.:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

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shuyuan
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von shuyuan » Mi Jun 26, 2019 10:01 am

flingomin hat geschrieben:
Mi Jun 26, 2019 9:15 am

In Wahrheit war die "Challenge" die zum Titelgewinn führte damals in der "goldenen Zeit" aber keinen Deut anders als heute (nur lauter).
Weiß heute aber scheinbar kaum noch jemand, bzw. will es dem Anschein nach kaum noch jemand wissen.
Was ein Quark.
Ferrari dominierte genau 2 jahre von 5, aber da gab es richtige Rennen am Limit, kein LKW Prozessionsverkehr mit Überholhilfe wie drs.
"nur lauter " :lol: :jupi:
Irgenwie ist deine erinnerung auch nicht mehr klar....Demenz ?
Die beste Idee der Neuzeit ist, das Atmen zu besteuern und es CO2 Abgabe zu nennen

Smirnoff
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Smirnoff » Mi Jun 26, 2019 4:43 pm

shuyuan hat geschrieben:
Mi Jun 26, 2019 10:01 am
Was ein Quark.
Ferrari dominierte genau 2 jahre von 5, aber da gab es richtige Rennen am Limit, kein LKW Prozessionsverkehr mit Überholhilfe wie drs.
"nur lauter " :lol: :jupi:
Irgenwie ist deine erinnerung auch nicht mehr klar....Demenz ?
Rennen am Limit, sehr guter Stichpunkt. Allein deshalb war die "gute alte Zeit" besser. Heute geht es nur noch um das verwalten von allem mit Tanklastzügen und lächerlichem Firlefanz wie DRS.

Nachtanken erlauben, jedes Team meldet der FIA am Sonntag morgen den Startinhalt in KG. Keine Veröffentlichung der Daten. Die Teams dürfen die Restmenge zu 110kg ( weil es ja "grün" sein muss :kotz: ) in die Tankanlage füllen, welche dann versiegelt wird.

Beispiel 40kg am Start, bleiben 70kg fürs Rennen. Ob 1 Stop, 2 Stop, 3 Stop egal. Das würde das Feld mal wieder mischen.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Dissident » Fr Jun 28, 2019 7:08 am

Schumacher = 2x im Benetton im unterlegenen Auto WM geworden plus 5x mit Ferrsri die sich 95/96 noch im Drdck gewälzt haben, eine beispiellose Erfolgsstory.


Hamilton: vom ersten Rennen an im besten Auto und dennoch bis 2013 nur 1 Titel, wäre auch ewig so geblieben wenn er nicht zu Mercedes gewechselt wäre. Wow, was für ne Erfolgsstory. :lol:

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shuyuan
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von shuyuan » Fr Jun 28, 2019 7:33 am

:D :top:


wie jetzt ? Kein Livefred für Spielberg....iss etwa bei F1Fan Sommerpause schon ? :eek:
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Jordan EJ10 » Fr Jun 28, 2019 5:12 pm

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 7:08 am
Schumacher = 2x im Benetton in einem unterlegenen Auto ( 94 ) und und einem gleichwertigen bzw. teils überlegenen Auto ( 95 ) WM geworden plus 5x mit Ferrsri die sich 95/96 noch im Drdck gewälzt haben, eine beispiellose Erfolgsstory.

oder

Hamilton = 1x im McLaren in einem gleichwertigen bzw. teils überlegenen Auto WM geworden plus 4x mit Mercedes die sich 10-12 noch im Drdck gewälzt haben, eine beispiellose Erfolgsstory.

Ich habe deine Aussage mal im Hinblick auf Schumacher und Hamilton etwas modifiziert ( Änderungen sind fettgedruckt hervorgehoben ) - du kannst dir quasi aus zwei wahrheitsgemäßen Varianten heraussuchen, welche dir mehr zusagt. So dürfte es jetzt passen. :wink2: :top:

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Dissident » Fr Jun 28, 2019 5:56 pm

Mclaren hat sich also im Dreck gewälzt, wieso eigentlich? hatten doch alle Ressourcen und Schinki war seit 2007 dabei, bei Schumacher sag ich ja wegen 2005 auch nix, ich meine da gibts ja auch nicht viel zu sagen, 2003 und 2005 waren schwierige Jahre weil die Reifen kacke waren, am Auto und an der Performance von Schumacher lag es nicht. :green:
McLaren hingegen hat es ab 2009 selbst aus der Hand gegeben, Entwicklungen verschnarcht und einfach nicht gut genug gewesen, da gibts keine Ausrede, Hamilton hatte alle Möglichkeiten auch 2009-2013 Weltmeister zu werden.

Der Benetton war auch 95 unterlegen, siehe dazu Konstrukteurs WM und was Berger und Alesi 1996 zum Benetton gesagt haben, die dachten auch das Auto wäre Mega und die würde ne Rakete erben.An der Williams Dominanz hatte sich damals nie etwas geändert, nur wurde der Benetton einfach etwas besser und es saß ein Michael Schumacher im Auto, erst 1998 wurde Williams durch McLaren beerbt, "MEHR WAR NICH". Die 2 Benetton Titel waren SCHUMACHER Titel, 2000 und 2003 ebenso, nur 2001,2002 und 2004 hätte Rubens WM werden können. Hamiltons Titel waren allesamt Auto Titel, er wurde immer nur dann WM wenn das Auto am besten gewesen ist. Seine Leistungen zwischen 2009 und 2013 zeigten es, viele Unfälle und Probleme sich bspw. gegen Jenson Button durchzusetzen. Hamilton ist einfach ein Sonntagsfahrer der ein perfektes Auto und viele Babysitter braucht, deswegen wird er nie zu den größten Zählen, PUNKT.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Jordan EJ10 » Fr Jun 28, 2019 7:38 pm

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 5:56 pm
Mclaren hat sich also im Dreck gewälzt, wieso eigentlich?
Bitte richtig lesen. Ich habe nicht McLaren gemeint ( McLaren und Mercedes sind zwei verschiedene Teams ). Mercedes war 2010-2012 größtenteils katastrophal aufgestellt und Hamilton hat durch seinen Wechsel zu eben diesem Team ein gleich großes Wagnis auf sich genommen wie Schumacher mit seinem Wechsel zu Ferrari 96. Beide verließen Rennställe, mit denen sie Erfolge erzielt hatten und jetzt wagten sie einen Sprung ins kalte Wasser und ebenso waren beide maßgeblich für die Dominanz in ihrem neuen Team verantwortlich. Es gibt also extreme Parallelen, die nur oft gerne übersehen werden. ;)

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 5:56 pm
2003 und 2005 waren schwierige Jahre weil die Reifen kacke waren, am Auto und an der Performance von Schumacher lag es nicht.
Oh, es lag 2003 und 2005 definitiv nicht nur an den Reifen, dass Ferrari so auffällig abstürzte. Schumacher leistete sich besonders 2003 ungewöhnlich viele Fehler, die ihm bessere Ergebnisse kosteten und durch die er beinahe den Titel verloren hätte ( Australien, Malaysia, Brasilien, Nürburgring, Japan ). Und auch technische Defekte gab es 03 und 05 nun deutlich mehrere ( ein Anzeichen dafür, dass Ferrari sich mit der Entwicklung dieser beiden Fahrzeuge völlig verrannt hatte und nun unter Druck stand, diesen Rückstand wieder aufholen zu müssen ).

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 5:56 pm
McLaren hingegen hat es ab 2009 selbst aus der Hand gegeben, Entwicklungen verschnarcht und einfach nicht gut genug gewesen, da gibts keine Ausrede, Hamilton hatte alle Möglichkeiten auch 2009-2013 Weltmeister zu werden.
Du widersprichst dir hier selber. McLaren hat es selbst aus der Hand gegeben und war nicht gut genug in den Jahren 2009 - 2012. Absolut richtig. Nur, wie soll ein Fahrer alle Möglichkeiten auf den Titel haben, wenn er, wie beispielsweise 2009 nur im dritt- bzw. viertbesten Fahrzeug sitzt? ;) McLaren war 2009 zu keinem Zeitpunkt titelfähig. Das Auto war eine absolute Gurke im Vergleich zu den vorherigen beiden Jahren und trotzdem gelang es durch einen immensen Kraftaufwand des gesamten Teams während der Saison diesen Entwicklungsrückstand beinahe komplett aufzuholen ( eine der beeindruckendsten Leistungen eines Teams der letzten Jahrzehnte ), womit Hamilton dank seines Talents sogar noch zwei Siege einfahren konnte ( hätte es die Bremsscheibe in Abu Dhabi nicht zerrissen, wären es drei Siege gewesen ), während Kovalainen weiterhin nicht einmal ansatzweise an diese Leistungen anknüpfen konnte. 2010 - 2012 war seine fahrerische Leistung dagegen schwankend, das will ich gar nicht bestreiten. Da hatte McLaren in allen drei Jahren ein ziemlich gutes Paket geschnürt, doch man konnte es in keinen Titel ummünzen ( es lag sowohl an technischen, fahrerischen, wie auch strategischen Fehlern - ich möchte da ungerne einer Sache die alleinige Schuld zuweisen ).

Und was 2013 betrifft: Du weißt aber schon, wie dominant in dem Jahr der Red Bull war und wo Mercedes im Vergleich dazu anzutreffen war? :) Der Titel war für Vettel die einfachste Spazierfahrt in all seinen Titeljahren ( vergleichbar mit Schumachers 04er Saison ). In dem Jahr hatte außer Vettel absolut niemand im Feld eine Chance auf den Titel.

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 5:56 pm
Der Benetton war auch 95 unterlegen, siehe dazu Konstrukteurs WM
Ähm, dort steht aber, dass Benetton, neben der Fahrer WM, auch die KWM ( und das sogar recht deutlich ) gegenüber Williams gewann. Und nun?^^ Zu 1994 sage ich nichts, aber 1995 sehe ich schon etwas differenzierter. Klar, Hill und Coulthard ließen im Saisonverlauf auch einige Punkte durch Fahrfehler liegen, aber, und das ist für mich der eindeutigste Indikator dafür das Benetton ein viel besseres Fahrzeug hatte als es 1994 der Fall war, Herberts Leistung im Vergleich zu der von Verstappen aus dem Vorjahr war eine signifikante Steigerung. Vom Talent her sehe ich Jos und Johnny auf dem gleichen Niveau und das Herbert 1995 viermal auf dem Podium stand und sogar, wenn auch profitierend durch jeweils 2 Ausfälle vor ihm, zweimal siegen konnte spricht sehr für Benettons Fahrzeug. Denn man muss auch erst einmal in die Situation kommen, um überhaupt nur durch zwei Ausfälle zum Siegkandidaten zu werden ( etwas was Verstappen 1994 überhaupt nicht gelang - erst durch mehrere Ausfälle schaffte er es in dem Auto in Ungarn und Belgien jeweils auf den dritten Platz ). Johnny benötigte nur die Ausfälle von Schumacher und Hill in Italien und England und schon war er zur Stelle ( außerdem besiegte er DC im Williams in England im direkten Duell um den Sieg ).

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 5:56 pm
Die 2 Benetton Titel waren SCHUMACHER Titel,
Der erste ja. Der zweite eher weniger. :wink2:

Dissident hat geschrieben:
Fr Jun 28, 2019 5:56 pm
Hamiltons Titel waren allesamt Auto Titel, er wurde immer nur dann WM wenn das Auto am besten gewesen ist. Seine Leistungen zwischen 2009 und 2013 zeigten es, viele Unfälle und Probleme sich bspw. gegen Jenson Button durchzusetzen.
Hm, dann schauen wir doch einmal, welche sogenannten Auto Titel Hamilton bisher vorzuweisen hat, also wo sein Fahrzeug definitiv am besten im ganzen Feld war.

2008 -> Kein Auto Titel, da das Fahrzeug auf dem exakt gleichen Level operierte wie der Ferrari
2014 -> Auto Titel: Der Mercedes war eindeutig das beste Fahrzeug im Feld und Rosberg konnte Hamilton nichts entgegensetzen.
2015 -> Auto Titel: Erneut war der Mercedes das Maß aller Dinge. Rosberg abgeschlagen dahinter.
2017 -> Kein Auto Titel, da Vettel und Ferrari den Titel durchaus hätten gewinnen können, wenn man seitens des Kommandostandes und des Fahrers weniger Fehler gemacht hätte.
2018 -> Kein Auto Titel, weil der Ferrari vor allem mit Vettel die gesamte Saison hinweg eine realistische Chance auf den Titel hatte. Einzig Vettels Fehler haben ihm ( erneut ) den Titel gekostet.

Und noch ein Wort zu Jenson Button: Ich glaube viele unterschätzen ihn bis heute noch sehr. Er war ein unauffälliger, aber extrem schneller Fahrer, der seinem Titel nicht einzig dem Brawn zu verdanken hat. Seine McLaren Jahre hatten dem aufmerksamen Beobachter bewiesen, dass hier ein reifenschonender, taktisch schnell fahrender Spezialist am Werk war ( der Vergleich mit Prost wurde nicht umsonst ziemlich häufig angeführt ). Und gegen so einen Fahrer ist es absolut keine Schande im direkten Duell zu verlieren. Mit mehr Glück hätte Jenson nämlich auch den 2011 Titel gewonnen.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Dissident » Fr Jun 28, 2019 8:09 pm

TL;DR, dabei habe ich alles richtig gestellt und mit jedem einzelnen Wort absolut recht gehabt.

Du musst echt zu viel Zeit haben.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Jordan EJ10 » Fr Jun 28, 2019 8:18 pm

:lol: :top: Danke für das "Gespräch".

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Alboreto » Sa Jun 29, 2019 2:30 pm

Allein wenn hier einer behauptet, dass der WM Titel im Benetton 95 einfacher war, weil der Wagen besser als 94 im Vergleich zur Konkurrenz war, muss man dessen Beitrag nicht weiter lesen. :roll:

Und zum Wagnis Ham zu Mercedes: man kann überall nachlesen, dass Brawn und Lauda damals nur vorführen mussten, wie weit Mercedes mit der neuen Antriebstechnik war und den Vorsprung über Jahre halten würden (O-Ton Brawn), um zu erkennen, dass da Null Risiko war und somit nicht mit Schumis Wechsel zu Ferrari zu vergleichen war.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von shuyuan » Mo Jul 01, 2019 3:32 pm

ich weiss nicht.

In den Autos von gestern fuhr man noch selbst, das hat einfach einen ganz anderen wert wie der raumschiffmist von heute.
Ich will ja Hamiltons Talent nicht schmälern, das hat er ganz bestimmt.
Aber den mit Schumacher zu vergleichen ist wie äh, Birnen mit Äpfeln...
Im direkten Vergleich sehe ich eine Sänfte mit seinem Namen drauf, der ihn durch die F1 von anfang an getragen hat.
Schumacher musste hart arbeiten.
Das alleine ist schon ein Grund mit den Augen zu rollen... :D

und dann lese ich allerortens noch den vergleich senna - hamilton :jupi:
Senna fuhr zu einer zeit ,da hiess es siegen oder sterben. Hollywood hätte mehr als die hosen voll gehabt...und nie einen sieg herausgefahren..
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von flingomin » Mi Jul 03, 2019 8:54 am

shuyuan hat geschrieben:
Mo Jul 01, 2019 3:32 pm

Im direkten Vergleich sehe ich eine Sänfte mit seinem Namen drauf, der ihn durch die F1 von anfang an getragen hat.
Schumacher musste hart arbeiten.
Echt?
Wofür?
Mit Mercedes - Geld und einem fähigen Manager in die Formel 1 gehievt, saß er bereits in seinem zweiten Rennen im siefähigen Benetton.
Den Rest erledigten Weber, Briatore und Ecclestone (der endlich den deutschen Markt abschöpfen wollte und ihn daher im Topteam Benetton unterbrachte (die Schumacher zunächst gar nicht haben wollten)).
Also ich sehe jetzt ehrlich gesagt nichts, was bis dahin das Attribut "harte Arbeit" rechtfertigen würde.

NOCH mehr Hilfe von oben hätte des lieben Gotts persönlich bedurft.
Wen hatte Hamilton? Ron Dennis als sportlichen Ziehvater der ihn zum Einstieg verhalf, danach wird's schon dünn.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Maglion » Mi Jul 03, 2019 9:35 am

Was für ein Blödsinn, wer behauptet, dass Benetton ein top-Team war, der muss auch sagen, dass McLaren aktuell wieder ein Top-Team ist, denn in genau dieser Lige, in der gerade McLaren fährt, spielte Benetton, als Schumacher dazu kam. Ersta nachdem Schumacher dort war, ging es bis zur Nr. 1 in der Fahrer-WM hoch und danch ging es ohne Schumacher und sein Umfeld wieder bergab.

Das Interssante ist doch, dass er als Nobody zu Benetton kam und in den wenigen Jahren sich so einen Staus erarbeitet hat und Top-F1 Leute von sich überzeugen konnte, dass diese ihm zum Katastrophenteam Ferrari gefolgt sind - sowas ist in der F1 sehr selten und es zeigt, wie sehr Schumacher durch seine Qualitäten diese Menschen überzeugen konnte, die wegen ihm ihr komplettes Umfeld in England aufgegeben haben, um mit Sack und Pack samt Familie ihm nach Italien zu folgen - das macht niemand für einen beliebigen Fahrer, der keine Ausnahmetalent ist machen.
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von vuki » Mi Jul 03, 2019 10:23 am

shuyuan hat geschrieben:
Mo Jul 01, 2019 3:32 pm
Senna fuhr zu einer zeit ,da hiess es siegen oder sterben. Hollywood hätte mehr als die hosen voll gehabt...und nie einen sieg herausgefahren..
Generell glaub' ich nicht, dass Rennfahrer zu den ängstlichen Typen gehören. Egal welcher Epoche.
Auch die Geschichte belegt deine Behauptung nicht. (Mal ganz davon abgesehen, dass nicht nur der Leben durfte, der auch gesiegt hat.)
In der aktiven F1-Zeit von Senna (bis zum tragischen Imola Wochenende) starb "nur" de Angelis bei Testfahrten '86.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Maglion » Mi Jul 03, 2019 11:00 am

vuki hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 10:23 am
In der aktiven F1-Zeit von Senna (bis zum tragischen Imola Wochenende) starb "nur" de Angelis bei Testfahrten '86.
....und Ratzenberger, auch wenn das nur 1 Tag vor seinem Tod war.

Eins ist trotzdem richtig, die Autos waren im Gegensatz zu heute extrem gefährlich und der Tod oder schwere Verletzungen war viel viel wahrscheinlicher als heute. Diese Gefahr wurde dadurch kompensiert, dass die Fahrer den nötigen Respekt vor der realen Gefahr hatten und sie wussten genau, wenn sie Mist bauen, kann der Gegner und sie selbst auch sterben. Das bedeutet, dass das Abwägen zwischen Speed und Risiko viel wichtiger war, als heute, trotzdem wurde harte Racing betrieben, das heute in dieser Form wegen den Regeln nicht mehr möglich ist. Darüber, wie heute F1 gefahren wird, können die alten Haudegen nur müde lächeln, für die ist das ein Sport für Weicheier geworden, die betreutes Fahren betreiben.
Damals trug ein Fahrer zudem noch eine viel höhere Verantwortung für das Rennen und der Fahrer hatte einen viel höheren Anteil am Erfolg als heute und deshalb genießen sie auch heute noch ein großes Ansehen.

Heute sind die Anforderungen an die Piloten völlig andere und es ist auch fraglich, ob ein Senna oder Schumacher heute ihr Können so darstellen/hervorheben könnten, wie zu ihrer Zeit. Aktuelle Fahrer leiden darunter, dass ihr Anteil am Erfolg auf ein Minimum im Vergleich zur F1 Geschichte zusammengeschrumpft ist und es für sie sehr schwer ist ihr Können so hervorzuheben, dass es der Zuschauer als solches auch erkennt. Richtig mies ist das zudem nicht für Hamilton, der bekommt wenigstens Siegerpokale und Titel als Anerkennung, sondern die Fahrer mit unterlegenem Material können sich kaum noch so stark profilieren, dass man als Durchschnittszuschauer denkt "Wow, der Junge hat was drauf" - da sind solche Storys wie ein Schumacher, der im Jorden den Stars auf die Pelle Rückt einfach nicht mehr möglich und ohne diese Geschichten ist es für Fahrer schwer einen ähnliche Status und Hype zu erreichen. Damals wurden ALLE hellhörig, wenn ein Rookie sofort mit den etablierten Profis mithlaten und diese schlagen konnte. Heute setzt man einen Rookie in einen F1 und man erwartet, dass er innerhalb kürzester Zeit konkurrenzfähig ist. Früher hatte ein Rookie 1 - 2 Saisons Zeit, um sich an die F1 zu gewöhnen und konkurrenzfähig zu werden und diese Zeit brauchten auch die meisten Fahrer - wer diese Zeit nicht brauchte, war ein Ausnahmetalent. Das ist ja mit ein Grund, dass es heute kein großes Ding mehr ist, wenn ein junger Fahrer F1 Pilot wird und dann auch noch im Feld sofort mitfahren kann und genau solche Dinge hat das, was die Fahrer leisten, bei den Zuschauern abgewertet. Das ist für die F1 ein riesen Problem, denn sie muss sich in einer Welt behaupten, in denen man Superstars erwartet, die die F1 aber kaum noch bieten kann. Die reine Anzahl an Titel ist nicht relevant, sondern es kommt darauf an WIE sie gewonnen wurden, wieviele Menschen das mitbekommen haben und wie viele Emotionen bei den Zuschauern dabei erzeugt wurden.
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von flingomin » Mi Jul 03, 2019 12:42 pm

Maglion hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 9:35 am


Das Interssante ist doch, dass er als Nobody zu Benetton kam und in den wenigen Jahren sich so einen Staus erarbeitet hat und Top-F1 Leute von sich überzeugen konnte, dass diese ihm zum Katastrophenteam Ferrari gefolgt sind - sowas ist in der F1 sehr selten und es zeigt, wie sehr Schumacher durch seine Qualitäten diese Menschen überzeugen konnte, die wegen ihm ihr komplettes Umfeld in England aufgegeben haben, um mit Sack und Pack samt Familie ihm nach Italien zu folgen - das macht niemand für einen beliebigen Fahrer, der keine Ausnahmetalent ist machen.
Hat auch keiner das Gegenteil behauptet.
Dass Spitzenpersonal wechselt wird auch (vielleicht nicht nur) am Salär und an den Perspektiven liegen.
Ferrari dürfte 1996/1997 den Geldbeutel deutlich weiter geöffnet haben, als das Kundenteam Benetton, das nach dem Verlust seines Werksstatus auf verlorenem Posten stand.
Was für ein Blödsinn, wer behauptet, dass Benetton ein top-Team war, der muss auch sagen, dass McLaren aktuell wieder ein Top-Team ist, denn in genau dieser Lige, in der gerade McLaren fährt, spielte Benetton, als Schumacher dazu kam. Ersta nachdem Schumacher dort war, ging es bis zur Nr. 1 in der Fahrer-WM hoch und danch ging es ohne Schumacher und sein Umfeld wieder bergab.
Unfug!
Benetton gewann 1990 und 1991 Rennen und war aus eigener Kraft podiumsfähig.
Etwas von dem McLaren 2019 so weit entfernt ist wie Vettel vom fünften WM Titel.
Wenn man Benetton 1990/1991 mit 2019 vergleichen will, dann am ehesten mit Ferari oder RedBull.

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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von seahawk » Mi Jul 03, 2019 1:40 pm

Das passt vom Vergleich. Benetton war dritte Kraft in der F1 zu dieser Zeit.

Der Benetton war sicher nicht weniger konkurrenzfähig als der 1996er Ferrari.

Aber der Erfolg von Ferrari, der danach folgte, ist sicher primär Jean Todt zu zuschreiben, denn der hat die Organisation überholt und die fähigsten Leute eingekauft - wozu eben auch Schumacher zählte. Aber man darf die Erfolge Todts bei Peugeot nicht vergessen wenn es um den Urheber der Erfolge geht, denn der Mann wusste wie man gewinnt.

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Beitrag von shuyuan » Mi Jul 03, 2019 2:41 pm

Maglion hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 9:35 am
Was für ein Blödsinn, wer behauptet, dass Benetton ein top-Team war, der muss auch sagen, dass McLaren aktuell wieder ein Top-Team ist, denn in genau dieser Lige, in der gerade McLaren fährt, spielte Benetton, als Schumacher dazu kam. Ersta nachdem Schumacher dort war, ging es bis zur Nr. 1 in der Fahrer-WM hoch und danch ging es ohne Schumacher und sein Umfeld wieder bergab.

Das Interssante ist doch, dass er als Nobody zu Benetton kam und in den wenigen Jahren sich so einen Staus erarbeitet hat und Top-F1 Leute von sich überzeugen konnte, dass diese ihm zum Katastrophenteam Ferrari gefolgt sind - sowas ist in der F1 sehr selten und es zeigt, wie sehr Schumacher durch seine Qualitäten diese Menschen überzeugen konnte, die wegen ihm ihr komplettes Umfeld in England aufgegeben haben, um mit Sack und Pack samt Familie ihm nach Italien zu folgen - das macht niemand für einen beliebigen Fahrer, der keine Ausnahmetalent ist machen.
yep, :top: :top:
der Kollege vor dir will nur wieder mit ahnungslosigkeit punkten..
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Beitrag von shuyuan » Mi Jul 03, 2019 2:44 pm

Maglion hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 11:00 am
....und Ratzenberger, auch wenn das nur 1 Tag vor seinem Tod war.

Eins ist trotzdem richtig, die Autos waren im Gegensatz zu heute extrem gefährlich und der Tod oder schwere Verletzungen war viel viel wahrscheinlicher als heute. Diese Gefahr wurde dadurch kompensiert, dass die Fahrer den nötigen Respekt vor der realen Gefahr hatten und sie wussten genau, wenn sie Mist bauen, kann der Gegner und sie selbst auch sterben. Das bedeutet, dass das Abwägen zwischen Speed und Risiko viel wichtiger war, als heute, trotzdem wurde harte Racing betrieben, das heute in dieser Form wegen den Regeln nicht mehr möglich ist. Darüber, wie heute F1 gefahren wird, können die alten Haudegen nur müde lächeln, für die ist das ein Sport für Weicheier geworden, die betreutes Fahren betreiben.
usw......................................................................................................................................................................................... Die reine Anzahl an Titel ist nicht relevant, sondern es kommt darauf an WIE sie gewonnen wurden, wieviele Menschen das mitbekommen haben und wie viele Emotionen bei den Zuschauern dabei erzeugt wurden.
auch dem ist nichts hinzuzufügen
Top :top: :top:
genauso sehe ich das auch.
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von shuyuan » Mi Jul 03, 2019 2:47 pm

seahawk hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 1:40 pm
Das passt vom Vergleich. Benetton war dritte Kraft in der F1 zu dieser Zeit.

Der Benetton war sicher nicht weniger konkurrenzfähig als der 1996er Ferrari.

Aber der Erfolg von Ferrari, der danach folgte, ist sicher primär Jean Todt zu zuschreiben, denn der hat die Organisation überholt und die fähigsten Leute eingekauft - wozu eben auch Schumacher zählte. Aber man darf die Erfolge Todts bei Peugeot nicht vergessen wenn es um den Urheber der Erfolge geht, denn der Mann wusste wie man gewinnt.
Da waren leute zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort. Glück muss man auch haben. So wie Hollywood auch.
Frage ist wohl eher, WARUM Bennetton einen Nobody in so ein auto steigen lässt. Sicher nicht weil viel geld im spiel war, so wie der flingo behauptet. :shake:
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Beitrag von shuyuan » Mi Jul 03, 2019 2:57 pm

flingomin hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 8:54 am
Echt?
Wofür?
Mit Mercedes - Geld und einem fähigen Manager in die Formel 1 gehievt, saß er bereits in seinem zweiten Rennen im siefähigen Benetton.
Den Rest erledigten Weber, Briatore und Ecclestone (der endlich den deutschen Markt abschöpfen wollte und ihn daher im Topteam Benetton unterbrachte (die Schumacher zunächst gar nicht haben wollten)).
Also ich sehe jetzt ehrlich gesagt nichts, was bis dahin das Attribut "harte Arbeit" rechtfertigen würde.

NOCH mehr Hilfe von oben hätte des lieben Gotts persönlich bedurft.
Wen hatte Hamilton? Ron Dennis als sportlichen Ziehvater der ihn zum Einstieg verhalf, danach wird's schon dünn.
Schnuggi, du willst dich echt blamieren oder ?
Wer redet ausser dir denn von Einstiegshilfe ?
Bringst mich auf ne Idee...
ich überlege ob man in zukunft leiterchen für Hollywood anbringt damit er komfortabler in seine schienensänfte ...

Du glaubst im ernst Ekelstein wollte den deutschen markt abschöpfen mit einem deutschen Namen ..ohne zu wissen was der im endeffekt wert ist?
Du hälst Bernie in sachen knete machen für blöd ? :D
Achgottchen, wenn ich die Aufzählung betrachte, dann ist Deiner Meinung nach die gesamte Vorgeschichte Schumachers nicht existent.

Schumacher kam , sah, umgab sich mit gönnerhaften Geldwichteln, stieg ins beste auto ein und siegte fortan ohne unterlass :betrunken: :D
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Beitrag von shuyuan » Mi Jul 03, 2019 3:32 pm

vuki hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 10:23 am
Generell glaub' ich nicht, dass Rennfahrer zu den ängstlichen Typen gehören. Egal welcher Epoche.
Auch die Geschichte belegt deine Behauptung nicht.
also ist die geschichte, dass mit in der zeit mit Aufstieg Schumachers die Sicherheit in den Fahrzeugen und auf den strecken enorm zunahm, gelogen ? :green:
Man muss schon ignorant sein um das auszublenden.
Und dann macht man hier einen aufriss um den HALO. :mrgreen:
Irgendein berühmter Rennfahrer sagte mal , wer keine angst hat, ist ein Dummkopf.
Das war anscheinend vor der Hollywood Zeit.
Die beste Idee der Neuzeit ist, das Atmen zu besteuern und es CO2 Abgabe zu nennen

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seahawk
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von seahawk » Mi Jul 03, 2019 3:43 pm

shuyuan hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 2:47 pm
Da waren leute zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort. Glück muss man auch haben. So wie Hollywood auch.
Frage ist wohl eher, WARUM Bennetton einen Nobody in so ein auto steigen lässt. Sicher nicht weil viel geld im spiel war, so wie der flingo behauptet. :shake:
Niemand wird den ersten Auftritt in Spa nicht beeindruckend nennen können.

Und wer als Fahrerpaarung Piquet und Moreno hatte, der konnte sich die Chance kaum entgehen lassen.

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Maglion
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Re: .:: Livethread Grand Prix von Frankreich - Le Castellet ::.

Beitrag von Maglion » Mi Jul 03, 2019 5:27 pm

shuyuan hat geschrieben:
Mi Jul 03, 2019 2:47 pm
Da waren leute zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort. Glück muss man auch haben. So wie Hollywood auch.
Frage ist wohl eher, WARUM Bennetton einen Nobody in so ein auto steigen lässt. Sicher nicht weil viel geld im spiel war, so wie der flingo behauptet. :shake:
Das richtige Personal am richtigen Ort hat absolut NICHTS mit Glück zu tun, sondern das ist eine Frage des Management.
So hat Todt Ferrari auf Kurs gebracht und Wolff/Lauda Mercedes. Ich weiß noch wie die Personalpolitik von Mercedes angezweifelt wurde, als sie 3 Top-Leute geholten haben, von denen jeder das Zeug zum Teamchef hatte, diese aber untergeordnet im Team als Team arbeiten sollten - und dann kamen die WM-Titel und plötzlich war diese Personalpolitik ein Geniestreich. Und genau SOLCHE Entscheidungen, die andere überraschen, die es zu nichts bringen weil sie die üblichen Wege gehen, führen zum Erfolg, wenn ein guter Plan eines guten Management dahinter steckt.
Glück hatte da höchstens Hamilton, aber ich denke der wusste auch, welches Potenzial Mercedes hat und er hat mit geringem Risiko gewechselt, da er auch sah, dass es bei McLaren in die falsche Richtung ging. Da war der Wechsel von Schumacher zu Ferrari deutlich mutiger und riskanter.
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