Niels Wittich war bis Ende 2024 der oberste Rennleiter der Formel 1. In diesem Video spricht er exklusiv im Kanalmitglieder-Stammtisch auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit Christian Nimmervoll über seine Zeit an der Spitze.
Wie kam es zur harten Linie bei den Tracklimits? Warum eskalierte der Streit mit Lewis Hamilton wegen Piercings und Schmuck? Und wie geht man mit der Verantwortung um, wenn jede Entscheidung weltweit diskutiert wird?
In diesem Interview spricht Wittich offen über Kritik, Vorbildfunktion, Sicherheit im Motorsport und seine Philosophie als Regelausleger.
GP Kanada
Kanada-Donnerstag in der Analyse: Verstappen hat keine Angst vor Sperre
Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Hadjar fühlt sich "noch nicht bereit" für Red Bull +++ Stroll: Rückzug war die richtige Entscheidung +++ Medientag in Montreal +++
Rennleiter Niels Wittich packt aus
Ist Lewis Hamilton inzwischen zu alt?
Der Rekordweltmeister kommt bei Ferrari noch nicht so richtig in Schwung. Und Ex-Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat in einem Interview mit Automoto.it nun angedeutet, dass das auch etwas mit dem Alter zu tun haben könnte.
"Hamilton hat ein gewisses Alter", sagt er dort über den inzwischen 40-Jährigen und erklärt: "Ferrari hat ihn geholt, als er am Ende seiner Karriere war. Ideal wäre es gewesen, ihn ein paar Jahre früher zu haben."
Binotto spricht es zwar nicht aus, aber die Andeutung ist klar: Hamilton ist seiner Meinung nach bereits über seinen Zenit hinaus und kann Ferrari nicht mehr in der Form helfen, wie er das vielleicht vor einigen Jahren noch gekonnt hätte.
Im internen Ferrari-Qualifyingduell gegen seinen jüngeren Teamkollegen Charles Leclerc liegt Hamilton aktuell mit 2:7 hinten, im Rennduell steht es sogar 1:7. Lediglich in Imola hatte Hamilton bislang einmal die Nase vorne.
Dementsprechend liegt Leclerc auch in der WM mit 94:71 Punkten vorne. Zudem stand der Monegasse in diesem Jahr bereits zweimal auf dem Podium, Hamilton noch gar nicht. Zumindest holte der Brite dafür in China aber schon einen Sprintsieg.
Endlich wieder Medientag
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Livetickers. Nein, wir haben nicht verschlafen, unsere Uhren ticken an diesem Wochenende einfach nur etwas anderes, weil die Königsklasse Station in Kanada macht.
Die Zeitverschiebung beträgt satte sechs Stunden, in Montreal hat der heutige Medien-Donnerstag also gerade erst angefangen. Dafür sind wir heute und an den kommenden Tagen dann aber natürlich auch bis tief in die (europäische) Nacht hinein für euch da.
Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.
Hier gibt es unseren gestrigen Liveticker noch einmal zum Nachlesen.
