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GP Belgien

Formel 1 Spa 2020: Der Rennsonntag in der Chronologie

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Mercedes feiert ungefährdeten Sieg +++ Max Verstappen erneut auf dem Podium +++ Debakel für Ferrari mit P13 und P14 +++

19:57 Uhr

Red Bull gibt WM-Kampf nicht auf

47 Punkte fehlen Verstappen bereits auf Hamilton. Doch Teamchef Horner erklärt: "Ich denke, dass wir an diesem Wochenende insgesamt näher an Mercedes dran waren." Dabei spiele der Kurs in Spa wegen seiner Charakteristik eigentlich eher Mercedes in die Karten. Zudem erinnert er daran, dass erst sieben der 17 Rennen 2020 gefahren sind. Aufgeben möchte man deswegen noch nicht.

Horner erinnert daran, dass man seit dem ersten Rennen in Österreich in der Außenseiterrolle sei. "Und wir sind auch weiterhin Außenseiter und haben eine Außenseiterchance in der Meisterschaft", stellt er klar und erklärt: "Heute waren sie extrem dominant, aber für Max war es das sechste Podium in Folge. Er ist noch immer Zweiter in der Meisterschaft."

Der Rückstand wird allerdings immer größer und liegt jetzt fast schon bei umgerechnet zwei Rennsiegen.

21:12 Uhr

Das war es für heute!

Damit drehen wir unseren Ticker für heute auch zu, die wichtigsten Themen das Tages sind abgehandelt. Morgen gibt es dann einen Wechsel und meine Kollegin Maria Reyer ist ab dem Vormittag mit einer neuen Ausgabe für dich da. Wenn du magst, dann lesen wir uns am kommenden Donnerstag wieder. Dann steht nämlich in Monza schon wieder der nächste Medientag auf dem Programm - Triple-Header eben. Hab noch einen schönen Abend, schlaf gut und bis bald!


Fotos: Grand Prix von Belgien, Sonntag



21:01 Uhr

Warum steigt Ferrari nicht auf das 2019er-Auto um?

Ferrari ist 2020 langsamer als 2019. Das ist Fakt. Zu einem Teil liegt das natürlich am Motor, doch auch beim Chassis scheint man Rückschritte gemacht zu haben. Warum geht man also nicht einfach einige Schritte bei der Einwicklung zurück? "Das Auto ist ganz anders [als 2019], auch wenn es eine Weiterentwicklung ist", erklärt Teamchef Binotto und ergänzt: "Das Auto selbst ist anders. Man kann nicht einfach Teile von einem anderen nehmen. Das ist nicht möglich."


20:48 Uhr

Apropos Unfall ...

Zu dem hat sich auch Rennleiter Michael Masi geäußert. Wie konnte sich das Rad am Alfa Romeo lösen? "Das ist eine Sorge", gesteht er und ergänzt: "Warum es sich gelöst hat? Da bin ich nicht hundertprozentig sicher. Aber sobald das Auto zurück war, hat unser technisches Team mit seiner Untersuchung begonnen. Sie haben Fotos aufgenommen und natürlich stehen ihnen auch alle Videoaufnahmen zur Verfügung. Dann können sie der Ursache auf den Grund gehen. Es ist nach so einem Zwischenfall zu früh für irgendwelche Schlüsse. Man muss sich alle Daten genau anschauen."

Auch zu der Frage, warum es keine rote Flagge gab, hat er sich geäußert. "Es war nicht notwendig. Die rote Flagge ist eines von vielen Werkzeugen, das der Renndirektor zur Verfügung hat. Wie auch das Safety-Car und das virtuelle Safety-Car. Die Streckenposten haben großartige Arbeit geleistet, sehr schnell eine saubere Linie zu schaffen. Das betraf die Autos vor dem Safety-Car. Als das Safety-Car das erste Mal dort vorbeigefahren ist, war schon eine Linie freigekehrt. Daher war eine rote Flagge meiner Meinung nach nicht notwendig", so Masi


20:36 Uhr

Unfall: Russells Eltern in Sorge

"Als ich [an die Box] zurückkam, hatte ich Nachrichten von meiner ganzen Familie, die fragten, ob ich okay sei", verrät der Brite. Es sei für ihn "ohne Zweifel" der heftigste Unfall seiner bisherigen Formel-1-Karriere gewesen. Wegen Corona können ihn seine Eltern aktuell nicht mehr zu den Rennen begleiten. "Ich vermute, sie machen sich zu Hause sorgen. Sie können nichts tun und sehen, wie ich in der Mauer hänge", so Russell. Zum Glück gab es ja schnell Entwarnung.


20:24 Uhr

Leclerc entschuldigt sich beim Team

Der Monegasse wurde heute nach seinem ersten verkorksten Boxenstopp am Funk etwas lauter und fluchte auf Französisch. Die Worte wollen wir hier nicht wiederholen. Jedenfalls hat er sich jetzt entschuldigt und schreibt auf Twitter: "Der Funkspruch tut mir leid. Vielleicht hätte ich den Funk nach dem Boxenstopp ausschalten sollen. Es war keine Absicht." Dazu gibt es ein paar Smileys. Ein besserer Stopp hätte wohl am Gesamtergebnis sowieso nicht viel geändert ...


20:10 Uhr

Mercedes hatte Angst vor Silverstone-Wiederholung

Weil man so früh auf Hard wechselte, fuhren Hamilton und Bottas einen sehr langen zweiten Stint. Toto Wolff erklärt: "Es gab keine Anzeichen eines Defekts oder Druckverlusts. Aber wir verloren langsam Temperatur [in den Reifen], und das ist ein Zeichen dafür, dass man Gummi verliert. Natürlich hatten wie Silverstone noch gut im Gedächtnis, und darum haben wir am Ende Pace rausgenommen, so wie Max, um es ohne Probleme über die Linie zu schaffen."


19:45 Uhr

Haas: Immerhin mit Ferrari gekämpft ...

Ja, Grosjean und Magnussen sind heute auch mitgefahren, auch wenn man davon nicht viel mitbekommen hat. P15 und P17 am Ende, macht zusammen mit Latifi im Williams die drei letzten Positionen. "Heute Morgen hätten wir P15 nicht unbedingt genommen, wenn man ihn uns angeboten hätte. Aber wir hätten es angenommen, mit den Ferraris zu kämpfen", so Grosjean, der nur zwei Sekunden hinter Leclerc ins Ziel kam. "Für uns sind sie ein Maßstab, und in der Hinsicht haben wir uns gut geschlagen", erklärt Grosjean, der P14 erst in der letzten Runde an Leclerc verlor. Immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer.


19:34 Uhr

Kwjat ärgert sich über falsche Strategie

Während der Teamkollege Achter und zum Fahrer des Tages gewählt wurde, ärgert sich Kwjat. "Ich denke, wir haben uns heute nicht für die richtige Strategie entscheiden", ärgert er sich. Während er auf Medium startete, ging Gasly auf Hard ins Rennen. "Wir konnten es vor dem Rennen nicht wissen, deshalb haben wir die Autos gesplittet - und leider erwischte ich dabei die falsche Strategie. Es wäre besser gewesen, auf den harten Reifen zu starten", zuckt er die Schultern. P11 für ihn am Ende. Im internen WM-Duell führt Gasly jetzt bereits mit 18:2 Punkten.


19:22 Uhr

Hamilton: Verstappen hat keine Hilfe

Indirekt eine Kritik an Albon. Hamilton sagt über Red Bull: "Ich denke, sie haben ein sehr gutes Auto [...] und Max macht einen tollen Job. Leider sind ihre beiden Fahrer nicht so wie ich und Valtteri. Das macht es härter für sie. Ich habe das vor vielen Jahren erlebt, als ich bei McLaren der Fahrer war, der immer vorne war und keinen Teamkollegen hatte, der mich unterstützte." Verstappen sei deswegen im Kampf gegen Mercedes immer auf sich alleine gestellt. Ein Geheimnis ist das natürlich nicht, das kann aktuell sowieso jeder sehen. Aber interessant, dass jetzt offenbar selbst die Gegner Albon zu langsam finden ...


19:10 Uhr

Racing Point hinter den Erwartungen

P9 und P10 heute nur für Stroll und Perez. Da hatte man sich bei Racing Point mehr erhofft. Stroll spricht von einem "schwierigen Rennen" und erklärt, dass ihm am Ende die Reifen eingegangen seien. Deswegen fiel er von P7 noch auf P9 zurück. Laut Perez habe man heute "einfach nicht genug Pace" gehabt, um weiter vorne zu landen. Teamchef Szafnauer verrät zudem, warum man Perez beim Safety-Car nicht direkt reinholte. So habe man nicht gewusst, ob es überhaupt möglich sei, mit einem Stopp durchzufahren. Daher splittete man die Strategie. Jetzt wissen wir: Es ging.


18:58 Uhr

#FragMST

Michael hat sich heute gewundert, warum die Autos teilweise so weit neben der Strecke fahren durften. "Dürfen die Piloten jetzt fahren wie Sie wollen? Fast jeder mit allen 4 Rädern neben den weißen Linien. Und das nach mehreren Kurven!", schreibt er. Dazu zum Thema Tracklimits: Tatsächlich sind die weißen Linien hier nicht entscheidend. Solange die Autos mit mindestens einem Reifen auf dem Randstein sind, ist das okay. Nehmen wir als Beispiel dieses Foto. Hier dürfte man sogar noch etwas weiter rausfahren. Wie sinnvoll diese Regel ist? Nun, wir haben sie uns nicht ausgedacht ...

Lewis Hamilton Mercedes Mercedes F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

18:51 Uhr

Räikkönen: Bester Ferrari-Fahrer

Wer hätte gedacht, dass man das 2020 noch einmal sagen würde? P12 heute für den "Iceman" - vor beiden Werksautos. Der Finne erklärt auch, dass mehr heute nicht drin gewesen sei. "Das Auto fühlte sich gut an, aber P12 war das Beste, was für uns drin war. Und dafür gibt es keine Punkte", zuckt er die Schultern. Beim Start sei das Auto in den Antistall gekommen, weshalb er zwischenzeitlich hinter seinen Teamkollegen zurückfiel. Der Speed sei danach aber gut gewesen, und so habe er sich wieder nach vorne gearbeitet.


18:39 Uhr

Regen in Spa

Damit sich alle noch einmal so richtig schön ärgern: In Spa regnet es jetzt. Etwas zu spät leider, aber nicht wirklich überraschend. Denn bereits zu Beginn des Tages haben wir hier im Ticker ja darüber gesprochen, dass der Regen in Belgien wahrscheinlich erst am Abend kommt. Hatte der Wetterbericht dieses Mal also recht.


18:31 Uhr

Binotto: Keine Krise bei Ferrari

"Wir befinden uns nicht in einer Krise", sagt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. Zwar sei man frustriert und enttäuscht, aber in einer Krise befinde man sich in Maranello nicht. Es gehe jetzt darum, diesen Frust in "Entschlossenheit" umzuwandeln. "Es ist eine schwierige Zeit", gesteht der Italiener, der immerhin klarstellt, dass es "keine Entschuldigung" für das schlechte Abschneiden in Spa gebe. Da stelle ich mir die Frage: Wenn das aktuell keine Krise ist, was bitte dann ...?


18:20 Uhr

Meilensteine für Mercedes

Für Mercedes war es heute der 50. Doppelsieg in der Formel 1 seit der Rückkehr des Werksteams in der Saison 2010. Glückwunsch! Auch Valtteri Bottas darf sich freuen: Er holte heute sein 51. Podium und hat damit jetzt genauso viele Podestplätze auf dem Konto wie Landsmann Mika Häkkinen. Der Unterschied: Häkkinen wurde zudem zweimal Weltmeister ...


18:11 Uhr

Vettel: Wir waren einfach nicht schnell genug

Der viermalige Weltmeister legt in einem weiteren Interview noch einmal nach und verrät: "Ich habe im Rennen einige Dinge ausprobiert und habe etwa versucht, um die Probleme des Autos herumzufahren. Aber wir waren einfach nicht schnell genug. Man kann an ein paar Zehntelsekunden arbeiten, aber es war schwierig, eine ordentliche Pace zu haben. Wir haben viel gelernt und müssen ruhig bleiben und dürfen nicht frustriert sein. Frustration bringt einen nirgendwo hin."

Das Problem: In Monza dürfte es in der kommenden Woche nicht besser werden - im Gegenteil. "In den kommenden zwei Wochen kommen wichtige Rennen für das Team", weiß Vettel und erklärt: "Darauf fokussieren wir uns. Wir müssen aber auch realistisch sein. Man kann keine Wunder erwarten. Das Paket ist, wie es ist. Wir sind nicht so stark wie wir gerne wären. Wir müssen optimistisch bleiben und die guten Dinge sehen, auch wenn es davon nicht viele gibt."

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