GP Monaco

Monaco-Donnerstag in der Analyse: Neuer Andretti-Ärger

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Eklat um Andretti +++ Max Verstappen erstmals seit langer Zeit "unter Druck"? +++ Norris vor Monaco angriffslustig +++

19:53 Uhr

Der Donnerstag in der Analyse

Das war es an dieser Stelle vom Medien-Donnerstag in Monaco, aber für euch geht es natürlich noch weiter! Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich jetzt live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit ihrer Tagesanalyse und den folgenden Themen:

-McLaren im Senna-Design
-Favoriten & Chancen
-Marko-Interview
-Eklat um Andretti
-Urteil Schumacher vs. Funke
-Fragen der Kanalmitglieder

Wir melden uns hier morgen mit einer neuen Tickerausgabe zurück. FT1 beginnt um 13:30 Uhr, FT2 um 17:00 Uhr und dazwischen gibt es die Pressekonferenz der Teamchefs. Viel Spaß jetzt noch mit unserer Analyse und bis dann!



19:44 Uhr

Hamilton: Ein letzter Sieg mit Mercedes "nicht realistisch"

Kann Lewis Hamilton mit Mercedes noch einen letzten Sieg feiern, bevor er 2025 zu Ferrari wechselt? "Darauf arbeiten wir hin, aber im Moment ist das nicht realistisch", gesteht der Rekordweltmeister.

"Ich weiß nicht, wie sich das Jahr entwickeln wird", betont er jedoch auch, denn es sei nicht absehbar, wer sich noch wie stark weiterentwickeln werde. "Aber was ich sagen kann, ist, dass wir weiterhin pushen", versichert er.

"Ich habe keine Kristallkugel, also habe ich keine Ahnung, wie das Jahr enden wird. Aber die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten und wie wir weiterhin konzentriert und motiviert bleiben, ist für mich sehr inspirierend", so Hamilton.

Passend dazu antwortet er übrigens auf die Frage, ob er in diesem Jahr eher noch einmal auf dem Podium stehen oder Italienisch lernen werde: "Im Moment ist ein Platz auf dem Podium wohl die unwahrscheinlichere Variante ..."


19:21 Uhr

Wie umgehen mit roten Flaggen?

Es ist ein altbekanntes Problem in Monaco: Wenn am Ende des Qualifyings ein Fahrer eine rote Flagge auslöst, kann sich niemand mehr verbessern. Deswegen kam es bereits vor, dass Fahrer im Verdacht standen, bewusst eine rote Flagge verursacht zu haben.

"Es gab eindeutige Fälle auf Straßenkursen, wo wir Fahrer Leute gesehen haben, die absichtlich rote Flaggen auslösten", erklärt Carlos Sainz und betont: "Die FIA war vielleicht nicht so überzeugt davon, dass sie absichtlich sind, aber als Fahrer wissen wir, was absichtlich ist und was nicht."

Daher wurde in der Vergangenheit mehrfach darüber diskutiert, automatisch die schnellste Rundenzeit eines Fahrer zu streichen, wenn dieser eine rote Flagge verursacht. "Wir haben in den vergangenen Jahren versucht, in diese Richtung zu pushen", erklärt Sergio Perez.

"Aber es scheint nicht zu passieren", zuckt er die Schultern und Sainz sagt in Richtung der FIA: "Es wird also interessant sein zu sehen, mit welchem Ansatz sie in dieses Wochenende gehen."


19:07 Uhr

Norris: Denke nicht an die Weltmeisterschaft

Der McLaren-Pilot wurde in seiner Medienrunde noch einmal auf die WM-Situation angesprochen und hat betont: "Ich liege etwa 60 Punkte hinter Max. Es ist ein langer, langer Weg bis dahin. Ich denke definitiv nicht daran."

Zudem ändere sich durch seine zuletzt guten Ergebnisse auch nichts. "Wir haben in den letzten vier Wochen überhaupt nicht darüber nachgedacht. Man konzentriert sich darauf, ein gutes Ergebnis zu erzielen, und die Dinge ergeben sich von selbst", so Norris.

Er erinnert: "Wir haben an den ersten Wochenenden [in der WM] viel verloren." Gleichzeitig sei aber auch erst rund ein Drittel der Saison vorbei. "Es gibt also viele Möglichkeiten für uns", weiß Norris.

Heißt: Er denkt zwar nicht über die WM nach. Aber gleichzeitig schließt er auch nicht aus, dass McLaren mit guten Ergebnissen doch noch einmal ganz vorne angreifen kann.


18:54 Uhr

Albon exklusiv: So sehe ich meine Zukunft bei Williams

In Monaco hat sich meine Kollegin Amanda Curi heute exklusiv mit dem Williams-Piloten zu einem Interview zusammengesetzt und über dessen Zukunft gesprochen - aber auch über aktuelle Dinge und ein paar Themen abseits der Formel 1.

So geht es unter anderem um Unterstützung für seinen strauchelnden Williams-Teamkollegen Logan Sargeant und seine neue Modelinie. Das komplette Interview findet ihr hier!

Alexander Albon Williams Williams F1 ~Alexander Albon (Williams) ~

18:46 Uhr

Russell: Das macht Mercedes Hoffnung

Die Silberpfeile warten 2024 noch immer auf ihren ersten Podestplatz. Auf die Frage, wie gut der Mercedes bei niedrigen Geschwindigkeiten sei, antwortet George Russell, man habe schon die ganze Saison Schwierigkeiten, "die Balance zwischen hoher und niedriger Geschwindigkeit zu finden."

"Entweder sind wir bei niedrigen Geschwindigkeiten recht konkurrenzfähig und haben bei hohen Geschwindigkeiten Probleme oder umgekehrt", so Russell. Weil es in Monaco aber nur langsame Abschnitte gibt, könnte Mercedes das helfen.

"Wir hoffen also, dass wir mit relativ konstanten Kurvengeschwindigkeiten auf dieser Strecke etwas konkurrenzfähiger sein sollten", so der Brite. In den vergangenen Jahren tat sich Mercedes in Monaco allerdings immer schwer.

Seit dem Sieg von Lewis Hamilton in der Saison 2019 stand man dort nicht mehr auf dem Podium.


18:02 Uhr

Perez: Imola abhaken und weitermachen

In seiner Medienrunde hat sich nun auch der Mexikaner selbst zu seinem schwachen Imola-Wochenende geäußert und erklärt: "Imola war schwierig, und das war's. Ich denke, es ist wichtig, diese schlechten Tage in meiner Saison zu reduzieren."

Zuvor sei es jedoch "eine tolle Saison" gewesen, weshalb er klarstellt: "Ich befinde mich in einer großartigen Form und bin wirklich glücklich und konkurrenzfähig mit dem Auto. Es gibt keinen Grund, warum wir den Schwung nicht beibehalten sollten."

Sorgen um seine Zukunft scheint er sich auf jeden Fall nicht zu machen. Im Hinblick auf einen neuen Vertrag erklärt er: "Es wurde noch nichts unterschrieben. Im Moment liegt der Fokus aber sowieso nicht auf meinem Vertrag, sondern auf diesem Wochenende."

Denn das soll besser als im Vorjahr laufen, als Perez in Monaco im Qualifying in Q1 crashte und am Ende ohne Punkte blieb.


17:47 Uhr

Piastri: Dürfen jetzt nicht abheben

Der Australier wurde in seiner heutigen Medienrunde gefragt, ob McLaren inzwischen so schnell sei, dass man womöglich noch in den WM-Kampf eingreifen könne? "In diesem Jahr glaube ich es nicht", stellt er klar.

"Es wird sehr schwer werden, vor allem für mich in der Fahrermeisterschaft. Ich weiß nicht einmal, wo ich stehe. Ich liege weit zurück. Darauf konzentriere ich mich also überhaupt nicht", stellt Piastri klar.

"In der Konstrukteurswertung ist es natürlich möglich, wenn wir beide Woche für Woche gute Punkte holen. Aber auch hier haben wir erst an zwei Wochenenden um den Sieg kämpfen können", erinnert er.

"Wir müssen erst sicherstellen, dass wir das konstant tun können. Und wenn man das schafft", so Piastri, dann komme alles andere ganz von alleine. "Also konzentrieren wir uns zuerst darauf, schnell zu sein", betont er.

In der Fahrer-WM ist der Australier aktuell Sechster mit mehr als 100 Punkten Rückstand auf Max Verstappen. Bei den Konstrukteuren ist McLaren ebenfalls mit mehr als 100 Zählern Rückstand auf Red Bull Dritter.


17:32 Uhr

Sainz: Monaco bleibt unerreichbar

Vorhin haben wir ja schon von Daniel Ricciardo gehört, dass Monaco seiner Meinung nach unbedingt im Kalender bleiben muss. Das sieht auch Carlos Sainz so, der betont, dass auch Las Vegas und Co. nicht an die Traditionsstrecke herankommen.

Er erklärt: "Es tut mir leid für die anderen, aber ich glaube, dass niemand Monaco schlagen kann und es auch nie wird." Lediglich das Rennen selbst sei "manchmal ein bisschen langweilig", räumt er ähnlich wie Ricciardo ein.

So würde es Monaco zu einer "noch besseren Strecke" machen, wenn es mehr Überholmöglichkeiten gebe, so Sainz. Doch in Sachen Glamour und Show sei Monaco Las Vegas und Co. noch immer weit voraus.


17:18 Uhr

Heute vor 20 Jahren ...

... gewann Jarno Trulli den Großen Preis von Monaco 2004. Die Besonderheit dabei: Es war Trullis erster Formel-1-Sieg - und sollte auch sein einziger Triumph bleiben.

Tatsächlich gab es in der Geschichte der Königsklasse bislang mehrere Piloten, die auf keiner anderen Rennstrecke als Monaco gewinnen konnten.

Könnt ihr alles detailliert in diesem Artikel meines Kollegen Norman Fischer nachlesen!

Jarno Trulli Flavio Briatore  ~Jarno Trulli und Flavio Briatore ~

17:07 Uhr

Sainz weniger optimistisch als Leclerc

Wir bleiben eben beim Spanier. In der Pressekonferenz hat Leclerc ja vorhin erklärt, dass Ferrari auf jeden Fall im Kampf um die Pole dabei sein sollte. Sein Teamkollege ist da aktuell nicht so optimistisch.

Er erklärt: "Niedrige Geschwindigkeiten waren in diesem Jahr nicht unsere Stärke, deshalb bin ich in dieser Hinsicht etwas vorsichtiger. Die Qualifying-Runde war in diesem Jahr auch nicht unsere Stärke. Und wir wissen, wie wichtig das in Monaco ist."

Er sei deshalb etwas vorsichtiger, "aber das bedeutet nicht, dass wir den Sieg nicht anstreben", stellt er auch klar. Denn tatsächlich gebe es zwischen Ferrari, Red Bull und McLaren seiner Meinung nach keinen klaren Favoriten.

"Ich denke, wir werden sehr eng beieinander sein. Wir beginnen diese Woche unter gleichen Bedingungen, und es wird darauf ankommen, wer sein Auto besser an die Straße anpasst", so Sainz.


16:52 Uhr

Sainz: Lasse mich nicht unter Druck setzen

Gerüchteweise hat Carlos Sainz nur noch bis Ende des Monats (also gut eine Woche) Zeit, um das Angebot von Audi für einen Vertrag ab 2025 anzunehmen. Doch er selbst stellt klar, er werde sich nicht unter Druck setzen lassen.

Er bestätigt die Audi-Deadline zwar nicht konkret, betont jedoch: "Ich werde mir so viel Zeit lassen, wie ich brauche." Schließlich sei es ein wichtiger Vertrag in seiner Karriere, weshalb er sich sicher sein wolle, die richtige Entscheidung zu treffen.

"Macht euch keine Sorgen", sagt er in Richtung der anwesenden Journalisten und erklärt: "Ich werde alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und die richtige Entscheidung treffen. Ich kann nur sagen, wenn ich mich erst einmal entschieden habe, wird alles sehr schnell gehen."

Aktuell gebe es aber noch keine Entscheidung.


16:36 Uhr

Sargeant: Ist nicht leicht ohne Upgrades ...

Der US-Amerikaner kämpft weiterhin um seine Zukunft - und das teilweise mit stumpfen Waffen. Denn in seiner heutigen Medienrunde hat er verraten, dass Teamkollege Alexander Albon häufig Updates am Auto habe, die er erst später bekomme.

"Ich denke, ich habe jedes Wochenende eine Chance [Albon zu schlagen]", betont er, merkt jedoch an: "Gleichzeitig ist es schwierig, wenn einige Upgrades für ihn kommen." Auch in Monaco seien die beiden Williams-Autos wieder unterschiedlich.

Wie viel Rundenzeit das ausmache, das wisse er aktuell noch nicht, so Sargeant, der ebenfalls nicht sagen kann, wie oft es vorkomme, dass Albon ein besseres Auto als er habe. "Ich führe keine Liste", schmunzelt er.

Klar ist aber, dass auch Monaco wieder ein schwieriges Wochenende für ihn werden könnte.


16:21 Uhr

Red Bull in Monaco mit speziellem Heckflügel

Red Bull lässt im Duell gegen McLaren und Ferrari nichts unversucht: Das Team hat sich entschieden, in Monaco einen Heckflügel mit maximalem Abtrieb einzusetzen, um sich von der Konkurrenz wieder ein Stück abzusetzen.

Warum ist das so besonders? Obwohl es die Anforderungen des kurvenreichen Stadtkurses nahelegen, nach dem höchstmöglichen Abtrieb zu streben, entscheiden sich aufgrund der Kostenbeschränkungen nur die wenigstens Teams für die Herstellung von spezieller Teile mit hohem Abtrieb.

Viele Teams bevorzugen stattdessen eine kostengünstigere Lösung, die nicht so extrem ist, aber auch für andere Strecken mit mittlerem bis hohem Anpressdruck geeignet ist. Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen!


Fotos: F1: Grand Prix von Monaco, Technik



16:07 Uhr

Stroll: Bin noch immer komplett motiviert

Der Kanadier macht auf viele Beobachter teilweise einen lustlosen Eindruck und wirkt manchmal so, als hätte er überhaupt keine Lust mehr auf die Formel 1. Solchen Behauptung hat er in seiner heutigen Medienrunde eine klare Absage erteilt.

Stroll war für seine Verhältnisse ziemlich redselig und hat erklärt, er gebe "auf jeden Fall" weiterhin alles und freue sich, "an diesem Projekt mitzuwirken." Stroll stellt klar: "Ich bin der wettbewerbsorientierteste Mensch, den ich kenne."

"Ich bin die erste Person, die an einem Tag, an dem es nicht so gut läuft, hart mit sich ins Gericht geht", so Stroll, der betont, gleichzeitig sei er extrem glücklich, "wenn ich einen tollen Tag habe."

Das habe sich in seiner ganzen Zeit in der Formel 1 nie geändert. "Dieses Gefühl treibt mich immer noch an, weiterzumachen", betont er. Klingt also nicht danach, dass er sein Aston-Martin-Cockpit bald räumen wird.


15:53 Uhr

Verzögerungen beim Aufbau

So sollte das an einem Donnerstag eigentlich nicht aussehen ... Weil am vergangenen Wochenende noch in Imola gefahren wurde, sind einige Teams mit dem Aufbau ihres Motorhomes in Monaco heute noch nicht fertig.

Das Problem ist, dass der Aufbau in Monaco besonders schwierig ist und länger dauert, weil alles so eng ist und es kaum Platz gibt. Da hilft der Zeitdruck durch die Back-to-Back-Situation natürlich auch nicht.

So sah es vorhin noch bei McLaren aus, und auch andere Teams waren zu Beginn des Medientages mit dem Aufbau noch nicht fertig.

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15:41 Uhr

Vettel im Senna-McLaren

Hat nichts mit dem Monaco-Wochenende zu tun, aber dieses coole Video von Sebastian Vettels Fahrt im Senna-McLaren in Imola schieben wir natürlich gerne mal ein:


15:31 Uhr

Monaco eine Chance für Alonso und Aston?

Nimmt man die beiden verkorksten Qualifyings in Miami und Imola zuletzt einmal raus, dann war die Qualifikation in diesem Jahr eigentlich die Stärke des Spaniers. In der Regel fiel er erst im Rennen etwas zurück.

Das könnte in Monaco natürlich eine Chance sein, weshalb auch Alonso selbst erinnert: "Wir haben uns [in diesem Jahr] extrem gut qualifiziert." Ein Beispiel sei sein dritter Platz im Sprint-Qualifying in China gewesen.

"Wenn wir diese Runden am Samstag wiederholen können [...], dann gibt es am Sonntag weniger Probleme mit dem Abbau [der Reifen] oder Pace oder solchen Dingen", betont Alonso. Denn in Monaco kann man bekanntlich kaum überholen.

Zur Erinnerung: 2023 war er in Monaco der große Gegner von Max Verstappen und beendete das Rennen auf P2. In diesem Jahr dürfte es allerdings schwer werden, diese Leistung zu wiederholen.

Doch obwohl der Aston Martin in diesem Jahr nicht so gut wie in der vergangenen Saison, betont Alonso: "Wir sind immer noch optimistisch, dass wir ein starkes Wochenende haben werden."


15:16 Uhr

Verstappen: Finde Norris-Ansatz gut

Wir haben zu Beginn unseres Tickertages ja die selbstbewussten Aussagen von Lando Norris gehört. Max Verstappen hat damit kein Problem und erklärt: "Ich finde, jeder sollte so denken."

Norris hatte ja erklärt, er hoffe, Verstappen jetzt regelmäßig "unter Druck" setzen zu können - womöglich sogar in der Weltmeisterschaft?

Verstappen erklärt, dass McLaren zwar aktuell in der WM noch etwas hinten sei. Aber wenn man jetzt einige Rennen gewinne, "dann kann es sich sehr schnell ändern", betont er.

Damit endet die heutige PK dann auch.


15:04 Uhr

Tsunoda: Wo geht die Reise hin?

Auch der Japaner wird nach seiner Zukunft gefragt. Er erklärt, dass er "loyal" gegenüber Red Bull und Honda sei. Natürlich werde er sich andere Angebote anhören, wenn sie interessant seien.

Aber er erinnert daran, dass die Racing Bulls aktuell das beste Mittelfeldteam seien. Und bei den Topteams seien quasi alle Plätze schon vergeben. Von daher gibt es eigentlich keinen Grund für einen Wechsel.

Natürlich sei es grundsätzlich sein Ziel, irgendwann den Aufstieg zu Red Bull zu schaffen, betont Tsunoda. Aber wenn das nicht klappe, dann sei er auf jeden Fall auch zufrieden, bei den Racing Bulls zu bleiben.


14:59 Uhr

Kaum spannende Aussagen

Keine Sorge, wir sind noch da. Die PK dümpelt gerade nur etwas vor sich hin. Es geht um Themen wie das Fußball-Champions-League-Finale in einer Woche, die aber nichts mit dem Geschehen an diesem Wochenende zu tun haben.

Andere Fragen drehen sich zum Beispiel um Themen wie Kimi Antonelli oder die Zukunft von Esteban Ocon, liefern aber keine neuen Erkenntnisse im Vergleich zu den vergangenen Wochen. Alles etwas zäh gerade ...


14:46 Uhr

Monaco: Fahrer kann einen Unterschied machen

Jetzt geht es um die generelle Charakteristik der Strecke. Leclerc erklärt, dass das Risiko-Management in Monaco eine große Rolle spiele. Das sei in Monte Carlo anders als auf anderen Strecken und sogar anders als auf anderen Straßenkursen.

Da könne der Fahrer einen Unterschied machen, erklärt er. Ocon sieht es ähnlich, doch der Alpine-Pilot stellt auch klar, dass man deswegen keine Wunder erwarten solle. Denn 2023 stand der Franzose hier ja noch auf dem Podium.

Er stellt aber klar, dass die Probleme bei Alpine aktuell noch zu groß seien. Man könne in diesem Jahr also keine ähnliche Leistung erwarten - Fahrerstrecke hin oder her.


14:37 Uhr

Verstappen: Monaco liegt uns nicht besonders

Der Weltmeister ist kurz danach an der Reihe und erklärt, dass Monaco "vermutlich nicht unsere beste Strecke" sei. Denn der Red Bull tue sich über Bodenwellen und auf Randsteine schwer, so Verstappen.

Zwar sei man in diesem Jahr etwas besser in den langsamen Kurven. Trotzdem erwarte er kein leichtes Wochenende in Monaco, stellt er klar. Wobei man fairerweise sagen muss, dass es für Red Bull in Monte Carlo zuletzt nicht so schlecht lief.

Denn die jüngsten drei Rennen in Monaco seit 2021 konnte man allesamt gewinnen ...


14:34 Uhr

Leclerc: Für mich zählt nur der Sieg!

Der Lokalmatador macht den Anfang in der PK, und seine Bilanz in Monaco ist eher durchwachsen. Er stand hier noch nie auf dem Podium. Interessanterweise erklärt er, dass ihm ein Podest am Sonntag trotzdem "nicht viel" bedeuten würde.

Denn für ihn zähle nur der Sieg, stellt er klar und betont: "Ich fühle mich gut." Es sei immer "ein besonderes Gefühl", beim Heimrennen an den Start zu gehen. Jetzt müsse man aber erst einmal schauen, wo Ferrari an diesem Wochenende stehe.

"Ich wäre aber überrascht, wenn wir nicht zumindest im Kampf um die Pole dabei wären", so ein selbstbewusster Leclerc.


14:27 Uhr

PK der Fahrer

Wir legen unseren Fokus damit auf die Pressekonferenz der Fahrer, die in wenigen Minuten (14:30 Uhr) beginnt. Folgende Piloten sind heute mit dabei:

Esteban Ocon (Alpine)
Charles Leclerc (Ferrari)
George Russell (Mercedes)
Yuki Tsunoda (Racing Bulls)
Max Verstappen (Red Bull)
Alexander Albon (Williams)

Die wichtigsten Aussagen gibt es dann wie gewohnt hier im Ticker.


14:18 Uhr

Ricciardo: Monaco muss im Kalender bleiben

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob Monaco in der modernen Formel 1 noch einen Platz habe? Daniel Ricciardo hat dazu eine ziemlich klare Meinung. "Würde ich mir wünschen, dass der Sonntag etwas anders oder cooler sein könnte? Ja", gesteht er.

Denn die Rennen in Monaco sind in der Regel nicht die spannendsten. "Aber ich glaube nicht, dass es als Wochenende und Atmosphäre und das, was es mit uns Fahrern macht, jemals erreicht werden kann", betont der Australier.

"Ich bin froh, dass es noch da ist", stellt er klar und erklärt: "Ich lebe jetzt seit elf Jahren hier und es fühlt sich nicht wie zu Hause an, wenn ich für eine Rennwoche hier bin. Es fühlt sich so an, als ob sich dieser Ort massiv verändert."

Und dieses besondere Gefühl dürfe man nicht verlieren.


14:00 Uhr

Regen in Monaco

Kleines Wetterupdate aus dem Fürstentum: In Monaco regnet es. Die Formel 3 fährt dort heute bereits ihr Training, und die 45-minütige Session musste nach mehreren Unfällen insgesamt dreimal unterbrochen werden.

Auch bei der Formel 1 könnte es an diesem Wochenende an den kommenden Tagen nass werden. Mehr dazu wie immer in unserer großen Wetterprognose!


13:50 Uhr

Bottas: Vowles macht "einen guten Job" bei Williams

Apropos 2025: Auch Valtteri Bottas hat noch keinen neuen Vertrag für das kommende Jahr unterschrieben, doch zuletzt deutete es bei ihm auf eine Rückkehr zu Williams hin. "Momentan habe ich nichts unterschrieben", stellt er in seiner heutigen Medienrunde klar.

Er sei sich aber noch immer zu "99 Prozent" sicher, dass er auch im kommenden Jahr in der Formel 1 fahren werde. Spannend wird es dann am Ende seiner Medienrunde, als er konkret auf Williams und Teamchef James Vowles angesprochen wird.

Den kennt er ja noch aus gemeinsamen Mercedes-Tagen, und Bottas erklärt: "Ich denke, sie sind auf dem richtigen Weg. Er weiß mit Sicherheit, was ein Team braucht, um an der Spitze zu stehen."

"Als ich sah, dass er Teamchef von Williams wurde, wusste ich immer, dass das eine gute Nachricht für das Team ist, denn ich kenne den Mann und weiß, was er kann. Bis jetzt hat er meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet", so Bottas.

Klingt jetzt zumindest nicht danach, dass er Williams für einen schlechten Arbeitgeber hält ...


13:37 Uhr

Magnussen: Vertragssituation macht mir keine Sorgen

Wir bleiben eben bei Haas, weil Hülkenberg und Magnussen heute die ersten beiden Fahrer waren, die sich in ihrer jeweiligen Medienrunde den anwesenden Journalisten gestellt haben. Der Däne hat dabei auch über seine Zukunft gesprochen.

Denn anders als Hülkenberg hat er für 2025 noch keinen Vertrag in der Tasche. Er betont: "Ich will nächstes Jahr hier sein, also gibt es immer diesen zusätzlichen Druck, weil man weiß, dass es in der Formel 1 nur ein paar schlechte Rennen braucht, und dann ist dein Marktwert abgerutscht."

"Es ist wahr, dass man nur so gut ist wie sein letztes Rennen. Deshalb ist es in dieser Zeit sehr wichtig, dass man Leistung bringt", weiß Magnussen, der im Rennduell gegen Hülkenberg aktuell mit 1:6 zurückliegt. Auch bei den WM-Punkten steht es 6:1 für den Deutschen.

Trotzdem betont Magnussen: "Ich bin nicht gestresst wegen dieser Dinge, aber ich will Punkte holen, denn wir haben dieses Jahr ein gutes Auto." Und er habe das Gefühl, in diesem Jahr schon einige Chancen verpasst zu haben.

Seinen bislang einzigen Zähler holte er als Zehnter in Melbourne.


13:21 Uhr

Hülkenberg: Gute Chance auf Punkte in Monaco?

Der Deutsche schaffte es bei den vergangenen drei Rennen im Qualifying jeweils in Q3. Und weil die Qualifikation in Monaco bereits die halbe Miete ist, sollte er an diesem Wochenende eigentlich eine gute Chance auf Punkte haben.

"Ich denke, auf dem Papier könnte man das so sagen", so Hülkenberg, der jedoch auch anmerkt: "Aber ich kenne Monaco [...] und ich weiß, dass ich auch das Vertrauen in das Auto und eine gute Harmonie finden muss, um es zu schaffen."

"Es ist hier nie einfach, eine gute Runde zu fahren und mit der Runde zufrieden zu sein. Es ist eine extreme Herausforderung. Ich fühle mich bereit dafür, aber ich habe Respekt davor", betont Hülkenberg.

Die Bilanz von Haas in Monaco war in den vergangenen Jahren übrigens ziemlich überschaubar. Seit 2019 konnte das US-Team im Fürstentum nicht mehr punkten. Trotzdem ist Hülkenberg vorsichtig optimistisch.

Es gebe nämlich "einige Anzeichen" dafür, dass es in diesem Jahr besser laufen sollte. "Das Auto ist dieses Jahr ganz anders als letztes Jahr. Vor allem in den Bereichen, in denen wir Probleme hatten, ist es jetzt ganz anders", erklärt er.

Mal schauen, wie weit es am Samstag (und damit vermutlich auch am Sonntag) nach vorne geht.


13:06 Uhr

Glock: Perez macht "immer wieder Fehler"

Vorhin haben wir ja schon von Jolyon Palmer leichte Kritik an Sergio Perez gehört. Und damit ist der ehemalige Formel-1-Pilot nicht der einzige Experte, der die jüngsten Leistungen des Mexikaners kritisch sieht.

Timo Glock erklärt zum Beispiel bei Sky: "Das Paket [von McLaren] ist momentan stark genug, um Max Verstappen unter Druck zu setzen. Und der Vorteil ist: Sie haben zwei Fahrer, die da vorne reinfahren."

"Sergio Perez ist derjenige, der immer wieder Federn lässt, immer wieder Fehler macht und Max Verstappen so ein bisschen als alleinigen Kämpfer vorne lässt", kritisiert der langjährige Formel-1-Pilot.

Und auch Ex-Weltmeister Mika Häkkinen schreibt in seiner Kolumne für Unibet: "Auf diesem Wettbewerbsniveau braucht jedes Team beide Fahrer, die das Maximum aus sich herausholen und sich auch gegenseitig unterstützen."

"Ich glaube, McLaren hat das mit Lando [Norris] und Oscar Piastri, Ferrari mit Charles Leclerc und Carlos Sainz", so Häkkinen. Bei Red Bull habe dagegen zuletzt nur Max Verstappen konstant abgeliefert.

Nicht die beste Situation für Perez, der aktuell um einen neuen Vertrag kämpft ...


11:54 Uhr

Heckflügel in Monaco

In Monaco wird an diesem Wochenende mit maximalem Abtrieb gefahren. Heißt: Die Heckflügel sind größer als auf jedem anderen Kurs im Formel-1-Kalender. Einen Vorgeschmack gibt es hier schon einmal auf ersten Bildern von der Strecke:

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