powered by Motorsport.com
Startseite Menü

Erst Qualifying-Pleite, dann Rückenwind: "Ein schmaler Grat" für Günther

Maximilian Günther konnte sich im Formel-E-Rennen von Marrakesch gut nach vorne arbeiten, das hatte aber auch mit einer schlechten Startposition zu tun

(Motorsport-Total.com) - "Wir nehmen das Rennen als Rückenwind für das nächste Rennen mit", sagt Maximilian Günther nach dem Formel-E-Event in Marrakesch. Bei seinem zweiten Einsatz in der Elektromeisterschaft konnte sich der Dragon-Pilot auf Rang zwölf vorarbeiten, was er als gutes Ergebnis erachtet. "Das war das Maximum, was wir hätten erreichen können", meint er zu 'Motorsport-Total.com'.

Maximilian Günther

Maximilian Günther erlebte ein positives Rennen von Marrakesch Zoom

Denn Günther war den Lauf in Marokko nur von Startplatz 21 aus angegangen - die Kehrseite der Medaille. Wie schon beim Auftakt in Riad hatte er im Qualifying nicht das gewünschte Ergebnis geholt, nachdem er sich sein Auto auf der fliegenden Runde beschädigt hatte. "Im Qualifying hatte ich einen sehr guten ersten Rundenteil, aber dann hatte ich Pech, als ich ausgangs der Schikane über den Randstein gefahren bin", schildert er.

"Ich habe die Mauer berührt und mir die Aufhängung gebrochen. Das war Game Over für das Qualifying", so Günther weiter. Er hadert: "Das war echt schade, denn es gab gutes Potenzial für eine gute Runde bis dahin. Für uns war das ziemlich hart zu schlucken."

Im Rennen fuhr sein Dragon-Team dann mit einer aggressiven Strategie und schickte den Deutschen früh in den Attack-Modus. Dadurch konnte Günther im Feld gut nach vorne kommen und schließlich die Positionen behaupten. Geholfen hat ihm dabei auch die späte Safety-Car-Phase, denn weil er zuvor etwas zu viel Energie verbraucht hatte, wäre es sonst im Schlussspurt wohl knapp geworden.


D'Ambrosio gewinnt verrücktes Marrakesch-Rennen

Nach zahlreichen Dramen um Jean-Eric Vergne und BMW-Andretti gewinnt Jerome D'Ambrosio in Marokko sein drittes Formel-E-Rennen. Die Höhepunkte: Weitere Formelsport-Videos

Für Rang zwölf gab es am Ende zwar keine Punkte, doch zumindest kann er auf dem Ergebnis aufbauen - und zusätzliche Lerneffekte gab es ohnehin. "Das Rennen war wieder wirklich hilfreich. Ich bin zufrieden mit den Fortschritten von mir und vom Team", betont Günther.

Jetzt muss es nur noch mit dem Qualifying klappen, um sich im Rennen eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. "Das Potenzial war da. Aber so läuft es in der Formel E. Zwischen Spitze und Mauer ist es ein schmaler Grat", sagt er. "Diesmal war ich in der Mauer - zumindest habe ich ein gutes Rennen gezeigt."

Neueste Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden!
Erstellen Sie jetzt den ersten Kommentar

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport Live - ADAC Formel 4
27.07. 16:55
Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin
24.08. 16:55
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
25.08. 15:00
Motorsport - Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup
25.08. 23:00
Motorsport - DTM
30.08. 18:30

Aktuelle Bildergalerien

Formel 2 in Silverstone
Formel 2 in Silverstone

W-Series am Norisring
W-Series am Norisring

Formel 2 in Spielberg
Formel 2 in Spielberg

Formel 2 in Le Castellet
Formel 2 in Le Castellet

Der Kalender der Formel E 2019/2020
Der Kalender der Formel E 2019/2020

W-Series in Misano 2019
W-Series in Misano 2019

Motorsport-Total.com auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden!

Folgen Sie uns!

Anzeige

Formelsport-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Formelsport-Newsletter von Motorsport-Total.com!