F1 Nachrichten und Senf 2018

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Dissident
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Dissident » Fr Jul 13, 2018 5:49 pm

Ich bin seahawk, ich habe hier jahrzehntelang herumgetrollt und erhoffe mir jetzt ernstgenommen zu werden.

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seahawk
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von seahawk » Mi Jul 18, 2018 7:00 am

Die Frage ist nicht kann sondern will. Für jeden Politiker wäre die Entscheidung den GP zu subventionieren das Ende der eigenen Karriere, denn eine weite Mehrheit würde das als Geldverschwendung sehen. Selbst wenn die Steuereinnahmen durch den GP und den zugehörigen Rahmen (Übernachtungen, Konsum der Besucher, etc.) mehr Geld einspielen.

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flingomin
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von flingomin » Mi Jul 18, 2018 10:31 am

Ich muss sagen, ich fände die Entscheidung, dass Bund oder Land die Antrittsprämie garantieren perfide.
Die Rechteinhaber beharren auf 25 Millionen US-Dollar Antrittsprämie, die Einnahmen auf der anderen Seite gehen nahezu komplett an die FOM (Bandenwerbung, TV-Rechte, Paddock-Club, Merchandising).
Dazu kommen die Kosten der Veranstaltung, die natürlich komplett vom Streckenbetreiber zu tragen sind.
Einnahmen sind ausschließlich durch die Verkäufe der EIntrittskarten zu erzielen.

Da die Kosten durch Ticketverkäufe allein nicht gedeckt werden können, solle nach Ansicht von FOM und Liberty Media die Regierung die Taschen öffnen.

Was Flüchtlinge kosten ist hier nicht das Thema, aber mit welchem Anrecht soll denn bitte eine Landesregierung auf Kosten aller Steuerzahler eine Finanzierungslücke schließen, damit sich ein Konzern zur Belustigung von 50.000 Zuschauern die Taschen vollstopfen kann?
Der Verkauf eInes Produkts muss sich lohnen, sonst macht es keinen Sinn es anzubieten.
Wenn aber bei jeder verkauften Eintrittskarte 50% Verlust eingefahren werden kann es besser sein, einfach keine zu verkaufen, und dem Tross freundlich lächelnd die Tür zu weisen.
Ein solches Event muss sich einfach selbst tragen können, ansonsten ist etwas an den Strukturen grundlegend falsch (und kaum einer wird wohl bezweifeln, dass dies beim "Konstrukt Formel 1" seit Jahrzehnten der Fall ist).

Es gibt genügend dikatorisch geführte Regierungen die das anders sehen, und die gerne die Geldbörse öffnen.
Früher bei Ecclestone, und auch heute bei Carey.
Gerne soll die Formel 1 dort gastieren, hier braucht sie kein Mensch mehr.

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seahawk
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von seahawk » Mi Jul 18, 2018 11:06 am

Arno hat geschrieben:
Mi Jul 18, 2018 9:29 am
Hallo Dissident, sorry, nun wird es etwas schwierig.
Wer ist denn...eine weite Mehrheit?
Ist das dieselbe Mehrheit, die stillschweigend zugestimmt hat, 22 Milliarden Euro in 2016 und 34 Milliarden in 2017 fuer Fluechtlinge auszugeben?
Dabei ist das die veroeffentliche Zahl, die Wahrheit ist wohl eine andere, da Zahlen ueber Fluechtlinge offensichtlich ein Tabuthema sind.
Seit wann interessieren sich Politiker ueberhaupt fuer die Meinung des Volkes?
Das waere ja mal was ganz Neues.
Wenn man denn, was stark anzunehmen ist, mehr Geld einnimmt, als bezahlt wird, rechnet sich jede Subvention, da durch hoehere Steuereinnahmen diese Subvention praktisch gegen-finanziert wird.

Das war auch nicht die eigentliche Frage, denn diese war, wenn denn Subventionen dieser Art per "Gesetzgebung" der EU verboten sind, gilt das dann nur fuer Deutschland?
Es gilt nicht nur für Deutschland: https://sg.news.yahoo.com/spain-prosecu ... 05332.html

Und da sieht man auch den klassischen Weg um erst einmal den Subventionsverboten aus dem Weg zu gehen. Man nutzt eine privatwirtschaftlich aufgestellte Firma als "Sponsor". Das führt dann aber eben schnell zu einer Verlustübernahme durch den Staat mit den gerade schön in Spanien zu sehenden Konsequenzen.

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Maglion
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Maglion » Mi Jul 18, 2018 2:02 pm

flingomin hat geschrieben:
Mi Jul 18, 2018 10:31 am
Ich muss sagen, ich fände die Entscheidung, dass Bund oder Land die Antrittsprämie garantieren perfide.
Die Rechteinhaber beharren auf 25 Millionen US-Dollar Antrittsprämie, die Einnahmen auf der anderen Seite gehen nahezu komplett an die FOM (Bandenwerbung, TV-Rechte, Paddock-Club, Merchandising).
Dazu kommen die Kosten der Veranstaltung, die natürlich komplett vom Streckenbetreiber zu tragen sind.
Einnahmen sind ausschließlich durch die Verkäufe der EIntrittskarten zu erzielen.

Da die Kosten durch Ticketverkäufe allein nicht gedeckt werden können, solle nach Ansicht von FOM und Liberty Media die Regierung die Taschen öffnen.

Was Flüchtlinge kosten ist hier nicht das Thema, aber mit welchem Anrecht soll denn bitte eine Landesregierung auf Kosten aller Steuerzahler eine Finanzierungslücke schließen, damit sich ein Konzern zur Belustigung von 50.000 Zuschauern die Taschen vollstopfen kann?
Der Verkauf eInes Produkts muss sich lohnen, sonst macht es keinen Sinn es anzubieten.
Wenn aber bei jeder verkauften Eintrittskarte 50% Verlust eingefahren werden kann es besser sein, einfach keine zu verkaufen, und dem Tross freundlich lächelnd die Tür zu weisen.
Ein solches Event muss sich einfach selbst tragen können, ansonsten ist etwas an den Strukturen grundlegend falsch (und kaum einer wird wohl bezweifeln, dass dies beim "Konstrukt Formel 1" seit Jahrzehnten der Fall ist).

Es gibt genügend dikatorisch geführte Regierungen die das anders sehen, und die gerne die Geldbörse öffnen.
Früher bei Ecclestone, und auch heute bei Carey.
Gerne soll die Formel 1 dort gastieren, hier braucht sie kein Mensch mehr.
:schumi:

Genau so sieht es aus - wenn das Produkt F1 nicht gut genug ist, um die eigenen Kosten zu decken, dann sollte man auf dieses Produkt verzichten. Entweder das Produkt F1 wird besser, so dass es sich für den Veranstalter rechnet, weil viel mehr Fans kommen oder diese Fans gerne mehr bezahlen oder die F1 muss billiger werden. Das Problem ist ja nicht nur, dass Liberty Gewinn machen möchte, sondern dass die meisten Teams ohne die Einnahmen von Liberty nicht überleben können, weil die Kosten um bei der F1 mitfahren zu können, viel zu hoch sind, um sie als Team erwirtschaften zu können.
Es ist völlig absurd, dass diese Finazierungslücke der Teams und Liberty, die Steuerzahler der jeweiligen Austragungsstätten ausgleichen sollen, von denen nur ein Bruchteil überhaupt F1 schaut oder gar ein Rennen besucht. Jeder Unternehmer würde doch erst mal bei den Kosten ansetzen, um rentabel zu werden, bevor er beim Staat um Almosen bettelt und wer das nicht kann, sollte seine Firma dicht machen. Und genau so einfach ist die Lösung bei der F1, Kosten senken, Einnahmen auf alle Teams gleichmäßig verteilen und schon hat man ein Produkt, das man mit Gewinn verkaufen kann und an dem ALLE verdienen können, die daran beteiligt sind - was je eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, oder?
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Dissident » Mi Jul 18, 2018 2:50 pm

Arno hat geschrieben:
Mi Jul 18, 2018 9:29 am
Hallo Dissident, sorry, nun wird es etwas schwierig.

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shuyuan
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von shuyuan » Mi Jul 18, 2018 2:50 pm

flingomin hat geschrieben:
Mi Jul 18, 2018 10:31 am
Ich muss sagen, ich fände die Entscheidung, dass Bund oder Land die Antrittsprämie garantieren perfide.
Die Rechteinhaber beharren auf 25 Millionen US-Dollar Antrittsprämie, die Einnahmen auf der anderen Seite gehen nahezu komplett an die FOM (Bandenwerbung, TV-Rechte, Paddock-Club, Merchandising).
Dazu kommen die Kosten der Veranstaltung, die natürlich komplett vom Streckenbetreiber zu tragen sind.
Einnahmen sind ausschließlich durch die Verkäufe der EIntrittskarten zu erzielen.

Da die Kosten durch Ticketverkäufe allein nicht gedeckt werden können, solle nach Ansicht von FOM und Liberty Media die Regierung die Taschen öffnen............................

Ein solches Event muss sich einfach selbst tragen können, ansonsten ist etwas an den Strukturen grundlegend falsch (und kaum einer wird wohl bezweifeln, dass dies beim "Konstrukt Formel 1" seit Jahrzehnten der Fall ist).

Hm, gilt das auch für Fussball und so ?
Sowohl für die Fußball-WM in Russland im Jahr 2018 und auch vier Jahre später in Katar haben ARD und ZDF einen dreistelligen Millionenbetrag auf das Konto der Fifa in Zürich überwiesen. Insider gehen davon aus, dass die Fernsehrechte an der Fußball-WM an die 200 Millionen kosten. Genaue Zahlen verraten weder ARD und ZDF, schon gar nicht die Fifa. Dabei gibt es ein Recht der zahlenden Bürger und Unternehmen zu erfahren, wohin ihre per Zwangsabgabe gezahlten Gebühren hinfließen. Doch das ist den Granden der Rundfunkanstalten schon immer egal gewesen.
ich meine, man sollte doch nicht so blauäugig sein ;)
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist einer der Hauptfinanziers der Fifa. Die Hunderte von Millionen Euro an deutschen Rundfunkgebühren halten seit vielen Jahren das korrupte System unter der Ägide von Fifa-Präsidenten Joseph Blatter am Leben.
und das ist doch wohl Dein Steuergeld was hier verprasst wird.....nagut, geht ja auch nur um Fussball....

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Maglion
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Maglion » Do Jul 19, 2018 10:11 am

Sorry Arno, aber wenn man schon Kindergärten mit F1 Rennen gleichsetzt, um deren Finanzierung durch Steuerzahler zu begründen, muss man ja zu dem Schluss kommen, dass hier jemand entweder ein komplett gestörtes Weltbild hat oder ihm die Argumente ausgehen.

Glaubst Du im Ernst, dass eine Stadt ein Theater subventionieren würde, bei dem die die Schauspieler bis zu 30 Mio. im Jahr verdienen, nur damit wenige Zuschauer in den genuß dieser Weltstars kommen kann?
Die F1 ist insgesamt ja kein Verlustgeschäft, denn die Rechteinhaber und die Top-Rennställe verdienen Millionen und Milliarden mit der F1. Wieso müssen dann die Veranstalter vor Ort mit Verlusten kalkulieren, die dann die Steuerzahler ausgleichen sollen? Glaubst Du im Ernst, dass in Deutschland irgendwelche kulturellen Veranstaltungen gibt, die vom Staat subventioniert werden, bei denen im Hintergrund sich die Vermarkter und Protargonisten Millionen in die eigene Tasche stecken, die man zuvor vom Staat bekommen hat?

Wenn Du Dich mal informieren würdest, was Schauspieler und Mitarbeiter an kommunalen Theatern verdienen, dann würdest Du schnell verstehen, dass hier alle sehr bescheiden sind, um dieses Kulturangebot zu ermöglichen und wenn das nicht reicht, investiert die Komune und das was da investiert wird, wird auch von der Bevölkerung getragen - ein ganz wichtiger Aspekt. Da sieht man auch schon dass auch hier der Vergleich zur Formel 1 gewaltigt hinkt, denn wo ist denn in der F1 die Bescheidenheit und die niedrigen Gehälter, um sie einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen?

Ich bin der Meinung dass JEDER Spitzensport, bei denen die Vereine und Spieler viele Millionen verdienen, NICHT vom Staat unterstützt werden sollten - auch Fussball. Fussball muss vom Staat dort unterstützt werden, wo er auf Basis von Ehrenamt für die lokale Bevölkerung betrieben wird, wo jeder der Lust hat sich anmelden und mitspielen kann - so wie auch alle anderen Vereine, die eine sinnvolle Funktion vor Ort erfüllen.

Genau so sehe ich es auch beim Motorsport, damit die Bürger Motorsport erleben können, muss man nicht die Königsklasse finanzieren, da reicht es auch wenn man Veranstaltungen, wie VLN Rennen, die in Bezug auf das Preis-Leistungsverhältnis deutlich besser sind => Mehr Zuschauer, längere Rennen, mehr Autos, mehr Geld das in die Region kommt und auch Amateure können am Rennen teilnehmen. Sowas ist dem "Volk" viel leichter zu verkaufen, als eine Highclass Bling Bling Veranstaltung, wie ein F1 Rennen, zu der dann nur 50.000 - 70.000 Zuschauer 1x im Jahr kommen - so viel wie zu einem Spiel des FC-Bayern an einem Wochenenden. Stell Dir mal vor, der Staat würde jedes Bundesligaspiel so subventionieren, wie Du es von einem F1 Rennen forderst? Das wären für jeden Zuschauer 150 - 200 € - also bei einem vollen Stadion würde Bayern dann 11 - 15 Mio. kassieren und wenn das alle Vereine bekommen, dann könnte das mit der F1 vergleichen ! Auch wenn die Bundeliga unnötige Subventionen bekommt, willst Du ernsthaft behaupten, dass diese Subventionen mit der F1 vergleichbar sind, die Du forderst? Und glaubst Du, dass es dafür eine Akzeptanz in der Bevölkerung geben würde?

Die Ausgaben des Staates für Sport und Kultur orientiert sich stark an der Akzeptanz in der Bevölkerung und die ist bei der F1 im nötigen Maße eben nicht da - also darf es auch kein Geld geben ! Denn die Bevölkerung hat immer im Hinterkopf, was man mit dem Geld noch machen könnte - z.B. könnte man mit dem Verzicht auf EIN F1 Rennen für eine ganze Region alle Kindergartenplätze kostenlos anbieten und ich denke, dass das bei der Bevölkerung eine höhere Akzeptanz hätte, als ein F1 Rennen, wo sich Multimillionäre profilieren und sich Liberty die Tasche voll macht.

Subventionen gehören überall dort verboten, wo sie Profite steigern, denn wer Profit macht, benötig keine staatliche Unterstützung. Und JA, ich weiß dass es da noch viele Subventionen gibt, die man steichen sollte und NEIN, nur weil es genügend Beispiele von Geldverschwundung per Subventionen gibt, ist das KEIN Argument, noch mehr Geld zum Fenster z.B. für die Formel 1 hinaus zu werfen, was ja offensichtlich Deine Denkweise und Forderung ist.

Wenn der Staat Geld in Motorsport investiert, dann in einem sinnvollen Rahmen um z.B. die illegalen Rennen weg von öffentlichen Straßen, auf abgesperrte Rennstrecken zu holen oder um einer breiten Bevölkerung einen Zugang zum Motorsport zu ermöglichen.
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shuyuan
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von shuyuan » Do Jul 19, 2018 12:22 pm

Maglion hat geschrieben:
Do Jul 19, 2018 10:11 am


Glaubst Du im Ernst, dass eine Stadt ein Theater subventionieren würde, bei dem die die Schauspieler bis zu 30 Mio. im Jahr verdienen, nur damit wenige Zuschauer in den genuß dieser Weltstars kommen kann?
...............

Wenn Du Dich mal informieren würdest, was Schauspieler und Mitarbeiter an kommunalen Theatern verdienen, dann würdest Du schnell verstehen, dass hier alle sehr bescheiden sind, um dieses Kulturangebot zu ermöglichen und wenn das nicht reicht, investiert die Komune und das was da investiert wird, wird auch von der Bevölkerung getragen -


ein ganz wichtiger Aspekt. Da sieht man auch schon dass auch hier der Vergleich zur Formel 1 gewaltigt hinkt, denn wo ist denn in der F1 die Bescheidenheit und die niedrigen Gehälter, um sie einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen?

Ich bin der Meinung dass JEDER Spitzensport, bei denen die Vereine und Spieler viele Millionen verdienen, NICHT vom Staat unterstützt werden sollten - auch Fussball. Fussball muss vom Staat dort unterstützt werden, wo er auf Basis von Ehrenamt für die lokale Bevölkerung betrieben wird, wo jeder der Lust hat sich anmelden und mitspielen kann - so wie auch alle anderen Vereine, die eine sinnvolle Funktion vor Ort erfüllen.

Soviel Text........es gibt offene und gut versteckte Subvention in fast jedem Bereich.
Niemand hat einen KIndergarten mit F1 gleichgesetzt, das machst DU grad. Es ging um Zuschüsse vom Staat, land komune what ever. Die Begründung zu subventionierung bezog sich auf kulturelle dinge .
Da wurde nur ein querverweis angelegt dass nicht immer alles Profit machen kann.

Ja ich glaube dass viele städte in oper und theater zusätzlich Geld reinpumpen. Siehe Elbphilharmonie in Hamburg. Allein die Kosten für den Bau werden wohl in 20 jahren nicht eingefahren sein..
aber egal in anderen städten wird dann halt auch mal gespart, aber nicht abgesetzt oder abgerissen.
Ist Motorsport nicht auch Kultur ?
Dein Vergleich mit Gehältern der Stars in der F1 und den Theater/Opern wäre natürlich auch unsinn, denn da käme die F1 vergleichsweise gering weg mit ihren knapp 20 darstellern und einen auftritt pro jahr in deutschland. :mrgreen:

Berlin alleine gibt für Kultur knapp 500Millionen Euro im Jahr aus....was ist dagegen ein f1 Rennen im Jahr von 25Millionen ?

mal gucken was Hockenheim dazu sagt
Hockenheim-Chef: "Wir geben die Formel 1 nicht auf"
Ein Verlustgeschäft ist abhängig von mehreren Faktoren. Im Wesentlichen von der Höhe der Promotergebühr, vom Dollarkurs und natürlich vom Kartenverkauf, der lief dieses Jahr sehr gut. Wir liegen derzeit bei gut 65.000 verkauften Karten. Wir erwarten 70.000 Fans und dann werden wir dieses Jahr eine schwarze Null schreiben. Vielleicht bleibt noch etwas für uns übrig, das müssen wir noch abwarten. Aber es gab Jahre mit Verlusten.......................
...................
Warum können sich andere Länder die Formel 1 eher leisten?

Seiler: Wenn ich in den Formel-1-Kalender schaue, dann sind wir die einzige Formel-1-Rennstrecke, die keine Gelder bekommt. Alle anderen erhalten Mittel, fast immer aus dem Topf Tourismus-Förderung. Bei uns gibt es nichts. Weder von der Region noch vom Land oder Bund. In vielen anderen Bereichen wird für den Sport etwas getan, für die Formel 1 wird nichts getan. Wir müssen aus eigener Wirtschaftskraft die Formel 1 finanzieren. Wir müssen die Strecke instand halten und für die Zukunft investieren, aber das geht nicht mit Verlusten.

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Dissident » Fr Jul 20, 2018 7:15 am

Im Endeffekt darf es nicht sein dass sich der Veranstalter und der Staat erpressen lassen. Klar gibt es auf der anderen Seite viele Beispiele für Subventionen wo man sich denkt:"dann erst recht bei der F1"- nur sollte ein F1 Event so etwas nicht nötig haben, bei all der Popularität und da liegt der Hund begraben.

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Jan
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Jan » Sa Jul 21, 2018 7:38 pm

Das ist jetzt aber mal wirklich Traurig, da baut der Kerl Ferrari um, innerhalb von 4 Jahren, nun kommen seine Früchte zu Tage, und er ist Schwerst Krank, ich befürchte wie Schumacher hirntot, wenn da schon steht er wird nie wieder sein Amt ausführen können, ich hoffe aber ich irre mich. :cry: :flop: :(

Hoffentlich zieht das nun nicht Ferrari down. :-|

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danseys
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von danseys » Sa Jul 21, 2018 7:53 pm

also okay, der Mann 69, und krank, OP-Komplikationen - aber doch nicht schon hirntot&verfault! :jupi:

woher hast Du denn sowas?

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von miss F1 » Mo Jul 23, 2018 2:51 pm

Strafen und die gerechte oder eben nicht so gerechte Verteilung werden ja derzeit wieder viel diskutiert.
Hab einen gut geschriebenen Artikel gefunden, obwohl ich nicht glaube das man für Unfälle bei Zweikämpfen keine Strafe geben soll (dann wär wieder die Frage ab wann ist es rücksichtslose und gefährliche Fahrweise, wo fängt man mit der Bestrafung an). Aber festgelegte Strafen wären nicht schlecht...jemand von der Strecke drücken +5, eine Kollision auslösen bei der der Unschuldige das Rennen beenden muss +10,...
Derzeit werden Strafen ja wirklich nach Namen bzw Anzahl an erreichten WM Titeln verteilt bzw die Härte der Strafe danach ausgerichtet. Konstanz bei den ausgesprochenen Strafen wäre notwendig!

https://www.bbc.com/sport/formula1/44760651]

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flingomin
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von flingomin » Mo Jul 23, 2018 4:37 pm

Maglion hat geschrieben:
Do Jul 19, 2018 10:11 am

Subventionen gehören überall dort verboten, wo sie Profite steigern, denn wer Profit macht, benötig keine staatliche Unterstützung. Und JA, ich weiß dass es da noch viele Subventionen gibt, die man steichen sollte und NEIN, nur weil es genügend Beispiele von Geldverschwundung per Subventionen gibt, ist das KEIN Argument, noch mehr Geld zum Fenster z.B. für die Formel 1 hinaus zu werfen, was ja offensichtlich Deine Denkweise und Forderung ist.
Und genau da liegt FÜR MICH die Krux an der Angelegenheit.
Subventionen für ein Formel 1 Event sind nicht deswegen notwendig weil es nicht kostendeckend veranstaltet werden kann (wie das ganz im Gegensatz dazu zum Beispiel bei einem städtischen Schwimmbad, Theater oder Kindergarten der Fall ist).
Subventionen für ein Formel 1 Event sind deswegen notwendig, weil sich raffgierige Privatunternehmen eben diese direkt und ohne Umwege in die Taschen stopfen.
Die Einnahmenseite würde problemlos ausreichen um die Kosten zu decken, ein fetter Gewinn bliebe ebenfalls übrig.
DAVON sollten dann die Rechteinhaber bezahlt werden. Nicht mit einer Summe die im Vorfeld in einer Höhe verlangt wird, die ein Event (für den Veranstalter) von vorne herein unprofitabel macht, und die das Risiko zu 100% auf die Seite des Ausrichters verlagert.
Solange das so ist, soll die Formel 1 aus Deutschland bitte so lange und so weit wegbleiben wie es nur irgendwie geht.
Gibt sicher noch irgendwo irgendeine Wüste, in der Herr Tilke eine hübsche neue Strecke bauen kann.

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Mitsuha » Di Jul 24, 2018 1:16 pm

Schreibt sport1 hier nur MIst oder woher kommt es, dass das nirgendwo sonst zu finden ist?

Stroll kauft Force India?

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Feldo » Di Jul 24, 2018 1:22 pm

Nö,

die sind hier nur langsam ;)

Auto BIld hat das schon gestern Abend gemeldet, AMS heute früh.

Ist sicher eine interessante Nachricht für Lance und der Untergang für Williams....
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Dissident » Di Jul 24, 2018 2:05 pm

Geld regiert die Welt. Soll doch der sTroll hinterherdümpeln, die Hauptsache ist dass wir Charles bald in Ferrari-rot sehen werden.

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Feldo » Di Jul 24, 2018 3:03 pm

Dissident hat geschrieben:
Di Jul 24, 2018 2:05 pm
sTroll
Wäre es nicht eher "$Troll" ;)
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von Jan » Di Jul 24, 2018 3:29 pm

Dissident hat geschrieben:
Di Jul 24, 2018 2:05 pm
Hauptsache ist dass wir Charles bald in Ferrari-rot sehen werden.
So wie Kimi gerade unterwegs ist, eher unwahrscheinlich.... auch weil der Ferrari Präsident Maccaroni nun nicht nehr im Amt ist.
Kann aber natürlich sein, die schieben Kimi zu Haas ab, und Charles darf doch....

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von flingomin » Mi Jul 25, 2018 8:21 am

Arno hat geschrieben:
Mi Jul 25, 2018 2:05 am
Der entscheidende Punkt in dieser Diskussion ist offensichtlich nicht die Subvention als solche, sondern die Hoehe der Profite, die sich dann daraus ergeben.
Das Argument ist: Warum überhaupt eine (steuerfinanzierte) Subvention einer rein komerziell ausgerichteten Veranstaltung.
Meine Meinung: Sie trägt sich selbst, oder sie ist überflüssig.
Und ja, sicherlich gibt es einen Technologietransfer. Den gibt es mit Hochenheimrennen, und den gibt es auch ohne ein solches.
Allerdings habe ich in meinen bisher zweieinhalb Berufsjahrzehnten im Motorsport und in der Serienentwicklung eines mitbekommen:
Der techn. Transfer von der Serie in den Motorsport ist um Dekaden größer als umgekehrt, auch wenn man das nicht glauben mag.
Das was im Sportbereich (im speziellen im Formelsport) gebraucht wird ist in der Regel viel zu speziell, als dass es im Serienbau irgendwie brauchbar wäre.
Gut möglich aber, dass das in deinen vielleicht etwas serienverwandteren Rennserien etwas anders ist. Dazu kann und will ich mir kein Urteil erlauben.
Im Formel- und Langstreckensport funktionierts aber eher schlecht als recht.

Wenn junge Leute sich für einen Beruf in der Motorentechnik interessieren, finde ich das zunächst mal positiv (auch wenn ich das im Jahr 2018 keinem mehr empfehlen würde).

Ob ausgerechnet die Formel 1 im Heimrennen dazu führt? Weiss nicht so recht.
Wenn das was in einer Rennserie passiert Interesse hervorruft, dann brauchts dazu kein Hockenheim.
Die vor Ort erreichte Zuschauerzahl in der Zielgruppe ist einfach zu begrenzt.
Im Fernsehen vielleicht, aber da wiederum spielts keine Rolle ob Hockenheim oder Abu Dhabi.
Als Zukunftsmodell heute, an dem Punkt an dem ein junger Mensch sein Studium beginnt, kann ich ihm nur dringend raten irgendetwas zu studieren, was NICHTS mit Verbrennungsmotoren zu tun hat.

Und sei eines Punktes gewiss: Automobilhersteller bleiben in Deutschland oder verlagern ins Ausland sobald sie wirtschaftliche Vorteile für sich sehen.
Das ist keine Bauchentscheidung die von einem Besuch beim Hockenheimrennen abhängt.
SIe machen es so oder sie machen es so. Je nachdem was ihnen Vorteile bringt. Aber unabhängig davon, ob irgendwo Kohlefaserautos im Kreis herum fahren.

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von chief500 » Mi Jul 25, 2018 12:26 pm

​Sergio Marchionne​ ist tot

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flingomin
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von flingomin » Do Jul 26, 2018 8:09 am

Was??? Die Katzenberger wurde geblitzt??? :eek:
Unglaublich.

Weiss man denn schon was sie anhatte, alleine im Auto?
Baby korrekt gesichert?

Ciao erst mal, das MUSS ich jetzt einfach wissen.

Edit: In der Tat. +17 km/h ausserorts aufgrund übermäßigen Harndrangs.
Der ABSOLUTE WAHNSINN!


Zum Thema: Dass Marchionne​ tot ist hab ich gelesen.
Berührt mich nicht sonderlich, ist für mich nur irgendein Name.
Kannte den Mann nicht, Nachrichten über/um ihn im Motorsportumfeld empfand ich meist als eher unsymphatisch.

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shuyuan
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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von shuyuan » Do Jul 26, 2018 9:04 am

WTF? Die Katzenberger.... :shake:

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von shuyuan » Do Jul 26, 2018 9:38 am

Arno hat geschrieben:
Do Jul 26, 2018 9:34 am
Harndrang nennt man das jetzt?
Musste sie blasen?
Oder zwecks Leibesvisitation sich auf die Motorhaube legen?
Fragen ueber Fragen.....
Seltsam, in Asien sind diese wichtigen Dinge des taeglichen Lebens aus Deutschland noch nicht angekommen.
Ihr habt Pressezensur und Pictureleaks steht auf der schwarzen Liste :lol:

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Re: F1 Nachrichten und Senf 2018

Beitrag von danseys » Do Jul 26, 2018 3:59 pm

Hirndrang kann es ja nicht gewesen sein - DAS kann man bei der Katze definitiv ausschliessen! :D

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