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Kimi Räikkönens Zukunft: "Ich mache mir keinen Stress"

Kimi Räikkönens Zukunft bei Alfa Romeo und in der Formel 1 ist ungewiss, doch der Finne bleibt wie üblick tiefenentspannt - Saisonzwischenfazit fällt ernüchternd aus

(Motorsport-Total.com) - Bei der Fahrerwahl für die Formel-1-Saison 2022 hat Alfa Romeo freie Hand, weshalb sowohl der Platz von Antonio Giovinazzi als auch von Kimi Räikkönen wackelt. Beide Verträge laufen mit Ende dieses Jahres aus. Und Alfa Romeo hat offen sein Interesse an anderen Fahrern wie etwa Valtteri Bottas kommuniziert.

Alfa-Romeo-Pilot Kimi Räikkönen bei der FIA-Pressekonferenz in Ungarn

Kimi Räikkönen will die Vertragsgespräche für 2022 auf sich zukommen lassen Zoom

Auf seine Zukunft angesprochen, sagt Räikkönen: "Ich weiß nicht, ich meine, ich habe nicht wirklich viel darüber nachgedacht und werde abwarten und sehen, was passiert. Ich bin nicht gestresst wegen irgendetwas. Wir werden sehen, was passiert."

Die Saison verlief für den Finnen bisher durchwachsen. "Es gab keine Höhen, nur Tiefen", hält Räikkönen nüchtern fest. "Aber das ist, wo wir momentan stehen. Wir haben einige Strecken, auf denen wir Zehnter, Neunter werden können, aber normalerweise scheitern wir knapp daran." Nur einmal, in Baku, holte er Punkte.

"Wenn wir versuchen zu kämpfen, dann natürlich immer gegen schnellere Autos", sagt der 41-Jährige weiter. "Aber wir werden es weiter versuchen und sehen, was wir bekommen."


Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von Kimi Räikkönen

"Wir müssen einfach besser abschneiden als bisher", weiß Räikkönen und richtet seinen Blick auf das letzte Rennen vor der Sommerpause in Ungarn. "Das Qualifying ist wahrscheinlich nicht unser stärkstes Gebiet, und hier war es immer ziemlich wichtig."

"Aber wo auch immer wir uns qualifizieren, wir werden das Rennen fahren und versuchen, ein gutes Rennen zu zeigen. Wenn es heiß ist, kann es mit den Reifen schwierig werden, also versuchen wir einfach, unser Bestes zu geben", blickt er voraus.

Passt das Layout des Hungarorings zum Alfa Romeo C41? "Ich bezweifle, dass es einen Unterschied geben wird. Die normale Hierarchie wird sich nicht plötzlich wegen dieses Layouts im Vergleich zu einigen anderen Orten ändern", sagt Räikkönen. Das letzte Training vor dem Qualifying beendete er auf Platz 15.

Zwar räumt der Alfa-Romeo-Pilot ein, dass weniger Geraden besser für das Team sein werden. "Aber wir werden sehen, dass es sehr schwierig ist, hier zu überholen. Man kann überholen, aber es ist nicht so einfach wie an anderen Orten."

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