Freunden und der Familie ein Spektakel bieten, mit einem S2000 hingegen, fällt man einen Augenblick unter die passende Drehzahl und das Auto stirbt ab, damit gibt man eine schlechte gute Figur ab. Meine Gedanken sind simpel: mit einem Gruppe N-Auto fährt man in den Kurven langsamer, was die Sicherheit erhöht. Da diese Autos mehr wiegen, muss man früher bremsen. Jemand wird jetzt sagen, dass meine Idee schwachsinnig ist, aber die Gruppe N ist der bessere Zugang.

Es gibt dafür aber nur wenige homologierte Autos: Mitsubishi oder Subaru…

Das ist wahr. Aber ich bin mir sicher, wenn man den Markt öffnen würde, dann gäbe es mehr interessierte Werke, die Autos nach diesem Reglement entwickeln würden. Ich spreche als Begeisterter, ohne an politische Aspekte zu denken, das ist nicht meine Aufgabe.

Es gibt Leute, die behaupten, dass es in Italien zu viele Rallyes im Kalender gibt…

Das stimmt auch: In der Toskana könnte ich jedes Wochenende quasi vor der Haustür fahren. Der italienische Rennkalender ist der dichteste in Europa überhaupt, es gibt 150 eingetragene Rallyes. In anderen Ländern kommt man nicht einmal auf ein Drittel davon. Hier gibt’s es sehr viele Teams, die Rallyes bestreiten: Als ich mir 2010 die Rallye-Websites ansah, da ich mich begann für den Rallyesport zu interessieren, war ich verblüfft, wie viele Autos da in den Nennlisten standen. Bei einer einzigen Rallye habe ich allein 50 R3-Autos gezählt. Die Wirtschaftskrise hat die Teilnehmerzahl verringert, nicht aber jene der Rallyes. Die Organisatoren haben nicht mehr die Ressourcen zur Verfügung, an die sie sich gewöhnt hatten und sind daher gezwungen, die Kosten zu kürzen. Auch auf Kosten der Sicherheit…

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danseys
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Kubica darf Krankenhaus verlassen

Beitrag von danseys » Mi Sep 19, 2012 4:31 pm

Vielen Dank für Übersetzung nochmal! Bild Bild Bild

Ein sehr ineressantes, ausführliches und umfangreiches Interview - da kann sich manch einer mal eine Scheibe abschneiden; von beiden Seiten des Mikrofones... Bild

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Maglion
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Kubica darf Krankenhaus verlassen

Beitrag von Maglion » Mi Sep 19, 2012 4:51 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Helldriver:
<strong> @Maglion

So an sich hast Du recht, mit dem was Du geschrieben hast.

Allerdings gehören Unfälle genau so zur Rally, wie Abflüge ins Kiesbett in der Formel 1.

Schau dir Latavala an. Bei dem ist es meistens Sieg oder Unfall.
Colin McRae (R.I.P.) war als Colin mcCrash bekannt, bevor er die britische Meisterschaft und danach die die WRC gewann.
Kimi hatte auch den einen oder anderen Unfall.
Ari Vatanen kann sich längst nicht mehr an seine ganzen Unfälle erinnern, so viele waren das.
Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.

Es gehört also dazu. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Wann gab es den letzten Toten in der F1 oder der DTM ?
Und dann google mal Valerio Catelani und Daniela Bertoneri - das war vor wenigen Monaten, auf einer kleinen Rallye-Veranstaltung. Genau bei solchen kleineren Rallyes fährt ja Kubica und bei so einer Rallye wäre er ja auch fast drauf gegangen.
Ob das jetzt an den Ralleys liegt, den Fahrzeugen oder dem Können der Fahrer, es ist schon auffällig, dass es da regelmäßig zu Toten und schwer Verletzen kommt.

Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass Kubica ein begnadeter Rallye-Fahrer ist und durch seine Verletzungen wird er weder sicherer noch besser beim Fahren, im Gegenteil, seine körperlichen Beinträchtigungen sind wohl eher eine Gefahrenquelle und als Rallye-Fahrer hat man ja auch noch die Verantwortung für den Beifahrer und für die Zuschauer, die ja auch oft an gefährlichen Stellen stehen.

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shuyuan
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Beitrag von shuyuan » Di Sep 25, 2012 12:46 am

Das Thema Kubica und F1 hat sich erledigt.
Mehr als einen werbegag kann man sich nicht erlauben.

MSC4Ever
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Beitrag von MSC4Ever » So Sep 30, 2012 10:54 am

Kubica hat gestern die 2 Rally in Folge gewonnen! Rally Basssano: Link

jetfh
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Beitrag von jetfh » Mo Okt 01, 2012 7:23 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MSC4Ever:
<strong> Kubica hat gestern die 2 Rally in Folge gewonnen! Rally Basssano: Link </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Welchen Status hat diese Rally?
Ich meine das nicht abwertend, aber ist das eine Veranstaltung der aArke "3 x rund um den Kirchturm", oder sind da wirkliche Kapazunder am Werk?

Wäre schön, wenn Kubica wirklich wieder bei der Musik dabeiwäre, aber glauben kann ich es nicht.

Jet

MSC4Ever
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Beitrag von MSC4Ever » Mo Okt 01, 2012 8:46 pm


Jaqui
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Beitrag von Jaqui » Di Okt 02, 2012 10:31 am

Der Link sagt aber nicht viel über die Rallye aus... 7 von 9 Bestzeiten und eine Minute Vorsprung klingt gut - das schaff ich aber auch, wenn ich im Kart gegen Anfänger fahr. Bild

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Beitrag von Benutzername » Di Okt 02, 2012 1:07 pm

Es ist wohl zunächst mal zweitrangig, wie hoch der sportliche Stellenwert dieser Rallye war/ist. Hauptsache der Bursche lebt noch und kann die Zeit mit etwas verbringen, was ihm Spaß macht.
Hätte auch ganz anders enden können.

Nachtrag: ich weiß nur nicht genau, ob ich mich daneben setzen würde Bild

Kienzman
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Beitrag von Kienzman » Di Okt 02, 2012 8:58 pm

Starke Leistung, auch wenn Longhi, der schon ein Rallye-Kapazunder ist, viel Pech hatte - das soll Kubicas Leistung aber nicht schmälern.

Das ist mehr oder weniger die zweite italienische Rallye-Liga, also so "3x um den Kirchturm" ist hierfür schon abwertend.

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Beitrag von jetfh » Mi Okt 03, 2012 12:31 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MSC4Ever:
<strong> Link </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Der Link sagt nichts aus, was man nicht schon wüsste. Mich würde der Status dieser Rallye interessieren, denn ich fürchte - wie schon erwähnt - das ist ungefähr "3x rund um den Kirchturm".

Jet

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Beitrag von jetfh » Mi Okt 03, 2012 5:56 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Benutzername:
<strong> Es ist wohl zunächst mal zweitrangig, wie hoch der sportliche Stellenwert dieser Rallye war/ist. </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Sehe ich nicht so, es interessiert mich deswegen, weil hier zwischen den Zeilen mehr oder weniger deutlich behauptet wird, dass ein Fahrer der eine Rallye gewinnt, eigentlich fast schon wieder "formel-1-fit" ist und ich fürchte, dass er das nie wieder sein wird.

Natürlich ist es schön, dass er diesen schweren Unfall überlebt hat und ein selbstbestimmtes Leben führen kann, aber darum geht´s ja in dieser Diskussion nicht (ausschließlich).

Jet

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danseys
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Beitrag von danseys » Mo Nov 05, 2012 6:11 pm

Kubica muss sich doch vor Wut in den ****** beissen, dass er sich wg. einer blöden Hobby-Ralley diesen siegfähigen F1-Renner verbaut hat! Bild Bild

Man stelle sich mal KUB und RAI in diesem Jahr in diesem Auto vor - da sähe sowohl die KWM als auch FWM sicherlich völlig anders aus... Bild

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Kubica-Fan
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Beitrag von Kubica-Fan » Fr Nov 23, 2012 3:28 pm

Robert Kubica dominiert aktuell gerade die Rallye "La Mole"

http://i49.tinypic.com/25q7kue.jpg

Hoffentlich fährt er 2013 in einer ganzen Serie gegen nahmhafte Gegner (und gewinnt) - und 2014 dann an der Seite von Alonso bei Ferrari Bild Bild Bild

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Beitrag von Maglion » Fr Nov 23, 2012 3:44 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Kubica-Fan:
<strong> Robert Kubica dominiert aktuell gerade die Rallye "La Mole"

http://i49.tinypic.com/25q7kue.jpg

Hoffentlich fährt er 2013 in einer ganzen Serie gegen nahmhafte Gegner (und gewinnt) - und 2014 dann an der Seite von Alonso bei Ferrari Bild Bild Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Träum weiter, nur weil er in kleinen Rallyes erfolgreich ist, was zum Teil auch an seinem sehr guten Material liegt, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch den höchsten Motorsportklassen erfolgreich sein kann.

Lt. den letzten Berichten kann Kubica im Augenblich nichtmal daran denken irgendeinen Monoposto-Rennen zu fahren. Auf dem Level, auf dem Kubica zur Zeit Motorsport betreibt, gibt es so viele Fahrer, die jünger und gesund sind sind, wieso sollte da jemand Kubica in die F1 holen?

Lasst den Robert seinen Spaß haben und sich ausprobieren. Aber ich glaube nicht, dass wir Kubica jemals wieder als F1-Fahrer sehen werden.
Ich sehe Kubica eher in anderen Rennserien - in Sportwagen, Tourenwagen oder Rallye-Autos.

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Beitrag von Maglion » So Nov 25, 2012 9:32 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Ein heftiger Unfall auf dem Weg zum Sieg: Robert Kubica hat bei der Rallye du Var den möglichen Erfolg weggeworfen - Pilot und Copilot unverletzt.
Der Citroen C4 von Kubica kam während des 32 Kilometer langen Abschnitts von der Piste ab und krachte gegen einen Baum.

Das Fahrzeug fing dabei offenbar sogar kurzzeitig Feuer... </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Er sollte es lassen und lieber auf sicheren Rundstrecken fahren. Anscheinend ist er doch überfordert, geht zu hohe Riskien ein oder überschätz sich oder unterschätzt das Risiko.

Es ist ja nicht der erste größere Unfall bei seinem Rallye-Comeback und es wird auch nicht der Letzte sein. Er sollte aber nicht vergessen, dass der nächste Unfall sein letzter sein könnte und er auch eine Verantwortung für seinen Co-Piloten trägt.

Es bleibt natürlich auch die Frage offen, ob der Unfall auch mit einem körperlich gesunden Kubica, ohne Handicap passiert wäre.

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Helldriver
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Beitrag von Helldriver » So Nov 25, 2012 9:40 pm

Der neuerliche Unfall war nicht Roberts schuld.
Es wurde ihm vom Copiloten eine falsche Kurve angesagt.

Leicht Feuer gefangen ist gut - die Kiste ist komplett ausgebrannt: klick

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Beitrag von MSC4Ever » So Nov 25, 2012 9:45 pm

Ich habe im PL TV ein ausführliches Interview mit Kubica gesehen, das kann ich bestätigen! Was evtl. noch wichtiger ist sind 2 Sachen:

- KUB war auf dem Weg die Rally zu gewinnen Bild

- Man hat zum erstem Mal deutlich seine rechte Hand bzw. Arm gesehen, von Einschränkungen bei der Bewegung so gut wie nichts zu sehen Bild Bild

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Beitrag von danseys » Do Jan 24, 2013 7:58 pm

geht doch echt voran mit ihm - jetzt vllt. DTM? Bild

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Beitrag von jetfh » Fr Jan 25, 2013 8:30 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von danseys:
<strong> geht doch echt voran mit ihm - jetzt vllt. DTM? Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Schön zu lesen, dass es was werden könnte mit einer neuen Karriere in der DTM.

Leider weist der Artikel hier zwei grobe Schwachstellen auf:

Wieviel Runden ist Kubica auf einmal gefahren?
Was war seine schnellste Rundenzeit?

So könnte man negatives hineininterpretieren.

Jet

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Beitrag von MSC4Ever » Fr Jan 25, 2013 7:56 pm

...vielleicht sollte man nix interpretieren sondern sich einfach für KUB freuen?!

Er hat es immerhin geschafft mit dem Auto auf Anhieb schnell zu sein, sogar um eine halbe Sek. schneller als Paffet... Ob die Zeiten überhaupt eine Aussagekraft haben? keine Ahnung, KUB hat sich aber nicht selbst demontiert und hat es bewiesen, dass es evtl. doch nach Vorne geht Bild Bild

Deutschland ist echt ein Jammerland Bild

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Beitrag von HybridF1 » Fr Jan 25, 2013 9:49 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MSC4Ever:
<strong> ...vielleicht sollte man nix interpretieren sondern sich einfach für KUB freuen?!

Er hat es immerhin geschafft mit dem Auto auf Anhieb schnell zu sein, sogar um eine halbe Sek. schneller als Paffet... Ob die Zeiten überhaupt eine Aussagekraft haben? keine Ahnung, KUB hat sich aber nicht selbst demontiert und hat es bewiesen, dass es evtl. doch nach Vorne geht Bild Bild

Deutschland ist echt ein Jammerland Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Kubica war 1/10 langsamer als Paffett!

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Meine Theorie ist, dass ein Spengler im Mercedes tatsächlich wesentlich schneller als Paffett/Green gewesen wäre und auch ein Kubica schneller fahren könnte - mit noch mehr Training. Wenn man sofort einsteigt und nur 1/10 langsamer ist, dann sollte man den verpflichten. Mercedes hat bis jetzt ohnehin erst 1 von 6 Autos besetzt. Bild

jetfh
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Beitrag von jetfh » Sa Jan 26, 2013 9:59 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von MSC4Ever:
<strong>
Deutschland ist echt ein Jammerland Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Das kann ich absolut bestätigen - Grüße aus Wien.

Jet

P.S.: Ich interpretiere gar nichts negatives hinein, aber wenn das ganze gut gelaufen ist, dann kann man doch erst recht mit den Rundenzeiten rausrücken, oder?

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Beitrag von HybridF1 » So Jan 27, 2013 12:44 am

Warum soll Mercedes Zeiten rausrücken? Da waren sicher auch Weiterentwicklungen am Auto dran!

Wenn Kubica sagt, er war 1/10 langsamer sollte das als Leistungseinschätzung reichen.

PS: Schön das ihr beide Deutschland verallgemeinert Bild

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