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GP Singapur

Singapur-Qualifying in der Analyse: Red-Bull-Zoff und Piercing-gate!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen geht der Sprit aus +++ Keine Schmuck-Strafe für Hamilton +++ Red Bull beklagt "massive Rufschädigung" +++

09:07 Uhr

Qualitag!

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Es ist Samstag und das Qualifying in Singapur steht auf dem Plan. Los geht es dieses Mal schon um 15:00 Uhr unserer Zeit, davor stehen bereits um 12:00 Uhr das dritte Training und in weniger als einer halben Stunde (09:30 Uhr) die PK der Teamchefs an.

Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle erneut durch den Tag. Bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube, und für Fragen steht euch zudem unser Twitter-Hashtag #FragMST zur Verfügung. Los geht's!

Hier gibt es unseren Liveticker vom Freitag noch einmal zum Nachlesen!


09:11 Uhr

Heftiger Regen in Singapur

In Singapur ist es bereits nach 15:00 Uhr, und am Nachmittag hat es dort ziemlich heftig geregnet. Heißt das also, dass wir uns auf ein nasses Qualifying am Abend einstellen können?

Nicht unbedingt, denn der Regen hat bereits wieder aufgehört und wegen der hohen Temperaturen dürfte die Strecke ziemlich schnell abtrocknen. Und bis zum Qualifying sind es noch mehrere Stunden.

Das heißt aber natürlich nicht, dass es nicht noch einmal regnen kann! Behalten wir natürlich im Auge.


09:18 Uhr

Budgetobergrenze im Fokus

Das wohl größte Thema im Paddock war gestern ein möglicher Bruch der Budgetobergrenze durch Red Bull. Dazu dürfte es auch gleich in der PK der Teamchefs einige Fragen geben! Folgende Gäste erwarten wir:

09:30 Uhr:
Frederic Vasseur (Alfa Romeo)
Laurent Mekies (Ferrari)
Günther Steiner (Haas)

10:00 Uhr:
Andreas Seidl (McLaren)
Christian Horner (Red Bull)
Jost Capito (Williams)

Außerdem kann ich euch zu diesem Thema die große Donnerstags-Analyse von Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll empfehlen. Auch heute werden sich die beiden am Abend natürlich wieder live bei euch melden.

Los geht es um 19:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de!



09:25 Uhr

Das Wichtigste zum Freitag ...

... haben wir außerdem auch wieder in einer eigenen Fotostrecke für euch zusammengefasst. Der schnellste Weg, um sich vor der Pressekonferenz schnell noch auf den aktuellen Stand zu bringen!


Fotostrecke: Formel 1 2022 in Singapur: Das Wichtigste zum Freitag


09:35 Uhr

Vasseur: Sehr zufrieden mit Zhou

Die PK beginnt mit dem Alfa-Romeo-Teamchef, der betont, dass er sehr zufrieden mit der Entwicklung Guanyu Zhou sei. Deswegen wurde der Chinese ja jüngst mit einem neuen Vertrag für 2023 belohnt.

"Es geht nicht nur um den Speed", erklärt Vasseur und betont, Zhou habe sich in allen Bereichen sehr gut an an die Formel 1 angepasst, weshalb er "ziemlich zuversichtlich" für 2023 sei.

Zhou fuhr in diesem Jahr bislang dreimal in die Punkte, sein bestes Ergebnis ist ein achter Platz in Kanada.


09:41 Uhr

Steiner will wieder in die Punkte

"Hoffentlich können wir einige Punkte holen", sagt der Haas-Teamchef und erklärt, dass das ab jetzt bei jedem Grand Prix das Ziel sei. Denn inzwischen wartet die US-Truppe schon seit fünf Rennen auf einen Zähler.

Leicht wird das aber nicht, denn gestern wurde Mick Schumacher Vorletzter. Steiner betont allerdings, dass es in erster Linie darum gegangen sei, Runden zu sammeln und nicht in der Mauer zu landen. Und das habe man geschafft.

Im Hinblick auf das noch freie Cockpit für 2023 erklärt er wenig überraschend, dass es noch keine Entscheidung gebe. "Wir sind nicht in Eile", gibt er sich ganz entspannt.


09:46 Uhr

Mekies: Sieben Millionen haben große Auswirkung

Jetzt geht es wie erwartet um die Budgetobergrenze. Mekies erklärt, dass auch sieben Millionen Dollar eine Menge Rundenzeit bringen könnten, selbst wenn es sich auf dem Papier gar nicht nach so viel anhöre.

Deswegen sei das ein sehr ernstes Thema. Sieht auch Steiner so, der erklärt, man dürfe die Budgetobergrenze nicht "verwässern". Jetzt wolle man erst einmal abwarten, was die FIA am Mittwoch bekanntgeben werde.

Er und Vasseur sind sich einig, dass man jetzt keine falschen Anschuldigungen erheben wolle. Allerdings sei auch klar, dass die FIA reagieren müsse, wenn es wirklich einen Verstoß gegeben habe.


09:50 Uhr

Mekies: Zu früh, um über Strafen zu sprechen

Der Kostendeckel bleibt das Thema. Mekies betont, dass es jetzt noch zu früh sei, um über konkrete Strafen zu sprechen. Man müsse jetzt erst einmal schauen, ob es überhaupt einen Verstoß gegeben habe.

Klar ist auch für ihn, dass die FIA in so einem Fall reagieren müsste, um die Integrität der Budgetobergrenze zu schützen. Aber wie die Strafe dann aussehen sollte, das sei ein Thema für später.


10:02 Uhr

Safety-Car: Regeln sind nicht das Problem

Zum Abschluss des ersten Teils geht es noch einmal um das Rennende hinter dem Safety-Car in Monza. Alle drei Teamchefs sind sich einig, dass es nicht notwendig sei, deswegen die Regeln zu ändern.

Mekies erklärt, die Rennleitung hätte genug Freiheiten, um in so einem Fall zum Beispiel auch eine rote Flagge einzusetzen. Auch Steiner betont, dass die Regeln in Monza nicht das Problem gewesen seien.

Man hätte auch unter dem existierenden Reglement eine bessere Entscheidung treffen können. Damit endet Teil 1 der PK.


10:10 Uhr

McLaren: Kein Update zu Piastri

Teil 2 und den Anfang macht Andreas Seidl, der erklärt, dass es noch kein Update zum Startzeitpunkt von Oscar Piastri in Woking gebe. Die Frage lautet bekanntlich, ob Alpine den Australier bereits vorzeitig freigeben wird.

Dann konnte Piastri noch in diesem Jahr ein FT1 für McLaren fahren oder zum Beispiel am Young-Driver-Test in Abu Dhabi teilnehmen. Klarheit gibt es hier allerdings weiterhin nicht.

Rein sportlich erklärt Seidl, dass er "bis zur letzten Runde in Abu Dhabi" um P4 in der WM kämpfen wolle. Aktuell liegt McLaren 18 Zähler hinter Alpine. Ziel sei es, ab jetzt in jedem Rennen mit beiden Autos zu punkten.

"Hoffentlich wird das genug sein, um im Kampf dabei zu sein", so Seidl.


10:15 Uhr

Capito: Auch bei Williams kein Druck

Von Steiner haben wir ja in Teil 1 bereits gehört, dass Haas bei der Besetzung des zweiten Cockpits keine Eile habe. "Wir haben Zeit", sagt auch Capito. Bei Williams ist ja ebenfalls noch ein Platz frei.

Zur Trennung von Latifi erklärt der Teamchef, dass man zusammen eine "gute Zeit" gehabt habe. Allerdings habe der Kanadier die Ziele zusammen mit dem Team in diesem Jahr nicht erreicht.

Damit seien beide Seiten nicht glücklich gewesen, weshalb man sich entschieden habe, die Zusammenarbeit nicht weiter fortzusetzen.


10:20 Uhr

Horner betont weiter: Sind unter der Grenze geblieben

Und damit wieder zurück zum Kostendeckel. Der Red-Bull-Teamchef betont, man stehe weiter "zu 100 Prozent" hinter der Erklärung, die man abgegeben habe. Und die war bekanntlich unterhalb der Obergrenze.

Horner erklärt, es liege nun an der FIA, diese zu bestätigen. Man erwarte "mit Interesse" die Entscheidung des Weltverbandes in der kommenden Woche. Spannend: Horner erinnert daran, dass diese Informationen eigentlich vertraulich seien.

Er habe daher keine Ahnung, woher die Gerüchte kommen. "Woher in aller Welt haben sie diese Informationen?", will Horner wissen. Für ihn seien die Kommentare, die gestern getroffen wurden, "absolut inakzeptabel".

Das dürfte klar in Richtung Toto Wolff gehen.


10:24 Uhr

Horner: So geht es nicht!

Der Red-Bull-Teamchef legt noch einmal nach und erklärt, sein Team habe unter anderem 90 Leute entlassen. Es sei daher ein Unding, dass sich Mitglieder von anderen Teams über die Situation bei Red Bull äußern.

Er selbst habe zum Beispiel auch keine Ahnung, wie die Situation bei den anderen Teams aussehe. Niemand habe ein Recht dazu, darüber und über mögliche Strafen und solche Dinge zu sprechen.


10:30 Uhr

Weiter alles offen bei de Vries

'Canal+' meldete am Wochenende ja bereits, dass der Niederländer inzwischen bei AlphaTauri unterschrieben habe. Davon wollen Horner und Capito aber nichts wissen.

Horner betont, es habe sich nichts geändert, Gasly sei weiterhin ein Teil von AlphaTauri. Und auch Capito geht davon aus, dass de Vries weiter auf dem Markt ist.

Williams habe mehrere Fahrer für 2023 auf der Liste, und de Vries sei einer davon, so der Teamchef. Daran habe sich nichts geändert.


10:36 Uhr

Seidl: Deswegen ist eine Durchsetzung wichtig

Der McLaren-Teamchef erklärt, dass die Budgetobergrenze die einzige Möglichkeit für McLaren sei, um nachhaltig in der Formel 1 fahren zu können. Ähnlich sieht es auch Capito.

Der Williams-Teamchef betont, dass Besitzer Dorilton ohne den Kostendeckel niemals in die Formel 1 eingestiegen wäre. Deswegen ist es für die Teams so wichtig, die Obergrenze nun auch durchzusetzen.

Damit endet die heutige PK auch.


10:40 Uhr

Horner wittert "Taktik" der Gegner

Kleiner Nachtrag noch einmal vom Red-Bull-Teamchef: Der hat klargestellt, dass sein Team die Aussagen von Mercedes und Ferrari im Hinblick auf die Budgetobergrenze "extrem ernst" nehme.

Denn aktuell wisse noch einmal Red Bull selbst, ob man einen Verstoß begangenen habe. Das wird die FIA bekanntlich erst am Mittwoch bekanntgeben. Er vermutet eine "Taktik", um von anderen Sachen "abzulenken".

Er erinnert konkret daran, dass Max Verstappen an diesem Wochenende Weltmeister werden könnte. "Und wir reden über nichts anderes als Kostendeckel", so Horner.

Nur eine Methode also, um vom bevorstehenden Triumph des Niederländers abzulenken?